Ökologie

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Wissenschaftlich fundierte Bewertung und Klassifizierung der Blaualgen

23. April 2018|

Blaualgen Die Blaualgen von Siegfried Jost Casper (*1929)  Der Beitrag stammt aus dem ostdeutschen Fachbuch Urania Pflanzenreich Niedere Pflanzen Urania Verlag Leipzig-Jena-Berlin 2. Auflage1977 Die Veröffentlichung wurde vom Autor Herrn Prof. Dr. rer. nat. habil. S. Jost  genehmigt. Siegfried Jost Casper (*1929) ist ein deutscher Biologe. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lauter "Casper". Siegfried Caspers Forschungsschwerpunkte [...]

Verschlechterungsverbot nach Paragraph 27 widerspricht konkretem Gewässerschutz

30. Januar 2017|

Übermäßiger Gewässerschutz kann gegen das Verschlechterungsverbot nach Paragraph 27 verstoßen! In diesem Beitrag geht es um die Darstellung der Tatsache, dass der praktizierte Gewässerschutz - also in der Weise wie er offiziell verfolgt wird - keineswegs selten seine Ziele gerade dann verfehlt, wenn er wasserrechtliche Regelungen rigoros umsetzt. Das ist komisch, ist aber so! ("Keineswegs [...]

CSB – Kein Beweismittel einer Gewässerverschmutzung

11. Januar 2017|

Der CSB (Chemischer Sauerstoffbedarf) wird in einem Labor ermittelt. Die Reaktionsbedingungen zur Messung des CSB sind so lebensfeindlich und kommen im Wasser oder im Gewässer nicht vor, so dass das CSB-Laborergebnis unmöglich und mit Gewissheit auf Wasser, Gewässer oder auf die Natur übertragbar ist. In den Anhängen zum Wasserhaushaltsgesetz wird von der falschen Annahme ausgegangen, [...]

Ein guter wasserchemischer Zustand auf Biegen und Brechen?

11. Januar 2017|

Ein guter wasserchemischer Zustand ist für sich allein gesehen ein recht einfältiges Ziel. Trotzdem ist er aber bei vielen wasserbehördlichen Entscheidungen immer noch das Maß aller Dinge bzw. das k.o.-Kriterium für vernünftige und verhältnismäßige Alternativen. Im Falle einer geplanten oder aktuellen Überwachungswertverschärfung wäre aus wasserwirtschaftlicher Sicht vor einer kompromisslosen wasserchemischen Zieldefinition ein Nachweis der Verhältnismäßigkeit [...]

Zustandsbewertung der Gewässer – Ökologischer Einklang

01. Juni 2016|

Ooom Zum "ökologischen Einklang" folgendes Zitat: "Unberücksichtigt bleiben der Zusammenhang zwischen Stabilität und Mangel, der größere Änderungen einfach verhindert, und die tatsächlichen Ungleichgewichte in der Natur, ohne die sie gar nicht funktionieren könnte. Zwei Beispiele sollen verdeutlichen, daß es ausgerechnet die »balancierten« mittleren Zustände sind, die zwar als solche wünschenswert wären, sich aber nicht so [...]

Nitrat im Gewässer

02. Dezember 2015|

Prolog, denn es ist Theater! Hm? Was passt zur Einleitung? Beginnen wir mit Nicolás Gómez Dávila. Bei ihm kann zwischen verschiedenen Intensitäten der Erkenntnis gewählt werden, für deren Einstufung mir aber das Werkzeug fehlt. Beginnen wir mit einer kleinen Auswahl:  "Die Kosten für den Fortschritt lassen sich in Dummköpfen berechnen." "Die Menschheit sieht mit Schrecken, [...]

Die Rettung eines Sees

07. September 2015|

Nitrat macht's woanders möglich! Die Lösung ist bekannt, aber in Deutschland verboten, weil man hier glaubt, Nitrat sei ein Schadstoff. "Bei einigen Seen, wie z. B. beim Trummensee in Schweden, stellte sich die erwartete Oligotrophierung auch nach mehreren Jahren, nachdem das Einzugsgebiet saniert worden war, nicht ein. Die Ursache hierfür lag in der internen Düngung [...]

Effizienz wasserwirtschaftlicher Maßnahmen in Ökosystemen

30. Juli 2015|

Wasserwirtschaftliche Maßnahmen müssen effizient sein. Das ist naheliegend und auch der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu entnehmen. Im Anhang III (Wirtschaftliche Analyse) der Richtlinie wurde formuliert: "Die wirtschaftliche Analyse muss (unter Berücksichtigung der Kosten für die Erhebung der betreffenden Daten) genügend Informationen in ausreichender Detailliertheit enthalten, damit a) die einschlägigen Berechnungen durchgeführt werden können, die erforderlich sind, um [...]

Abstrakte Gewässerbewertungen

17. Juli 2015|

Prof. Dr. Winfried Lampert Direktor am Max-Planck-Institut für Limnologie, Abteilung Ökophysiologie (24306 Plön) und Prof. Dr. Ulrich Sommer (Institut für Meereskunde an der Universität Kiel) verfassten ca. 1992 ein Fachbuch "Limnoökologie", das in der zweiten Auflage 1999 erschien. Dem Kapitel "Stellung der Ökologie in der Gesellschaft" sind folgende immer noch sehr aktuelle Hinweise zu entnehmen: [...]

Blaualgen und Badegewässer

01. Oktober 2014|

Jährlichen Blaualgenkampagnen in der Presse fehlt Verhältnismäßigkeit und Sachlichkeit Empfehlungen des Umweltbundesamtes zum Schutz der Badenden vor Cyanobakterientoxinen Die Empfehlungen des Umweltbundesamtes zum Schutz der Badenden vor Cyanobakterientoxinen sind dem Internet zu entnehmen [1]. Schaut man sich diese Veröffentlichung mal genauer an, so ist diese durchaus nachvollziehbar. Nur eine so große Gefahr für Badende - [...]

Tödlicher Gewässerschutz

21. August 2014|

“Ist es gerechtfertigt, den Rückgang von Großmuscheln, Libellen, Fischen und anderen Tieren der Gewässer in den Roten Listen zu beklagen, wenn eine der Hauptursachen, in unserer Zeit, die wahrscheinlich bedeutendste überhaupt, im Natur- und Umweltschutzziel des sauberen Wassers liegt? Wir können nicht all diesen Tieren die Nahrung wegnehmen und dann darüber klagen, dass sie seltener [...]

Notwendige, aber nicht hinreichende Lebensbedingung

12. August 2014|

Für gute Lebensbedingungen für ein konkretes Tier - nehmen wir eine Forelle (KForelle ) - seien wenigstens folgende Prämissen gegeben: P 1      notwendige (aber allein nicht hinreichend) wasserchemische Qualität P 2      notwendige (aber allein nicht hinreichend) hydromorphologische Qualität P 3      notwendiges (aber allein nicht hinreichend) Angebot von Fischnährtieren Also gilt: KForelle =  P 1 ∩ [...]

Abstrakte Gefährdungen

18. Juli 2014|

  "Je höher das zu schützende 'Gemeinwohlinteresse' als Rechtsgut, umso eher darf an Stelle von Verboten konkreter Gefährdungen auf abstrakte Gefährdungen zurückgegriffen werden." Quelle: Jae-Yoon Kim Umweltstrafrecht in der Risikogesellschaft: ein Beitrag zum Umgang mit abstrakten Gefährdungsdelikten Dissertation Cuvillier Verlag Göttingen 1. Auflage 2004 Kommentar: Damit entscheidet der Sieg im Kampf um die Deutung der [...]

Abstrakt oder Konkret

23. Juni 2014|

Das Erkennen und Bewerten des Abstrakten (Regeln) und des Konkreten (Anschauung) ist für die Enttarnung von Manipulationen, Interessen und Geschäften unbedingte Voraussetzung. U.H. Michel de Montaigne (1533 - 1592) Was haben unsere Gesetzgeber dadurch gewonnen, daß sie hunderttausend Arten von besonderen Tatsachen ausgewählt und darauf hunderttausend Gesetze gemacht haben? Die Zahl hat nicht das geringste [...]

Seltenheitswert! Hurra! Ein Abwasserpilz!

08. Februar 2014|

Der Abwasserpilz ist selten geworden! Verdient er unseren Schutz? Wird so etwas im Bach gefunden... Foto 1: Sphaerotilus natans - Abwasserpilz - Gewässergüteklasse III oder auch III-IV ...dann darf ohne universitäre Spezialbildung auf den Gewässergütezustand III getippt werden. Sieht es dagegen so aus: Foto 2: Sphaerotilus natans & Weißfärbung der Gewässersohle - [...]

EU-WRRL – Ein Orakel?!

02. Februar 2014|

Warum Orakel? Nun, weil die EU-WRRL genau wie ein Orakel aufgrund ihrer Abstraktheit gedeutet werden kann und muss. Das ist Fakt. Manche Regelungen der EU-WRRL werden unwissenschaftlich umgesetzt. Deshalb "orakeln" seit längerem einige Ökologen - jene die ihre  Wissenschaft verteidigen  - bei der EU-WRRL nicht mehr mit. Sie sehen die Natur wie sie [...]

Vorsorge – ein Indiz für wasserwirtschaftliche Ausbildungsschwäche?

24. Januar 2014|

Bei dieser Vorsorge geht es nicht um natürliche menschliche Verhaltensweisen, wie z. B. derart, dass man sich warm anzieht, wenn es draußen kalt ist. Im Blickpunkt steht die Veränderung der Gesellschaft durch Vorsorgediktatur mit all ihren destruktiven Folgen, betrachtet am Beispiel des vorsorglichen Gewässerschutzes. Zu den zahlreichen Nachteilen des Vorsorgeprinzips haben sich schon viele Autoren [...]

Steinfliege Aderhaft

11. November 2013|

Ein Exkurs in die Hydrobiologie                                     Diese Steinfliege lebt in Gewässern mit gutem Zustand. Literatur: Flussnetzwerke NRW Bayrischer Bestimmungsfächer  

Sauberes Wasser ist tödlich!

24. Juni 2013|

Immer weniger Schweizer Fische gehen ins Netz «Eine zu tiefe Phosphorkonzentration führt zu einer Hungersnot, Bestände und Fangerträge gingen mancherorts katastrophal zurück», sagte Silvano Solcà, Präsident des Schweizerischen Berufsfischerverbandes, gegenüber dem Landboten». Die Bodenseefischer fingen 2011/2012 über ein Drittel weniger Fische "Viele der 310 Berufsfischer, die es heute noch schweizweit gibt, sind deswegen auf einen [...]

Verschlechterungsverbot

14. März 2013|

Abstrakte Ziele sind zumeist Ursache für willkürliche Entscheidungen und willkürliches Handeln Einige Überlegungen: Wenn als Prämisse gilt, dass wasserwirtschaftliche Entscheidungen auf wissenschaftlicher Grundlage zu fällen sind, dann ist das abstrakte Verschlechterungsverbot als Argument wegen seiner Abstraktheit recht fragwürdig. Ein wasserwirtschaftlich wertvolles Instrument wird das Verschlechterungsverbot dagegen, wenn es nicht abstrakt, sondern konkret begründet wird. Das [...]

Fische tot gepinkelt?

14. Mai 2012|

So lautet eine lustige Schlagzeile der Bildzeitung. Auch wenn die Fische mit ziemlicher Sicherheit nicht totgepullert wurden, man kann darüber schmunzeln. In den folgenden Erörterungen bzw. Ferndiagnosen und vereinfachten Darstellungen sollen 2 Aspekte im Mittelpunkt stehen: Die Blaualgenplage Das Fischsterben Die Blaualgenplage Manche Fische lieben es geradezu, wenn sie "gedüngt" werden, denn die Nährstoffe im [...]

Die Moral als fragwürdiges Kriterium einer Bewertung

30. Juni 2011|

Nach welchen grundsätzlichen Kriterien soll, kann oder darf man heute leidenschaftslos fachlich urteilen? Varianten: Allgemein anerkannte Moralen Moralen einflussreicher Ideologien? Moral, die für das Geschäft ist? Moral, die gut für das beste Gewissen ist? (Wer und was bestimmt ein bestes Gewissen?) Nach bestem Wissen? (Sofern das beste Wissen nicht im Widerspruch zu den verbindlichen Moralen [...]

Blaualgen – Panik

16. Juni 2011|

Blaualgen - die Wahrheit: Sehr informativ und sachlich von Prof. Dr. rer. nat. habil. S. Jost Casper:  Blaualge Eine Übersicht ausgewählter Blaualgennachrichten und -kommentare Soll uns mächtig Angst einjagen. Am Ende aber eher witzig: Ein Hund schnüffelt Blaualgen und fällt tot um? Auch interessant: Doping für Pflanzen tötet Weltmeere? Ausgewählte Quellen, teilweise eine Blaualgenpanik - [...]

Gülle – Nicht nur ein bundesdeutscher Importschlager!

01. Juni 2011|

200 Millionen Tonnen Gülle - jährlich! werden auf deutschen Feldern ausgeschüttet. Quelle: Der Spiegel Nr. 22 vom 30.05.2011, S. 17 Hochalm - Einzugsgebiet des Gardasees   Nach Reichholf, J. H. (Der Tanz um das goldene Kalb, Der Ökokolonialismus Europas, Verlag Klaus Wagenbach Berlin, 1. Auflage 2006) werden davon 2/3, also 133 Millionen Gülle [...]

Vom Kopf auf den Fuß gestellt!

03. Mai 2011|

Die Wasserchemie ist Mittel der Ökologie und nicht - wie momentan eher dilettantisch benutzt - ein eigenständiges Ziel. D. h. die Prämissen und Gesetze der Ökologie bestimmen die Anforderungen an den wasserchemischen Zustand. Was ist sinnvoll, zweckmäßig und möglich? Und es wartet ein goldenes Kalb auf seine Demontage: Phosphor und Stickstoff sind keine Schadstoffe, sondern [...]

Der schlechte Zustand!?

03. Mai 2011|

Diese allgemein herrschende Vorstellung ist mit 100 %-iger Sicherheit logisch falsch: Schlechte wasserchemische Gewässergüteklasse III = schlechter ökologischer Zustand = schlechte Biologie! Die Ökologie, die Biologie oder die Chemie ist niemals schlecht oder gut, höchstens für manche Geschäfte oder Interessen. Ein Zusammenhang, der naturwissenschaftlich eindeutig falsch ist, kann trotzdem nach der Logik des Wasserrechtes oder [...]

Das gute ökologische Potenzial

22. März 2011|

Überlegungen zum ökologischen Potenzial in Verbindung mit einer schlechten wasserchemischen Gewässergüteklasse III Über das, was das „gute“ ökologische Potenzial sein soll bzw. wie es konkret zu erkennen und umzusetzen ist, streiten sich noch die Experten[1]. Weiter kommt man in seinen Überlegungen, nachdem z. B. folgende simple Vorentscheidungen gefällt werden: Für welche Tierart sollen die wasserchemischen [...]

Bewirtschaftungsplan – EU-WRRL

21. März 2011|

ist für jede Flussgebietseinheit aufzustellen § 36b WHG Basis der fristgerechten Erreichung der Gewässerqualitätsziele der WRRL konkretisiert die abstrakten Ziele der WRRL enthält wesentliche Maßnahmen Maßstab ist der gute Gewässerzustand  nach WRRL Siehe auch: Ökologisches Potenzial für künstliche und erheblich veränderte Gewässer Kosteneffizienz beim Gewässerschutz Überwachungswert – Abwassereinleitung in Gewässer Überwachungswerte – Verschärfung

Ökologisches Potenzial für künstliche und erheblich veränderte Gewässer

21. März 2011|

Bewirtschaftungsplan ist Ausgangspunkt Wenn die Bewirtschaftungsplanung für ein Gewässer ergibt, dass keine Maßnahmen zur Verbesserung des Potenzials mehr möglich sind, dann hat das Gewässer das "gute ökologische Potenzial" erreicht. Solange aber noch Maßnahmen nach den Kriterien der Bewirtschaftungsplanung als machbar und vertretbar eingestuft werden, wird das Gewässer zunächst nicht in das "gute ökologische Potenzial" eingestuft. [...]

Kosteneffizienz beim Gewässerschutz

21. März 2011|

Die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik - Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vom 23.10.2000 (2000/60/EG, ABl. L 327/1), geändert durch die Entscheidung Nr. 2455/2001/EG vom 20.11.2001 (ABl. L 331/1) ist am 22.12.2000 in Kraft getreten. Vorrangige Ziele sind die Herstellung eines guten ökologischen und [...]

Eine halbe Million Euro für einen Vogel?!

14. März 2011|

Wenn Naturschutz fremdes Geld unkontrolliert ausgibt... "Heimisch im strengen Sinn sind nicht einmal die Großtrappen, die „teuersten Vögel der Welt“, für deren Restvorkommen an einer ICE-Trasse nach Berlin rund eine Million D-Mark ausgegeben worden war – pro Vogel. Als Steppenvögel leben sie vor allem in Zentralasien sowie Spanien und kamen erst vor wenigen hundert Jahren [...]

Kostennormativ

02. März 2011|

Kommunale Abwasserbeseitigung - Normative Kosten und Risikoabbau Uwe Halbach, u. a. Handbuch des Institutes für Wasserwirtschaft Halbach 4. unveränderte Auflage Preisbasis 2003 Die Kosten wurden im März 2011 mit einigen ergänzenden Hinweisen noch für gültig befunden. 250 A4-Seiten als Ringbindung. Dieses Buch enthält 56 Diagramme, 38 Abbildungen und 36 Tabellen. Inhaltsverzeichnis Auszug aus dem Handbuch [...]

Überlegungen zur Renaturierung des Domerslebener Sees

21. Februar 2011|

Plausibilitätsprüfung ausgewählter Aspekte, die einer Sanierung des Domerslebener Sees entgegen zustehen scheinen Teilanonymisierte Stellungnahme Auftraggeber: Stadt Wanzleben-Börde - Ortschaft Domersleben Markt 1-2, 39164 Wanzleben Auftragnehmer: Institut für Wasserwirtschaft Halbach Schloßstraße 2, 08412 Werdau Bearbeiter: Uwe Halbach Diplom-Ingenieur (FH) für Wasserwirtschaft & Diplom-Volkswirt Ausfertigung: Internet gez. U. Halbach Institutsleiter Werdau, den 24. September 2010 Inhaltsverzeichnis 1 [...]

Reaktion auf ein Gutachten

18. Februar 2011|

Zur Renaturierung eines Sees in Domersleben wurde von mir eine Stellungnahme angefertigt. Eine Reaktion darauf ist der Volksstimme zu entnehmen. Im Februar 2011 fand ich noch folgenden Beitrag des Institutes für Biowissenschaften der Universität Rostock: Alexandra HOESCH Renaturierung von Flachseen durch gezielte Makrophytenbesiedlung (Hoesch-Makrophytenbesiedlung) U. a. wird ausgeführt: "Die Eutrophierung ist einer der Hauptgründe für [...]

Glauben wiegt schwerer als Wissen

02. Juni 2010|

Uwe Halbach über unsinnige und teure Missstände bei der Gewährleistung eines guten Gewässerzustandes Veröffentlicht 2008 in novo-argumente Heft Nr. 96, 9-10 (2008) S. 35-37 „Eines der Grundprinzipien des demokratischen Rechtsstaates lautet: Im Zweifel für den Angeklagten.Das Vorsorgeprinzip in seiner heutigen Auslegung kehrt diesen Grundsatz um. Der gut gemeinte und vernünftige Gedanke der Vorsorge ist in [...]

Kein Nitrat im Gewässer! Aber alle wollen Milch trinken!

26. Mai 2010|

Landwirte im Kreis Cloppenburg fühlen sich "pauschal verunglimpft" General Anzeiger (Rhauderfehn) Der Berufszweig werde vom VSR-Gewässerschutz in ein falsches Licht gerückt, moniert Landvolk-Chef Hubertus Berges. Der Verein behaupte, "Landwirte würden .

Verhältnismäßigkeit bei Gewässerschutz

18. Mai 2010|

In den Verordnungen und Regeln zum Gewässerschutz wird der Verhältnismäßigkeit schon eine gewisse Bedeutung eingeräumt: Defintion des Standes der Technik Leitlinien zur Anwendung des Vorsorgeprinzips Erläuterungen zu §19b Wasserhaushaltsgesetz (WEKA-Verlag "Die Grundsätze der Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit gelten auch für diese Auflagen.") ... und u. a. Urteil des VG Schleswig, 15.12.1998 "Der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit [...]

Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Schwarze Flecken im Watt

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

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Nitrat stört den Phosphorkreislauf

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Blaualgenreport

25. September 2009|

1. Lektion - Einführung Ziel des Reportes: Nachweis, dass der Gewässerschutz teilweise uneffektiv, paradox, teils sogar gewässerschädlich ist. Beweisaufgabe: 1. Nachweis der Verschwendung finanzieller Mittel für die unnötige Stickstoffeliminierung in EU-Kläranlagen. 2. Nachweis gewässerschädlicher Regelungen in der Abwasserverordnung und im Abwasserabgabengesetz Methode: Vergleich Gegenstand: Grundlagenwissen der Hydrobiologie und ausgewählte aktuelle Gewässerschutzvorschriften Vorwegnahme: Behörden und Ministerien [...]

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