Ausgewählte Gutachten

//Ausgewählte Gutachten

Schwefelwasserstoff in Kleinkläranlagen

10. Februar 2017|

Schwefelwasserstoff als Ursache einer Geruchsbelästigung Siehe auch:  Kanalgestank muss nicht sein. Ursachen und eine innovative Lösung! Kurzfassung Schwerpunkt des folgenden Gutachtenauszuges ist die Darstellung von Ursachen und Wirkungen bei Geruchsbelästigung durch Kleinkläranlagen. Ausgangspunkt war die Errichtung einer Mehrkammerabsetzgrube nach DIN 4261, Teil 1. Wegen starker Geruchs- und Korrosionsprobleme wurde eine Kleinkläranlage nach DIN 4261, Teil [...]

Rückstau, Rückstauebene und Rückstausicherung

08. Februar 2017|

Der Rückstau im Kanalnetz als sekundäre Ursache von Grundstücksschäden Uwe Halbach ö.b.u.v. Sachverständiger für Abwasserbeseitigung Rückstaugutachten Inhalt: Welche Vorgänge laufen beim Rückstau ab? Wann ist ein Rückstau nicht möglich? Wer ist für die Rückstausicherung verantwortlich? Wirkung von Rückstausicherungen Wirkung von Rückstausicherungen an falscher Stelle Gebäudeschaden bei undichter Grundleitung und Kellerlenzung bei hohem Grundwasserstand Rückstauschleifen Bezug [...]

Potentielle und kinetische Energie in der Rohrhydraulik

31. Mai 2013|

Potentielle und kinetische Energie bei der Rohrströmung als Überblick Eine hydraulische Bewertung beruht auf einer energetischen Analyse[1]. Die Abbildung 1 dient dem grundlegenden Verständnis der Druck- und Energielinie in einem hydraulischen Längsschnitt. Es ist üblich und zweckmäßig, die Energieformen[2] bei hydraulischen Betrachtungen in [m Wassersäule; m WS][3] zu berechnen, weil diese Ergebnisse dann [...]

Wasserscheiden und Einzugsgebiete

17. Januar 2012|

Wasserscheide Eine Wasserscheide ist eine  Linie von maximaler Höhe im Gelände, die aus benachbarten Hochpunkten besteht. Merkmal: unmittelbar seitlich neben der Wasserscheide gibt es keine höheren Geländepunkte Wasser, das genau auf die Wasserscheide fällt, fließt entgegengesetzt ab. Einzugsgebiet Einzugsgebiete werden Gewässern (Grundwasser, Seen, Bäche, Flüsse, Talsperren,...) zugeordnet. Ein Einzugsgebiet ist eine von Wasserscheiden eingeschlossene Fläche, [...]

Ausweisen von Überflutungswegen

29. September 2011|

Gerichtsgutachterliche Argumentation in einem thüringischen Rechtsstreit: Situation: Es gab eine Überflutung eines Grundstückes durch oberflächlich ablaufendes Niederschlagswasser. Für die schadlose Ableitung oberflächlich ablaufenden Wassers sind keine leistungsfähigen Straßeneinläufe vorhanden. Es fehlt eine geordnete Ableitung oberflächlich ablaufenden Niederschlagswassers. Das System ist also schon augenscheinlich und ohne Berechnungen anstellen zu müssen an mehreren Stellen mit hoher Wahrscheinlichkeit [...]

Beweissicherung bei Schäden infolge von Unwetter, Überflutung oder Rückstau

24. Juni 2011|

Überflutung Was tun? - Hinweise an Geschädigte Inhalt: 1. Beweissicherung - ganz wichtig! 2. Was also sollte man selber machen? 3. Vorteile einer Dokumentation durch den Geschädigten 4. Änderungen an der Situation am Schadenstag 5. Über die Arbeit eines Gerichtsgutachters 6. Fachtechnische Ursache eines ausgewählten Rückstauschadens in Thüringen 7. Fachtechnische Ursachen einer ausgewählten Überflutung eines [...]

Überlegungen zur Renaturierung des Domerslebener Sees

21. Februar 2011|

Plausibilitätsprüfung ausgewählter Aspekte, die einer Sanierung des Domerslebener Sees entgegen zustehen scheinen Teilanonymisierte Stellungnahme Auftraggeber: Stadt Wanzleben-Börde - Ortschaft Domersleben Markt 1-2, 39164 Wanzleben Auftragnehmer: Institut für Wasserwirtschaft Halbach Schloßstraße 2, 08412 Werdau Bearbeiter: Uwe Halbach Diplom-Ingenieur (FH) für Wasserwirtschaft & Diplom-Volkswirt Ausfertigung: Internet gez. U. Halbach Institutsleiter Werdau, den 24. September 2010 Inhaltsverzeichnis 1 [...]

Reaktion auf ein Gutachten

18. Februar 2011|

Zur Renaturierung eines Sees in Domersleben wurde von mir eine Stellungnahme angefertigt. Eine Reaktion darauf ist der Volksstimme zu entnehmen. Im Februar 2011 fand ich noch folgenden Beitrag des Institutes für Biowissenschaften der Universität Rostock: Alexandra HOESCH Renaturierung von Flachseen durch gezielte Makrophytenbesiedlung (Hoesch-Makrophytenbesiedlung) U. a. wird ausgeführt: "Die Eutrophierung ist einer der Hauptgründe für [...]

Kostenvergleiche, Nutzensbewertungen und Entscheidungshilfen – für uns fast Routine!

15. Februar 2011|

. Jede Investition beruht auf dem Glauben an zukünftige Erwartungen Und in dem Maße, in dem eine Investition zunehmend auf Glauben beruht und von Gefühlen getragen wird, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlinvestition, sei es weil die Kosten aus dem Ruder laufen oder weil der erwartete und notwendige Nutzen nur teilweise oder gar nicht eintritt. Aus [...]

Eine Lanze für die Modernisierung einer alten Tropfkörperkläranlage!

26. Februar 2010|

Auszug aus einem Privatgutachten Inhaltsverzeichnis: Nicht monetäre Bewertung einer vorhandenen Tropfkörperkläranlage Anlagengestaltung Nachteile der vorhandenen Kläranlage Modernisierung ist die zweckmäßigste Lösung! Nicht monetäre Bewertung einer vorhandenen Tropfkörperkläranlage Vorteile des vorhandenen Tropfkörperverfahrens Betriebskosten Das vorhandene Tropfkörperverfahren hat den Vorteil, dass es zu den Abwasserbehandlungsverfahren mit den niedrigsten Energie- und Betriebskosten zählt. Die heutigen modernen Abwasserbehandlungsverfahren weisen [...]

Positiver BSB5-Analysenfehler in Größenordnungen bei der Überwachung von Teich- und Kleinkläranlagen recht wahrscheinlich!

26. Februar 2010|

Auszug aus Privatgutachten! BSB5-Analyse meist kein Beweismittel! Inhaltsverzeichnis DIN 38 409, Teil 51 vom Mai 1987 (Analysenvorschrift zur Bestimmung des BSB5) BSB5-Überwachungsergebnisse als Beweismittel? Fragliche BSB5-Überwachung von Kleinkläranlagen Überwachungs- und Interpretationsfehler bei belüfteten Abwasserteichanlagen Zwingender Inhalt eines Analysenberichtes Wann wird der BSB5 Beweismittel? Was ist BSB5? Kurzfassung: Bei der Überwachung von Teichkläranlagen, Hauskläranlagen und unterlasteten [...]

Kläranlagen für jedes Haus oder eine zentrale Abwasserbeseitigung?

25. Februar 2010|

Auszüge aus einem Gutachten Redaktion 09.12.1999 Inhaltsverzeichnis Quintessenz Hinweise zur Refinanzierung Hinweise für eine Übergangslösung Entscheidungsaspekte für eine Gruppenkläranlage Zusammenfassung des Gutachtens Quintessenz: Hauskläranlagen für jedes Haus einer Ortschaft können genauso teuer oder sogar aufwendiger werden, als wenn die betroffene Siedlung eine zentrale Abwasserbeseitigung aufbaut. Das hängt davon ab, wie es den Bauherren gelingt, preiswerte [...]

Prüfung einer Planung auf Vollständigkeit

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Die Bewertung auf Vollständigkeit der Planung hatte den Charakter einer Plausibilitätsprüfung. Der Sachverständige prüfte nicht im einzelnen, ob nicht möglicherweise z. B. ein Prüfprotokoll fehlt. Zum maximalen Inhalt und Umfang einer Kanalplanung war zum Zeitpunkt der Planung das Arbeitsblatt A 101 vom Januar 1992 [18] der Abwassertechnischen Vereinigung e.V. gültig. Eine Anpassung dieses [...]

Fehlende Variantenuntersuchungen als Risiko für den Planer und Bauherrn

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Stichworte Finanzierungsrisiko Notwendigkeit von Variantenuntersuchungen im Rahmen von Vorplanungen Vorentwurf "überspringen" fehlende Zweckmäßigkeits- und Wirtschaftlichkeitsnachweise als Mangel Der Sachverständige vermisst Nachweise über die Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Planung. Derartige Nachweise gehören nach Auffassung des Sachverständigen zu den wichtigsten Anforderungen an eine komplexe Tiefbauplanung überhaupt, vergleichbar mit der Notwendigkeit der Einholung eines Baugrundgutachtens [...]

Unkonkreter Planungsvertrag

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Unkonkreter Planungsvertrag In dem Ingenieurvertrag über die Planung der Abwasseranlage der "***siedlung" bis Anschluss der **** Straße wurde vereinbart, dass die Baumaßnahmen bzw. die Planung dem wasserrechtlichen Verfahren unterliegt; die "Allgemeinen Vertragsbedingungen für Ingenieurleistungen in der Ausgabe 1986 (AVB-ING) gelten; die HOAI in der Fassung vom 1.1.1991 gilt und die Bestimmungen über den [...]

Ableitung oberflächlich ablaufendes Niederschlagswasser

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Situation - Problem Das Grundstück des Klägers wurde infolge eines Regenereignisses von oberflächlich ablaufenden Wasser durchflossen, so dass ein Schaden entstand. Das oberflächlich ablaufende Wasser nahm seinen Lauf durch ein neues Wohngebiet und stammte im Wesentlichen von einem nahen Feld. Ein weiterer Grundstückseigentümer (Beklagte) versuchte sich gegen diesen Wasserlauf durch eine niedrige Mauer [...]

Prämisse der Prüffähigkeit einer Planung

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Eine Planung ist nur in dem Punkt prüffähig, wie die betreffende Leistung in der Planung auch hinreichend dokumentiert wurde. Besonders bei dem sehr wichtigen Anspruchsnachweis der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit einer Planung ist es notwendig, dass ein hinreichender Beweis der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Planung oder in vorgeschalteten bzw. parallelen Leistungen dokumentiert wurde. [...]

Bewertung von Mängeln

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Eine Kanalplanung kann verschiedene Mängel aufweisen. Nachfolgend ein Klassifizierungsversuch: Inhaltliche Mängel (z. B. fehlende Dokumentation oder fehlende Nachweise, reine Planungsfehler) Formelle Mängel (z. B. unübliche Gestaltungsweisen, die eine Genehmigung erschweren oder verhindern bzw. Planung im Widerspruch zu Verwaltungsvorschriften) Mängel, die sich auf den künftigen Gebrauch und die Kosten der geplanten Investitionen auswirken (zugesicherte [...]

„Zielkonzeptionslose“ Entwässerungsplanung

24. Februar 2010|

Problem: Der Planer hatte ein Ortsnetz zu planen, für das noch kein Abwasserbeseitigungskonzept vorlag. Schlagworte: Wirtschaftlichkeit einer Planung Sonderleistungen Planungsrisiko Zusammenfassung Bei den Mängelerörterungen in den folgenden Gliederungspunkten wäre zu berücksichtigen, dass die Planung nicht auf ein abgestimmtes und verteidigtes Abwasserbeseitigungskonzept zurückgreifen konnte. Das ist ein gewisser Nachteil für die Klägerin, weil damit die Planungsausgabe [...]

"Zielkonzeptionslose" Entwässerungsplanung

24. Februar 2010|

Problem: Der Planer hatte ein Ortsnetz zu planen, für das noch kein Abwasserbeseitigungskonzept vorlag. Schlagworte: Wirtschaftlichkeit einer Planung Sonderleistungen Planungsrisiko Zusammenfassung Bei den Mängelerörterungen in den folgenden Gliederungspunkten wäre zu berücksichtigen, dass die Planung nicht auf ein abgestimmtes und verteidigtes Abwasserbeseitigungskonzept zurückgreifen konnte. Das ist ein gewisser Nachteil für die Klägerin, weil damit die Planungsausgabe [...]

Die Mitbestimmung des Bauherrn

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Beweisbeschluss Es soll ein Sachverständigengutachten bzgl. der Bauleistungen der Antragsgegnerin, betreffend das Wohngebiet "****" in ***, Landkreis ***, eingeholt werden, insbesondere darüber, "ob die Hausanschlussstellen ganz oder teilweise mehr als 2 m unter der jeweiligen Erdoberfläche liegen und ob diese Verlegung gegebenenfalls notwendig ist und den Regeln der Technik entspricht sowie, ob sich [...]

Beweisauftrag Abwassertechnische Rahmenplanung

27. Januar 2010|

Auszüge aus eigenen Gutachten. Gliederung Beweisbeschluss Methodik Definitionsanalyse Grundsätzliches zur konzeptionellen Planung Definition Generalentwässerungsplan Struktur Generalentwässerungsplan abwassertechnische Rahmenplanung Zusammenfassung Beweisbeschluss Nach dem Beweisbeschluss des Gerichtes, aufgrund der mündlichen Verhandlung vom ***, soll über die Behauptung der Beklagten Beweis erhoben werden, dass 1. ... eine abwassertechnische Rahmenplanung (ATR) und ein Generalentwässerungsplan seien inhaltlich das gleiche bzw. [...]

Erfahrungssätze zur Geruchsemmision aus Kanalisationen

04. Dezember 2009|

Auszüge aus eigenen Gutachten. Abwasser hat grundsätzlich einen unangenehmen Geruch. In Abwasserdruckleitungen und Kanalisationen kann es zu Fäulnisprozessen kommen, welche diesen unangenehmen Geruch verstärken. Die Bildung von solchen Gasen nimmt dramatisch zu, wenn das Abwasser lange im Entwässerungssystem verweilt und so genug Zeit hat Geruchsgase zu bilden. An Stellen mit Turbulenzen, wie z. B. bei [...]

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