Einiges über das Nitrat:

  • Im Gewässer ist Nitrat grundsätzlich kein Schadstoff, sondern eine wertvolle Sauerstoffquelle für kritische Gewässerzustände.
  • Dieser Fakt mag zwar nicht in manches Weltbild passen, bedarf  aber keiner Bestätigung um wahr zu sein.
  • Nitrat im Gewässer verhindert z.B. die Massenentwicklung von Blaualgen.
  • Die Bewertung von Nitratkonzentrationen  setzt wasserchemischen und ggf. auch wasserbiologischen Sachverstand voraus.
  • Der Nitratgrenzwert beträgt lt. Trinkwasserverordnung: 50 mg/l.
  • Vielen Pressenachrichten mangelt es an unabhängiger Bewertung der gemessenen Nitratkonzentrationen.

Fragwürdige Stickstoffgrenzwerte – Sinn der Denitrifikation bei der Abwasserbehandlung

Nitrat und Phosphor im Gewässer

Schlechter wasserchemischer Gewässerzustand – auch eine Frage des Imports von Düngemitteln für den Export von Fleisch Reichholf: “Geht man auf den 55 % landwirtschhaftlich genutzter Landesfläche von einer Düngermenge aus, die gegenwärtig im Durchschnitt bei gut 200 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr liegt, so stellt sich die Frage, woher diese nun kommt. Mineraldünger macht [Weiterlesen →]

Bedrohung der Artenvielfalt

“Was ist die größte Bedrohung für die Artenvielfalt? Die Landwirtschaft. In Mitteleuropa etwa fördert die Überdüngung ganz bestimmte Pflanzen, wie Löwenzahn und dichtwüchsige Gräser. Das nimmt anderen Arten die Lebensmöglichkeit. Und zwar nicht nur auf den Flächen: Über das Grundwasser gelangen nitrathaltige Nährstoffe in die Gewässer und begünstigen dort einseitig Algenanarten, vor allem Blaugrünbakterien. Dadurch [Weiterlesen →]

Wassergütewirtschaft – gesicherte Grundlagen, ungewisse Zukunft

Perspektiven der Wassergütewirtschaft 2050 — gesicherte Grundlagen, ungewisse Zukunft Helmut Kroiss, Wien 1.    Einleitung – Bei der Beschäftigung eines Wissenschaftlers mit Prognosen tritt immer das Problem auf, dass er sich auf ein Terrain wagen muss, das nicht durch experimentelle oder andere empirische Daten abgesichert werden kann. Die Zukunft bleibt daher in vieler Hinsicht prinzipiell ungewiss. Nicht [Weiterlesen →]

Noch zu viel Phosphor und Stickstoff im Wasser

“Dessau-Roßlau /dpa. Das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau (UBA) fordert die weitere Verbesserung der Wasserqualität in den Gewässern Deutschlands. Zwar seien viele Flüsse, Seen und Bäche mittlerweile weitgehend sauber, aber es gelange noch zu viel Phosphor und Stickstoff ins Wasser, erklärte UBA-Präsident Jochen Flasbarth anlässlich des Welttages des Wassers am Montag. Zudem sei oftmals das Grundwasser mit [Weiterlesen →]

Gülle – Nicht nur ein bundesdeutscher Importschlager! 

200 Millionen Tonnen Gülle – jährlich! werden auf deutschen Feldern ausgeschüttet. Quelle: Der Spiegel Nr. 22 vom 30.05.2011, S. 17,  Nach Reichholf, J.H. ( Der Tanz um das goldene Kalb, Der Ökokolonialismus Europas, Verlag Klaus Wagenbach Berlin, 1. Auflage 2006) werden davon 2/3, also 133 Millionen Gülle importiert, wobei es auf die eine oder

Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen?!

Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff

Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung

Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung

Schwarze Flecken im Watt

Nitrat stört den Phosphorkreislauf

Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung

Widersprüche beim Gewässerschutz

Denitrifikation in natürlich belüfteten Teichkläranlagen

Abwasserabgabe – Teilweise Gewässerschädlich

Die Wahrscheinlichkeit der Prophezeiungen

Nach dem Lesen der Aphorismen von Georg Christoph Lichtenberg (01.07.1742 bis 24.02.1799), herausgegeben Insel-Taschenbuch 165 (1. Auflage 1976) kann man über das heutige Deutschland sehr nachdenklich werden. Es entsteht der Eindruck, Lichtenberg wäre ein Zeitgenosse, so aktuell ist er. Ein Zitat, vielleicht über 200 Jahre alt: Dieses ist eine Theorie, die meines Erachtens in der [Weiterlesen →]

Ausgewählte Quellen, teilweise eine Nitratpanik – Juni 2011:

Kein Nitrat im Gewässer! Aber alle wollen Milch trinken!

Landwirte im Kreis Cloppenburg fühlen sich “pauschal verunglimpft” General Anzeiger (Rhauderfehn) Der Berufszweig werde vom VSR-Gewässerschutz in ein falsches Licht gerückt, moniert Landvolk-Chef Hubertus Berges. Der Verein behaupte, “Landwirte würden…

Streit um Nitrat im Main

Main Post – ‎13.06.2011‎
Zu viel, sagen Umweltschützer vom „Verein zum Schutz des Rheins und seiner Nebengewässer (VSR-Gewässerschutz eV)“ nach umfangreichen Messungen. Sie sehen „dringenden Handlungsbedarf“. Der Main unterschreitet die Nitratvorgaben um mehr als 50 Prozent,

Umweltschützer untersuchen Brunnenwasser

Norddeutsche Neueste Nachrichten – ‎04.06.2011‎
„Es ist sinnvoll mit einem Brunnen das oberflächennahe Grundwasser zu nutzen und das aus tieferen Schichten gewonnene Leitungswasser sparsam zu verwenden“, so Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende vom VSR-Gewässerschutz. Doch ist das selbst geförderte

Grundwasser häufig mit Nitrat belastet

Main-Spitze – ‎26.05.2011‎
Das Labormobil des „Vereins zum Schutze des Rheins und seiner Nebenflüsse“ (VSR) erweiterte das Angebot um die Möglichkeit, die Wasserqualität aus heimischen Brunnen oder in Kleingärten untersuchen zu lassen und auf diese Weise zu klären,

Streit um Nitrat im Main

Frankfurter Rundschau – ‎03.06.2011‎
Der Verein zum Schutze des Rheins und seiner Nebengewässer (VSR) unternahm mit einem eigenen Laborschiff kürzlich Messfahrten auf dem Main und seinen Zuflüssen, darunter Nidda und Kinzig. Der Verein, der dem Bundesverband Bürgerinitiativen und

Erhöhte Nitratwerte im Main

Primavera24 – ‎25.05.2011‎
Der Main im Primaveraland enthält zu viel Nitrat – das haben aktuelle Messungen vom VSR-Gewässerschutz ergeben. RHEIN-MAIN-GEBIET. Der Grenzwert für Nitrat liegt bei höchstens 11 Milligramm pro Liter. Die Messungen ergaben, dass das Mainwasser im

Streit um Nitrat im Main

Main Post – ‎13.06.2011‎

Zu viel, sagen Umweltschützer vom „Verein zum Schutz des Rheins und seiner Nebengewässer (VSR-Gewässerschutz eV)“ nach umfangreichen Messungen. Sie sehen „dringenden Handlungsbedarf“. Der Main unterschreitet die Nitratvorgaben um mehr als 50 Prozent,

Umweltschützer untersuchen Brunnenwasser

Norddeutsche Neueste Nachrichten – ‎04.06.2011‎

„Es ist sinnvoll mit einem Brunnen das oberflächennahe Grundwasser zu nutzen und das aus tieferen Schichten gewonnene Leitungswasser sparsam zu verwenden“, so Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende vom VSR-Gewässerschutz. Doch ist das selbst geförderte

Grundwasser häufig mit Nitrat belastet

Main-Spitze – ‎26.05.2011‎

Das Labormobil des „Vereins zum Schutze des Rheins und seiner Nebenflüsse“ (VSR) erweiterte das Angebot um die Möglichkeit, die Wasserqualität aus heimischen Brunnen oder in Kleingärten untersuchen zu lassen und auf diese Weise zu klären,

Über 100 Menschen brachten Wasserproben aus ihren Brunnen mit und ließen es im Nibelungen Kurier

Streit um Nitrat im MainFrankfurter Rundschau – ‎03.06.2011‎

Der Verein zum Schutze des Rheins und seiner Nebengewässer (VSR) unternahm mit einem eigenen Laborschiff kürzlich Messfahrten auf dem Main und seinen Zuflüssen, darunter Nidda und Kinzig. Der Verein, der dem Bundesverband Bürgerinitiativen und

Erhöhte Nitratwerte im Main

Primavera24 – ‎25.05.2011‎

Der Main im Primaveraland enthält zu viel Nitrat – das haben aktuelle Messungen vom VSR-Gewässerschutz ergeben. RHEIN-MAIN-GEBIET. Der Grenzwert für Nitrat liegt bei höchstens 11 Milligramm pro Liter. Die Messungen ergaben, dass das Mainwasser im


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