Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt

Wasserverbandstag für Klärschlammverwertung

Der Wasserverbandstag Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hannover, spricht sich für einen Fortbestand der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung aus.

Der Verbandstag habe ein dementsprechendes mit dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund abgestimmtes Schreiben an das Bundesumweltministerium sowie an das Bundesverbraucherschutzministerium gesandt, heißt es in einer Mitteilung des Wasserverbandstags.

Für sinnvoll hält der Wasserverbandstag eine Überprüfung der geltenden Grenzwerte der Klärschlammverordnung sowie eine Anpassung der Düngemittelverordnung an die neuesten wissenschaftliche Erkenntnisse.

Der Wasserverbandstag betont aber, dass mit der Überprüfung und Anpassung die landwirtschaftliche Verwertung von kommunalem Klärschlamm auf keinen Fall verhindert werden dürfe.

Ein völliger Ausstieg sei fatal, insbesondere, da das in den vergangenen Jahren aufgebaute Umweltbewusstsein der Verbraucher hinsichtlich einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft hierdurch in Frage gestellt würde, schreibt der Verbandstag.

Die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse rechtfertigten einen Ausstieg nicht.

Dem Wasserverbandstag gehören rund 1.000 Unternehmen aus Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt an.
Der Verband unterstützt seine Mitglieder bei Aufgaben der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, bei der Gewässerunterhaltung, bei der Regelung des Bodenwasserhaushaltes sowie beim Hochwasserschutz.

Erschienen in der Zeitschrift EUWID – Wasser-Abwasser 02 vom 22.01.2002

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