image_pdfimage_print

Nach bestem Wissen und Gewissen…

Sachverständige schwören mitunter, Gutachten nach bestem Wissen und Gewissen zu erstatten.

„Nach neuerlicher Überlegung“ bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass dies unlogisch ist.

Das Gericht und wenigstens eine Partei erwarten wahre nachvollziehbare Gutachten.

Welche Kausalität liegt zwischen Wahrheit und Gewissen?

Zusammenhänge gibt es zwischen Gewissen und Halbwahrheit oder Lüge!

Es gab eine Zeit, in der es üblich war und für gut befunden wurde, z. B. Frauen zu verbrennen und dies taten die gutmeinenden Täter auch nur mit bestem Gewissen.

Insofern scheint mir das Gewissen – egal ob gut oder schlecht – eher unwahrhaftig zu sein.

Also wäre das Gewissenslose möglicherweise bei der Wahrheitsfindung das korrekte Werkzeug?!

Gewissen ist ein Mantel, den der scheinbar Wahrhaftige (s)einer Wahrheit überwirft, damit es ihn oder anderen beim Anblick der Wahrheit nicht so friert!?

(Für weitere Überlegungen liegt mir schon ein Kommentar vor, der in einigen Wochen hier wohl erscheinen wird.)

Print Friendly, PDF & Email