„Was ist die größte Bedrohung für die Artenvielfalt?

Die Landwirtschaft. In Mitteleuropa etwa fördert die Überdüngung ganz bestimmte Pflanzen wie Löwenzahn und dichtwüchsige Gräser. Das nimmt anderen Arten die Lebensmöglichkeit. Und zwar nicht nur auf den Flächen: Über das Grundwasser gelangen nitrathaltige Nährstoffe in die Gewässer und begünstigen dort einseitig Algenanarten, vor allem Blaugrünbakterien. Dadurch sind Flusskrebse und Muscheln selten geworden, auch Kleinfische wie Stichlinge oder Bitterlinge.“

Quelle:  Professor Josef H. Reichholf,
Zoologe, Ökologe und Evolutionsbiologe.

Rindfleischimporte für den Naturschutz

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