Zeichnerische Darstellung von Gräben
5. Januar 2012 — Dipl.-Ing. (FH) Uwe Halbach
Folgende Darstellung ist üblich:
- Die lange Linie in der Mitte der drei langen Linien ist die Grabensohle.
- Die Grabenoberkanten sind jene Linien, an der die kurzen Falllinien beginnen.
- Die Länge der kurzen Falllinien beträgt 50 % der langen Falllinien, die auch an der oberen Grabenwandung beginnen, aber die Grabensohle berühren.
- Der Winkel zwischen allen Falllinien und der Stelle an den jeweiligen oberen Grabenwandlinien beträgt immer 90 °.
- Es gibt auch Grabensohlen die aus 2 Linien bestehen.
- Alle Linien können je nach Grabengestaltung auch ungerade sein.

Darstellung von Gräben

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Da haben Sie völlig recht. Die Skizze ist auch nur ein “Abfallprodukt”.
Mitunter hat nicht jeder Darstellende Geometrie in der Schule gehabt und kann die Linien auf den Zeichnungen nicht deuten.
Ich habe es für Erläuterungen in einem Gerichtsgutachten als für zweckmäßig gehalten und es als “Sowieso-Kreation” veröffentlicht.
Schön, daß sich mal jemand Gedanken macht und die auch veröffentlicht.
Aber die Grabenoberkanten am Grabenende und die Grabensohle: Die sind schon arg stilisiert. Eher als Symbol brauchbar.