Investitionen

Vorsorge

02. Mai 2017|

Vorsorge Der Grund zur Vorsorge oder zur Sorge - eine imaginäre Wolke? Kommentar zu den Leitlinien für die Anwendung des Vorsorgeprinzips der Kommission der Europäischen Gemeinschaften Nach einer Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften zur Bewertung des Grundes zur Sorge (Anwendbarkeit des Vorsorgeprinzips) vom 02.02.2000 sind verstärkt wissenschaftliche Methoden zur Untersuchung und Bewertung der Risiken [...]

Keine Angst vor Abstraktionen!

14. August 2015|

"Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer aktuellen Entscheidung zu der Frage Stellung genommen, ob neue DIN-Normen sofort zu einer Nachrüstpflicht bei Unternehmen führen. Im konkreten Fall ging es um eine Klägerin, die sich an einer halbautomatischen Glastür verletzt hatte." "Nicht jeder abstrakten Gefahr könne vorgebeugt werden." Quelle: HDI-Gerling Industrie Versicherung AG    

Effizienz wasserwirtschaftlicher Maßnahmen in Ökosystemen

30. Juli 2015|

Wasserwirtschaftliche Maßnahmen müssen effizient sein. Das ist naheliegend und auch der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu entnehmen. Im Anhang III (Wirtschaftliche Analyse) der Richtlinie wurde formuliert: "Die wirtschaftliche Analyse muss (unter Berücksichtigung der Kosten für die Erhebung der betreffenden Daten) genügend Informationen in ausreichender Detailliertheit enthalten, damit a) die einschlägigen Berechnungen durchgeführt werden können, die erforderlich sind, um [...]

Notwendige, aber nicht hinreichende Lebensbedingung

12. August 2014|

Für gute Lebensbedingungen für ein konkretes Tier - nehmen wir eine Forelle (KForelle ) - seien wenigstens folgende Prämissen gegeben: P 1      notwendige (aber allein nicht hinreichend) wasserchemische Qualität P 2      notwendige (aber allein nicht hinreichend) hydromorphologische Qualität P 3      notwendiges (aber allein nicht hinreichend) Angebot von Fischnährtieren Also gilt: KForelle =  P 1 ∩ [...]

Wasserwirtschaft!?

17. Dezember 2012|

Mein Verständnis: Effizienz bzw. Verhältnismäßigkeit des gewünschten Nutzens im Gewässer einerseits in Bezug auf die dafür notwendigen einmaligen und laufenden Aufwendungen andererseits unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeiten vom gewünschten oder erzielten Nutzen und Aufwand. Kritik: Heute spielt allerdings in der Praxis der Nutzen im Gewässer eher eine Nebenrolle oder hat eine Alibifunktion inne. Relevant ist heute [...]

Oberflächenabfluss von Außengebieten

01. März 2012|

Schätzung des Oberflächenabflusses von Außengebieten Neben den Wassermengen, die bei Niederschlag auf die kanalisierten Flächen fallen, sind auch Zuflüsse von nicht kanalisierten Flächen zu berücksichtigen, die aber in Teileinzugsgebieten der Kanalisation liegen. Dabei handelt es sich um sog. Außengebiete deren Abflüsse 1. flächig und/oder 2. in zeitweise trockenfallenden mehr oder weniger sichtbaren Gräben und/oder 3. [...]

Investitionsrisiken

06. Januar 2012|

Investitionsentscheidungen Kruschwitz, L.: Grundlage jeder Investitionsrechnung ist die falsche Annahme, dass der Investor über vollkommen sichere Erwartungen verfügt. Kruschwitz, L., Investitionsrechnung, 5. Auflage, de Gruyter Lehrbuch, Walter de Gruyter Verlag, Berlin – New York 1993 Bei allen Entscheidungen ist zu bedenken, dass jede Kostenvergleichsrechnung und jede Nutzensbewertung im Grunde eine Prognose mit zumeist unbekannter Wahrscheinlichkeit [...]

Verbotene Ausschreibung von Planungsleistungen

22. Dezember 2011|

Eine Ausschreibung von Planungsleistungen ist außerhalb der VOF verboten, weil damit das verbindliche Preisrecht für Planungsleistungen im Bauwesen unterlaufen wird. "Die HOAI ist verbindliches Preisrecht für Planungsleistungen im Bauwesen. Abweichungen sind nur in wenigen definierten Fällen zulässig. Die Verbindlichkeit der HOAI ergibt sich aus dem Gesetz zur Regelung von Ingenieur- und Architektenleistungen. Letztendlich hat die [...]

Kostennormativ

02. März 2011|

Kommunale Abwasserbeseitigung - Normative Kosten und Risikoabbau Uwe Halbach, u. a. Handbuch des Institutes für Wasserwirtschaft Halbach 4. unveränderte Auflage Preisbasis 2003 Die Kosten wurden im März 2011 mit einigen ergänzenden Hinweisen noch für gültig befunden. 250 A4-Seiten als Ringbindung. Dieses Buch enthält 56 Diagramme, 38 Abbildungen und 36 Tabellen. Inhaltsverzeichnis Auszug aus dem Handbuch [...]

Kostensenkung

18. Februar 2011|

. Ein jeder ist so viel wert, wie die Dinge wert sind, um die es ihm ernst ist. Das schrieb Mark Aurel vor über 1.800 Jahren. Es ist reflexiv und letztlich gut für eine Kommune und für einen Verband, wenn die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung in ihrer Komplexität exakt bewertet wird. Kommunen und Abwasserzweckverbände stehen [...]

Kostenvergleiche, Nutzensbewertungen und Entscheidungshilfen – für uns fast Routine!

15. Februar 2011|

. Jede Investition beruht auf dem Glauben an zukünftige Erwartungen Und in dem Maße, in dem eine Investition zunehmend auf Glauben beruht und von Gefühlen getragen wird, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlinvestition, sei es weil die Kosten aus dem Ruder laufen oder weil der erwartete und notwendige Nutzen nur teilweise oder gar nicht eintritt. Aus [...]

Die Wurzel des Ökologismus

05. August 2010|

Zitate: Dementsprechend sind Gesellschaften, in denen eine breite Masse Möglichkeiten sieht, ihre Lebensumstände zu verbessern, insgesamt risikobereiter, als weiter fortgeschrittene. Mit zunehmendem Reichtum gibt es auch mehr zu verlieren und so steigt die Vorsicht, steigt der Wunsch, Risiken zu vermeiden. In der westlichen Welt, in der Grundbedürfnisse nicht mehr in Nahrung, sauberem Wasser oder Kleidung [...]

Verhältnismäßigkeit bei Gewässerschutz

18. Mai 2010|

In den Verordnungen und Regeln zum Gewässerschutz wird der Verhältnismäßigkeit schon eine gewisse Bedeutung eingeräumt: Defintion des Standes der Technik Leitlinien zur Anwendung des Vorsorgeprinzips Erläuterungen zu §19b Wasserhaushaltsgesetz (WEKA-Verlag "Die Grundsätze der Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit gelten auch für diese Auflagen.") ... und u. a. Urteil des VG Schleswig, 15.12.1998 "Der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit [...]

Zeitbedarf für die Verlegung relativ unabhängig vom Rohrmaterial

26. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt Zeitbedarf für die Verlegung relativ unabhängig vom Rohrmaterial Wesentliches Einsparpotenzial ist die Verringerung der Stehzeiten Das verwendete Material hat nur geringe Auswirkungen auf die Verlegezeit. Weitaus bedeutender ist die Länge der Rohre. Mit zunehmender Länge der Rohre nimmt die Verlegezeit deutlich ab. [...]

Die „aufblasbare“ Kläranlage

26. Februar 2010|

Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Wasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Zusammenfassung Beschrieben wird eine weniger bekannte, aber finanziell recht interessante Möglichkeit des dynamischen Kläranlagenausbaus, d. h. einer quasi stufenlosen Anpassung des Leistungsvermögens an das aktuelle Leistungserfordernis. Wirtschaftlich wird die Aufgabe derart gelöst, dass absehbares - aber später hinreichend sicher benötigtes - Erweiterungsvolumen [...]

Die "aufblasbare" Kläranlage

26. Februar 2010|

Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Wasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Zusammenfassung Beschrieben wird eine weniger bekannte, aber finanziell recht interessante Möglichkeit des dynamischen Kläranlagenausbaus, d. h. einer quasi stufenlosen Anpassung des Leistungsvermögens an das aktuelle Leistungserfordernis. Wirtschaftlich wird die Aufgabe derart gelöst, dass absehbares - aber später hinreichend sicher benötigtes - Erweiterungsvolumen [...]

Eine Lanze für die Modernisierung einer alten Tropfkörperkläranlage!

26. Februar 2010|

Auszug aus einem Privatgutachten Inhaltsverzeichnis: Nicht monetäre Bewertung einer vorhandenen Tropfkörperkläranlage Anlagengestaltung Nachteile der vorhandenen Kläranlage Modernisierung ist die zweckmäßigste Lösung! Nicht monetäre Bewertung einer vorhandenen Tropfkörperkläranlage Vorteile des vorhandenen Tropfkörperverfahrens Betriebskosten Das vorhandene Tropfkörperverfahren hat den Vorteil, dass es zu den Abwasserbehandlungsverfahren mit den niedrigsten Energie- und Betriebskosten zählt. Die heutigen modernen Abwasserbehandlungsverfahren weisen [...]

Risikominimierung

26. Februar 2010|

Typisch für die neuen Bundesländer ist, dass zunächst weniger eine aufwendige Betriebsführung zu einer Kostenexplosion bei der Abwasserentsorgung führt, sondern diese ist in erster Linie auf riskante Investitionsentscheidungen zurückzuführen. Investitionsentscheidungen der Verbände und Kommunen stellen sich meist deshalb als falsch heraus, weil die Wirtschaftlichkeit abwassertechnischer Lösungen mit ungenügenden Rechenmethoden ermittelt wurde. In der Regel wurde [...]

Funktionalausschreibungen

26. Februar 2010|

Funktionalausschreibungen Egal, ob eine Anlage über einen Planer oder mittels Anlagenlieferanten schlüsselfertig zu errichten ist, so schlägt doch ein gewisses fachliches Grundwissen immer kostengünstig zu Buche. Je weniger sich der Bauherr mit der anstehenden Aufgabe identifiziert und je mehr er strategische Aufgaben wegdelegiert, um so größer ist die Gefahr des Anwachsens des Finanzierungsrisikos, sei es, [...]

Kostenbeeinflussung in der Planungsphase

26. Februar 2010|

Kostenbeeinflussung in der Planungsphase Die absolut entscheidenden Planungsphasen hinsichtlich der späteren Wirtschaftlichkeit der Abwasserentsorgung sind neben der eigentlichen konzeptionellen Lösung die Grundlagenermittlung und die Vorplanung. Daraus ist das besondere Prüfungserfordernis der Grundlagenermittlungen, der Vorplanungen und besonders der Konzeptionen, die der Planung als Grundlage dienen, abzuleiten. Aufgrund der besonderen Bedeutung für die Effektivität ist in diesen [...]

Ausgewählte Faktoren zur Verbesserung des Planungsniveaus

25. Februar 2010|

Ausgewählte Faktoren zur Verbesserung des Planungsniveaus Erhöhung der Qualität der Grundlagenermittlung, Aufzeigen und Bewerten von Risiken Erarbeitung der Vorplanung durch Dritte vorzugsweise in drei Schritten: Wirtschaftlichkeitsstudie mit nicht monetärer und monetärer Bewertung ausgewählter Lösungsvorschläge Verteidigung/Begutachtung Erarbeitung einer Vorplanung auf der Basis der Vorentscheidungen nach Anregungen und Bedenken aus der Verteidigung Nachteilige und riskante Verträge insbesondere [...]

Krisenmanagement

25. Februar 2010|

Für extrem verschuldete Verbände und Kommunen ist ein Ausweg aus dieser Situation schmerzhaft. Hierzu folgende Hinweise für das Krisenmanagement: Neutrale, schonungslose und konsequente Bestandsaufnahme - Was sind für Kosten entstanden und was kommen noch für Kosten auf die Bürger zu? Was ist noch zu retten? Wie hoch ist der Schaden? Einführung einer KOSTENKONTROLLE Eventuell Entscheidungen [...]

Nicht ausgelastete Kläranlagen als Alibi für weitere Verschuldung?

25. Februar 2010|

Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Wasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Wir haben viel Lehrgeld beim Aufbau und bei der Modernisierung unserer abwassertechnischen Infrastruktur bezahlen müssen. Darauf im einzelnen einzugehen, hieße sich zu wiederholen. Außerdem sind die unangenehmen Ergebnisse mittlerweile nicht nur in Fachzeitschriften zu lesen, sondern jahrelang ein handfestes Thema der Medien. [...]

Buchbesprechung – Kommunale Abwasserbeseitigung – Normative Kosten und Risikoabbau

25. Februar 2010|

Buchbesprechung Kommunale Abwasserbeseitigung - Normative Kosten und Risikoabbau 3. überarbeitete Auflage Herausgeber: Institut für Wasserwirtschaft Halbach Eigenverlag 2003 235 Seiten 56 Diagramme 38 Abbildungen 36 Tabellen Preis: 39,80 + Versandkosten Bezug: Institut für Wasserwirtschaft Halbach, Schloßstraße 2, 08412 Werdau, boxATinstitut-halbach.de Das von U. Halbach herausgegebene und von ihm sowie Mitarbeitern des Instituts Halbach und zwei [...]

Kommunale Risiken der Abwasserentsorgung im ländlichen Raum

25. Februar 2010|

Manuskript für die Fachzeitschrift "Wasser-Abwasser-Praxis" (erschienen im Oktober 1997) Kommunale Risiken der Abwasserentsorgung im ländlichen Raum Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Wasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Download des Beitrages mit Diagrammen und Tabellen Inhalt: Abwasserableitung Abwasserzweckverband - ein Risikofaktor? Beratung und Planung Das Risiko an sich Ein Abwasserteich oder 250 Hauskläranlagen? Fördermittelproblematik [...]

Resümee zur Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum

25. Februar 2010|

Grundstückskläranlagen sind aus wasserwirtschaftlichen Gründen eher als Ausnahme, aber nicht als Regelfall für die Abwasserbehandlung einer ganzen Siedlung zu verstehen. Für die Entwicklung des ländlichen Raumes gelten die entsprechenden Verwaltungsvorschriften und Verordnungen. Die Abwasserentsorgung ist kein technisches Problem. Sie ist als komplexe Investition zu begreifen, die mit den zulässigen Mitteln des jeweiligen Kommunalabgabengesetzes sicher und [...]

Risikofaktoren bei der zentralen Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum

25. Februar 2010|

bereits vorhandene und geplante Verschuldung der Bürger Alter von bestehenden Anlagen (Restbuchwerte) erforderlicher neuer Investitionsbedarf Ansteigen der Betriebskosten infolge der Investitionen Bereitschaft der Bürger für das Finanzieren weiterer Kostenbelastungen Wahrscheinlichkeit des planmäßigen Fördermittelflusses Finanzkraft des Gewerbes Belegung der Gewerbegebiete Koordinierung der Investitionen im Kanalbau und zur Abwasserbehandlung

Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik ist wichtiger als die Einhaltung von mitunter veralteten DIN-Vorschriften

25. Februar 2010|

Auswertung des Fachbeitrages der Zeitschrift "Beratende Ingenieure" DIN-Normen und anerkannte Regeln der Technik RA Sabine von Berchem Beratende Ingenieure, Nr. 4, Seite 47, April 2001 Auszug: DIN-Normen sind keine gesetzlichen Regelungen sind private technische Regelungen mit Empfehlungscharakter können anerkannte Regeln der Technik wiedergeben, aber auch hinter ihnen zurückbleiben Daraus folgt: Da diese Regelungen nicht gesetzlich [...]

Aufschlussreich für die Vergabe von Planungsleistungen ist der § 6 (2) VOF

25. Februar 2010|

Der AG kann Sachverständige (SV) einschalten: Beschreibung der Aufgabenstellung (Grundlagenermittlung und Vorplanung) Eignungsprüfung der Bewerber Bewertung der Angebote Beurteilung von Honorarfragen Bedingungen: - SV dürfen nicht mittelbar an der Vergabe beteiligt sein. - SV dürfen nicht unmittelbar an der Vergabe beteiligt sein. - SV dürfen anschließend nicht an der Vergabe beteiligt werden.

§ 5 VOF – Vergabeverfahren

25. Februar 2010|

vorherige Vergabebekanntmachung (es gibt Ausnahmen) Verhandlungsverfahren Berechnung des Auftragswerkes nach § 3 VOF   im Wesentlichen ist die HOAI Grundlage

§ 4 VOF – Vergabegrundsätze

25. Februar 2010|

Vergabeverantwortung trägt der Auftraggeber (AG) Vergabe an fachkundige, leistungsfähige und zuverlässige Bewerber Gleichbehandlung aller Bewerber Unlautere und wettbewerbsbeschränkende Verfahren sind unzulässig freiberufliche Leistungen sollen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen angemessene Beteiligung kleinerer Büroorganisationen und Berufsanfänger

Prüfung einer Planung auf Vollständigkeit

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Die Bewertung auf Vollständigkeit der Planung hatte den Charakter einer Plausibilitätsprüfung. Der Sachverständige prüfte nicht im einzelnen, ob nicht möglicherweise z. B. ein Prüfprotokoll fehlt. Zum maximalen Inhalt und Umfang einer Kanalplanung war zum Zeitpunkt der Planung das Arbeitsblatt A 101 vom Januar 1992 [18] der Abwassertechnischen Vereinigung e.V. gültig. Eine Anpassung dieses [...]

Fehlende Variantenuntersuchungen als Risiko für den Planer und Bauherrn

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Stichworte Finanzierungsrisiko Notwendigkeit von Variantenuntersuchungen im Rahmen von Vorplanungen Vorentwurf "überspringen" fehlende Zweckmäßigkeits- und Wirtschaftlichkeitsnachweise als Mangel Der Sachverständige vermisst Nachweise über die Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Planung. Derartige Nachweise gehören nach Auffassung des Sachverständigen zu den wichtigsten Anforderungen an eine komplexe Tiefbauplanung überhaupt, vergleichbar mit der Notwendigkeit der Einholung eines Baugrundgutachtens [...]

Unkonkreter Planungsvertrag

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Unkonkreter Planungsvertrag In dem Ingenieurvertrag über die Planung der Abwasseranlage der "***siedlung" bis Anschluss der **** Straße wurde vereinbart, dass die Baumaßnahmen bzw. die Planung dem wasserrechtlichen Verfahren unterliegt; die "Allgemeinen Vertragsbedingungen für Ingenieurleistungen in der Ausgabe 1986 (AVB-ING) gelten; die HOAI in der Fassung vom 1.1.1991 gilt und die Bestimmungen über den [...]

Verstöße gegen das technische Regelwerk begründen allein selten einen Mangel!

24. Februar 2010|

Grundsätzlich hat ein Werk den allgemein anerkannten Regeln der Technik oder dem Stand der Technik zu entsprechen. Aus Abweichungen davon muss aber nicht unbedingt ein Mangel entstehen, wenn z. B. die Gebrauchseigenschaften des Werkes über o. g. Normen hinausgehen. Außerdem ist zu beachten, dass die allgemein anerkannten Regeln der Technik oder der Stand der Technik [...]

Prämisse der Prüffähigkeit einer Planung

24. Februar 2010|

Zur Beachtung! Eine Planung ist nur in dem Punkt prüffähig, wie die betreffende Leistung in der Planung auch hinreichend dokumentiert wurde. Besonders bei dem sehr wichtigen Anspruchsnachweis der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit einer Planung ist es notwendig, dass ein hinreichender Beweis der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Planung oder in vorgeschalteten bzw. parallelen Leistungen dokumentiert wurde. [...]

Die Klägerin begehrt die Feststellung ihres Austrittes aus dem beigeladenen Zweckverband

24. Februar 2010|

Gerichtsurteil und Gerichtsgutachten: Download des Urteils Die Klägerin begehrt die Feststellung ihres Austrittes aus dem beigeladenen Zweckverband Die Klägerin beantragte, den Beklagten unter Aufhebung des Bescheides vom 16.05.2002 zu verpflichten, ihren Austritt aus dem D. festzustellen, hilfsweise festzustellen, dass die Klägerin zu keinem Zeitpunkt Mitglied des Beigeladenen geworden ist, und weiter hilfsweise festzustellen, dass der [...]

Sind die aaRdT ein Auslaufmodell?

24. Februar 2010|

Nachfolgender lesenswerter Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung vom Autor, Herrn Dipl.-Ing. Horst G. Steuff VDI, VBI, Essen und der Redaktion der Fachzeitschrift "Beratende Ingenieure" zur Verfügung gestellt! Anerkannte Regeln der Technik Sind die aaRdT ein Auslaufmodell? Dipl.-Ing. Horst G. Steuff VDI, VBI, Essen Zusammenfassung Jede Werkleistung muss die zugesicherten Eigenschaften haben und fehlerfrei sein. Handelt [...]

Pauschalhonorar und Mindestsatz Kammergericht (Berlin), Urteil vom 31.12.1997, BauR 1999, 432

24. Februar 2010|

Pauschalhonorar und Mindestsatz Kammergericht (Berlin), Urteil vom 31.12.1997, BauR 1999, 432 Rechtsanwalt Wolf Osenbrück Der Beklagte hatte den Kläger, einen Architekten, mit einer Bauvoranfrage beauftragt, die dieser auch durchgeführt hat. Unter den Parteien ist streitig, ob – wie der Beklagte vorträgt - ein Pauschalhonorar in Höhe von 10.000,- DM vereinbart worden ist oder ob - [...]

Umfang eines Abwasserbeseitigungskonzeptes

24. Februar 2010|

Inhalt eines Abwasserbeseitigungskonzeptes in Anlehnung an Regelungen im Bundesland Nordrhein-Westfalen Zielstellung "Abwasserbehandlung" Das Abwasserbeseitigungskonzept gibt für jede Abwassereinleitung Auskünfte über den Standort der vorhandenen Abwasserbehandlungsanlagen, deren Kapazität und Auslastung bzw. Überlastung die noch notwendigen Baumaßnahmen zur Sanierung vorhandener Abwasserbehandlungsanlagen die neu zu errichtenden Abwasserbehandlungsanlagen, deren Standort und vorgesehene Kapazität die künftig wegfallenden Abwasserbehandlungsanlagen und deren [...]

Anforderungen an Variantenuntersuchungen im Rahmen der Vorbereitung wasserwirtschaftlicher Investitionen

24. Februar 2010|

Grundsätzliche Hinweise vom Institut für Wasserwirtschaft Halbach Zusammenfassung: Es kommt bei dynamischen Kostenvergleichsrechnungen darauf an, dass zu allererst geprüft wird, ob es überhaupt zulässig ist, die Kosten ohne weiteres zu vergleichen. Die Planungen sollten (müssen) auch dahingehend geprüft werden, ob im Rahmen der Kostenvergleichsrechnungen Nachweise über den gleichen Nutzen der Varianten enthalten sind. Diese Nachweise [...]

Kostenlose Software des Institutes für Wasserwirtschaft Halbach

04. Februar 2010|

Zum Download den Hyperlink anklicken und entweder "Datei speichern" und/oder - je nach Meldung des Browsers - sofort die "Datei ausführen". Download Setup abwasser.exe (zip-Datei) Version: 2009 Größe: 2,2 MB Programmbestandteile Hydraulik - vollgefüllte Kanäle und Druckrohrleitungen (Gefälle gegeben und Gefälle gesucht) Kalkulation der Schlammmengen nach der Schlammtabelle im "Taschenbuch der Stadtentwässerung" von Karl und [...]

Mängelbewertung alte Definition der allgemein anerkannten Regel der Technik (a.a.R.d.T.)

03. November 2009|

Mängelbewertung – Prüfung einer technischen Leistung auf Mangelfreiheit

02. November 2009|

Grundsätzliches zur Mängelbewertung Prüfung einer technischen Leistung auf Mangelfreiheit Es gibt Mängel, die eine Beseitigung erfordern und solche, die ggf. hingenommen werden können. Allein die Abweichung von einer Regel begründet aus abwassertechnischer Sicht keinen zu beseitigenden Mangel. Grundsätzlich hat ein Werk den allgemein anerkannten Regeln der Technik oder dem Stand der Technik zu [...]

Anforderungen an die planerische Lösung

30. Oktober 2009|

Konfliktpotenziale beim Bauherrn im Zuge einer Investition

30. Oktober 2009|

Wirtschaftlichkeitsnachweise

30. Oktober 2009|

Konfliktpotenzial beim planenden Büro

06. Oktober 2009|

Variantenuntersuchungen

05. Oktober 2009|

Dynamik und Erkenntnisprozess

05. Oktober 2009|

Der Erfolg einer Investition realisiert sich letztlich auch in einer erfolgreichen Refinanzierung. Für die Refinanzierung trägt der Planer, wenn überhaupt, nur höchst selten die unmittelbare Verantwortung. Abbildung 1: Investitionsprozess

Komplexität des Investitionsprozesses

05. Oktober 2009|

Struktur eines Abwasserbeseitigungskonzeptes

05. Oktober 2009|

Falsche Kostenvergleichsrechnungen!

02. Oktober 2009|

Uns ist aufgefallen, dass sehr viele Kostenvergleichsrechnungen methodisch falsch sind. Damit sind auch die Ergebnisse falsch, die mit derartig falschen Methoden erzielt wurden. Für die Anwendung jeder Methode sind besondere Voraussetzungen (Bedingungen) einzuhalten. Nur dann ist das Ergebnis korrekt. So ist z. B. jedem klar, dass man beim Marathonlauf kein Pferd an den Start lässt. [...]

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