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Die Wahrhaftigkeit des Offiziellen kann man aus dem Analogieschluss der ehemaligen Wahrhaftigkeit der Verbrennung von Frauen ableiten, muss man aber nicht.

Es ist gar nicht so lange her, da wurden manche Frauen ganz offiziell rein vorsorglich lebendig verbrannt.

Das war offiziell korrekt und offiziell nur ach, allzu gut gemeint.

Zugegeben: Gerne hat man Menschen nicht verbrannt, aber zum Trost mündete immerhin die Hexenverbrennung in ein anschließendes Volksfest – wie heute auch.

Und vor dieser geschichtlichen Tatsache und vor diesem Hintergrund ist eine gewisse Skepsis bei offiziellen Meldungen sicherlich ratsam.

Denn, wer ab und zu einen Blick in die Vergangenheit wirft, ist überzeugt, dass sich der Mensch seit Tausenden von Jahren in seinem Verhalten nicht geändert hat. Zeugnis davon sind z. B. die Selbstbetrachtungen von Marc Aurel.

Also werden auch heute noch Menschen vorsorglich „verbrannt“, weil man es gut meint. Zwar nicht mehr so spektakulär, aber ähnlich effizient. Im Prinzip hat sich nichts wesentliches geändert.

Rufmord ist letztlich weniger spektakulär, aber genauso effizient. Ob nun eine edle Seele durch Rufmord vernichtet wird oder mit ihr der Körper, wo liegt beim Betroffenen der Unterschied?

Ein weiterer Aspekt: Tatsache ist, dass zur Vermeidung des Klimawandels Umsätze realisiert werden, die sich in Milliarden abschätzen lassen.

Und wie wahrscheinlich wahr ist unter solchen Voraussetzungen wohl die Begründung der Umsätze?

Offizielle Meldungen können also wahr sein oder nur zur Hälfte wahr sein, müssen es aber nicht.

Handelt es sich volkswirtschaftlich gesehen bei der Klimapolitik am Ende nur um die Begründung eines Wirtschaftskrieges gegen die eigenen Völker?

Es bleibt dem selberdenkenden Leser in seiner Einsamkeit überlassen zu rätseln, ob und wann eine offizielle Meldung wie wahr sein könnte.

Und wer hofft, in absehbarer Zeit könnte der Klimairrsinn beendet werden, der irrt.

Selbst wenn der Schwachsinn immer offensichtlicher wird:

Wer einen Tiger reitet, der kann nicht absteigen, so lautet ein indisches Sprichwort.

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