Externer Autor

/Externer Autor

About Externer Autor

Keine
So far Externer Autor has created 117 blog entries.

Blaualgen – Umfängliche Erklärungen durch einen Experten

11. Januar 2017|

Blaualgen: Mehr als nur ein Überblick von Prof. Dr. rer. nat. habil. S. Jost Casper Der folgende Beitrag aus dem Fachbuch Urania Pflanzenreich Niedere Pflanzen Urania Verlag Leipzig-Jena-Berlin 2. Auflage1977 wurde mit Genehmigung des Autors Herrn Prof. Dr. rer. nat. habil. S. Jost Casper veröffentlicht. Werdau, den 28.07.2008  Uwe Halbach *** Siegfried Jost Casper (*1929) [...]

Überzeugung…

10. November 2014|

"...ist das subjektive Fürwahr halten einer Erkenntnis." "Entscheidend ist die Feststellung, dass der Sachverständige Beurteilungsspielräume nach seiner persönlichen Überzeugung auszufüllen hat. Weicht er davon ab, so muß er diese im Gutachten klar herausstellen." ... Bei der Gutachtertätigkeit sind als Subjekte im wesentlichen der Sachverständige und der/die Leser des Gutachtens beteiligt. ... Das Gutachten hat also [...]

Schweizer Blaualgen

07. August 2014|

Bademeister kämpft gegen Blaualgen Obwohl der Hüttwilersee eine gute Wasserqualität hat, treibt ein Algenfilm am Ufer des Strandbads. Während sich die Betreiber ärgern, baden zahlreiche Besucher trotzdem im Wasser. "Eine gesundheitliche Gefahr ist der Algenpelz aber nicht. Wie Ehmann sagt, können die Algen Gift absondern. Allerdings sei diese toxikologische Konzentration viel zu gering, um gesundheitliche [...]

Selbstverständlich

18. Juli 2014|

Das Selbstverständliche ist selbstverständlich nur einem verständigen Selbst verständlich. Manfred Hinrich  

Kein Paradies ist vollkommen…

17. Juli 2014|

Michael Klonovsky 29. Juni 2014 Auf einer Alm im Schwarzwald lasse ich mich unweit einer Schar Kühe nieder, von denen einige nahezu euphorisch auf den unverhofften Besuch reagieren und sich zu mir gesellen. Das Wäldchen in der Talsenke, die sattgrünen, sonnenbeschienenen Wiesen, die vereinzelten Bäume oberhalb der Alm, der weite Himmel, die Abwesenheit menschengemachter Geräusche, [...]

Überzeugung

16. Juli 2014|

Nicolás Gómez Dávila Je tiefer eine Überzeugung ist, desto trivialer ist die Formel in der sie sich ausdrückt. Die Gründe einer Überzeugung erscheinen dem Zuschauer immer kläglich. Um unseren Gesprächspartner zu überzeugen, müssen wir die Wahrheiten, die wir predigen, von den Irrtümern, an die er glaubt ableiten. Höchste Rhetorik ist die Kunst, von falschen Prämissen [...]

Abstraktionen – Embryonen von Macht und Willkür

15. Juli 2014|

Abstraktionen – eine übliche, sehr unsichere Quelle der Erkenntnis Üblich, aber problematisch ist die Bewertung von Einzelfällen mittels Regeln oder Normen. Der Vorteil liegt neben anderen – auch sehr negativen - Effekten insbesondere in der Einsparung von Denkarbeit, verbunden mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von Fehlschlüssen im Vergleich zu Tatsachenfeststellungen in der konkreten Natur. Regeln sind [...]

Die Bewertung der Zukunft

10. Juli 2014|

"Eine Aussage ist ein Satz, der entweder wahr oder falsch ist." (wahheitsdefinite Sätze, ZOGLAUER "Wir können über die Zukunft keine Aussagen machen. Tatsachen gibt es nur in der Gegenwart oder Vergangenheit, aber nicht in der Zukunft.“ KAMLAH aus ZOGLAUER (Nicht wahrheitsdefinit sind futurische Aussagen; Aussagen die Zukunft betreffend) Quelle: Zoglauer, T. Einführung in die formale [...]

Kein Einklang

03. Juli 2014|

Natur: Macht sie euch untertan! Von Jan-Philipp Hein Quelle: Novo Argumente Zitat: "Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was minus vier Dioptrien für Sie als Steinzeitmensch im Auge des Mammut bedeutet hätten? Fielmann gab es noch nicht. Damals galten Darwins Gesetze großflächig, soweit sie nicht hier und da schon mit dem Faustkeil oder einem Rad [...]

Phosphor als Nährstoff

02. Juli 2014|

Atuelle Ergebnisse aus der Schweiz: Fischer wollen Seewasser düngen "Nach ihren deutschen Kollegen wollen nun auch die Schweizer Bodenseefischer mehr Phosphat in den See leiten. Umweltschützer lehnen das Ansinnen ab." "Die Erträge der Bodenseefischer sind in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. Grund ist das saubere Seewasser. Moderne Kläranlagen filtern fast alles Phosphat aus den Abwässern. [...]

Vernichtung von Überzeugungen

01. Juli 2014|

Wie man Überzeugungen vernichtet Nun nicht die von Jedermann, aber Jene der meisten Überzeugten. Überzeugte, die zur Erklärung ihrer Überzeugungen gebeten werden, verlieren diese dabei in der Regel. Quelle: Maxeiner & Miersch; Anleitung zum unsicher sein (29.06.2014) Zu dem Thema: Überzeugungen      

Unsicheres Urteil

01. Juli 2014|

Michel de Montaigne Der Vers Homers hat recht: Man kann bei allem leicht dafür oder dagegen sprechen. Unser Denken ist eine kühnes, riskantes Spiel, sagt Thimaeus bei Plato, weil auch unser Denken, genau wie unser Schicksal, nicht erhaben ist über den unberechenbaren Zufall. Die meinigen widersprechende Urteile regen mich nicht auf und beleidigen mich nicht; [...]

Wertlosigkeit des Redens

01. Juli 2014|

"Die Wertlosigkeit des Redens Ein Rhetor aus dem Altertum definierte seinen Beruf einmal so: »Kleine Dinge groß erscheinen zu lassen.« … Die Schönheitskünstler, welche die Frauen herrichten und schminken, richten weniger Schaden an als solche Wortverdreher. Ist doch wenig verloren, wenn man die Frauen nicht so sieht, wie sie wirklich aussehen; während die anderen sich [...]

Verhältnismäßiger (?) Aufwand für ein konkretes Ziel

27. Juni 2014|

Zitat 1: "Schön ist auch die Geschichte über die Kammolche. Entlang der geplanten A 44 zwischen Kassel und Eisenach wurden seinerzeit große Kammolchkolonien (1700 Tiere) entdeckt. Genau genommen in einer ehemaligen Klärgrube bei Helsa in Nordhessen. Aufgrund seiner natürlichen Geschwindigkeit kann der Kammolch nur sehr schwierig Verkehrswege überqueren und kommt daher sehr schnell unter die [...]

Wahrheit

27. Juni 2014|

Nicolás Gómez Dávila Die Wahrheit überzeugt mit einem Augenzwinkern; der Irrtum benötigt Reden.

Evidenz und Augenschein

27. Juni 2014|

Evidenz bezeichnet das dem Augenschein nach unbezweifelbar Erkennbare oder die unmittelbare, mit besonderem Wahrheitsanspruch auftretende vollständige Einsicht. Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Evident   Nicolás Gómez Dávila: Die Wirklichkeit ist nicht die Summe der Eindrücke, die uns bedrängen, sondern das, was mit bestimmten Evidenzen, die uns blenden zusammenhängt.  

Ökologie

22. Juni 2014|

Können wir die Erde zerstören? Ein denkwürdiges Interwiev von Udo Flohr: “Der Chemiker James Lovelock (90) ist ein Mitbegründer der so genannten Gaia-Theorie, nach der die Erde als ein lebender Organismus betrachtet werden kann. Anfangs umstritten, bildet sie heute die wichtigste Grundlage für die Erdsystemwissenschaft.” TR: Was würden Sie einem jungen Umweltschützer heute sagen? Lovelock: [...]

Risikoanalysen

22. Juni 2014|

„Soweit verschiedene Vorhaben- oder Trassenvarianten vergleichend zu bewerten sind, kann es zweckmäßig sein, auch formalisierte Bewertungsverfahren(z. B. ökologische Risikoanalysen, Nutzwert-Analysen, Kosten-Wirksamkeitsanalysen) heranzuziehen, wenn die Ziele im Rahmen dieser Bewertungsverfahren aus den gesetzlichen Umweltanforderungen abgeleitet sind.“ Quelle: Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ausführung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPVwV) vom 18. September 1995 (GMBl. Nr. 32 vom 29.09.1995 [...]

Ökologisches Gleichgewicht…

22. Juni 2014|

...ist Quatsch! Gleichgewicht? Einklang? “Alles was du siehst, wird die Natur bald verwandeln und aus diesem Stoff andere Dinge schaffen und aus deren Stoff wiederum andere, damit die Welt immer verjüngt werde.” Marc Aurel (121-180) römischer Kaiser Selbstbetrachtungen VII, 25 *** "Gemäß der Natur" wollt ihr leben? Oh ihr edlen Stoiker, welche Betrügerei der Worte!Denkt [...]

Grund zur Besorgnis

22. Juni 2014|

Selbstmord aus Angst vor dem Tode Zitat: Es heißt, die Rolle des Feigen, nicht des Tapferen spielen, wenn man sich in ein Loch vergräbt, unter einer massiven Grabplatte, um sich vor den Schicksalsschlägen zu schützen. Ein rechter Mann läßt sich auch durch das schlimmste Unwetter nicht daran hindern, seinem Ziele gleichmäßig zuzustreben. »Und wenn die [...]

Erkenntnis und Urteil

22. Juni 2014|

Beginnen wir mit Georg Friedrich Wilhelm Hegel (1770 - 1831) Wenn die Tatsachen nicht mit der Theorie übereinstimmen – umso schlimmer für die Tatsachen. Das eigentliche Urteilen über einen Gegenstand ist das Vergleichen seiner Natur oder wahren Allgemeinheit mit seiner Einzelheit oder mit der Beschaffenheit seines Daseins; das Vergleichen dessen, was er ist, mit dem, [...]

Glück

22. Juni 2014|

Eine leichte Dirne Das Glück ist eine leichte Dirne, sie weilt nicht gern am selben Ort, sie streicht das Haar dir aus der Stirne und küßt dich rasch und flattert fort. Heinrich Heine Dummheit als Glück Der gemeine Mann muß eine Dummheit haben, worin er sich glücklich fühlt, und er fühlt sich glücklich in seiner [...]

Stand der Technik – unangenehme-Wahrheiten

22. Juni 2014|

Zunächst die offizielle Definition und einige Aufsätze: Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik Regeln der Technik im Wasserrecht Der Stand der Technik Verhältnismäßigkeit bei Gewässerschutz Und nun von den Kritikern der Technik die unangenehmen Wahrheiten:   Nicolás Gómez Dávila Um zu erreichen, daß der Techniker sich ausschließlich in seinem Amt befleißige, komprimiert die Industriegesellschaft [...]

Einfach Schiller

22. Juni 2014|

Einfachheit ist das Resultat der Reife. Schiller *** Die folgende Geschichte soll wirklich passiert sein, während einer Physikprüfung an der Universität von Kopenhagen. Die Frage: ‘Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt.’ Ein Kursteilnehmer antwortete: “Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer [...]

Drum laßt uns kluge Frauen haben…

22. Juni 2014|

Es steht und fällt ein Volk mit seinen Frauen. Friedrich Schiller

Gutmenschen

22. Juni 2014|

Philippus Theophrastus Paracelsus Die es gut meinen, das sind die schlimmsten. Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi Hast du jemandem Gutes getan, vergiß nicht, ihm zu danken. Honoré de Balzac Gute Werke, die schlecht angebracht sind, sind halbe Verbrechen. Benjamin Franklin Die beste Art, den Armen Gutes zu tun ist, glaube ich, nicht die, sie in [...]

…weil Wahrheit eine Perle

22. Juni 2014|

“Hehle nimmer mit der Wahrheit! Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue; doch, weil Wahrheit eine Perle, wirf sie auch nicht vor die Säue.” Theodor Storm

Gesetze für die Kleinen

22. Juni 2014|

Demetrios von Phaleron über Solon: “Solon sagte, die Gesetze glichen den Spinnennetzen; wie jene hielten sie die Kleinen und Schwachen gefangen, die Größeren aber könnten sie zerreißen und freikommen.” (Solon, griechischer Lyriker und athenischer Staatsmann, 640 v. Chr. geb. in Athen – um 560 v. Chr.) *** Das Gesetz macht den Menschen, nicht der Mensch [...]

Meinung, Verstand, Theorie

22. Juni 2014|

Georg Christoph Lichtenberg (01.07.1742 bis 24.02.1799) Dieses ist eine Theorie, die meines Erachtens in der Psychologie eben das vorstellt, was eine sehr bekannte in der Physik ist, die das Nordlicht durch den Glanz der Heringe erklärt. Johann W. von Goethe Alles Große und Gescheite existiert in der Minorität. Es ist nie daran zu denken, daß [...]

Nichtstun

22. Juni 2014|

“Herr, ich habe die große Beschäftigung, müßig zu gehen; ich habe eine ungemeine Fertigkeit im Nichtstun; ich besitze eine ungeheure Ausdauer in der Faulheit. Keine Schwiele schändet meine Hände, der Boden hat noch keinen Tropfen von meiner Stirne getrunken, ich bin noch Jungfrau in der Arbeit; und wenn es mir nicht der Mühe zu viel [...]

Vielfalt vs. Vereinheitlichung

18. Februar 2014|

Öko-Logisches vom Experten Zahlreiche Broschüren und Bücher des Herrn Prof. Josef H. Reichholf sind für den Laien und Naturfreund als Einstieg in das hochinteressante Fachgebiet der wissenschaftlichen Ökologie sehr gut geeignet. Die lebendige Darstellung der Zusammenhänge sowie deren kurzweilige Präsentation macht der Erlernen der Grundlagen der Ökologie zur Freude. Enttäuschend ist allerdings, dass die ökologischen [...]

Ökologie ist wertfrei

14. März 2013|

  Die Stellung der Ökologie in der Gesellschaft Lampert, W.; Sommer, U., Limnoökologie, 2. überarbeitet Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart New York 1999 (S.447) "Naturwissenschaften können Theorien darüber anbieten, wie die Natur funktioniert. Sie können jedoch nicht angeben, welcher Zustand der Natur ein erhaltenswürdiger Wert oder ein erstrebenswertes Ziel menschlichen Handelns ist. Die Festsetzung solcher [...]

Unzureichende Bemessung

01. März 2013|

Mindestens fünfjähriger Berechnungsregen „Der BGH führt zunächst aus, die Kanalisation sei unzureichend bemessen. Aufgrund seiner Rechtsprechung habe die Anlage nach den topographischen Gegebenheiten, vor allem der Hanglage des Geländes, der Bebauung sowie dem Ausmaß der dadurch bewirkten Bodenversiegelung, auf einen mindestens fünfjährigen Berechnungsregen ausgelegt werden müssen. Denn der BGH habe bereits in einem Urteil aus dem Jahre 1983 die Auslegung einer Leitung nur auf einen einjährigen Berechnungsregen ohne Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse als unzureichend angesehen. Außerdem habe die Abwassertechnische Vereinigung im Arbeitsblatt A 118 vom Juli 1970 einen Sanierungsbedarf für diejenigen Abwasseranlagen vorgesehen, bei denen in allgemeinen Baugebieten ein Rückstau öfter als einmal in zwei Jahren auftrat. Eine Haftung der Gemeinden für unzureichend bemessene Kanäle tritt nicht ein, wenn die Überschwemmungsschäden auch bei nach der Rechtsprechung des BGH ausreichender Auslegung eingetreten wären. Nach der Entscheidung des BGH haben die Gemeinden in diesen Fällen bei gerichtlichen Auseinandersetzungen den Beweis dafür zu erbringen. Dies war hier schwierig, da es sich um ein längeres Regenereignis handelte. Die Gemeinde konnte den Nachweis nicht erbringen, daß während der Zeit der größten Regenintensität auch das Fassungsvermögen einer auf einen fünfjährigen Berechnungsregen ausgelegten Anlage überschritten worden wäre.“ Quelle: Dr. Paul-Martin Schulz; BGH ZfW 1998, 496 Das neue Wasserrecht für die betriebliche Praxis WEKA-Verlag […]

Berechnungsregen

01. März 2013|

Einjähriger Berechnungsregen nicht allein entscheidend "Der BGH hat ausgeführt, eine Haftung der Gemeinde nach § 2 Abs. 1 Satz 1 HPflG besteht nur dann, wenn bereits in die Kanalisation eingeleitetes Abwasser von dort wieder austrete, etwa aus Gullys. Gelangt das Regenwasser bei Hochwasser erst nicht in die Kanalisation, sondern fließt ungefaßt in Keller, greift diese [...]

Überschwemmungshäufigkeit und Bemessungsregen

01. März 2013|

Überschwemmungshäufigkeit ist relevanter als Häufigkeit des Bemessungsregen "Der BGH ist dem entgegengetreten. Der Schutz der Anlieger sei so nicht gewährleistet. Es sei nicht zumutbar, im Extremfall einmal jährlich einer Überschwemmung ausgesetzt zu werden. Dies entspreche nicht den anerkannten Regeln der Abwasserwirtschaft und Abwassertechnik. Der Berechnungsregen kann dann nicht alleiniger Maßstab für die Dimensionierung der Anlage [...]

Ziel ist Kosteneffizienz

01. März 2013|

Zitate aus dem Handbuch der EU-Wasserrahmenrichtlinie von Rumm, u.a.; 2. Auflage, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2006 (S. 47-48) "Auf dieser Konferenz hat Volkmar Hartje (2000) in einem Vortrag folgende Elemente einer integrierten Wasserwirtschaft herausgearbeitet, wobei er sich auf die AGENDA 21 und davor auf die Dubliner Wasserkonferenz beruft: Wasser als Teil des Ökosystems, als natürliche [...]

Schäden an Kanalisationen durch Druckprüfungen

25. Februar 2013|

"Fraglich ist jedoch, wie die Dichtheit der privaten Leitungen am besten zu überprüfen ist. Geräte und Verfahren, die im öffentlichen Bereich verwendet werden, können wegen der sehr viel ungünstigeren Randbedingungen !m privaten Sektor nur bedingt eingesetzt werden. Gemäß der technischen Regelwerken sind für die Prüfung grundsätzlich TV-Inspektionen und Druckprüfungen mit Luft oder Wasser anzuwenden (siehe [...]

Dichtheitsprüfung Hausanschlusskanäle

22. Februar 2013|

Grundstücksentwässerung: Experten fordern „Lösungen mit Augenmaß" In NRW gültige Frist für Dichtheitsprüfung bis Ende 2015 nicht zu erreichen Die Sanierung von privaten Abwasserleitungen gehört derzeit zu den kontroversesten Themen in der deutschen Wasserwirtschaft. Die Diskussion um Sanierungspflichten der Grundstückseigentümer wird von der Politik, Verbänden und Bürgern äußerst emotional geführt. Schätzungen zufolge sind zwischen einer und [...]

Angst und Sorge

04. Februar 2013|

"Angst, der Dauerzustand der unmündigen Gesellschaft Angst ist eine Grundbefindlichkeit des Menschen. In Ermangelung von lebensbedrohender Angst sucht der Mensch der Industriegesellschaft sich neue Zielobjekte seiner Angst. Paradoxerweise macht der Mensch gerade das zum Gegenstand seiner Ängste, das ihn von lebensbedrohenden Gefahren befreit: die moderne Technik. Die Angst gilt als eine besondere Qualität des Menschseins [...]

Ein Aufruf zur Bedachtsamkeit

01. Oktober 2012|

Ist eine weitere Entfernung von Mikroverunreinigungen aus kommunalem Abwasser angezeigt? Prof. Dr.-Ing. Harro Bode Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands, Kronprinzenstraße 37 45128 Essen Exzerpt "Ich halte es in Fällen, in denen es nicht mehr um die Beseitigung offensichtlicher und schlimmer Missstände geht, grundsätzlich für legitim und notwendig, danach zu fragen, welche Beeinträchtigungen unter Kostenaspekten hingenommen werden können [...]

Regeln der Technik im Wasserrecht

23. August 2012|

Staatliche und private Standardsetzung in Zeiten des Wandels Exzerpt: Das niedrigste Anforderungsniveau beschreiben die allgemein anerkannten Regeln der Technik (z. B. §§ 50 Abs. 4, 51 Abs. 2, 60 Abs. 1 Satz 2 WHG). Nach der Rechtsprechung folgt daraus zugleich, dass innovative Verfahrensweisen nicht ohne weiteres behördlich zulassungsfähig oder durchsetzbar sind. Im Gegenteil bedarf es [...]

Die Verrohrung eines Gewässers

23. August 2012|

Bleibt es ein Gewässer? Ergebnis einer Rechtsprechung: "Das Bundesverwaltungsgericht hat die bisherige Rechtsprechung nunmehr in einem neuen Urteil aufgegeben. Die Gewässereigenschaft wird auch bejaht, wenn nicht nur eine unterirdisch geführte Teilstrecke als Zwischenstück verrohrt ist, sondern das Endstück. Das Bundesverwaltungsgericht kommt insofern zu einer funktionsbezogenen, nicht mehr nur formalen Betrachtungsweise." Kommentiert von RA Reinhart Piens [...]

Unser liebes Vorsorgeprinzip

09. Juli 2012|

An Problemen, die wir haben könnten, haben die Deutschen am meisten zu knabbern! Mathias Richling (Fotograf: Rafael Kroetz)

Problem mit Gutachten

26. Juni 2012|

Zitat: "Das generelle Problem mit Gutachten – und zwar mit Gutachten aller Art – ist, dass sie in der Regel keine ungefragten Fragen beantworten, sondern nur jene, die beauftragt sind." Prof. Dr. Dirk Helbing, ETH Zürich Quelle Massentragödie an der Love Parade «Der erste Impuls ist, nach Sündenböcken zu suchen» Interview: Christian Speicher

Der Stand der Technik

22. Mai 2012|

…und die technische Regel von der Ausnahme. “Die technische Regel sollte dem Ingenieur auch nicht als Denkersatz dienen, sondern Anregung dafür bieten, in welche Richtung er seinen technischen Sachverstand lenken kann.” Driewer, G., u.a. Technische Regeln im Abwasserwesen KA 8 / 1986 , 36. Jahrgang Seite 674-678    

Mistbiene

28. März 2012|

Cristian E.W. Steinberg Von Mistbienen, Haussperlingen und der EU-Wasserrahmenrichtlinie – eine beabsichtigte Polemik  

Stand der Technik

16. März 2012|

Fragwürdiger Stand per Gesetz "Den Hohlkopf beeindruckt nur das Allerneueste. Für den klugen Menschen hängt nichts vom Datum ab." Nicolás Gómez DávilaDávila, Bogotá, Kolumbien (18.5.1913 - 17.5.1994)

Post-hoc-Fehlschluss

24. Januar 2012|

Der Post-hoc-Fehlschluss ist ein recht häufiger induktiver Fehlschluss. (Post-hoc, d. h. "auf Grund dieses Ereignisses") Post-hoc-Fehlschluss: B wurde durch A verursacht, nur weil B auf A zeitlich folgte. Hier einige ausgewählte Beispiele von Post-hoc-Fehlschüssen aus dem Buch von Wesly C. Salmon: (f) Onkel Harry fühlte, daß eine Erkältung im Anzug war, und trank deshalb einige [...]

Falsifizierung

23. Januar 2012|

Probleme mit Falsifizierung "Sir Karl Popper (1902-1994), der britische Philosoph deutscher Herkunft, ist bekannt als Autor der Idee, dass die Wissenschaft vor allem durch die Zurückweisung alter Theorien und Modelle, vielmehr als durch die Bestätigung neuer Theorien, fortschreitet. In einer hochkomplexen Welt können wir nämlich immer irgendwelche Bedingungen finden, unter denen unsere Theorie mit den [...]

Edel urteilen

16. September 2011|

Ein sauberes und verantwortungsvolles Urteil "Schon Aristoteles schlug vor rund 2000 Jahren vor, wie man zu einem sauberen und verantwortungsvollen Urteil kommt. Er schlug vor, niemandem etwas zu glauben, was zu seinem Interesse passt. nur das zu glauben was eine interessierte Quelle, gegen ihr Eigeninteresse sagt oder tut, oder nur das zu glauben, was zwei [...]

Biostrom, nein danke!

08. September 2011|

Die Zerstörung unsere Heimat durch "Bio" und "Öko" Biostrom, nein danke! "Die meisten Biogasanlagen belasten die Umwelt deutlich mehr, als sie ihr nutzen. Sie zerstören die Artenvielfalt, schädigen Gewässer und das Klima." "Viele der Biogasanlagen liegen in oder neben Naturschutzgebieten. Das ist erlaubt. Landwirtschaft ist in Biosphärenreservaten, Vogelschutzgebieten und Lebensräumen nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) willkommen, [...]

Die Sonne als Klimafaktor

09. Juni 2011|

Was macht die Sonne mit unserem Klima? Das Zentralgestirn glüht mal ruhig vor sich hin, mal wirft es mit Plasma und Strahlung nur so um sich. Da stellt sich die Frage, ob und, wenn ja, welche Folgen das für die Erdatmosphäre hat. Ein Lagebericht. "Demnach habe die gegenwärtige Klimaerwärmung nichts mit unseren Treibhausgasemissionen zu tun, [...]

Überschwemmungsweg – Haftung

06. Juni 2011|

Literaturrecherche Quelle ATV-Handbuch Planung der Kanalisation Ernst & Sohn Verlag, 4. Auflage 1994 Kapitel  2.9.1.2.3 von Herrn Dr.- Ing. Siegfried H. Pfeiff Seniorsachverständiger „Hatte man früher solche Fälle als solche „höherer Gewalt“ gesehen, so ist diese Sicht jetzt aus der neuen Haftpflicht – zum Schutze des Bürgers – differenziert zu sehen, je nach der Häufigkeit solcher Vorkommnisse. Damit muß sich der planende Ingenieur – was bisher weitgehend nicht üblich war – auch mit der Frage der „Überschwemmungswege“ zukünftig befassen. Im Normalfall erfolgt der Abfluß – bei extremen Abflüssen aus Niederschlag – aus den Straßeneinläufen ausströmend statt zulaufend, dem natürlichen Geländegefälle folgend über die Straßenfahrbahn, zwischen den Randsteinen. Diese zusätzliche, erhebliche Abflußkapazität (neben dem Kanalsystem) ist jedoch eingeschränkt, wenn niedrige Randsteinhöhen zu tiefer liegenden Garagen oder Parkplätzen -evtl. auch aus Einläufen dort (!) – aus diesem „Straßenabfluß“ seitlich zu Überschwemmungswegen über die Grundstücke führen, eventuell Schäden verursachend. Auch Kanaldeckel-Aushebungen kommen vor. Bei Deckeln „mit Lüftung“ ist die Wahrscheinlichkeit des Vorkommens geringer (Entlastung durch Luftaustritt). Ebenso können diese „Überschwemmungswege“ an Straßenkreuzungen, Tiefpunkten, aber auch Unterführungen zu seeartigen größeren Stauen führen, woraus sich auf dem weiteren Überschwemmungsweg Schäden ergeben können. Hier kann, wenn dies mit – nach Beurteilung des Gerichts – unzumutbarer Häufigkeit vorkommt, die Gemeinde haftpflichtig sein. Ähnlich wohl auch, wenn Schäden daraus (z.B. gekippte Zäune/Mauern, überschwemmte Keller) „vorhersehbar“ waren. Es wird daher nötig sein, solche Fälle vorher als „Überschwemmungswege“ zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen für eine schadlose Ableitung zu sorgen, Risiken dabei zu mindern.“ Siehe auch:  Einstau, Überstau und Überflutung – feine Unterschiede Überflutung, Rückstau Überschwemmungsweg – Haftung Literaturrecherche […]

Anforderungen an die Zustandserfassung der Grundstücksentwässerungsanlagen

02. Mai 2011|

  Quelle: Flickenteppich Länderregelungen zu Fristen der GEA-Inspektion EUWID-Wasser Spezial, Heft 01.2011, 19.04.2011, S. 42-43 Mit freundlicher Empfehlung am 2.5.2011 zur Verfügung gestellt. Herr Bröker

Sanierung privater Grundstücksentwässerungsanlagen

02. Mai 2011|

Milliardenmarkt Sanierung privater Grundstücksentwässerungsanlagen Rechtslage und mangelndes Problembewusstsein bremst Investitionen Artikel mit freundlicher Empfehlung am 2.5.2011 zur Verfügung gestellt EUWID-Wasser Spezial, Heft 01.2011, 19.04.2011, S. 40-41 Herr Bröker Die Sanierung der privaten Grundstücksentwässerungsanlagen dürfte auch in den kommenden Jahren eines der spannendsten Themen der Abwasserwirtschaft bleiben. Ein Investitionsbedarf im Milliardenbereich trifft auf eine unzureichende Datenlage, [...]

Künftige Bemessung von Kanalisationen

02. Mai 2011|

„Die derzeit prognostizierten Veränderungen der Niederschlagscharakteristik und demographische Entwicklungen werden einen signifikanten Einfluss auf stadthydrologische Planungen haben. Der Einfluss hängt dabei maßgeblich von den betrachteten Zielgrößen (Einleitungsabfluss, überstaute Schächte etc.), der aktuellen hydraulischen Auslastung des Netzes und der Topographie ab. Das Festhalten an starren Bemessungs- und Auslegungsgrößen wird daher weder unter ökonomischen noch ökologischen Aspekten zielführend sein. Nach Einschätzung der Autoren werden vielmehr folgende Aufgaben in den Mittelpunkt rücken: Zur Berücksichtigung der Auswirkungen von Klima- und demographischen Änderungen sind Belastungsszenarien mit einer entsprechenden Bandbreite zu entwickeln und der Planung zugrunde zu legen. Untersuchungen zur Auswirkung der Klimaänderungen sollten niemals pauschal und isoliert, sondern nur im Rahmen von Sensitivitäts- und Risikoanalysen erfolgen. Parallel dazu müssen gleichzeitig die vorhandenen Unsicherheiten der übrigen Eingangsparameter/Grundlagendaten stärker als bisher berücksichtigt werden. Belastbare Aussagen zu Niederschlags- und Fremdwasserabflüssen im Rahmen von Planungen sind nur mit geeigneten Niederschlag-Abfluss-Modellen möglich, die für den aktuellen Zustand mit Messdaten kalibriert wurden. Teilweise sind dazu auch die bisherigen Modelle zu modifizieren, um realistischere Ergebnisse zu erhalten. Insbesondere im Rahmen der Überflutungsvorsorge scheinen flexible und interdisziplinäre Planungskonzepte sinnvoll, die bei gestiegenen Anforderungen in Form von Stufenprogrammen umgesetzt werden können. Die messtechnische Überwachung des tatsächlichen Betriebsverhaltens der Kanalisation wird an Bedeutung gewinnen. Damit verknüpft ist auch eine projektbegleitende Erfolgskontrolle zur Bewertung durchgeführter Maßnahmen.“ Quelle: Klaus Hans Pecher und Holger Hoppe Künftige Bemessung von Kanalisationen Korrespondenz Abwasser – Abfall 2011 (58) Nr. 2, S.  121-127 Siehe auch: Überschwemmungsweg – Haftung Literaturrecherche Überflutung, Rückstau Flutwege Referenzen: […]

Nitrat und Phosphor im Gewässer

24. März 2011|

Schlechter wasserchemischer Gewässerzustand - auch eine Frage des Imports von Düngemitteln für den Export von Fleisch Reichholf: "Geht man auf den 55 % landwirtschhaftlich genutzter Landesfläche von einer Düngermenge aus, die gegenwärtig im Durchschnitt bei gut 200 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr liegt, so stellt sich die Frage, woher diese nun kommt. Mineraldünger macht [...]

Abwassergebühren – Leicht verständlich

10. März 2011|

Übersicht zu ausgewählten Aspekten der Gebührenkalkulation Gliederung Was ist eine Gebühr? Rechtliche Grundlagen der Gebührenerhebung im Bundesland Sachsen Wie können Gebühren differenziert werden? Siehe auch weitere Themen: Kostensenkung, Was ist eine öffentliche Einrichtung? Was ist eine Gebühr? Aufgrund der vom Gesetzgeber eingeräumten Finanzhoheit der Kommunen haben diese das Recht, Steuern, Gebühren und Beiträge zu erheben. [...]

Öffentliche Einrichtung

04. März 2011|

Öffentliche Einrichtungen der Gemeinde sind Personen- und Sachgesamtheiten, welche die Gemeinde der Öffentlichkeit gewidmet hat, d. h. derart zur Verfügung gestellt hat, dass dem Einzelnen ein öffentlich-rechtlicher Anspruch auf die Zulassung zur Benutzung (wie in § 20 HGO normiert) zusteht. Quelle: (Hess. VGH DVBI. 1975, S. 913/914) Nach Maßgabe ihrer Abwasserbeseitigungssatzungen können Abwasserzweckverbände zur Abwasserbeseitigung [...]

Bedrohung der Artenvielfalt

09. August 2010|

"Was ist die größte Bedrohung für die Artenvielfalt? Die Landwirtschaft. In Mitteleuropa etwa fördert die Überdüngung ganz bestimmte Pflanzen wie Löwenzahn und dichtwüchsige Gräser. Das nimmt anderen Arten die Lebensmöglichkeit. Und zwar nicht nur auf den Flächen: Über das Grundwasser gelangen nitrathaltige Nährstoffe in die Gewässer und begünstigen dort einseitig Algenanarten, vor allem Blaugrünbakterien. Dadurch [...]

Die Wurzel des Ökologismus

05. August 2010|

Zitate: Dementsprechend sind Gesellschaften, in denen eine breite Masse Möglichkeiten sieht, ihre Lebensumstände zu verbessern, insgesamt risikobereiter, als weiter fortgeschrittene. Mit zunehmendem Reichtum gibt es auch mehr zu verlieren und so steigt die Vorsicht, steigt der Wunsch, Risiken zu vermeiden. In der westlichen Welt, in der Grundbedürfnisse nicht mehr in Nahrung, sauberem Wasser oder Kleidung [...]

Wassergütewirtschaft – Gesicherte Grundlagen, ungewisse Zukunft

02. Juli 2010|

Perspektiven der Wassergütewirtschaft 2050 - gesicherte Grundlagen, ungewisse Zukunft Helmut Kroiss, Wien 1.    Einleitung Bei der Beschäftigung eines Wissenschaftlers mit Prognosen tritt immer das Problem auf, dass er sich auf ein Terrain wagen muss, das nicht durch experimentelle oder andere empirische Daten abgesichert werden kann. Die Zukunft bleibt daher in vieler Hinsicht prinzipiell ungewiss. Nicht [...]

Überwachungswerte – Verdünnung

22. Juni 2010|

Artikel 2 Begriffsbestimmungen „40. “Emissionsgrenzwert": die im Verhältnis zu bestimmten spezifischen Parame-tern ausgedrückte Masse, die Konzentration und/oder das Niveau einer Emission, die in einem oder mehreren Zeiträumen nicht überschritten werden dürfen. Die Emissionsgrenzwerte können auch für bestimmte Gruppen, Familien oder Kategorien von Stoffen, insbesondere für die in Artikel 16 genannten, festgelegt werden. Die Emissionsgrenzwerte für [...]

Vorsicht Vorsorge!

03. Juni 2010|

Die Zukunft und ihre Feinde Wie Fortschrittspessimisten unsere Gesellschaft lähmen Von Dirk Maxeiner und Michael Miersch Eichenborn AG 2002 ISBN: 3-8218-3912-0 http://www.maxeiner-miersch.de/ Die folgende umfängliche Zitierung aus dem Kapitel II  wurde von den Autoren Dirk Maxeiner und Michael Miersch genehmigt. Exzerpt von U. Halbach Zitate aus  Kapitel II „Die neuen Ideologien“ - 1. Vorsicht Vorsorge [...]

Sauerstoffarmut: Bach steht vor dem Kollaps?

28. Mai 2010|

"Neumünster - Ellentiefer Schaum auf dem Wasser der Sünderbek kurz vor der Einmündung des Bachs in die Stör, dazu Gestank, alarmierte Anwohner Helmut Nickel am 26. Februar. Er informierte die Naturschutzbehörde der Stadt und machte sich auf die Suche nach der Ursache. ... Dort, weiter bachaufwärts und -abwärts entnahm Nickel mit dem BUND sechs Wasserproben [...]

Jedes Jahr – Blaualgenpanik!

28. Mai 2010|

Die Hilfe gegen Blaualgen läuft an "WEISSENBURG/HERRIEDEN – Die Hilfe fürs Fränkische Seenland ist angerollt. Bei der gestrigen zweiten Seenlandkonferenz präsentierten die Verantwortlichen ein ganzes Maßnahmenbündel, das dazu beitragen soll, die Seen von den Blaualgen zu befreien und dem Tourismus neue Möglichkeiten zu eröffnen. Für das laufende Jahr werden sich allerdings kaum Verbesserungen erzielen lassen. [...]

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe durch Verbrennung von Holz?

27. Mai 2010|

Asche belastet Gartenidylle Von Mischa Hauswirth. Aktualisiert am 20.03.2010 "Wer gerne Gemüse aus dem eigenen Garten isst, kann dies bedenkenlos tun. Doch aufgepasst mit Asche als Dünger, denn sie verseucht den Boden. Mit PAK hingegen belasten die Hobbygärtner ihre Böden selber. «Leider glauben viele, Asche sei guter Dünger», sagt Beubler. «Doch sie gehört in den [...]

Noch zu viel Phosphor und Stickstoff im Wasser

27. Mai 2010|

"Dessau-Roßlau /dpa. Das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau (UBA) fordert die weitere Verbesserung der Wasserqualität in den Gewässern Deutschlands. Zwar seien viele Flüsse, Seen und Bäche mittlerweile weitgehend sauber, aber es gelange noch zu viel Phosphor und Stickstoff ins Wasser, erklärte UBA-Präsident Jochen Flasbarth anlässlich des Welttages des Wassers am Montag. Zudem sei oftmals das Grundwasser mit [...]

Kosten-Nutzen Überlegungen zur Abwasserfiltration

26. Mai 2010|

Helmut Kroiss, Wien Kosten-Nutzen Überlegungen zur Abwasserfiltration 22. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 13.03. - 15.03.1996 in Erfurt Gewässerschutz - Wasser - AbwasserBand 156 Seite 25/1 - 25/12 Aachen 1996 Auszug als pdf-Datei

Technische Regel – Wohl kaum was für Laien

05. Mai 2010|

Technische Regeln im Abwasserwesen "Die Existenz technischer Regeln ist sowohl aus Rationalisierungs-, d. h. ökonomischen Gründen als auch aus Schutzgründen (Arbeitsschutz, Ökologie) zu rechtfertigen. Für das Abwasserwesen erarbeiten vorrangig die Abwassertechnische Vereinigung und der Normenausschuß Wasserwesen im DIN Regeln der Technik. Zum Nachweis der allgemeinen Anerkennung sind förmliche Verfahrensgänge entwickelt, welche die Mitwirkung der Fachöffentlichkeit [...]

Denitrifikation in natürlich belüfteten Teichkläranlagen

05. Mai 2010|

Bemessung, Bau und Betrieb: "Zu Nitrat oxidierter Stickstoff ist in unbelüfteten Teichen über 3 m²/EW fast immer nachweisbar, jedoch nur in wenigen mg/l, da das gebildete Nitrat auch simultane Denitrifikation an der aeroben/anaeroben Grenzschicht des abgelagerten Schlammes zu gasförmigem Stickstoff denitrifiziert wird. Höhere Werte an Nitrat im Winter auf." Quelle: http://www.wasser-wissen.de/

Neues Verfahren zur thermischen Klärschlammbehandlung für kleine KA

23. April 2010|

41. Vortrag zur Essener Tagung 2010 Referenten Vortrag 41: Dipl.-Ing. Helmut Gerber Dipl.-Ing. Jochen Scherer PYREG GmbH Schlossstr. 2 55490 Gemünden Prof. Dr. Winfried Sehn Fachhochschule Bingen Berlinstr. 109 55411 Bingen Dr. Klaus Siekmann Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH Segbachstr. 9 56743 Thür Ausgewählte Zitate aus den Vortragsunterlagen Nr. 41 "Auf dem Gelände der [...]

Trinkwasserverordnung

21. April 2010|

Stand der Novellierung der Trinkwasserverordnung 12. Vortrag zur Essener Tagung 2010 Referent: Ralf Suhr Bundesministerium für Gesundheit Referat 324 "Trinkwasser" 53107 Bonn Ausgewählte Zitate aus den Vortragsunterlagen: Einige Vorschriften werden neu formuliert, um zu verständlicheren Regelungen zu gelangen. Es wird eine spezifischere Einteilung der Wasserversorgungsanlagen vorgenommen, um einzelne Regelungen (z. B. Betreiberpflichten, Überwachung) den verschiedenen [...]

Erfahrungen aus Planung und Bau einer Ozonierungsanlage und Aktivkohleanlage – KA Schwerte

21. April 2010|

Erfahrungen aus Planung und Bau einer Ozonierungs- und Pulveraktivkohleanlage auf der Kläranlage Schwerte 29. Vortrag zur Essener Tagung 2010 Referenten: Dr.-Ing. Peter Evers Dr.-Ing. Thomas Grünebaum Ruhrverband 45128 Essen Ausgewählte Zitate aus den Vortragsunterlagen Trinkwassergewinnung für nahezu 5 Millionen Menschen aus der Ruhr 2006 aufgetretene perfluorierte organische Tenside (PFT) in Oberflächen- und Trinkwässern, die aus [...]

Rückgewinnung von Phosphat aus Abwasser und Klärschlamm

21. April 2010|

Stand und Perspektiven der Rückgewinnung von Phosphat aus Abwasser und Klärschlamm 36. Vortrag zur Essener Tagung 2010 Referent: Dr. David Montag Dipl.-Ing. Wibke Everding Prof. Dr. Johannes Pinnekamp Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen 52056 Aachen Ausgewählte Zitate aus den Vortragsunterlagen Für viele biologische Vorgänge ist dieses Element von essenzieller Bedeutung und nicht substituierbar. Die [...]

Wupperverband: 20 Jahre Flockungsfiltration

21. April 2010|

20 Jahre Flockungsfiltration beim Wupperverband - Auf dem Weg von der Phosphor- zur Mikroschadstoffelimination 32. Vortrag zur Essener Tagung 2010 Referent: Dr. Volker Erbe Wupperverband Untere Lichtenplatzer Str. 100 42289 Wuppertal Ausgewählte Zitate aus den Vortragsunterlagen Verschärfte ÜW von 0,4-1 mg Pges./l „Die Diskussion über die Sinnhaftigkeit dieser Anforderungen wird an dieser Stelle nicht geführt.“ [...]

Viren im Trinkwasser

21. April 2010|

13. Vortrag zur Essener Tagung 2010 Referent: Dr. Georg-J. Tuschewitzki Hygiene-Institut des Ruhrgebietes, Institut für Umwelthygiene Rothauser Str. 19 45879 Gelsenkirchen Ausgewählte Zitate aus den Vortragsunterlagen Es besteht ausreichender Schutz vor viralen Erkrankungen durch Trinkwasser. Allerdings sind auch Anlagen bekannt, die von der Rohwasserseite her ungünstigen und wechselnden Bedingungen ausgesetzt sind. Schwerpunkte: Schutz des Einzugsgebietes [...]

Bewirtschaftungspläne in Deutschland

21. April 2010|

Bewirtschaftungspläne in Deutschland - Vergleich des Erreichten 20. Vortrag zur Essener Tagung 2010 Referent: MR Dipl.-Ing. Rolf-Dieter Dörr Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Robert-Schumann-Platz 3 53175 Bonn Ausgewählte Zitate aus den Vortragsunterlagen  Bei Interesse an dem Thema und zu dessen Wertung sollte das komplette Vortragsskript gelesen werden. Quelle: Tagungsunterlagen zur 43. Essener Tagung [...]

Kommentar zur Undichtheit von Grundstücksentwässerungsanlagen

20. April 2010|

Kommentar vom 19.04.2010 zum Aufsatz von U. Halbach: "Bewertung der Undichtheit von Grundstücksentwässerungsanlagen" von Herrn Dipl.-Ing. Stepkes (Wasserverband Eifel-Rur): Letztes Jahr hat die DWA einen Leitfaden zur Grundstücksentwässerung herausgegeben. Dort wurde ein Vorschlag unterbreitet, wie mit der Sanierung von festgestellten Schäden umgegangen werden kann (stammt im Wesentlichen von Robert Thoma). Dort wird je nach Lage [...]

Künstliche Süßstoffe im Wasserkreislauf

10. April 2010|

15. Vortrag zur Essener Tagung 2010 Referenten: Dr. Frank Thomas Lange Dipl.-Ing. Marco Scheurer Prof. Dr. Heinz-Jürgen Brauch DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW) Karlsruher Str. 84 76139 Karlsruhe Ausgewählte Zitate aus den Vortragsunterlagen Einige Süßstoffe (insbesondere Acesulfam und Sucralose) werden bei der Abwasserreinigung nur unvollständig entfernt. Acesulfam ist ein idealer Tracer für kommunales Abwasser. Es tritt in [...]

Kein Verbot des Mischwassersystems!

23. März 2010|

"Mit Wirkung zum 01.03.2010 ist das neue Wasserhaushaltsgesetz des Bundes in Kraft getreten. Gleichzeitig hat der Freistaat Bayern das neue Bayerische Wassergesetz angepasst und ebenfalls zum 1. März in Kraft treten lassen. In verschiedenen Veröffentlichungen wird bereits das Ende der Mischentwässerung als Konsequenz aus dem neuen Gesetz (§ 55 Abs. 2 WHG) herausgelesen, was bei [...]

Abwasserbeiträge

12. März 2010|

Der Beitrag ist eine öffentlich-rechtliche Abgabe, die für die Bereitstellung einer öffentlichen Leistung unabhängig von ihrer tatsächlichen Inanspruchnahme erhoben wird. Der Betrieb von Abwasserbeseitigungsanlagen stellt eine solche öffentliche Leistung dar. Zur Refinanzierung der durch die Abwasserentsorgungspflicht entstehenden beitragsfähigen Investitionskosten werden Benutzungsgebühren und/oder Beiträge erhoben. Der Beitrag wird hierbei bereits auf die Anschlussmöglichkeit an die jeweilige [...]

Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik

01. März 2010|

Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik nach Anhang 2 Wasserhaushaltsgesetz Bei der Bestimmung des Standes der Technik sind unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit zwischen Aufwand und Nutzen möglicher Maßnahmen sowie des Grundsatzes der Vorsorge und der Vorbeugung, jeweils bezogen auf Anlagen einer bestimmten Art, insbesondere folgende Kriterien zu berücksichtigen: […]

Zeitbedarf für die Verlegung relativ unabhängig vom Rohrmaterial

26. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt Zeitbedarf für die Verlegung relativ unabhängig vom Rohrmaterial Wesentliches Einsparpotenzial ist die Verringerung der Stehzeiten Das verwendete Material hat nur geringe Auswirkungen auf die Verlegezeit. Weitaus bedeutender ist die Länge der Rohre. Mit zunehmender Länge der Rohre nimmt die Verlegezeit deutlich ab. [...]

Die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung zwischen Vorsorgeprinzip und Verhältnismäßigkeit

26. Februar 2010|

Die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung zwischen Vorsorgeprinzip und Verhältnismäßigkeit Exzerpt von Uwe Halbach (04.10.2005) "...Doch ist nicht nur die Existenz dieser Stoffe für die Beurteilung des Klärschlamms maßgebend, sondern ihre Wirkungsweise in Abhängigkeit von der Konzentration, ihrer Abbaubarkeit und der Tendenz ihres Vorkommens. ... ... Aus dem Vorhandensein von Schadstoffen heraus zu verlangen, ein gegebenes Nährstoffangebot nicht [...]

Klärschlammverwertung: Umweltrat empfiehlt gestuftes Vorgehen

26. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt. Verschärfung der Genzwerte notwendig / Verbrennungskapazitäten sind zu schaffen Der Umweltrat empfiehlt im Hinblick auf die Verwertung von Klärschlämmen ein gestuftes Vorgehen. Bei der Bewertung der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung seien nicht nur die Risiken zu betrachten, die mit der Verwertung der Klärschlämme als [...]

BSE durch Schlammverwertung?

26. Februar 2010|

BSE  durch Schlammverwertung? Besteht eine Gefährdung durch die Abwasser- und Schlammverwertung? Zitat: "Der direkte Übertragungsweg für BSE findet über die Nahrungskette statt. Der Entsorgungsbereich stellt demgegenüber einen indirekten Übertragungsbereich dar. Dieser indirekte Übertragungsweg weist in der Regel aufgrund von Verdünnungen geringere Wirkkonzentrationen der Erreger auf und wirkt nicht über den unmittelbaren Übertragungsweg. Eine mögliche Gefährdung [...]

Kanalsanierung in Deutschland bedarf Investitionen von 45 Mrd €

26. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt Kanalsanierung in Deutschland bedarf Investitionen von 45 Mrd € 17 Prozent der Kanäle sofort oder kurzfristig sanierungsbedürftigIn Deutschland sind rund 17 Prozent der öffentlichen Kanäle sofort, kurzfristig oder mittelfristig sanierungsbedürftig. Bei einer Gesamtlänge der öffentlichen Kanalisation von knapp 450.000 km und durchschnittlichen [...]

Grundsätze der Regenwasserbewirtschaftung

26. Februar 2010|

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Wissenschaftler aus unterschiedlichen Staaten unabhängig voneinander zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sind. Aber es zeigen sich doch folgende wichtige Grundsätze: Eine Betrachtung von gesamten Gewässereinzugsgebieten ist notwendig. Die hydraulische Bewertung sollte mit Langzeitsimulationen erfolgen. Es sind im Bereich der Frage nach dem Verbleib der Stoffe im Stoffkreislauf offene Fragen geblieben, [...]

Literaturauswertung zum HTI-Forum über Kostenmanagement bei der Abwasserentsorgung

25. Februar 2010|

Literaturauswertung zum HTI-Forum über Kostenmanagement bei der Abwasserentsorgung "...Die öffentliche Abwasserbeseitigung sei eine der wichtigsten kommunalen Aufgaben, sowohl generell für den Umweltschutz als auch insbesondere als Voraussetzung für eine geordnete Stadtentwicklung, betonte Dipl.-Ing. Kurt Wittmann, ATV-Vorsitzender in Bayern und ehemaliger Stadtdirektor von Nürnberg. Er warnte davor, Aufgaben, die der Erhaltung von kommunalen Infrastrukturen dienen, den [...]

Wie man Wasser teurer und schlechter macht

25. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung von dem Magazin "stern" bereitgestellt. Vor ein paar Jahren haben Investoren und deren Analysten das Wasser als Quell goldener Renditen entdeckt. In den USA sind seitdem die Aktienkurse von privaten Wasserwerken um bis zu 100 Prozent gestiegen. Ebenso in England: Dort hat Anfang der 90er Jahre die eiserne [...]

Bei Privatisierung/Liberalisierung kein Wettbewerb gewährleistet

25. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt Bei Privatisierung/Liberalisierung kein Wettbewerb gewährleistet Sachverständigenrat legt Umweltgutachten 2002 vor „Der Umweltrat bezweifelt, dass eine Privatisierung beziehungsweise Liberalisierung in den Infrastrukturbereichen der Wasserversorgung und der kommunalen Abfallentsorgung so ausgestaltet werden kann, dass ein hinreichend hohes Ausmaß an Wettbewerb und Effizienz gewährleistet ist. [...]

BDE legt Strategiepapier für die Zukunft der Wasserversorgung vor

25. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUIWD Wasser und Abwasser bereitgestellt BDE legt Strategiepapier für die Zukunft der Wasserversorgung vor Modernisierung der Wasserwirtschaft - Daseinsvorsorge der neuen Art Bei der kommunalen Daseinsvorsorge sollen die Kommunen die Erfüllungsverantwortung abgeben und sich stattdessen auf die Kontrollverantwortung beschränken. Dieses kommunale Dach für die Findung von Maßnahmen [...]

Wupperverband schließt erste Tranche des US-Leasings ab

25. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt Wupperverband schließt erste Tranche des US-Leasings ab US-Cross-Border-Leasing für weitere sieben Kläranlagen geplant Der Wupperverband hat Ende Dezember 2001 die erste Tranche eines US-Border-Cross-Leasings abgeschlossen. Der mit zwei amerikanischen Großbanken abgeschlossene Vertrag bezieht sich auf die Kläranlagen Burg, Kohlfurt, Hückeswagen und Marienheide. [...]

Suez – ein Multi kauft sich ein

25. Februar 2010|

Wird Gera französisch? Kommunen zwischen Chancen und Risiken der geöffneten Märkte Von OTZ-Redakteur Volkhard Paczulla Die Stadt Gera wird heute einen wichtigen Pakt besiegeln. Ihre Stadtwerke bekommen einen Partner, der vor Kraft nur so strotzt: Die Electrabel Deutschland AG. Das in Berlin ansässige Unternehmen unterschreibt heute im Geraer Rathaus Verträge, mit denen es jeweils 49,9 [...]

Steuer-Bumerang fliegt

25. Februar 2010|

Literaturauszug: Steuer-Bumerang fliegt Leasing-Geschäfte Komplizierte Finanztransaktionen bescherten Städten wie Hamburg hohe Erträge. Nun drohen Forderungen des Fiskus. Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung hat nun der renommierte Hamburger Anwalt Jürgen Schacht vergangenen Freitag Anzeige gegen die Stadt gestellt. "Auf Sondererträge muss sie aber Umsatz- und Körperschaftssteuer berappen", so Schacht. Hamburg hätte nach seiner Auffassung auch Grunderwerbssteuer [...]

Moralischer Betrug mit den Abwassergebühren?

25. Februar 2010|

Nachstehender Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung des Kölner Stadtanzeigers zur Verfügung gestellt. Moralischer Betrug mit den Abwassergebühren? Leserbrief von Theo Brinkmann, 10:08 h am 7.2.2003: "Die Risiken, die mit dem Leasing der städtischen Abwasseranlagen verbunden sind, wurden im Kölner-Stadtanzeiger vom 6.2.2003 ausführlich dargestellt. Ich glaube den Bedenken von Bayerns Innenminister Beckstein und dem Kölner Ökonomie-Professor [...]

Buchbesprechung – Kommunale Abwasserbeseitigung – Normative Kosten und Risikoabbau

25. Februar 2010|

Buchbesprechung Kommunale Abwasserbeseitigung - Normative Kosten und Risikoabbau 3. überarbeitete Auflage Herausgeber: Institut für Wasserwirtschaft Halbach Eigenverlag 2003 235 Seiten 56 Diagramme 38 Abbildungen 36 Tabellen Preis: 39,80 + Versandkosten Bezug: Institut für Wasserwirtschaft Halbach, Schloßstraße 2, 08412 Werdau, boxATinstitut-halbach.de Das von U. Halbach herausgegebene und von ihm sowie Mitarbeitern des Instituts Halbach und zwei [...]

IDA: Zukunft gehört der dezentralen Abwasserbehandlung

25. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt IDA: Zukunft gehört der dezentralen Abwasserbehandlung Nach Einschätzung des Bundesverbandes Interessengemeinschaft Dezentrale Abwasserbehandlung (IDA), Wiershausen, wird die dezentrale Abwasserbehandlung in den nächsten Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen. Sowohl im privaten Bereich als auch bei der industriellen Abwasserreinigung sieht der Verband große Vorteile [...]

Wie viel deutsche Gelassenheit verträgt die Europäische Wasserrahmenrichtlinie?

25. Februar 2010|

Literaturauswertung Editorial Wie viel deutsche Gelassenheit verträgt die Europäische Wasserrahmenrichtlinie? ...In Fachkreisen wachsen unterdessen die Zweifel, ob es in Deutschland gelingen wird, die Anforderungen der Richtlinie fristgerecht umzusetzen. Dies hängt von folgenden Fragen ab: ... Können, wollen und müssen wir bis 2015 flächendeckend den guten Zustand erreichen? ...Bisher scheint im Übrigen auch die deutsche Öffentlichkeit [...]

Haftungseinschränkung für die Verwertung von Gutachten nach den IfS-Informationen 4/1999

25. Februar 2010|

Nach den IfS-Informationen 4/1999 des Institutes für Sachverständigenwesen ist folgendes bei der gutachterlichen Vertragsgestaltung und beim Gutachtenaufbau zu beachten: Zu Beginn eines Gutachtens ist der Inhalt und der Umfang des gutachterlichen Auftrages präzise zu beschreiben und einzugrenzen. Informationen des Auftraggebers sowie die verwendeten Unterlagen, auf denen das Gutachten beruht, sind anzugeben. Einbau einer Passage, z. [...]

Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik ist wichtiger als die Einhaltung von mitunter veralteten DIN-Vorschriften

25. Februar 2010|

Auswertung des Fachbeitrages der Zeitschrift "Beratende Ingenieure" DIN-Normen und anerkannte Regeln der Technik RA Sabine von Berchem Beratende Ingenieure, Nr. 4, Seite 47, April 2001 Auszug: DIN-Normen sind keine gesetzlichen Regelungen sind private technische Regelungen mit Empfehlungscharakter können anerkannte Regeln der Technik wiedergeben, aber auch hinter ihnen zurückbleiben Daraus folgt: Da diese Regelungen nicht gesetzlich [...]

Wesen eines Gutachtens

24. Februar 2010|

"... Dabei muss es sich jedoch stets um Tatsachenbehauptungen handeln, Werturteile oder bloße Meinungsäußerungen werden von diesen Bestimmungen nicht erfasst. Ein Sachverständigen-Gutachten enthält in der Regel Werturteile und keine Tatsachenbehauptungen. Es liegt im Wesen eines Gutachtens, dass es auf der Grundlage bestimmter Verfahrensweisen zu einem Urteil kommen will, das, selbst wenn es äußerlich als Tatsachenbehauptung [...]

Sind die aaRdT ein Auslaufmodell?

24. Februar 2010|

Nachfolgender lesenswerter Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung vom Autor, Herrn Dipl.-Ing. Horst G. Steuff VDI, VBI, Essen und der Redaktion der Fachzeitschrift "Beratende Ingenieure" zur Verfügung gestellt! Anerkannte Regeln der Technik Sind die aaRdT ein Auslaufmodell? Dipl.-Ing. Horst G. Steuff VDI, VBI, Essen Zusammenfassung Jede Werkleistung muss die zugesicherten Eigenschaften haben und fehlerfrei sein. Handelt [...]

Regeln der Technik und Versicherungsansprüche

24. Februar 2010|

Regeln/Stand der Technik Beratende Ingenieure und Architekten schulden dem Auftraggeber die Entstehung eines fehlerfreien, wirtschaftlich geplanten und voll funktionsfähigen Werkes. Bei Planungen und Ausführungen ist nach den Regeln der Technik oder nach dem Stand der Technik zu verfahren. Regeln der Technik liegen vor, wenn diese in der Wissenschaft theoretisch sowie in der Baupraxis als richtig [...]

Pauschalhonorar und Mindestsatz Kammergericht (Berlin), Urteil vom 31.12.1997, BauR 1999, 432

24. Februar 2010|

Pauschalhonorar und Mindestsatz Kammergericht (Berlin), Urteil vom 31.12.1997, BauR 1999, 432 Rechtsanwalt Wolf Osenbrück Der Beklagte hatte den Kläger, einen Architekten, mit einer Bauvoranfrage beauftragt, die dieser auch durchgeführt hat. Unter den Parteien ist streitig, ob – wie der Beklagte vorträgt - ein Pauschalhonorar in Höhe von 10.000,- DM vereinbart worden ist oder ob - [...]

Vergabekammer Halle nennt Kriterien für die Ausschreibungspflicht

24. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt Für In-House-Geschäft muss Anteil Privater unter zehn Prozent liegen Vergabekammer Halle nennt Kriterien für die Ausschreibungspflicht In der Auseinandersetzung um die Frage, ob die Stadt Halle die Vergabe der Abfallentsorgung ab 2005 hätte ausschreiben müssen, hat die Vergabekammer beim Regierungspräsidium die schriftliche [...]

LUA: Belastete Klärschlämme nicht landwirtschaftlich verwerten

24. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt LUA: Belastete Klärschlämme nicht landwirtschaftlich verwerten “Vermeidung von Schadstoffeintrag nur durch Verzicht zu erreichen” Das Prinzip der Vermeidung bzw. Minimierung des Schadstoffeintrags in Böden ist in letzter Konsequenz nur durch einen generellen Verzicht auf die bodenbezogene Klärschlammverwertung zu erreichen. Zu diesem Ergebnis [...]

Hohe Schadstoffeinträge durch Regenwasser

24. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt Hohe Schadstoffeinträge durch Regenwasser In Nordrhein-Westfalen stammen fast genau so viele Einträge an sauerstoffzehrenden Substanzen aus Regenwasser wie aus den Abläufen der Kläranlagen. Im Jahr 2000 betrug die aus Mischkanälen direkt in die Gewässer eingetragene Fracht in NRW rund 60.000 Tonnen. Mit [...]

Membranfiltrationsanlagen an der Schwelle zur Wirtschaftlichkeit

24. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt Membranfiltrationsanlagen an der Schwelle zur Wirtschaftlichkeit Erftverband kalkuliert mit Betriebskosten von 0,29 €/m³ Schmutzwasser Nach Einschätzung des Erftverbandes stehen großtechnische Membranbelebungsanlagen mittlerweile an der Schwelle zur Wirtschaftlichkeit. Heute sei die Wirtschaftlichkeit noch nicht ganz gegeben. Wenn die Preisentwicklung so fortschreite, wie es [...]

Wasserverbandstag für Klärschlammverwertung

24. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt Wasserverbandstag für Klärschlammverwertung Der Wasserverbandstag Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hannover, spricht sich für einen Fortbestand der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung aus. Der Verbandstag habe ein dementsprechendes mit dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund abgestimmtes Schreiben an das Bundesumweltministerium sowie an das Bundesverbraucherschutzministerium gesandt, heißt es in [...]

Abwasserabgabe: Münster siegt vor dem Bundesverwaltungsgericht

24. Februar 2010|

Landesumweltamt muss Münster 250 000 Euro Abwasserabgabe erstatten Stadt siegte vor dem Bundesverwaltungsgericht auf ganzer Linie Münster (SMS) Die Stadt Münster hat im jahrelangen Rechtsstreit mit dem Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen über die Höhe der Abwasserabgabe auf ganzer Linie obsiegt. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschied (am Mittwoch, 16. März) nach mündlicher Verhandlung, dass der Stadt für das [...]

NRW: FDP gegen Abwasserabgabe

24. Februar 2010|

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung von der euwid-Redaktion "Wasser und Abwasser" bereitgestellt. NRW: FDP gegen Abwasserabgabe Eine Abschaffung der Abwasser-Abgaben und Senkung der Gebühren hat die FDP-Opposition im nordrhein-westfälischen Landtag gefordert. „Die Abwasser-Abgabe hat sich überlebt. Die Gewässer sind heute in besserem Zustand als es vor Jahren erträumt wurde“, begründete der FDP-Abgeordnete Holger Ellerbrock [...]

Blaualgen haben große genetische Vielfalt

24. Februar 2010|

Literaturauszug Blaualgen haben große genetische Vielfalt von Wolfgang W. Merkel "Die Forscher aus sieben Ländern hatten die Menge und die genetische Vielfalt anhand eines exemplarischen Organismus untersucht: Prochlorococcus ist ein sogenanntes Cyanobakterium - oft ungenau als Blaualge bezeichnet. Diese Art ist der Organismus, der auf der Erde den größten Beitrag zur Photosynthese erbringt und damit [...]

Trüben Blaualgen das Badevergnügen in der Ostsee?

24. Februar 2010|

Was sie sind und woher sie kommen "...die Organismen gehören zu den blau-grün bis gelb gefärbten Cyanobakterien. Sie sind in der Lage, gasförmigen Stickstoff zu binden und bilden fädige Zellkolonien,... Dass die westlichen und zentralen Teilgebiete der Ostsee besonders stark von Blaualgen heimgesucht werden, hängt mit dem relativen Stickstoffmangel zusammen... In der Ostsee ist das [...]

Wasserwerk Bukau in Magdeburg

07. Februar 2010|

Festschrift von 1959 – 100 Jahre Magdeburg braucht Wasser Leben ist ohne Wasser unmöglich, und für das gesellschaftliche Leben, für die fort-schreitende Entwicklung ist eine ausreichende, allen Ansprüchen genügende Versorgung mit Wasser eine der elementarsten Voraussetzungen. Aus diesem Grunde wird allerorts in der Deutschen Demokratischen Republik der Wasserwirtschaft stets besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Sie ist ein fester Bestandteil unserer Fünfjahrpläne und damit Gegenstand umfangreicher Maßnahmen, in deren Ergebnis großzügige Veränderungen und Verbesserungen auf diesem Gebiet zum Wohle unserer Bevölkerung und zur Gewährleistung der ständigen Steigerung der Produktion ermöglicht werden. Die Durchführung dieser Maßnahmen wird auch in unserer Stadt ihre fördernden Auswirkungen haben. […]

Auszug aus dem Anhang 1 zur Abwasserverordnung

25. September 2009|

Auszug aus dem Anhang 1 zur Abwasserverordnung: Häusliches und kommunales Abwasser Dieser Anhang gilt für Abwasser, das im Wesentlichen aus Haushaltungen oder ähnlichen Einrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften, Hotels, Gaststätten, Campingplätzen, Krankenhäusern, Bürogebäuden stammt (häusliches Abwasser) oder aus Anlagen stammt, die anderen als den genannten Zwecken dienen, sofern es häuslichem Abwasser entspricht, das in Kanalisationen gesammelt wird [...]

image_print
error: Content is protected !!