„Neumünster – Ellentiefer Schaum auf dem Wasser der Sünderbek kurz vor der Einmündung des Bachs in die Stör, dazu Gestank, alarmierte Anwohner Helmut Nickel am 26. Februar. Er informierte die Naturschutzbehörde der Stadt und machte sich auf die Suche nach der Ursache.


Dort, weiter bachaufwärts und -abwärts entnahm Nickel mit dem BUND sechs Wasserproben und gab sie zur Analyse an den Landessportfischerverband.

An der Einleitungsstelle wurden die Grenzwerte für Wasserverunreinigung überschritten, stellte der Verband fest: Bei 110 Milligramm pro Liter liegt der Maximalwert für den zulässigen Chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) bei Kläranlageneinleitungen. 133 bis 180 Milligramm hatte die Wasserprobe direkt an den Rohren, sagt Martin Purps, Biologe des Verbandes.“

Quelle : www.kn-online.de

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(Siehe auch den Fachbeitrag von 2013 in der wwt.
Download: CSB – Beweismittel einer Gewässerverschmutzung?)

 

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