Gerichtsprozess

Vorsorge

02. Mai 2017|

Vorsorge Der Grund zur Vorsorge oder zur Sorge - eine imaginäre Wolke? Kommentar zu den Leitlinien für die Anwendung des Vorsorgeprinzips der Kommission der Europäischen Gemeinschaften Nach einer Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften zur Bewertung des Grundes zur Sorge (Anwendbarkeit des Vorsorgeprinzips) vom 02.02.2000 sind verstärkt wissenschaftliche Methoden zur Untersuchung und Bewertung der Risiken [...]

Schwefelwasserstoff in Kleinkläranlagen

10. Februar 2017|

Schwefelwasserstoff als Ursache einer Geruchsbelästigung Siehe auch:  Kanalgestank muss nicht sein. Ursachen und eine innovative Lösung! Kurzfassung Schwerpunkt des folgenden Gutachtenauszuges ist die Darstellung von Ursachen und Wirkungen bei Geruchsbelästigung durch Kleinkläranlagen. Ausgangspunkt war die Errichtung einer Mehrkammerabsetzgrube nach DIN 4261, Teil 1. Wegen starker Geruchs- und Korrosionsprobleme wurde eine Kleinkläranlage nach DIN 4261, Teil [...]

Überflutung – Ermittlung der Ursachen und Lösungswege

27. Januar 2017|

Die Ursachen einer Überflutung können vielfältig sein: Starke Niederschläge? Abflüsse, theoretische und tatsächliche! Ungünstige Geländegestaltungen? Waren Rückstausicherungen erforderlich? Zu geringe Kanaldimensionierung? Tatsächliche Leistung der Kanalisation? Überflutung durch Kanalisationen? Wege des Wassers? Flutwege gepflegt und vorhanden? Waren Flutwege erforderlich? Flutung durch Grundwasser? bei Starkregen oberflächlich ablaufendes Wasser? durch Gewässer? Wer die Ursachen erforschte, der kennt auch [...]

Stand der Technik, DIN-Vorschriften sowie rechtliche Auslegung

12. Dezember 2016|

Der Stand der Technik. Über diesen Begriff gibt es eine Kategorie auf dieser Homepage: Überlegungen zur Bewertung technischer Regeln These zur rechtlichen Auslegung des Standes der Technik und von DIN-Vorschriften: Nach einer etwas länger zurückliegenden Rechtsprechung lassen sich als anerkannte Regeln der Technik diejenigen Prinzipien und Lösungen bezeichnen, die in der Praxis erprobt und bewährt [...]

Tatsachenfeststellungen in Gerichtsgutachten

21. Juni 2016|

Gelehrter oder Weltmann. Wer beurteilt Tatsachen trefflicher? Häufig wird versucht konkrete Tatsachen mit Regeln, Gesetzen, Vorschriften, Vorstellungen o. ä. zu begründen. Tatsachenfeststellungen sind aber nicht induktiv zu beweisen, sondern ggf. prüffähig zu dokumentieren. Zum Verständnis dient als Beweis ein Zitat von Schopenhauer ([1], S. 606) aus dem Kapitel 6 seiner Lehre von der abstrakten oder [...]

Stand der Technik auf Madeira

29. Januar 2016|

Eine Glosse Lumpenschieber: Stand der Technik auf Madeira? Na klar! Dieses tolle 2-Wege-Absperrorgan - einen Lumpenschieber nämlich - fand ich bei einer Wanderung durch eine Ortschaft der Insel Madeira. Bestimmte Dinge sind nur aus der Entfernung korrekt zu bewerten. Überraschen kann dabei das Umschlagen der Meinungen in dem Maße, wie man sich vom betrachtetem Gegenstand [...]

Regel und Ausnahme

15. Oktober 2015|

Umsonst ist die Regel. Der Einzelfall aber muss tatsächlich begründet, erstritten und erkämpft werden.

Unverhältnismäßige Technik

28. September 2015|

Stand der wasserwirtschaftlichen Technik mitunter unbegründet Bei der Begründung des technischen Standes einer Technik wird - so der Eindruck - oft der notwendige Verhältnismäßigkeitsbeweis nicht geführt. Das hat die Konsequenz, dass willkürlich der technische Stand einer Technik definiert wird, der bei genauerer und unabhängiger Bewertung tatsächlich keiner ist. Weiterere Konsequenzen sind dann Verstöße gegen EU-WRRL [...]

Keine Angst vor Abstraktionen!

14. August 2015|

"Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer aktuellen Entscheidung zu der Frage Stellung genommen, ob neue DIN-Normen sofort zu einer Nachrüstpflicht bei Unternehmen führen. Im konkreten Fall ging es um eine Klägerin, die sich an einer halbautomatischen Glastür verletzt hatte." "Nicht jeder abstrakten Gefahr könne vorgebeugt werden." Quelle: HDI-Gerling Industrie Versicherung AG    

Überzeugung…

10. November 2014|

"...ist das subjektive Fürwahr halten einer Erkenntnis." "Entscheidend ist die Feststellung, dass der Sachverständige Beurteilungsspielräume nach seiner persönlichen Überzeugung auszufüllen hat. Weicht er davon ab, so muß er diese im Gutachten klar herausstellen." ... Bei der Gutachtertätigkeit sind als Subjekte im wesentlichen der Sachverständige und der/die Leser des Gutachtens beteiligt. ... Das Gutachten hat also [...]

Selbstverständlich

18. Juli 2014|

Das Selbstverständliche ist selbstverständlich nur einem verständigen Selbst verständlich. Manfred Hinrich  

Abstrakte Gefährdungen

18. Juli 2014|

  "Je höher das zu schützende 'Gemeinwohlinteresse' als Rechtsgut, umso eher darf an Stelle von Verboten konkreter Gefährdungen auf abstrakte Gefährdungen zurückgegriffen werden." Quelle: Jae-Yoon Kim Umweltstrafrecht in der Risikogesellschaft: ein Beitrag zum Umgang mit abstrakten Gefährdungsdelikten Dissertation Cuvillier Verlag Göttingen 1. Auflage 2004 Kommentar: Damit entscheidet der Sieg im Kampf um die Deutung der [...]

Überzeugung

16. Juli 2014|

Nicolás Gómez Dávila Je tiefer eine Überzeugung ist, desto trivialer ist die Formel in der sie sich ausdrückt. Die Gründe einer Überzeugung erscheinen dem Zuschauer immer kläglich. Um unseren Gesprächspartner zu überzeugen, müssen wir die Wahrheiten, die wir predigen, von den Irrtümern, an die er glaubt ableiten. Höchste Rhetorik ist die Kunst, von falschen Prämissen [...]

Abstraktionen – Embryonen von Macht und Willkür

15. Juli 2014|

Abstraktionen – eine übliche, sehr unsichere Quelle der Erkenntnis Üblich, aber problematisch ist die Bewertung von Einzelfällen mittels Regeln oder Normen. Der Vorteil liegt neben anderen – auch sehr negativen - Effekten insbesondere in der Einsparung von Denkarbeit, verbunden mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von Fehlschlüssen im Vergleich zu Tatsachenfeststellungen in der konkreten Natur. Regeln sind [...]

Die Bewertung der Zukunft

10. Juli 2014|

"Eine Aussage ist ein Satz, der entweder wahr oder falsch ist." (wahheitsdefinite Sätze, ZOGLAUER "Wir können über die Zukunft keine Aussagen machen. Tatsachen gibt es nur in der Gegenwart oder Vergangenheit, aber nicht in der Zukunft.“ KAMLAH aus ZOGLAUER (Nicht wahrheitsdefinit sind futurische Aussagen; Aussagen die Zukunft betreffend) Quelle: Zoglauer, T. Einführung in die formale [...]

Rückstau

10. Juli 2014|

Konzept - Interview MDR Thüringen am 10.7.2014 Rückstausicherungen liefern z. B.: Viega Kessel Dallmer Aco Auch Abwasserhebeanlagen können für die Rückstausicherung genutzt werden. Achtung! Bei der Auswahl der Rückstausicherung ist die Abwasserart zu beachten. So dürfen z. B. Rückstausicherungen, die für Regenwasser gedacht sind, nicht für fäkalienhaltiges Abwasser eingesetzt werden! Siehe z. B.: [...]

Unsicheres Urteil

01. Juli 2014|

Michel de Montaigne Der Vers Homers hat recht: Man kann bei allem leicht dafür oder dagegen sprechen. Unser Denken ist eine kühnes, riskantes Spiel, sagt Thimaeus bei Plato, weil auch unser Denken, genau wie unser Schicksal, nicht erhaben ist über den unberechenbaren Zufall. Die meinigen widersprechende Urteile regen mich nicht auf und beleidigen mich nicht; [...]

Wertlosigkeit des Redens

01. Juli 2014|

"Die Wertlosigkeit des Redens Ein Rhetor aus dem Altertum definierte seinen Beruf einmal so: »Kleine Dinge groß erscheinen zu lassen.« … Die Schönheitskünstler, welche die Frauen herrichten und schminken, richten weniger Schaden an als solche Wortverdreher. Ist doch wenig verloren, wenn man die Frauen nicht so sieht, wie sie wirklich aussehen; während die anderen sich [...]

Evidenz und Augenschein

27. Juni 2014|

Evidenz bezeichnet das dem Augenschein nach unbezweifelbar Erkennbare oder die unmittelbare, mit besonderem Wahrheitsanspruch auftretende vollständige Einsicht. Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Evident   Nicolás Gómez Dávila: Die Wirklichkeit ist nicht die Summe der Eindrücke, die uns bedrängen, sondern das, was mit bestimmten Evidenzen, die uns blenden zusammenhängt.  

Stand der Technik – unangenehme-Wahrheiten

22. Juni 2014|

Zunächst die offizielle Definition und einige Aufsätze: Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik Regeln der Technik im Wasserrecht Der Stand der Technik Verhältnismäßigkeit bei Gewässerschutz Und nun von den Kritikern der Technik die unangenehmen Wahrheiten:   Nicolás Gómez Dávila Um zu erreichen, daß der Techniker sich ausschließlich in seinem Amt befleißige, komprimiert die Industriegesellschaft [...]

Problematische Gewässerbewertungen

16. Mai 2014|

Prophezeiung von künftigen Gewässerzuständen Die Ergebnisse der Gewässerzustandsbewertungen fließen häufig in Computermodelle ein, um zu beweisen, dass mit einer bestimmten Änderung wasserchemischer Parameter ein notwendiger Zielzustand erreicht wird. Dabei wird das Risiko, dass der Nutzen tatsächlich eintritt oder dass das Ziel überhaupt erreicht werden kann, entweder nicht untersucht oder verschwiegen. Eine seriöse wissenschaftliche Prognose wäre [...]

Urteil zur Überflutung eines Grundstückes

12. Februar 2014|

Wertung von häufigen Überschwemmungen eines Grundstückes durch oberflächlich ablaufendes Niederschlagswasser Urteil des Oberlandesgerichts Dresden Abbildung 1: Straßenablauf durch Abschwemmung verstopft   Aktenzeichen: 1 U 1156/11 Landgericht Dresden 5 0 2917/09 Verkündet am: 31.07.2013 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Dresden durch Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Riechert, Richterin am Oberlandesgericht Tews und Richter am Oberlandesgericht Lau [...]

Vorsorge – ein Indiz für wasserwirtschaftliche Ausbildungsschwäche?

24. Januar 2014|

Bei dieser Vorsorge geht es nicht um natürliche menschliche Verhaltensweisen, wie z. B. derart, dass man sich warm anzieht, wenn es draußen kalt ist. Im Blickpunkt steht die Veränderung der Gesellschaft durch Vorsorgediktatur mit all ihren destruktiven Folgen, betrachtet am Beispiel des vorsorglichen Gewässerschutzes. Zu den zahlreichen Nachteilen des Vorsorgeprinzips haben sich schon viele Autoren [...]

Wenn die Lieblingstheorie falsch ist…

16. Januar 2014|

"Der berühmte britische Biologe Conrad Waddington schrieb im Jahre 1941: Es ist … wichtig, dass Wissenschaftler darauf vorbereitet sind, dass sich ihre Lieblingstheorien als falsch herausstellen. Wissenschaft als Ganzes kann niemals zulassen, dass die Beurteilungen der Fakten durch Ideologie verzerrt werden können, die festlegt, was zu stimmen hat und was nicht; oder was man hofft, [...]

Beweis der Undichtigkeit des Hausanschlusskanals und der Grundleitung

19. September 2013|

Undichtigkeit und Fundamentschäden Für eine Undichtigkeit kann es sichere Beweise und/oder Indizien geben. Eine defekte Rohrinnenwandung, z. B. fehlende Scherbe, ist aber zunächst nur ein Indiz einer Undichtigkeit. Je nach Beweisbeschluss kann es auch hauptsächlich auf die Verbindung zwischen Grundwasser und Kanalinnerem ankommen. Eine scheinbar undichte Leitung, der mit Gewissheit eine Scherbe fehlt, kann trotzdem [...]

Der chemische Sauerstoffverbrauch

30. Juli 2013|

Der chemische Sauerstoffverbrauch - Beweismittel einer Gewässerverschmutzung? von U. Halbach Fachartikel  veröffentlicht in der wwt 6, 7-8 und 9/2013 Auszug einer Leserzuschrift von Herrn Jürgen Wachtendorf am 13.11.2013: Sie schreiben auf S. 16 im 1. Teil (etwas unter dem CSV/BSB-Bild): "Zusätzlich muss die ganze Mischung bei 148 +/- 3°C 110 Minuten schwach sieden. [...]

Wesen einer Plausibilitätsprüfung

27. Juni 2013|

Eine Plausibilitätsprüfung umfasst meist nur die Darlegung einer sachverständigen Meinung oder Erfahrung in Bezug auf einen fragwürdigen oder strittigen Sachverhalt und dies in der Regel ohne umfänglichen oder korrekten bzw. gültigen Beweis. Ergebnis der Plausibilitätsprüfung können als Urteil die Thesen plausibel“ oder „nicht plausibel“ sein. Ratsam ist die Darlegung, warum die Indizien als plausibel oder [...]

3 Gutachter und 3 Meinungen…

24. Oktober 2012|

...so lautet ein häufiges und auf den ersten Blick wenig rühmliches Urteil über die Arbeit von Experten. Aber wie es so ist im Leben. Man mag eher leichtens Experte sein. Die Kunst aber, sein Wissen verständlich und nützlich für andere zu erschließen, erfordert neben Erfahrung immer noch eine besondere zusätzliche Anstrengung. Die Beobachtung zeigt, dass [...]

Dichtheit von privaten Kanälen

05. Oktober 2012|

Nicht notwendige Anforderungen aus der DIN EN 752-2 “Untersuchungen können erforderlich werden, um Undichtheiten von Abwasserleitungen und -kanälen festzustellen. Dabei sind vorrangig Leitungen und Kanäle zu untersuchen, die in Grundwasserschutzgebieten liegen oder besonders gefährliche Stoffe ableiten.“ (siehe Abschnitt 7 von DIN EN 752-2: 1996) Logisch gleichwertig: Untersuchungen können nicht erforderlich werden, um Undichtheiten von Abwasserleitungen [...]

Was bedeutet grundsätzlich?

05. Oktober 2012|

Das kommt darauf an! Fall 1: umgangssprachlich aus Prinzip Es gibt keine Ausnahmen. Fall 2: in einem Rechtsstreit vom Grundsatz her = identisch mit "dem Grunde nach" im Prinzip in der Regel Keine Regel ohne Ausnahme! Also, es gibt Ausnahmen, die zu begründen sind! Wenn keine Ausnahmen zulässig sind, wird in der juristischen Sprache zumeist [...]

Regeln der Technik im Wasserrecht

23. August 2012|

Staatliche und private Standardsetzung in Zeiten des Wandels Exzerpt: Das niedrigste Anforderungsniveau beschreiben die allgemein anerkannten Regeln der Technik (z. B. §§ 50 Abs. 4, 51 Abs. 2, 60 Abs. 1 Satz 2 WHG). Nach der Rechtsprechung folgt daraus zugleich, dass innovative Verfahrensweisen nicht ohne weiteres behördlich zulassungsfähig oder durchsetzbar sind. Im Gegenteil bedarf es [...]

Mangelhafte Beweisführung

14. August 2012|

Konklusion einer Induktion ohne Angabe des Wahrheitswertes ist problematisch Hin und wieder kommt es vor, dass in Gutachten Beweise nicht oder falsch geführt werden. Die Konsequenzen sind erheblich. Häufig wird in derartig mangelhaften Gutachten bei induktiver Beweisführung der Wahrheitswert der Prämissen entweder nicht ausgewiesen und/oder in den Konklusionen nicht ausgewiesen. Das ist ein erheblicher Mangel, [...]

Überflutungen von Grundstücken

23. Juli 2012|

Einige meiner kurz gehaltenen Meinungen... (...die zu ändern, zu präzisieren oder zu ergänzen ich bei hinreichender Begründung durchaus bereit bin.) Entscheidend zur Bewertung ist der Weg und die Herkunft des Wassers. Der folgende Beitrag betrifft nicht Überflutungen, die durch Hochwasser verursacht werden. 1. Kellerüberflutungen durch Grund- und/oder Schichtenwasser In der Regel ist der Grundstückseigentümer für [...]

Problem mit Gutachten

26. Juni 2012|

Zitat: "Das generelle Problem mit Gutachten – und zwar mit Gutachten aller Art – ist, dass sie in der Regel keine ungefragten Fragen beantworten, sondern nur jene, die beauftragt sind." Prof. Dr. Dirk Helbing, ETH Zürich Quelle Massentragödie an der Love Parade «Der erste Impuls ist, nach Sündenböcken zu suchen» Interview: Christian Speicher

Regel der Technik – Regel der Allgemeinheit

08. Juni 2012|

Regeln sind wichtig. Sie dienen der Orientierung. Daraus aber abzuleiten sie wären wichtiger als Ausnahmen, wäre ein Trugschluss, denn z. B. der Fortschritt  - als Ausnahme von der Regel (?) - ist Verdienst Weniger. Zeigt sich die Dummheit der Mehrheit in ihrer Abneigung gegen den Fortschritt in dem Widerspruch, dass gerade der Fortschritt ihre geistige [...]

Die Wahrscheinlichkeit…

29. Mai 2012|

... als Bedingung einer korrekten induktiven Argumentation. Bei allem in der Welt kommt es mehr auf die Wahrscheinlichkeit an als auf die Wahrheit selbst. Heinrich Heine *** Kommentar: Durch das dumme oder absichtliche Weglassen der Wahrscheinlichkeitsbewertung (z. B.: wahrscheinlich, weniger wahrscheinlich, unwahrscheinlich) eines induktiven Schlusses, wird die Wahrheit beliebig, falsch bzw. gar zur Lüge. Beispiel [...]

Der Stand der Technik

22. Mai 2012|

…und die technische Regel von der Ausnahme. “Die technische Regel sollte dem Ingenieur auch nicht als Denkersatz dienen, sondern Anregung dafür bieten, in welche Richtung er seinen technischen Sachverstand lenken kann.” Driewer, G., u.a. Technische Regeln im Abwasserwesen KA 8 / 1986 , 36. Jahrgang Seite 674-678    

Gebrauchswert – Nutzen

08. Mai 2012|

Gebrauchstauglichkeit im Sinne der VOB. "Maßstab ist Zweck, für den es ausgeschrieben wurde." Persönliche Mitteilung eines Vergabekammervorsitzenden

Die Formulierung der Beweisbeschlüsse entscheidet den Prozessverlauf

10. April 2012|

Formulierung der Beweisbeschlüsse In Ungarn kennt man das Sprichwort: Wie die Frage, so die Antwort! Und analog verhält es sich auch mit der Beantwortung von Beweisbeschlüssen. Methodische Beispiele: Variante 1: Allgemeine Beweisaufgabe Der Sachverständige soll folgende Beweisaufgabe lösen - Beispiele: 1. Berücksichtigt die Planung der Kläranlage der Klägerin den Stand der Technik? 2. Ist die [...]

Relativierung der Genauigkeit einer Kanalnetzhydraulik

09. April 2012|

Die Genauigkeit ist aufwendig Die hydraulischen Berechnungen vermitteln mitunter den Eindruck als könne man genau berechnen, welche Wasserstände zu einem bestimmten Regenereignis im Kanal oder in einem Straßengraben geherrscht haben. Sicher nimmt die Genauigkeit und die Komplexität der rechnerbasierten, mathematischen, hydrodynamischen Verfahren immer mehr zu. Die Daten aber, mit denen diese Programme oder auch relativ [...]

Vertauschung von Ursache und Wirkung

29. März 2012|

Die Vertauschung von Ursache und Wirkung ist ein recht bekannter induktiver Fehlschluss: "Ein englischer Reformer des 19. Jahrhunderts bemerkte, daß die Landwirte, die in allem maßvoll und fleißig waren, wenigstens eine oder zwei Kühe besaßen. Die, die keine besaßen, waren für gewöhnlich faul und trunksüchtig. Er machte den Vorschlag, all den Landwirten eine Kuh zu [...]

Stand der Technik

16. März 2012|

Fragwürdiger Stand per Gesetz "Den Hohlkopf beeindruckt nur das Allerneueste. Für den klugen Menschen hängt nichts vom Datum ab." Nicolás Gómez DávilaDávila, Bogotá, Kolumbien (18.5.1913 - 17.5.1994)

Oberflächenabfluss von Außengebieten

01. März 2012|

Schätzung des Oberflächenabflusses von Außengebieten Neben den Wassermengen, die bei Niederschlag auf die kanalisierten Flächen fallen, sind auch Zuflüsse von nicht kanalisierten Flächen zu berücksichtigen, die aber in Teileinzugsgebieten der Kanalisation liegen. Dabei handelt es sich um sog. Außengebiete deren Abflüsse 1. flächig und/oder 2. in zeitweise trockenfallenden mehr oder weniger sichtbaren Gräben und/oder 3. [...]

Eine Wirkung und mehrere notwendige Voraussetzungen

13. Februar 2012|

Beweismethode Es ist nicht immer so, dass für ein Ereignis in jedem Falle nur eine Voraussetzung erfüllt sein muss, wie z. B.: Wenn es regnet, dann wird die Straße nass. Ein vollständiges Darlegen einer komplexen Kausalität erfordert die Bewertung aller notwendigen Voraussetzungen eines Ereignisses. Es ist in der Realität keineswegs selten, dass ein Ereignis (z. [...]

Überflutungsschäden durch mangelhafte Einlaufbauwerke

03. Februar 2012|

Schadloses Ableiten von Niederschlagswasser, das oberflächlich von zumeist unbefestigten Flächen abfließt und in Kanälen weitergeleitet wird Inhalt Ungeeignete "Einlaufbauwerke" Ohne Kontrolle und Wartung sind auch die besten Konstruktionen wertlos In Dresden übliche Kontrolle und Wartung Einlaufbauwerk für extreme Anforderungen Variante eines Einlaufbauwerkes mit geradem Sandfang und naturnahem Ausbau Variante eines Einlaufbauwerkes mit rundem Sandfang und [...]

Erst entwässern, dann besiedeln!

25. Januar 2012|

Vorwort Die technisch-wirtschaftliche Regel oder der Erfahrungssatz Erst Optimierung des Entwässerungskonzeptes, dann Bebauungsplan! findet sich in zahlreichen heutigen nicht immer beachteten Lehr- und Fachbüchern. Markant ist, dass diese eigentlich selbstverständliche Regel schon "uralt" ist. Auch die "Regenwasserbewirtschaftung" ist keine Erfindung aus unserer Zeit wie der folgende Literaturauszug beweist. Möglicherweise wird jenes, was den Lehrern an [...]

Post-hoc-Fehlschluss

24. Januar 2012|

Der Post-hoc-Fehlschluss ist ein recht häufiger induktiver Fehlschluss. (Post-hoc, d. h. "auf Grund dieses Ereignisses") Post-hoc-Fehlschluss: B wurde durch A verursacht, nur weil B auf A zeitlich folgte. Hier einige ausgewählte Beispiele von Post-hoc-Fehlschüssen aus dem Buch von Wesly C. Salmon: (f) Onkel Harry fühlte, daß eine Erkältung im Anzug war, und trank deshalb einige [...]

Falsifizierung

23. Januar 2012|

Probleme mit Falsifizierung "Sir Karl Popper (1902-1994), der britische Philosoph deutscher Herkunft, ist bekannt als Autor der Idee, dass die Wissenschaft vor allem durch die Zurückweisung alter Theorien und Modelle, vielmehr als durch die Bestätigung neuer Theorien, fortschreitet. In einer hochkomplexen Welt können wir nämlich immer irgendwelche Bedingungen finden, unter denen unsere Theorie mit den [...]

Investitionsrisiken

06. Januar 2012|

Investitionsentscheidungen Kruschwitz, L.: Grundlage jeder Investitionsrechnung ist die falsche Annahme, dass der Investor über vollkommen sichere Erwartungen verfügt. Kruschwitz, L., Investitionsrechnung, 5. Auflage, de Gruyter Lehrbuch, Walter de Gruyter Verlag, Berlin – New York 1993 Bei allen Entscheidungen ist zu bedenken, dass jede Kostenvergleichsrechnung und jede Nutzensbewertung im Grunde eine Prognose mit zumeist unbekannter Wahrscheinlichkeit [...]

Anforderungen an eine Plausibilitätsprüfung

05. Januar 2012|

Meine Anforderungen: Bei einer Plausibilitätsprüfung wird das dargestellte bzw. zu prüfende Ergebnis mit den Erfahrungen und Meinungen des Prüfers verglichen und es werden Abweichungen dargelegt. Dabei müssen die Erfahrungen und Meinungen des Prüfers bzw. das Urteil des Prüfers nicht bewiesen oder begründet werden. In Einzelfällen können aber Werturteile begründet werden, zumeist dann, wenn dies ohne [...]

Induktion

21. Dezember 2011|

Induktive Beweise Induktive Schlüsse haben den Nachteil, dass sie an Wahrscheinlichkeiten gekoppelt sind, über deren Höhe der Urteilende sich zumeist intuitiv festlegt. Eine Berechnung der Wahrscheinlichkeit ist aber z. B. durch die Berechnung des Bestimmtheitsmaßes bei Regressionsfunktionen möglich. Voraussetzung sind hinreichend viele Messwerte bzw. Beobachtungen. Zudem gibt keine induktiven gültigen Schlüsse mit dem Wahrheitswert von [...]

Edel urteilen

16. September 2011|

Ein sauberes und verantwortungsvolles Urteil "Schon Aristoteles schlug vor rund 2000 Jahren vor, wie man zu einem sauberen und verantwortungsvollen Urteil kommt. Er schlug vor, niemandem etwas zu glauben, was zu seinem Interesse passt. nur das zu glauben was eine interessierte Quelle, gegen ihr Eigeninteresse sagt oder tut, oder nur das zu glauben, was zwei [...]

Die Maulwissenschaft

29. Juli 2011|

Wahrhaftig Wohl jeder der am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, möchte als wahrhaftig gelten. Mit dem Ruf ein Schwindler zu sein, wird sich Niemand selber schmücken. Auch Techniker oder Gutachter sollten bestrebt sein, ihre Feststellungen mit der Realität in Deckung zu bringen. Sofern man zur Wahrheit vereidigt wurde, sollte Wahrhaftigkeit Prinzip ohne Ausnahme sein. Andererseits  ist es [...]

Die Wahrheit hat es nicht immer leicht

12. Juli 2011|

Gutachten sind mitunter Grundlage der Entscheidungen durch Gerichte und haben damit - wenn sie falsche Eindrücke zulassen oder gar falsch sind - Einfluss auf Fehlurteile. Insofern ist bei der Erforschung der Wahrheit - was ja ein Hauptanliegen bei der Erstellung von Gutachten sein sollte -  eine gesunde Grundskepsis gegenüber allen Anknüpfungstatsachen zweckmäßig. Einer Veröffentlichung (ZEIT-ONLINE) [...]

Vieles wird nur neu erfunden!

02. Juli 2011|

Zum Beispiel: Emscherbrunnen für Kleinkläranlagen Biofilter in Schächten Be- und Entlüftung von Kanalisationen Erfahrungssatz “Abwasser ist frisch zu behandeln” Man kann Abwasser auch mit Kleinkläranlagen behandeln. Man kann Regenwasser versickern. Man kann Regenwasser auch oberirdisch ableiten. Es gibt einen Wasserkreislauf, der die meisten “Bedenken” verdünnt. Die Dosis macht das Gift. Der Mensch ist Teil der [...]

Überflutungsschäden – Rechtsprechung

02. Juli 2011|

Haftung für Überflutungsschäden bei Straßenbau im Hanggebiet “Nach gefestigter Rechtsprechung reicht es bei einer Fallgestaltung – wie hier – nicht aus, dass sich die Gemeinde auf ein ganz außergewöhnliches Naturereignis beruft. Sie muss vielmehr zusätzlich darlegen und gegebenenfalls beweisen, dasss sie alle technisch möglichen und mit wirtschaftlich zumutbarem Aufwand realisierbaren Sicherungsmaßnahmen ergriffen hatte, um einem [...]

Beweissicherung bei Schäden infolge von Unwetter, Überflutung oder Rückstau

24. Juni 2011|

Überflutung Was tun? - Hinweise an Geschädigte Inhalt: 1. Beweissicherung - ganz wichtig! 2. Was also sollte man selber machen? 3. Vorteile einer Dokumentation durch den Geschädigten 4. Änderungen an der Situation am Schadenstag 5. Über die Arbeit eines Gerichtsgutachters 6. Fachtechnische Ursache eines ausgewählten Rückstauschadens in Thüringen 7. Fachtechnische Ursachen einer ausgewählten Überflutung eines [...]

Die Wahrscheinlichkeit der Prophezeiungen

15. Juni 2011|

Nach dem Lesen der Aphorismen von Georg Christoph Lichtenberg (01.07.1742 bis 24.02.1799), herausgegeben Insel-Taschenbuch 165 (1. Auflage 1976) kann man über das heutige Deutschland sehr nachdenklich werden. Es entsteht der Eindruck, Lichtenberg wäre ein Zeitgenosse, so aktuell ist er. Ein Zitat, vielleicht über 200 Jahre alt: Dieses ist eine Theorie, die meines Erachtens in der [...]

Rückstau und Überflutung

06. Juni 2011|

Literaturrecherche: 1. Bau und Betrieb der Kanalisation - Exzerpt aus [3] „Ein besonderes Interesse fanden in den letzten Jahren - aus diesen Untersuchungen heraus die Netz-Füllungszustände bei Stau (Energiespiegel im Abwasserkanal steigt über den Rohrscheitel = Rückstau) oder Kanalüberschwemmung (Energiespiegel bis über Gelände, Abwasseraustritt aus dem Kanal auf Überschwemmungswege [430, 431]). Während im ersteren Zustand [...]

Überschwemmungsweg – Haftung

06. Juni 2011|

Literaturrecherche Quelle ATV-Handbuch Planung der Kanalisation Ernst & Sohn Verlag, 4. Auflage 1994 Kapitel  2.9.1.2.3 von Herrn Dr.- Ing. Siegfried H. Pfeiff Seniorsachverständiger "Hatte man früher solche Fälle als solche „höherer Gewalt" gesehen, so ist diese Sicht jetzt aus der neuen Haftpflicht - zum Schutze des Bürgers - differenziert zu sehen, je nach der Häufigkeit [...]

Kein CSB in der Natur!

27. Februar 2011|

Im übrigen erzeugt der CSB in der Natur keinen Sauerstoffbedarf, wie fälschlich fast ausnahmslos geglaubt wird. Tatsächlich handelt es sich um den simulierten Verbrauch des Oxidationsmittels Kaliumdichromat unter unnatürlichen extremsten Laborbedingungen. Stöchiometrisch wird die Masse des chemischen Sauerstoffes berechnet, den das Kaliumdichromat an das Reduktionsmittel "Wasserinhaltsstoffe" abgibt. Fachlich korrekt handelt es sich um den Kaliumdichromatverbrauch [...]

Der CSB-Dosisfehler

27. Februar 2011|

Zwischen dem Überschreiten des CSB-Überwachungswertes und dem spezifischen Abwasseranfall kann es einen Zusammenhang geben. Da der CSB meist einen hohen Anteil von nicht abbaubaren Stoffen enthält, kann beim Rückgang der Abwassermengen und bei sonst gleichen Bedingungen natürlich die CSB-Konzentration im Kläranlagenablauf steigen. Nicht abbaubare Stoffe werden nun mal – wie der Name es verrät - [...]

Erfahrungssätze ein problematisches Beweismittel

09. Februar 2011|

Siehe hierzu: Erfahrungssatz

Tatsachen als Grundlage der Beweisführung

09. Februar 2011|

Grundsätzliche Anforderungen an den Betrieb von Entwässerungssystemen

18. November 2010|

Grundsätzliche Anforderungen nach Punkt 6 der DIN EN 752-2 vom Juli 1996 (Auszug) Die grundsätzlichen Anforderungen an den Betrieb von  Entwässerungssystemen sind folgende: a) Verstopfungsfreier Betrieb; b) Begrenzung der Überflutungshäufigkeiten auf die vorgeschriebenen Werte; c) Schutz von Gesundheit und Leben der Öffentlichkeit; d) Die Überlastungshäufigkeiten sollten auf die vorgeschriebenen Werte begrenzt werden; e) Schutz von [...]

Technische Regel – Wohl kaum was für Laien

05. Mai 2010|

Technische Regeln im Abwasserwesen "Die Existenz technischer Regeln ist sowohl aus Rationalisierungs-, d. h. ökonomischen Gründen als auch aus Schutzgründen (Arbeitsschutz, Ökologie) zu rechtfertigen. Für das Abwasserwesen erarbeiten vorrangig die Abwassertechnische Vereinigung und der Normenausschuß Wasserwesen im DIN Regeln der Technik. Zum Nachweis der allgemeinen Anerkennung sind förmliche Verfahrensgänge entwickelt, welche die Mitwirkung der Fachöffentlichkeit [...]

Sichere Denitrifikation in Teichkläranlagen

05. Mai 2010|

Teichkläranlage mit verschärften Überwachungswerten Seit 1994 wird in Nordheim an der Rhön eine zielgerichtete Denitrifikation in einer Mischwasserteichkläranlage für 9.000 EW von dem Abwasserzweckverband Obere Streu betrieben. Der aktuelle Ablaufwert beträgt 15 mg Gesamtstickstoff. Die Anlage besteht u. a.: 2 künstlich belüftete Teiche parallel geschaltet, zur Entschlammung wird ein Becken stillgelegt. 2 Nachklärteiche leicht belüftet [...]

Kommentar zur DIN EN 752 – Wasserdichtheit

21. April 2010|

Grundsätzliche Anforderungen aus der DIN EN 752-2 Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden, Teil 2 : Anforderungen "Die grundsätzlichen Anforderungen an den Betrieb von Entwässerungssystemen sind folgende: a) Verstopfungsfreier Betrieb; b) Begrenzung der Überflutungshäufigkeiten auf die, vorgeschriebenen Werte; c) Schutz von Gesundheit und Leben der Öffentlichkeit; d) Die Überlastungshäufigkeiten sollten auf die vorgeschriebenen Werte begrenzt werden; e) [...]

Bewertung der Undichtheit von Grundstücksentwässerungsanlagen

16. April 2010|

Wohl unstrittige Anknüpfungsfakten nach Thoma, R. und Goetz, D. : Dichtheitsprüfungen (DP) an in Betrieb befindlichen GEA werden gemäß [5] durchgeführt. Anlagen zur Ableitung von häuslichem Abwasser oder Mischwasser dürfen als dicht bewertet werden, wenn bei einer OI keine sichtbaren Schäden und Fremdwassereintritte festgestellt werden. Ist eine OI nicht durchführbar oder wird sie als nicht [...]

Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik

01. März 2010|

Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik nach Anhang 2 Wasserhaushaltsgesetz Bei der Bestimmung des Standes der Technik sind unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit zwischen Aufwand und Nutzen möglicher Maßnahmen sowie des Grundsatzes der Vorsorge und der Vorbeugung, jeweils bezogen auf Anlagen einer bestimmten Art, insbesondere folgende Kriterien zu berücksichtigen: […]

Nicht ausgelastete Kläranlagen als Alibi für weitere Verschuldung?

25. Februar 2010|

Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Wasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Wir haben viel Lehrgeld beim Aufbau und bei der Modernisierung unserer abwassertechnischen Infrastruktur bezahlen müssen. Darauf im einzelnen einzugehen, hieße sich zu wiederholen. Außerdem sind die unangenehmen Ergebnisse mittlerweile nicht nur in Fachzeitschriften zu lesen, sondern jahrelang ein handfestes Thema der Medien. [...]

Abwasserentsorgung in den neuen Bundesländern wird extrem teuer (Teil 3)

25. Februar 2010|

Rückblick: 1991 Die unbekannte Interessenlage der Berater Abwasserentsorgung in den neuen Bundesländern wird extrem teuer (Teil 3) Uwe Halbach, Unabhängiger Sachverständiger aus Werdau Eine Reihe von Entwicklungen in den neuen Bundesländern geben zu der Befürchtung Anlass, dass auf unsere Bürger eine Kostenlawine bei den Ver- und Entsorgungsleistungen zurollt. Die Beitragsfolge, die in den Heften 2 [...]

Beweisführung mit den Methoden der Logik

25. Februar 2010|

Konzept eines Vortrages zur internen Weiterbildung im Institut für Wasserwirtschaft Halbach Brita Wurster Dipl.-Ing. (FH) Inhalt: Definition Begriff Urteil Arten von Urteilen Der Schluss und Arten des Schließens Argumentationsketten und - strategien 1. Definition Begriff Urteil "Ein Urteil ist die Verbindung von zwei oder mehr Vorstellungen zu der Einheit eines Begriffs." Die Form des Urteils: [...]

Haftungseinschränkung für die Verwertung von Gutachten nach den IfS-Informationen 4/1999

25. Februar 2010|

Nach den IfS-Informationen 4/1999 des Institutes für Sachverständigenwesen ist folgendes bei der gutachterlichen Vertragsgestaltung und beim Gutachtenaufbau zu beachten: Zu Beginn eines Gutachtens ist der Inhalt und der Umfang des gutachterlichen Auftrages präzise zu beschreiben und einzugrenzen. Informationen des Auftraggebers sowie die verwendeten Unterlagen, auf denen das Gutachten beruht, sind anzugeben. Einbau einer Passage, z. [...]

Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik ist wichtiger als die Einhaltung von mitunter veralteten DIN-Vorschriften

25. Februar 2010|

Auswertung des Fachbeitrages der Zeitschrift "Beratende Ingenieure" DIN-Normen und anerkannte Regeln der Technik RA Sabine von Berchem Beratende Ingenieure, Nr. 4, Seite 47, April 2001 Auszug: DIN-Normen sind keine gesetzlichen Regelungen sind private technische Regelungen mit Empfehlungscharakter können anerkannte Regeln der Technik wiedergeben, aber auch hinter ihnen zurückbleiben Daraus folgt: Da diese Regelungen nicht gesetzlich [...]

Wesen eines Gutachtens

24. Februar 2010|

"... Dabei muss es sich jedoch stets um Tatsachenbehauptungen handeln, Werturteile oder bloße Meinungsäußerungen werden von diesen Bestimmungen nicht erfasst. Ein Sachverständigen-Gutachten enthält in der Regel Werturteile und keine Tatsachenbehauptungen. Es liegt im Wesen eines Gutachtens, dass es auf der Grundlage bestimmter Verfahrensweisen zu einem Urteil kommen will, das, selbst wenn es äußerlich als Tatsachenbehauptung [...]

Prüfung einer Planung auf Vollständigkeit

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Die Bewertung auf Vollständigkeit der Planung hatte den Charakter einer Plausibilitätsprüfung. Der Sachverständige prüfte nicht im einzelnen, ob nicht möglicherweise z. B. ein Prüfprotokoll fehlt. Zum maximalen Inhalt und Umfang einer Kanalplanung war zum Zeitpunkt der Planung das Arbeitsblatt A 101 vom Januar 1992 [18] der Abwassertechnischen Vereinigung e.V. gültig. Eine Anpassung dieses [...]

Fehlende Variantenuntersuchungen als Risiko für den Planer und Bauherrn

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Stichworte Finanzierungsrisiko Notwendigkeit von Variantenuntersuchungen im Rahmen von Vorplanungen Vorentwurf "überspringen" fehlende Zweckmäßigkeits- und Wirtschaftlichkeitsnachweise als Mangel Der Sachverständige vermisst Nachweise über die Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Planung. Derartige Nachweise gehören nach Auffassung des Sachverständigen zu den wichtigsten Anforderungen an eine komplexe Tiefbauplanung überhaupt, vergleichbar mit der Notwendigkeit der Einholung eines Baugrundgutachtens [...]

Unkonkreter Planungsvertrag

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Unkonkreter Planungsvertrag In dem Ingenieurvertrag über die Planung der Abwasseranlage der "***siedlung" bis Anschluss der **** Straße wurde vereinbart, dass die Baumaßnahmen bzw. die Planung dem wasserrechtlichen Verfahren unterliegt; die "Allgemeinen Vertragsbedingungen für Ingenieurleistungen in der Ausgabe 1986 (AVB-ING) gelten; die HOAI in der Fassung vom 1.1.1991 gilt und die Bestimmungen über den [...]

Verstöße gegen das technische Regelwerk begründen allein selten einen Mangel!

24. Februar 2010|

Grundsätzlich hat ein Werk den allgemein anerkannten Regeln der Technik oder dem Stand der Technik zu entsprechen. Aus Abweichungen davon muss aber nicht unbedingt ein Mangel entstehen, wenn z. B. die Gebrauchseigenschaften des Werkes über o. g. Normen hinausgehen. Außerdem ist zu beachten, dass die allgemein anerkannten Regeln der Technik oder der Stand der Technik [...]

Prämisse der Prüffähigkeit einer Planung

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Eine Planung ist nur in dem Punkt prüffähig, wie die betreffende Leistung in der Planung auch hinreichend dokumentiert wurde. Besonders bei dem sehr wichtigen Anspruchsnachweis der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit einer Planung ist es notwendig, dass ein hinreichender Beweis der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Planung oder in vorgeschalteten bzw. parallelen Leistungen dokumentiert wurde. [...]

Bewertung von Mängeln

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Eine Kanalplanung kann verschiedene Mängel aufweisen. Nachfolgend ein Klassifizierungsversuch: Inhaltliche Mängel (z. B. fehlende Dokumentation oder fehlende Nachweise, reine Planungsfehler) Formelle Mängel (z. B. unübliche Gestaltungsweisen, die eine Genehmigung erschweren oder verhindern bzw. Planung im Widerspruch zu Verwaltungsvorschriften) Mängel, die sich auf den künftigen Gebrauch und die Kosten der geplanten Investitionen auswirken (zugesicherte [...]

"Zielkonzeptionslose" Entwässerungsplanung

24. Februar 2010|

Problem: Der Planer hatte ein Ortsnetz zu planen, für das noch kein Abwasserbeseitigungskonzept vorlag. Schlagworte: Wirtschaftlichkeit einer Planung Sonderleistungen Planungsrisiko Zusammenfassung Bei den Mängelerörterungen in den folgenden Gliederungspunkten wäre zu berücksichtigen, dass die Planung nicht auf ein abgestimmtes und verteidigtes Abwasserbeseitigungskonzept zurückgreifen konnte. Das ist ein gewisser Nachteil für die Klägerin, weil damit die Planungsausgabe [...]

„Zielkonzeptionslose“ Entwässerungsplanung

24. Februar 2010|

Problem: Der Planer hatte ein Ortsnetz zu planen, für das noch kein Abwasserbeseitigungskonzept vorlag. Schlagworte: Wirtschaftlichkeit einer Planung Sonderleistungen Planungsrisiko Zusammenfassung Bei den Mängelerörterungen in den folgenden Gliederungspunkten wäre zu berücksichtigen, dass die Planung nicht auf ein abgestimmtes und verteidigtes Abwasserbeseitigungskonzept zurückgreifen konnte. Das ist ein gewisser Nachteil für die Klägerin, weil damit die Planungsausgabe [...]

Gliederungsvorschläge für umfangreiche und komplexe Gutachten sowie „Punktesachen“

24. Februar 2010|

Gliederungsvorschläge für umfangreiche und komplexe Gutachten sowie "Punktesachen" Umfangreiche und komplexe Gutachten Diese Gliederung ist keine Vorschrift, sondern nur als Anregung zu verstehen. Sie eignet sich für umfangreiche und interdisziplinäre Gutachten. 1 Allgemeine Hinweise Einführung in die Problematik Wer hat unterstützt und wie mitgewirkt 2 Beschreibung des momentanen Standes, der Situation... 2.1 Ziele der Untersuchung [...]

Gliederungsvorschläge für umfangreiche und komplexe Gutachten sowie "Punktesachen"

24. Februar 2010|

Gliederungsvorschläge für umfangreiche und komplexe Gutachten sowie "Punktesachen" Umfangreiche und komplexe Gutachten Diese Gliederung ist keine Vorschrift, sondern nur als Anregung zu verstehen. Sie eignet sich für umfangreiche und interdisziplinäre Gutachten. 1 Allgemeine Hinweise Einführung in die Problematik Wer hat unterstützt und wie mitgewirkt 2 Beschreibung des momentanen Standes, der Situation... 2.1 Ziele der Untersuchung [...]

Die Mitbestimmung des Bauherrn

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Beweisbeschluss Es soll ein Sachverständigengutachten bzgl. der Bauleistungen der Antragsgegnerin, betreffend das Wohngebiet "****" in ***, Landkreis ***, eingeholt werden, insbesondere darüber, "ob die Hausanschlussstellen ganz oder teilweise mehr als 2 m unter der jeweiligen Erdoberfläche liegen und ob diese Verlegung gegebenenfalls notwendig ist und den Regeln der Technik entspricht sowie, ob sich [...]

Sind die aaRdT ein Auslaufmodell?

24. Februar 2010|

Nachfolgender lesenswerter Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung vom Autor, Herrn Dipl.-Ing. Horst G. Steuff VDI, VBI, Essen und der Redaktion der Fachzeitschrift "Beratende Ingenieure" zur Verfügung gestellt! Anerkannte Regeln der Technik Sind die aaRdT ein Auslaufmodell? Dipl.-Ing. Horst G. Steuff VDI, VBI, Essen Zusammenfassung Jede Werkleistung muss die zugesicherten Eigenschaften haben und fehlerfrei sein. Handelt [...]

Strategie zur Widerlegung von Gutachten

24. Februar 2010|

Strategie zur Widerlegung von Gutachten Prüfung der Primärdaten mit Tatsachencharakter, Reproduktionsversuch Prüfung der Annahmen (Sind die Annahmen gerechtfertigt? Wie sensibel reagiert die Beweismethode auf das Ergebnis bei unterschiedlichen Abweichungen der Realität von den Annahmen?) Sind die Beweismethoden des Gerichtssachverständigen anerkannt? Reproduktionsversuch! Für den Fall, dass die Methode/n nicht allgemein anerkannt ist/sind, liegen Nachweise vor, dass [...]

Fachlich methodische Mängel in einem Gerichtsgutachten

24. Februar 2010|

Fachlich methodische Mängel - Fallbeispiel Bewertung des Gerichtsgutachtens durch eine parteigutachterliche Stellungnahme (Auszug - Parteigutachten) Einführung in die Problematik Inhalt der parteigutachterlichen Stellungnahme: Beweisbeschluss 1 - Wirkungsgrad Rechenwerk Beweisbeschluss 2 - Konstruktion Rechenwerk Beweisbeschluss 3 - Betriebskosten - Wasserverbrauch Beweisbeschluss 9 - Bodensatz im Belebungsbecken Beweisbeschluss 10 - Auslegung des Rührwerkes Beweisbeschluss 11 - hydraulische [...]

Gerichtssachverständiger mit fragwürdiger Bestellung

24. Februar 2010|

Unklare Bestellung - Fallbeispiel Beispiel aus der Praxis Ein Sachverständiger machte unterschiedliche Angaben über sein Bestallungsgebiet. Die Beweisbeschlüsse, die zu beantworten waren, betrafen überwiegend die Verfahrenstechnik von Kläranlagen. Es besteht der Verdacht, dass der Gerichtssachverständige Beweisfragen beantwortete bzw. zu beantworten versuchte, die sein Bestallungsgebiet nicht betrafen. Dazu folgende Argumentation der Klägerin (Zitat) Besondere Sachkunde des [...]

Die Vermutung einer Befangenheit des Gerichtssachverständigen

24. Februar 2010|

Befangenheitsvermutung Entweder Befangenheitsnachweise nach Antrag der jeweiligen Partei/en, d. h. Formfehler des SV beim Ortstermin Formfehler des SV beim Schriftverkehr und bei der Gutachtenerstellung Formfehler des SV bei der Verhandlung oder Widerlegung des Gerichtsgutachtens durch ein Parteigutachten (oder umgekehrt). Strategie Prüfung der Primärdaten mit Tatsachencharakter, Reproduktionsversuch Prüfung der Annahmen (Sind die Annahmen gerechtfertigt? Wie sensibel [...]

Fehler in Gerichtsgutachten sind keinesfalls selten

24. Februar 2010|

Häufige Fehler sind: keine Beweisführung, stattdessen werden Meinungen geäußert keine Beantwortung des Beweisbeschlusses ungenaue Beantwortung des Beweisbeschlusses

Tatsachenspezifikation in Gerichtsgutachten nach Bayerlein

24. Februar 2010|

Tatsachenspezifikation Es werden nach [1] unterschieden: 1. Befundtatsachen Tatsachenfeststellung aus dem Beweisbeschluss. 2. Anknüpfungstatsachen Tatsachen, von denen der SV ausgeht: Urkunden Zeugenaussagen Ergebnisse des OT 3. Zusatztatsachen Tatsachen z. B. aus der Prozessakte. 4. Innere Tatsachen Beweggründe Überlegungen Motivationen Verhaltensmuster Tatsachenquellen sind u. a.: Aktenstudium Ortsbesichtigungen Untersuchungen von Sachen Laboranalysen Messungen vor Ort Ergebnisse von [...]

Methoden zum Lösen von Beweisbeschlüssen im Rahmen eines Gerichtsgutachtens

24. Februar 2010|

Lösen von Beweisbeschlüssen Feststellung von Tatsachen, ggf. Wahl der Beweismethoden Feststellung der zutreffenden Anforderungen Vergleich der Tatsachen mit den Anforderungen Feststellung von Abweichungen Bewertung der Abweichungen (positiv/negativ) Bewertung des Wahrheitswertes des Ergebnisses (unwahrscheinlich, wahrscheinlich, höchstwahrscheinlich, absolut sicher...) Es gibt aber auch Beweisführungen, die auf Anhieb unsicher oder gar nicht möglich sind. Die Ursachen können sein: [...]

Beweissicherung mittels Parteigutachten

24. Februar 2010|

Ziele der Parteigutachten sind u. a.: Mängelfeststellung Mängelanalysen (Ursachenforschung) Mängelbewertung Beweiserleichterung Formulierung der Beweisanträge Wenn ein Parteigutachten von der Gegenseite abgelehnt wird (Regelfall), dann wird meistens der Parteigutachter als sachverständiger Zeuge vernommen. Aber: Die Anwesenheit der Gegenseite zur Beweissicherung kann zu Vorteilen führen. Insofern ist ein solides Parteigutachten dienlich, wenn die Mängel sofort beseitigt werden [...]

Die Bedeutung von Parteigutachten in einem Rechtsstreit

24. Februar 2010|

Primär gelten für das Gericht Feststellungen des gerichtlich beauftragten ö.b.u.v. Sachverständigen. Parteigutachten sind keine Beweismittel, aber das Gericht und der Gerichtssachverständige muss sich mit dem Parteigutachten kritisch auseinandersetzen! Parteigutachten dienen der Beweiserleichterung und der fachlich korrekten Formulierung der Beweisanträge!

Grundsätzliche Hinweise zum Gerichtsprozess aus Sicht eines Sachverständigen

24. Februar 2010|

Die Parteien haben das Recht über alle Informationen und über Informationen zur Verwertung dieser Informationen zu verfügen. Die Parteien können den Prozess im Rahmen der "Spielregeln" (Zivilprozessordnung) beeinflussen. Es gilt ein "Wahrheitsparadoxon", von gewissen Ausnahmen abgesehen, für das Gericht, die Parteien und den Sachverständigen. Alles, was von den Parteien nicht bestritten wird, wird als wahr [...]

Regeln der Technik und Versicherungsansprüche

24. Februar 2010|

Regeln/Stand der Technik Beratende Ingenieure und Architekten schulden dem Auftraggeber die Entstehung eines fehlerfreien, wirtschaftlich geplanten und voll funktionsfähigen Werkes. Bei Planungen und Ausführungen ist nach den Regeln der Technik oder nach dem Stand der Technik zu verfahren. Regeln der Technik liegen vor, wenn diese in der Wissenschaft theoretisch sowie in der Baupraxis als richtig [...]

Ablaufplan für umfangreiche und konstruktive Gutachten

04. Dezember 2009|

Merkmale der Allgemein anerkannten Regeln der Technik

25. November 2009|

Mängelbewertung alte Definition der allgemein anerkannten Regel der Technik (a.a.R.d.T.)

03. November 2009|

Mängelbewertung – Beispiel einer Checkliste für die Erfüllung von Anforderungen an Vorplanungsleistungen nach HOAI

02. November 2009|

Mängelbewertung – Prüfung einer technischen Leistung auf Mangelfreiheit

02. November 2009|

Grundsätzliches zur Mängelbewertung Prüfung einer technischen Leistung auf Mangelfreiheit Es gibt Mängel, die eine Beseitigung erfordern und solche, die ggf. hingenommen werden können. Allein die Abweichung von einer Regel begründet aus abwassertechnischer Sicht keinen zu beseitigenden Mangel. Grundsätzlich hat ein Werk den allgemein anerkannten Regeln der Technik oder dem Stand der Technik zu [...]

Taktische Fehler bei der Planung

30. Oktober 2009|

Strategiefehler bei der Planung

30. Oktober 2009|

Konfliktpotenziale beim Bauherrn im Zuge einer Investition

30. Oktober 2009|

Konfliktpotenzial beim planenden Büro

06. Oktober 2009|

Mangel beim Bauherrn: Keine interdisziplinäre Planungsprüfung!

06. Oktober 2009|

Abbildung: Kommunaler Fehler bei der Planungsabnahme

Stand der Technik und Wissenschaft

25. September 2009|

Entwicklung der a.a.R.d.T.

25. September 2009|

Kurzübersicht Entwicklung der Allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.)

6. Novelle zum WHG

25. September 2009|

Benutzerhinweise für die Anwendung der a.a.R.d.T.

25. September 2009|

Allgemein anerkannte Regeln der Technik im Bürgerlichen Gesetzbuch

25. September 2009|

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