Institutsgeschichte

Referenz für Qualifikation, Kompetenz und langjährige Erfahrung

Eine Geschichte, auf die wir stolz sind!

Die Tradition des Familienunternehmens reicht bis in die Nachkriegszeit des letzten Jahrhunderts zurück. Der Vater des Unternehmensgründers war ein in der DDR bekannter Wasserwirtschaftler, der als Dozent an der Ingenieurschule für Wasserwirtschaft Magdeburg und später in den Stadtentwässerungen Magdeburg und Halle (Saale) leitende Funktionen ausübte. In der Magdeburger Zeit wurde dann unter seiner Leitung das erste Hochdruckspülgerät der DDR entwickelt.

Der Vater, als auch der Unternehmensgründer Uwe Halbach, studierten beide Wasserwirtschaft in Magdeburg und Ökonomie: Uwe Halbach beendete sein Studium an der Martin-Luther-Universität in Halle als Diplomvolkswirtschaftler.

Die Kombination einer technischen Ausbildung mit einem Universitätsstudium der Wirtschaftswissenschaften führt dazu, dass auch Fragen der Wirtschaftlichkeit, Finanzierbarkeit und Verhältnismäßigkeit manches „Standes der Technik“ frühzeitig untersucht wurden. So wurde z. B. schon ab 1992 vor den zahlreichen Refinanzierungsrisiken abwassertechnischer Lösungen in manchen Fachartikeln rechtzeitig gewarnt, was natürlich bei dem allgemeinen „Aufschwung“ nur selten Beachtung fand.

Der Inhaber des Institutes, Uwe Halbach, erhielt bereits am 06.11.1989 die Genehmigung zur Führung eines Wirtschaftsbüros in Zwickau – die erste Privatisierung einer ingenieurtechnischen Dienstleistung zur Wendezeit. Die private Gründung von Ingenieurbüros oder Instituten war 1989 in der DDR noch verboten. Die Aufträge kamen damals hauptsächlich aus der Fleischwirtschaft und wurden vorerst im „Wohnzimmerbüro“ abgearbeitet.

In den folgenden 20 Jahren entwickelte sich die interdisziplinäre private und unabhängige Einrichtung für angewandte Forschung aus eigener Kraft, aber mit Hilfe vieler ostdeutscher Kommunen, Verbände und Verwaltungen zu einem anerkannten kommunalen und industriellen Konsultationsstützpunkt. Die Arbeitsweise – zu der der Chef vereidigt wurde – Gutachten „nach bestem Wissen und Gewissen“ zu erstellen, führt mitunter zum unbequemen Hinterfragen von „Glaubensgrundlagen“ der praktizierten Wasserwirtschaft.

Sehr hilfreich war besonders in den ersten Jahren die solide volkswirtschaftliche, technische und naturwissenschaftliche Ausbildung zur DDR-Zeit, umfangreiche Erfahrungen in der wasserwirtschaftlichen Forschung und mit Betriebserfahrungen beim Bedienen von Wasserwerken und Kläranlagen, ergänzt durch zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen nach 1989, die z. B. in der Bestallung als ö.b.u.v. Sachverständiger für Abwasserbeseitigung und in der Zertifizierung als Kanalsanierungsberater Niederschlag fanden. Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten, die in den Folgejahren zu uns kamen, zeichnen sich ebenfalls durch ein hohes fachliches Niveau aus.

Ab 1989 wurde im Rahmen der Unternehmensgründung der Wirkungsbereich von der industriellen Abwasserbehandlung auf die kommunale Abwasserableitung und -behandlung ausgedehnt.

Inzwischen arbeiten 12 Ingenieure, Wirtschaftler und technische Mitarbeiter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit viel Einsatzbereitschaft und Fleiß an Lösungen verschiedenster Aufgaben auf verfahrenstechnischem und kommunalwirtschaftlichem Gebiet. Sie sind zugleich Basis und Garant des langjährigen Erfolges.

2009 wurde das 20-jährige Betriebsjubiläum gefeiert.

Das Institut für Wasserwirtschaft Halbach ist deutschlandweit tätig.

Durch freiwilligen Verzicht auf ausgewählte Planungsleitungen wird eine unabhängige, kommunale und fachliche Interessenvertretung gewährleistet.

error: Content is protected !!