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Schwermetall im Klärschlamm? Wir können vielleicht helfen!

23. Oktober 2017|

Schwermetall im Klärschlamm? Wir können vielleicht helfen! Wie man sieht, haben wir mit Schwermetall keine Schwierigkeiten und die Hantel hält nicht nur ein Ingenieur unseres Hauses mühelos waagerecht und auch noch ohne dabei zu zittern. Auch unser Chemiker kann hier mithalten und er kann zudem die Hantel chemisch bewerten. Haben Sie eine Schwermetallaufgabe mit Ihrem Klärschlamm? Dann haben wir aus vielen Gründen mit der 5266 die beste Telefonnummer der Welt: +49 3761 5266 oder für Deutschland: o3761 5266 Ein Grund für die beste Telefonnummer ist die wasserwirtschaftliche Erfahrung über 3 Generationen in der Familie! Konsequenzen einer Grenzwertüberschreitung von Schwermetallkonzentrationen Hohe Kosten, denn bei Grenzwertüberschreitung von Schwermetallkonzentrationen wird dieser meist Sondermüll, dessen Entsorgung sehr teuer ist. Bei „Nichtstun“ und Anzeige, ggf. Anklage wegen Straftatbestand der Gewässerverschmutzung. Nur wenn die relevanten Schwermetallemittenten (-verursacher) bekannt sind, kann die tatsächliche Ursache der Verschmutzung des Grundwassers beurteilt werden. Eine eventuelle Verschmutzung des Grundwassers mit Schwermetallen – eine entsprechende Dosis vorausgesetzt – ist eine bedeutend folgenreichere Umweltvergiftung gegenüber zu viel Schwermetall im Klärschlamm, der, wenn dies bekannt ist, gefährdungslos – aber teuer – zu entsorgen ist. Allerdings gibt es auch eine Selbstreinigung von Schwermetallen in der Natur; Der Wasserkreislauf! Man muss nur warten können und dürfen. […]

Kanalgestank muss nicht sein. Ursachen und eine innovative Lösung!

15. Februar 2017|

In diesem Beitrag geht es um die Beseitigung von Kanalgestank

Rückstau, Rückstauebene und Rückstausicherung

08. Februar 2017|

Der Rückstau im Kanalnetz als sekundäre Ursache von Grundstücksschäden Uwe Halbach ö.b.u.v. Sachverständiger für Abwasserbeseitigung Rückstaugutachten Inhalt: Welche Vorgänge laufen beim Rückstau ab? Wann ist ein Rückstau nicht möglich? Wer ist für die Rückstausicherung verantwortlich? Wirkung von Rückstausicherungen Wirkung von Rückstausicherungen an falscher Stelle Gebäudeschaden bei undichter Grundleitung und Kellerlenzung bei hohem Grundwasserstand Rückstauschleifen Bezug [...]

Überflutung – Ermittlung der Ursachen und Lösungswege

27. Januar 2017|

Die Ursachen einer Überflutung können vielfältig sein: Starke Niederschläge? Abflüsse, theoretische und tatsächliche! Ungünstige Geländegestaltungen? Waren Rückstausicherungen erforderlich? Zu geringe Kanaldimensionierung? Tatsächliche Leistung der Kanalisation? Überflutung durch Kanalisationen? Wege des Wassers? Flutwege gepflegt und vorhanden? Waren Flutwege erforderlich? Flutung durch Grundwasser? bei Starkregen oberflächlich ablaufendes Wasser? durch Gewässer? Wer die Ursachen erforschte, der kennt auch Lösungen! Unsere nachvollziehbaren und gut begründeten Gutachten zur Überflutung wurden schon in vielen Rechtsprechungen berücksichtigt. Ein Beispiel unserer Mitwirkung: Urteil zur Überflutung eines Grundstückes Siehe auch den Beitrag zur Bewertung einer Schadensursache als Rückstau, Einstau, Überstau und/oder Überflutung. Weitere Informationen: Überflutung, Rückstau Hatten Sie eine Überflutung? Dann denken Sie an die sofortige Beweissicherung bei Schäden infolge von Unwetter, Überflutung oder Rückstau! Überflutung – Die Göltzsch tritt über ihre Ufer: Unscheinbar, aber das ist ein wichtiger Flutweg: Flutgraben Schackstedt – weiterer Verlauf Siehe auch: Überschwemmungsweg – Haftung Literaturrecherche Überflutung, Rückstau Flutwege Referenzen: […]

Ausgewählte Definitionen wasserwirtschaftlicher Begriffe

06. Januar 2017|

Definitionen ausgewählter Fachtermini Die Definitionen sind eher für  das Verständnis von Laien gedacht, als dass sie wissenschaftlichen Ansprüchen genügen sollen. Für den letzteren Fall wird auf Lehrbücher oder auf das technische Regelwerk verwiesen.

Geschützt: Essere divertente

06. Januar 2017|

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Keine Abwassergebühr für nicht als Abwasser anfallende Trinkwassermengen

12. Dezember 2016|

Je nach Gebührensatzung ist keine Abwassergebühr für nicht als Abwasser anfallende Trinkwassermengen zu zahlen, die nicht in die Schmutzwasserkanalisation gelangen, sondern die in der Regel versickern, verdunsten, oder in das Produkt gelangen. Differenzierung Nach meiner Meinung ist zu differenzieren zwischen 1.       dem  Trinkwasserverbrauch der Bevölkerung und der Beschäftigten in Gewerbe und Industrie und 2.       dem [...]

Geschützt: BTB

24. Oktober 2016|

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Abwässer und verschmutzte Niederschlagswässer aus der industriellen Tierproduktion

10. Oktober 2016|

Der folgende Beitrag zur Behandlung von Abwässern und verschmutzten Niederschlagswässern aus der industriellen Tierproduktion richtet sich an Landwirte. Zunächst ein kleiner Einblick in unsere umfangreichen und langjährigen Erfahrungen bei der Behandlung derartiger Abwässer. (Kalkulationen zur wasserwirtschaftlichen Bewertung von Rindergülle sind am Ende des Beitrages zu finden.) Zur Aufgabe: Es geht um Niederschlagswässer, die bei der [...]

Regel und Ausnahme

15. Oktober 2015|

Umsonst ist die Regel. Der Einzelfall aber muss tatsächlich begründet, erstritten und erkämpft werden.

Unverhältnismäßige Technik

28. September 2015|

Stand der wasserwirtschaftlichen Technik mitunter unbegründet Bei der Begründung des technischen Standes einer Technik wird - so der Eindruck - oft der notwendige Verhältnismäßigkeitsbeweis nicht geführt. Das hat die Konsequenz, dass willkürlich der technische Stand einer Technik definiert wird, der bei genauerer und unabhängiger Bewertung tatsächlich keiner ist. Weiterere Konsequenzen sind dann Verstöße gegen EU-WRRL [...]

Effizienz wasserwirtschaftlicher Maßnahmen in Ökosystemen

30. Juli 2015|

Wasserwirtschaftliche Maßnahmen müssen effizient sein. Das ist naheliegend und auch der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu entnehmen. Im Anhang III (Wirtschaftliche Analyse) der Richtlinie wurde formuliert: "Die wirtschaftliche Analyse muss (unter Berücksichtigung der Kosten für die Erhebung der betreffenden Daten) genügend Informationen in ausreichender Detailliertheit enthalten, damit a) die einschlägigen Berechnungen durchgeführt werden können, die erforderlich sind, um [...]

Kläranlagen korrekt bewerten!

28. Juli 2015|

Leistungsreserven und/oder Leistungsdefizite Jeder weiß: Die Angaben auf dem Typenschild enthalten oft versteckte Leistungsreserven und genau die können wir finden und nachweisen, sofern sie auch tatsächlich vorhanden sind. Im Ergebnis derartiger Untersuchungen kennt nicht nur der Anlagenfahrer (Klärwärter) und/oder sein Chef das Leistungsvermögen und ggf. auch die Defizite seiner Kläranlage,  sondern auch die Zulauffrachtentwicklung. Es [...]

Gewässergüte der Bode nach Augenschein

17. Juli 2015|

Bodetalwanderung bei Treseburg und Besuch der Sandsteinhöhlen der Burg Regenstein bei Blankenburg im Harz September 2008   Siehe dazu Beitrag: "Abstrakte Gewässerbewertungen sind nicht ökologisch"  

Orchideen auf Madeira

25. Mai 2015|

Orchideengarten - Jardim Orquídea Eine Fotoschau: Lage: Funchal Link

Botanischer Garten in Halle an der Saale

23. Mai 2015|

Garten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Die ersten Beete wurden schon 1698 angelegt. Der Garten zählt zu den schönsten botanischen Gärten. Zudem wird er fachkundig und sehr aufwändig gepflegt. Die folgenden Aufnahmen entstanden anläßlich eines Besuches im Mai 2015 in Halle an der Saale. Botanischer Garten Öffnungszeiten Telefon: +49 345 5526270 Telefax: +49 345 5527096 kustos@botanik.uni-halle.de Am [...]

Wenn die Gründe fehlen…

03. Januar 2015|

Die "Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben." Friedrich Nietzsche ...oder im Falle des Handelns: Willkür!

Überzeugung…

10. November 2014|

"...ist das subjektive Fürwahr halten einer Erkenntnis." "Entscheidend ist die Feststellung, dass der Sachverständige Beurteilungsspielräume nach seiner persönlichen Überzeugung auszufüllen hat. Weicht er davon ab, so muß er diese im Gutachten klar herausstellen." ... Bei der Gutachtertätigkeit sind als Subjekte im wesentlichen der Sachverständige und der/die Leser des Gutachtens beteiligt. ... Das Gutachten hat also [...]

Selbstverständlich

18. Juli 2014|

Das Selbstverständliche ist selbstverständlich nur einem verständigen Selbst verständlich. Manfred Hinrich  

Abstrakte Gefährdungen

18. Juli 2014|

  "Je höher das zu schützende 'Gemeinwohlinteresse' als Rechtsgut, umso eher darf an Stelle von Verboten konkreter Gefährdungen auf abstrakte Gefährdungen zurückgegriffen werden." Quelle: Jae-Yoon Kim Umweltstrafrecht in der Risikogesellschaft: ein Beitrag zum Umgang mit abstrakten Gefährdungsdelikten Dissertation Cuvillier Verlag Göttingen 1. Auflage 2004 Kommentar: Damit entscheidet der Sieg im Kampf um die Deutung der [...]

Kein Paradies ist vollkommen…

17. Juli 2014|

Michael Klonovsky 29. Juni 2014 Auf einer Alm im Schwarzwald lasse ich mich unweit einer Schar Kühe nieder, von denen einige nahezu euphorisch auf den unverhofften Besuch reagieren und sich zu mir gesellen. Das Wäldchen in der Talsenke, die sattgrünen, sonnenbeschienenen Wiesen, die vereinzelten Bäume oberhalb der Alm, der weite Himmel, die Abwesenheit menschengemachter Geräusche, [...]

Überzeugung

16. Juli 2014|

Nicolás Gómez Dávila Je tiefer eine Überzeugung ist, desto trivialer ist die Formel in der sie sich ausdrückt. Die Gründe einer Überzeugung erscheinen dem Zuschauer immer kläglich. Um unseren Gesprächspartner zu überzeugen, müssen wir die Wahrheiten, die wir predigen, von den Irrtümern, an die er glaubt ableiten. Höchste Rhetorik ist die Kunst, von falschen Prämissen [...]

Abstraktionen – Embryonen von Macht und Willkür

15. Juli 2014|

Abstraktionen – eine übliche, sehr unsichere Quelle der Erkenntnis Üblich, aber problematisch ist die Bewertung von Einzelfällen mittels Regeln oder Normen. Der Vorteil liegt neben anderen – auch sehr negativen - Effekten insbesondere in der Einsparung von Denkarbeit, verbunden mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von Fehlschlüssen im Vergleich zu Tatsachenfeststellungen in der konkreten Natur. Regeln sind [...]

Die Bewertung der Zukunft

10. Juli 2014|

"Eine Aussage ist ein Satz, der entweder wahr oder falsch ist." (wahheitsdefinite Sätze, ZOGLAUER "Wir können über die Zukunft keine Aussagen machen. Tatsachen gibt es nur in der Gegenwart oder Vergangenheit, aber nicht in der Zukunft.“ KAMLAH aus ZOGLAUER (Nicht wahrheitsdefinit sind futurische Aussagen; Aussagen die Zukunft betreffend) Quelle: Zoglauer, T. Einführung in die formale [...]

Mauerseglersterben – ein Eigentor!

04. Juli 2014|

Es ist schon paradox! Gewässerschutz kann  auch tödlich sein. Zumindest für jene Tiere, deren Nährstoff  "Phosphor" minimiert wird. Und dann wundert sich der Laie, dass in dem nun klaren Wasser lauter Leichen schwimmen. Verhungert eben. Stimmt nicht? Doch! Siehe: Übermäßiger Gewässerschutz Und nun haben die Schweizer Streß, ihre selten gewordenen Mauersegler zu retten. Schlagzeile: Hausabbruch [...]

Kein Einklang

03. Juli 2014|

Natur: Macht sie euch untertan! Von Jan-Philipp Hein Quelle: Novo Argumente Zitat: "Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was minus vier Dioptrien für Sie als Steinzeitmensch im Auge des Mammut bedeutet hätten? Fielmann gab es noch nicht. Damals galten Darwins Gesetze großflächig, soweit sie nicht hier und da schon mit dem Faustkeil oder einem Rad [...]

Phosphor als Nährstoff

02. Juli 2014|

Atuelle Ergebnisse aus der Schweiz: Fischer wollen Seewasser düngen "Nach ihren deutschen Kollegen wollen nun auch die Schweizer Bodenseefischer mehr Phosphat in den See leiten. Umweltschützer lehnen das Ansinnen ab." "Die Erträge der Bodenseefischer sind in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. Grund ist das saubere Seewasser. Moderne Kläranlagen filtern fast alles Phosphat aus den Abwässern. [...]

Vernichtung von Überzeugungen

01. Juli 2014|

Wie man Überzeugungen vernichtet Nun nicht die von Jedermann, aber Jene der meisten Überzeugten. Überzeugte, die zur Erklärung ihrer Überzeugungen gebeten werden, verlieren diese dabei in der Regel. Quelle: Maxeiner & Miersch; Anleitung zum unsicher sein (29.06.2014) Zu dem Thema: Überzeugungen      

Unsicheres Urteil

01. Juli 2014|

Michel de Montaigne Der Vers Homers hat recht: Man kann bei allem leicht dafür oder dagegen sprechen. Unser Denken ist eine kühnes, riskantes Spiel, sagt Thimaeus bei Plato, weil auch unser Denken, genau wie unser Schicksal, nicht erhaben ist über den unberechenbaren Zufall. Die meinigen widersprechende Urteile regen mich nicht auf und beleidigen mich nicht; [...]

Wertlosigkeit des Redens

01. Juli 2014|

"Die Wertlosigkeit des Redens Ein Rhetor aus dem Altertum definierte seinen Beruf einmal so: »Kleine Dinge groß erscheinen zu lassen.« … Die Schönheitskünstler, welche die Frauen herrichten und schminken, richten weniger Schaden an als solche Wortverdreher. Ist doch wenig verloren, wenn man die Frauen nicht so sieht, wie sie wirklich aussehen; während die anderen sich [...]

Verhältnismäßiger (?) Aufwand für ein konkretes Ziel

27. Juni 2014|

Zitat 1: "Schön ist auch die Geschichte über die Kammolche. Entlang der geplanten A 44 zwischen Kassel und Eisenach wurden seinerzeit große Kammolchkolonien (1700 Tiere) entdeckt. Genau genommen in einer ehemaligen Klärgrube bei Helsa in Nordhessen. Aufgrund seiner natürlichen Geschwindigkeit kann der Kammolch nur sehr schwierig Verkehrswege überqueren und kommt daher sehr schnell unter die [...]

Wahrheit

27. Juni 2014|

Nicolás Gómez Dávila Die Wahrheit überzeugt mit einem Augenzwinkern; der Irrtum benötigt Reden.

Evidenz und Augenschein

27. Juni 2014|

Evidenz bezeichnet das dem Augenschein nach unbezweifelbar Erkennbare oder die unmittelbare, mit besonderem Wahrheitsanspruch auftretende vollständige Einsicht. Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Evident   Nicolás Gómez Dávila: Die Wirklichkeit ist nicht die Summe der Eindrücke, die uns bedrängen, sondern das, was mit bestimmten Evidenzen, die uns blenden zusammenhängt.  

Abstrakt oder Konkret

23. Juni 2014|

Das Erkennen und Bewerten des Abstrakten (Regeln) und des Konkreten (Anschauung) ist für die Enttarnung von Manipulationen, Interessen und Geschäften unbedingte Voraussetzung. U.H. Michel de Montaigne (1533 - 1592) Was haben unsere Gesetzgeber dadurch gewonnen, daß sie hunderttausend Arten von besonderen Tatsachen ausgewählt und darauf hunderttausend Gesetze gemacht haben? Die Zahl hat nicht das geringste [...]

Prognose & Prophezeiung

23. Juni 2014|

Nicolás Gómez Dávila Wer bedenkenlos Prophezeiungen macht, hat eine Schwindelei im Sinn. Georg Christoph Lichtenberg : Dieses ist eine Theorie, die meines Erachtens in der Psychologie eben das vorstellt, was eine sehr bekannte in der Physik ist, die das Nordlicht durch den Glanz der Heringe erklärt. Michel de Montaigne (1533 - 1592), Jeder redet mal [...]

Prognose & Prophezeiung

23. Juni 2014|

Nicolás Gómez Dávila Wer bedenkenlos Prophezeiungen macht, hat eine Schwindelei im Sinn. Georg Christoph Lichtenberg : Dieses ist eine Theorie, die meines Erachtens in der Psychologie eben das vorstellt, was eine sehr bekannte in der Physik ist, die das Nordlicht durch den Glanz der Heringe erklärt. Michel de Montaigne (1533 - 1592), Jeder redet mal [...]

Ökologie

22. Juni 2014|

Können wir die Erde zerstören? Ein denkwürdiges Interwiev von Udo Flohr: “Der Chemiker James Lovelock (90) ist ein Mitbegründer der so genannten Gaia-Theorie, nach der die Erde als ein lebender Organismus betrachtet werden kann. Anfangs umstritten, bildet sie heute die wichtigste Grundlage für die Erdsystemwissenschaft.” TR: Was würden Sie einem jungen Umweltschützer heute sagen? Lovelock: [...]

Risikoanalysen

22. Juni 2014|

„Soweit verschiedene Vorhaben- oder Trassenvarianten vergleichend zu bewerten sind, kann es zweckmäßig sein, auch formalisierte Bewertungsverfahren(z. B. ökologische Risikoanalysen, Nutzwert-Analysen, Kosten-Wirksamkeitsanalysen) heranzuziehen, wenn die Ziele im Rahmen dieser Bewertungsverfahren aus den gesetzlichen Umweltanforderungen abgeleitet sind.“ Quelle: Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ausführung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPVwV) vom 18. September 1995 (GMBl. Nr. 32 vom 29.09.1995 [...]

Ökologisches Gleichgewicht…

22. Juni 2014|

...ist Quatsch! Gleichgewicht? Einklang? “Alles was du siehst, wird die Natur bald verwandeln und aus diesem Stoff andere Dinge schaffen und aus deren Stoff wiederum andere, damit die Welt immer verjüngt werde.” Marc Aurel (121-180) römischer Kaiser Selbstbetrachtungen VII, 25 *** "Gemäß der Natur" wollt ihr leben? Oh ihr edlen Stoiker, welche Betrügerei der Worte!Denkt [...]

Grund zur Besorgnis

22. Juni 2014|

Selbstmord aus Angst vor dem Tode Zitat: Es heißt, die Rolle des Feigen, nicht des Tapferen spielen, wenn man sich in ein Loch vergräbt, unter einer massiven Grabplatte, um sich vor den Schicksalsschlägen zu schützen. Ein rechter Mann läßt sich auch durch das schlimmste Unwetter nicht daran hindern, seinem Ziele gleichmäßig zuzustreben. »Und wenn die [...]

Erkenntnis und Urteil

22. Juni 2014|

Beginnen wir mit Georg Friedrich Wilhelm Hegel (1770 - 1831) Wenn die Tatsachen nicht mit der Theorie übereinstimmen – umso schlimmer für die Tatsachen. Das eigentliche Urteilen über einen Gegenstand ist das Vergleichen seiner Natur oder wahren Allgemeinheit mit seiner Einzelheit oder mit der Beschaffenheit seines Daseins; das Vergleichen dessen, was er ist, mit dem, [...]

Glück

22. Juni 2014|

Eine leichte Dirne Das Glück ist eine leichte Dirne, sie weilt nicht gern am selben Ort, sie streicht das Haar dir aus der Stirne und küßt dich rasch und flattert fort. Heinrich Heine Dummheit als Glück Der gemeine Mann muß eine Dummheit haben, worin er sich glücklich fühlt, und er fühlt sich glücklich in seiner [...]

Stand der Technik – unangenehme-Wahrheiten

22. Juni 2014|

Zunächst die offizielle Definition und einige Aufsätze: Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik Regeln der Technik im Wasserrecht Der Stand der Technik Verhältnismäßigkeit bei Gewässerschutz Und nun von den Kritikern der Technik die unangenehmen Wahrheiten:   Nicolás Gómez Dávila Um zu erreichen, daß der Techniker sich ausschließlich in seinem Amt befleißige, komprimiert die Industriegesellschaft [...]

Einfach Schiller

22. Juni 2014|

Einfachheit ist das Resultat der Reife. Schiller *** Die folgende Geschichte soll wirklich passiert sein, während einer Physikprüfung an der Universität von Kopenhagen. Die Frage: ‘Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt.’ Ein Kursteilnehmer antwortete: “Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken dann das Barometer [...]

Drum laßt uns kluge Frauen haben…

22. Juni 2014|

Es steht und fällt ein Volk mit seinen Frauen. Friedrich Schiller

Gutmenschen

22. Juni 2014|

Philippus Theophrastus Paracelsus Die es gut meinen, das sind die schlimmsten. Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi Hast du jemandem Gutes getan, vergiß nicht, ihm zu danken. Honoré de Balzac Gute Werke, die schlecht angebracht sind, sind halbe Verbrechen. Benjamin Franklin Die beste Art, den Armen Gutes zu tun ist, glaube ich, nicht die, sie in [...]

…weil Wahrheit eine Perle

22. Juni 2014|

“Hehle nimmer mit der Wahrheit! Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue; doch, weil Wahrheit eine Perle, wirf sie auch nicht vor die Säue.” Theodor Storm

Gesetze für die Kleinen

22. Juni 2014|

Demetrios von Phaleron über Solon: “Solon sagte, die Gesetze glichen den Spinnennetzen; wie jene hielten sie die Kleinen und Schwachen gefangen, die Größeren aber könnten sie zerreißen und freikommen.” (Solon, griechischer Lyriker und athenischer Staatsmann, 640 v. Chr. geb. in Athen – um 560 v. Chr.) *** Das Gesetz macht den Menschen, nicht der Mensch [...]

Meinung, Verstand, Theorie

22. Juni 2014|

Georg Christoph Lichtenberg (01.07.1742 bis 24.02.1799) Dieses ist eine Theorie, die meines Erachtens in der Psychologie eben das vorstellt, was eine sehr bekannte in der Physik ist, die das Nordlicht durch den Glanz der Heringe erklärt. Johann W. von Goethe Alles Große und Gescheite existiert in der Minorität. Es ist nie daran zu denken, daß [...]

Nichtstun

22. Juni 2014|

“Herr, ich habe die große Beschäftigung, müßig zu gehen; ich habe eine ungemeine Fertigkeit im Nichtstun; ich besitze eine ungeheure Ausdauer in der Faulheit. Keine Schwiele schändet meine Hände, der Boden hat noch keinen Tropfen von meiner Stirne getrunken, ich bin noch Jungfrau in der Arbeit; und wenn es mir nicht der Mühe zu viel [...]

EU-WRRL – zu Ende denken!

22. Juni 2014|

Tut mir leid! Aber wenn ich beobachte wie in vielen Fällen die EU-WRRL in der Verwaltungspraxis umgesetzt wird, dann muss ich an Gotehe und Büchner denken: Johann Wolfgang von Goethe Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben; zwischen Erkenntnis und Gebrauch erfinden sie sich gern ein Luftgespinst, das sie sorgfältig ausbilden, [...]

Vielfalt vs. Vereinheitlichung

18. Februar 2014|

Öko-Logisches vom Experten Zahlreiche Broschüren und Bücher des Herrn Prof. Josef H. Reichholf sind für den Laien und Naturfreund als Einstieg in das hochinteressante Fachgebiet der wissenschaftlichen Ökologie sehr gut geeignet. Die lebendige Darstellung der Zusammenhänge sowie deren kurzweilige Präsentation macht der Erlernen der Grundlagen der Ökologie zur Freude. Enttäuschend ist allerdings, dass die ökologischen [...]

Klimabewertung

16. Januar 2014|

Es ist töricht, kurzfristige Klimatrends zu extrapolieren! "Professor Myles Allen von der Universität Oxford sagte: "Eine Menge Leute behaupteten im Vorfeld der Kopenhagener Konferenz 2009, dass die Erwärmung sich beschleunigte und alles noch schlimmer sei als wir dachten." "Was seitdem passiert ist hat gezeigt, dass es töricht ist kurzfristige Klimatrends zu extrapolieren." Quelle:  Global warming [...]

Naturbewertungen…

16. Januar 2014|

bei schönem Wetter und vom Schreibtisch... "Zum Superklugen: Durch das häufige Beobachten nach Regeln in der Absicht, etwas erfinden zu wollen, bekommt die Seele endlich unvermerkt eine verwünschte Leichtigkeit, das Natürliche zu übersehen." Georg Christoph Lichtenberg 1.7.1742 bis 24.2.1799 Schwan auf dem Gardasee                    

Erkenntnis und Mut

19. Oktober 2013|

Der Wahrheitswert einer Erkenntnis kann bei Verkündung Einsamkeit in dem Maße verursachen, wie er sich der 1 nähert. Vergleiche Nietzsche: Vom Wege des Schaffenden Willst du, mein Bruder, in die Vereinsamung gehen? Willst du den Weg zu dir selber suchen? Zaudere noch ein Wenig und höre mich. ``Wer sucht, der geht leicht selber verloren. Alle [...]

Nach bestem Gewissen…

27. Juli 2013|

Nach bestem Wissen und Gewissen... Sachverständige schwören mitunter, Gutachten nach bestem Wissen und Gewissen zu erstatten. „Nach neuerlicher Überlegung“ bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass dies unlogisch ist. Das Gericht und wenigstens eine Partei erwarten wahre nachvollziehbare Gutachten. Welche Kausalität liegt zwischen Wahrheit und Gewissen? Zusammenhänge gibt es zwischen Gewissen und Halbwahrheit oder Lüge! [...]

Gardasee im April 2013

28. April 2013|

(Wählen Sie : "Mit PicLens anzeigen")                                                    

Verschlechterungsverbot

14. März 2013|

Abstrakte Ziele sind zumeist Ursache für willkürliche Entscheidungen und willkürliches Handeln Einige Überlegungen: Wenn als Prämisse gilt, dass wasserwirtschaftliche Entscheidungen auf wissenschaftlicher Grundlage zu fällen sind, dann ist das abstrakte Verschlechterungsverbot als Argument wegen seiner Abstraktheit recht fragwürdig. Ein wasserwirtschaftlich wertvolles Instrument wird das Verschlechterungsverbot dagegen, wenn es nicht abstrakt, sondern konkret begründet wird. Das [...]

Ökologie ist wertfrei

14. März 2013|

  Die Stellung der Ökologie in der Gesellschaft Lampert, W.; Sommer, U., Limnoökologie, 2. überarbeitet Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart New York 1999 (S.447) "Naturwissenschaften können Theorien darüber anbieten, wie die Natur funktioniert. Sie können jedoch nicht angeben, welcher Zustand der Natur ein erhaltenswürdiger Wert oder ein erstrebenswertes Ziel menschlichen Handelns ist. Die Festsetzung solcher [...]

Angst und Sorge

04. Februar 2013|

"Angst, der Dauerzustand der unmündigen Gesellschaft Angst ist eine Grundbefindlichkeit des Menschen. In Ermangelung von lebensbedrohender Angst sucht der Mensch der Industriegesellschaft sich neue Zielobjekte seiner Angst. Paradoxerweise macht der Mensch gerade das zum Gegenstand seiner Ängste, das ihn von lebensbedrohenden Gefahren befreit: die moderne Technik. Die Angst gilt als eine besondere Qualität des Menschseins [...]

Feuerwerk in Limone

11. Januar 2013|

Am 2.9.2012 fand in Limone ein spektakuläres und schönes Feuerwerk statt, von dessen Besonderheit die folgende Fotogalerie nur einen kleinen Eindruck zu vermitteln vermag. Das Feuerwerk wurde auf einem Ponton installiert, dieser dann auf den Gardasee gezogen und das Feuerwerk ferngezündet. Besonders eindrucksvoll war die Akustik, die vom Monte Baldo und von den 1.200 m [...]

Die Schnecke und das Vorsorgeprinzip

12. Oktober 2012|

Das Gesetz hat zum Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre. Friedrich Schiller, Die Räuber"

Korsika

10. Oktober 2012|

Zur Erholung des Auges vom langweiligen Inhalt mancherlei Seiten oder stressigen Tuns. (PicLens-Modus wählen.)

Grundstücksentwässerung

05. Oktober 2012|

Müssen Hausanschlusskanäle oder muss die private Grundstücksentwässerung dicht sein? Wenn sie neu errichtet werden schon. Dem technischen Regelwerk zufolge müssen alte Hausanschlusskanäle oder die private alte Grundstücksentwässerung generell nicht dicht sein, es sei denn Gemeinde-, Stadtrat oder die Landesregierung legt fest, dass Kanäle ausnahmslos dicht sein müssen. In dem Fall überfällt nicht nur eine Armee [...]

Mängel von Dichtheitsprüfungen an alten Kanälen

05. Oktober 2012|

  Ein Verstoß gegen eine technische Regel begründet allein keinen Mangel. Es kommt auf den zugesicherten Gebrauchswert an. Ein undichter Kanal ist deshalb kein alleiniger Beweis für eine Grundwassergefährdung. Es kommt darauf an, wo sich die Undichtigkeit im Rohr befindet und ob sie erheblich ist. Undichtigkeiten in der Sohle sind ungünstiger zu bewerten, als jene [...]

Regeln der Technik im Wasserrecht

23. August 2012|

Staatliche und private Standardsetzung in Zeiten des Wandels Exzerpt: Das niedrigste Anforderungsniveau beschreiben die allgemein anerkannten Regeln der Technik (z. B. §§ 50 Abs. 4, 51 Abs. 2, 60 Abs. 1 Satz 2 WHG). Nach der Rechtsprechung folgt daraus zugleich, dass innovative Verfahrensweisen nicht ohne weiteres behördlich zulassungsfähig oder durchsetzbar sind. Im Gegenteil bedarf es [...]

Regel der Technik – Regel der Allgemeinheit

08. Juni 2012|

Regeln sind wichtig. Sie dienen der Orientierung. Daraus aber abzuleiten sie wären wichtiger als Ausnahmen, wäre ein Trugschluss, denn z. B. der Fortschritt  - als Ausnahme von der Regel (?) - ist Verdienst Weniger. Zeigt sich die Dummheit der Mehrheit in ihrer Abneigung gegen den Fortschritt in dem Widerspruch, dass gerade der Fortschritt ihre geistige [...]

Humor

30. April 2012|

Leistungsvermögen_Spülanlage

Wie wahr ist Offizielles?

24. März 2012|

Die Wahrhaftigkeit des Offiziellen kann man aus dem Analogieschluss der ehemaligen Wahrhaftigkeit der Verbrennung von Frauen ableiten, muss man aber nicht. Es ist gar nicht so lange her, da wurden manche Frauen ganz offiziell rein vorsorglich lebendig verbrannt. Das war offiziell korrekt und offiziell nur ach, allzu gut gemeint. Zugegeben: Gerne hat man Menschen nicht [...]

Stand der Technik

16. März 2012|

Fragwürdiger Stand per Gesetz "Den Hohlkopf beeindruckt nur das Allerneueste. Für den klugen Menschen hängt nichts vom Datum ab." Nicolás Gómez DávilaDávila, Bogotá, Kolumbien (18.5.1913 - 17.5.1994)

Klimakritisches

04. Oktober 2011|

Wer garantiert, dass der Mensch hinreichend das Klima beeinflussen kann? Die Medien und die Menschen sind übersättigt mit der Verbreitung der Thesen 1. Der Mensch sei schuld an der Klimaerwärmung und 2. der Mensch könne den Prozess quantifizieren und qualitativ rückgängig machen. Nachrichten, die diesem Glauben nicht oder nur bedingt folgen, sind sehr selten. Nur [...]

Beweissicherung bei Schäden infolge von Unwetter, Überflutung oder Rückstau

24. Juni 2011|

Überflutung Was tun? – Hinweise an Geschädigte Inhalt: 1. Beweissicherung – ganz wichtig! 2. Was also sollte man selber machen? 3. Vorteile einer Dokumentation durch den Geschädigten 4. Änderungen an der Situation am Schadenstag 5. Über die Arbeit eines Gerichtsgutachters 6. Fachtechnische Ursache eines ausgewählten Rückstauschadens in Thüringen 7. Fachtechnische Ursachen einer ausgewählten Überflutung eines Betriebes in Sachsen 8. Die eher ohnmächtige Antwort der Grundstückseigentümer auf häufige Überflutungen 9. Weitere Quellen   1. Beweissicherung – ganz wichtig! Im Ergebnis von Unwettern kommt es häufig zu Schäden durch Kanalrückstau und Überflutungen. Wenn eine Schadensvergütung bei Gericht oder bei einer Versicherung geltend gemacht werden soll, ist ein Nachweis der Ursachen der Schäden notwendig. Die Suche nach den Ursachen von Kanalrückstau und Überflutungen ist ein Schwerpunkt meiner Arbeit als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Abwasserbeseitigung. Wichtig ist nicht nur die Klärung der Ursachen von Kanalrückstau und Überflutungen, sondern auch eine korrekte bzw. gültige Beweisführung nach den Gesetzen der Logik. Dabei kann es sich z. B. um folgende Aufgaben handeln Beweissicherung (Dokumentieren von Tatsachen bzw. deren Wahrscheinlichkeiten) Feststellen der Ursachen der Überflutungs- oder Rückstauschäden ggf. Mitwirken als Parteigutachter an der fachlichen Formulierung des Beweisantrages Folgende Leistungsformen sind die Regel: Privatgutachten Versicherungsgutachten Parteigutachten Gerichtsgutachten Auftraggeber können dabei z. B. sein Privatpersonen Unternehmen Versicherungen Kommunen Abwasserzweckverbände Bis Sie aber einen Sachverständigen vor Ort haben, sollten Sie selber eine Schadensdokumentation anfertigen, weil dies später für die Aufklärung der Ursachen nützlich sein kann. Die Dokumentation zum Zeitpunkt des Geschehens ist häufig entscheidend für eine korrekte Ursachenbewertung! 2. Was also sollte man selber machen? Dazu ist es erforderlich – wenn möglich – noch während des Unwetters oder unmittelbar danach den Weg des Wassers zu dokumentieren, Zeugen herbei zu rufen und in die Beweissicherung einzubinden. Daneben ist der Schaden – wenn gefahrlos möglich – zu minimieren. Bei der fotografischen Dokumentation ist zu beachten, dass zweckmäßigerweise zunächst ein Foto zur Übersicht gemacht wird und dann weitere Fotos von Detailansichten. Es muss später bewiesen werden können, wie die Fotos zuzuordnen sind. Detailaufnahmen sind zwar wichtig, sie erlauben aber ohne weitere Übersichtsaufnahmen keine Zuordnung und können damit ihren Beweiswert verlieren. Dokumentation des Weges des Wassers! Woher kam es? Wohin floss es? Dokumentation der Wasserstände! Mir ist bekannt, dass der Geschädigte vor einem Dilemma steht: Entweder er dokumentiert den Schadenshergang oder er rettet sein Hab und Gut. Eine Wahl, die ihm keiner abnehmen kann. Wenn er aber Glück hat, gelingt ihm beides. (Die Schwierigkeit, die der Sachverständige bei der Bewertung der Schadensursachen hat, ist die, das er nachträglich die Wahrheit (wahr oder falsch) nicht mehr feststellen kann, sondern vielleicht nur noch die Wahrscheinlichkeit zu bewerten vermag. Liegt dagegen vom Geschädigtem eine nachvollziehbare und schlüssige Dokumentataion vor, dann sollte die nachträgliche Bewertung des Schadensherganges durch den Sachverständigen einen recht hohen Grad an Wahrscheinlichkeit erhalten. ) Wer es ganz vorbildlich machen will, fügt die Fotos mit Bildunterschrift in ein Worddokument ein und formuliert einen kleinen Text darunter, aus dem zu entnehmen sein soll, was mit den jeweiligen Fotos bewiesen wird. Aus dem Dokument sollte auch hervorgehen, wer die Fotos wann gemacht hat, wer den Text wann verfasst hat. Bei unmittelbaren Fotos ist auch die Uhrzeit zu notieren. Hilfreich sind auch Videoaufnahmen von dem Geschehen. Inhalt der Dokumentation, z. B.: Kurzbeschreibung des Schadensereignisses Datum, Uhrzeit (von bis) Abläufe Situation Namen der Zeugen Fotodokumentation über die Ursachen der Überflutung , insbesondere Dokumentation des Weges des Wassers, das die Überflutung verursachte Fotodokumentation der Schäden Mit der Anzahl der Fotos sollte man nicht zu geizig sein. Ein Foto mehr aus einer anderen Sicht ist immer besser als eines zu wenig. 3. Vorteile einer Dokumentation durch den Geschädigten Derlei Dokumentationen sind für den Gerichtsgutachter oder den Gutachter einer Versicherung hilfreich bei der Ursachenfindung. Für den Parteigutachter bzw. für den Anwalt sind sie ebenso hilfreich für seine Argumentation. Der Vorteil einer parteilichen Beweissicherung liegt oft in der unmittelbaren Dokumentation des Vorganges. Meist sind es die Geschädigten, die zu allererst feststellen oder vermuten, welche Ursachen das Schadensereignis hatte. Die Aufgabe, dies kritisch und nachvollziehbar zu überprüfen, ist dann Sache des Gerichtssachverständigen, der mitunter aber erst Monate oder mitunter auch Jahre später beauftragt wird, zu klären, wie der Schaden entstand. Die Ursachen von Überflutungen oder von Ereignissen und die Bedingungen, die dazu führten, lassen sich im Nachhinein mitunter meist nur schwierig oder auch nicht mehr sicher feststellen. Deshalb kommt es darauf an, die Situation, die zum Schadenszeitpunkt geherrscht hat, nachvollziehbar und plausibel zu dokumentieren. Eine 100 %-ig sichere Ursachenfeststellung ist nach dem Schadensereignis eher eine Ausnahme. Deshalb kann es auf jede zusätzliche Information ankommen. Ob Sie – als geschädigte Partei – aber die Dokumentation nicht, teilweise oder vollständig dem Gerichtsgutachter übergeben, muss Ihr Rechtsanwalt entscheiden! 4. Änderungen an der Situation am Schadenstag Änderungen an der Situation am Schadenstag, wie z. B. Geländeregulierungen, Änderungen an der Grundstücksentwässerung vor der Beweissicherung sind problematisch für die anschließende Beweisführung. Wenn Sie Änderungen vorhaben, sollten Sie dies unbedingt mit Ihrem Anwalt vorher besprechen. 5. Über die Arbeit eines Gerichtsgutachters Ein Gerichtsgutachter ist in der Regel ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger, der von einem Gericht den Auftrag erhielt in einem bestimmten Rechtsstreit als Gutachter Tatsachen festzustellen und diese Tatsachen und/oder Zusammenhänge fachlich zu bewerten. Der Sachverständige wird und muss unabhängig von Ihren eigenen Aufzeichnungen selber eine Dokumentation über den Schadenshergang anfertigen. Ein Gerichtsgutachter ist aber verpflichtet, Ihre Dokumentation zur Kenntnis zu nehmen und ggf. als Parteivortrag zu bewerten. Die Dokumentationen der Geschädigten oder der Parteien sind Parteivorträge, die immer zweitrangig vor den Bewertungen eines Gerichtsgutachter sind. Entscheidend ist aber das, was der Gerichtsgutachter feststellt. Der Gerichtsgutachter darf – wenn er es nachvollziehbar begründen kann – den Parteivorträgen folgen, wobei Feststellungen eines öffentlich vereidigten Sachverständigen – wenn er als Parteisachverständiger arbeitet – mitunter ein besonderes Gewicht haben. Ratsam ist die unverzügliche Beauftragung eines ö.b.u.v. Sachverständigen für Abwasserbeseitigung zur Dokumentation der Ursachen des Wasserschadens. Insbesondere soll er – wenn noch möglich – den Weg des Wassers beweisen. Für die Bewertung der Wasserschäden (Kosten) an sich, benötigt man andere Sachverständige. In den folgenden Ausführungen werden die Ursachen zweier tatsächlicher Schäden anschaulich dargestellt. Es handelt sich um Auszüge aus zwei Gerichtsgutachten von mir. 6. Fachtechnische Ursache eines ausgewählten Rückstauschadens in Thüringen Diese Rückstausicherung befand sich im Ablauf einer Kleinkläranlage. Schweflige Säure, die aus den Kanalgasen gebildet wurde, zerstörte die Wellen der Rückstausicherung, so dass diese nicht mehr funktionieren konnten. Zudem ist eine derartige Rückstausicherung für fäkalisches Abwasser nicht zugelassen.   7. Fachtechnische Ursachen einer ausgewählten Überflutung eines Betriebes in Sachsen In das dargestellte Einzugsgebiet eines trockenfallenden Grabens wurde ein Gewerbegebiet geplant. Blick in das Einzugsgebiet Durch den Neubau dieser Straße wurde der natürliche Abfluss gestört. Der „Bach“ floss dann zunächst oberirdisch teilweise auf den Straßen des Gewerbegebietes entlang und fand dabei einen Weg in das Werk, den er ohne die Straßenbaumaßnahme nicht genommen hätte. Dieser Einlauf war ursprünglich für das oberflächlich ablaufende Niederschlagswasser des 38 ha großen Einzugsgebietes vorgesehen. Er verstopfte durch das von den Feldern abgeschwemmte Rechengut. Einlaufbauwerk mit Geröll- und Sandfang nach ATV-Regelwerk A 241. Bei dieser regulären Lösung – oder gleichwertig – wäre der Schaden möglicherweise nicht aufgetreten.   8. Die eher ohnmächtige Antwort der Grundstückseigentümer auf häufige Überflutungen Das sind Indizien, für den Weg des Wassers bei Überflutungen. Schutz einer Toreinfahrt Schutz eines Kellerfensters vor Überflutung – Wir haben es hier recht wahrscheinlich mit einer häufigen Überflutungssituation zu tun. Bei einer einmaligen Überflutung hätte sich der Hauseigentümer wohl noch keine Sandsäcke organisiert.   9. Weitere Quellen: Überflutung, Rückstau Überflutungsschäden durch mangelhafte Einlaufbauwerke Siehe auch: Gerichtsgutachten Gutachter Uwe Halbach Berufliche Entwicklung Ausgewählte Gutachten Gerichtsgutachten und Gerichtsprozess Überschwemmungsweg – Haftung Literaturrecherche Überflutung, Rückstau Flutwege Referenzen: […]

Klimawandel ist doch schööön!

20. Juni 2011|

Wir glauben die Erderwärmung sei gefährlich. Stimmt aber nicht. Abkühlung ist das wahre Unglück! Kluge Leute haben mal die Toten bei den 2 Szenarien kalkuliert: “Eine Schätzung für Großbritannien geht davon aus, dass ein Temperaturanstieg um 2 Grad Celsius 2.000 zusätzliche Hitzetote zur Folge hätte, aber die Zahl der Kältetoten um 20 000 pro Jahr [...]

Wassergütewirtschaft – Gesicherte Grundlagen, ungewisse Zukunft

02. Juli 2010|

Perspektiven der Wassergütewirtschaft 2050 - gesicherte Grundlagen, ungewisse Zukunft Helmut Kroiss, Wien 1.    Einleitung Bei der Beschäftigung eines Wissenschaftlers mit Prognosen tritt immer das Problem auf, dass er sich auf ein Terrain wagen muss, das nicht durch experimentelle oder andere empirische Daten abgesichert werden kann. Die Zukunft bleibt daher in vieler Hinsicht prinzipiell ungewiss. Nicht [...]

Überwachungswerte – Verdünnung

22. Juni 2010|

Artikel 2 Begriffsbestimmungen „40. “Emissionsgrenzwert": die im Verhältnis zu bestimmten spezifischen Parame-tern ausgedrückte Masse, die Konzentration und/oder das Niveau einer Emission, die in einem oder mehreren Zeiträumen nicht überschritten werden dürfen. Die Emissionsgrenzwerte können auch für bestimmte Gruppen, Familien oder Kategorien von Stoffen, insbesondere für die in Artikel 16 genannten, festgelegt werden. Die Emissionsgrenzwerte für [...]

Verhältnismäßigkeit bei Gewässerschutz

18. Mai 2010|

In den Verordnungen und Regeln zum Gewässerschutz wird der Verhältnismäßigkeit schon eine gewisse Bedeutung eingeräumt: Defintion des Standes der Technik Leitlinien zur Anwendung des Vorsorgeprinzips Erläuterungen zu §19b Wasserhaushaltsgesetz (WEKA-Verlag "Die Grundsätze der Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit gelten auch für diese Auflagen.") ... und u. a. Urteil des VG Schleswig, 15.12.1998 "Der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit [...]

Lesezeichen – Neue Artikel des Institutes für Wasserwirtschaft Halbach

17. Mai 2010|

Sie haben die Möglichkeit, in Ihrem Internetbrowser ein dynamisches Lesezeichen einzufügen mit dessen Hilfe Sie sich ständig über neueste Artikel oder über deren Änderungen unserer Homepage rationell informieren können. Dafür müssen Sie ein dynamisches Lesezeichen - ein sog. RSS-Feed - einrichten. Hört sich kompliziert an, ist aber einfacher als ein Mail zu schreiben.  Dynamische Lesezeichen [...]

Technische Regel – Wohl kaum was für Laien

05. Mai 2010|

Technische Regeln im Abwasserwesen "Die Existenz technischer Regeln ist sowohl aus Rationalisierungs-, d. h. ökonomischen Gründen als auch aus Schutzgründen (Arbeitsschutz, Ökologie) zu rechtfertigen. Für das Abwasserwesen erarbeiten vorrangig die Abwassertechnische Vereinigung und der Normenausschuß Wasserwesen im DIN Regeln der Technik. Zum Nachweis der allgemeinen Anerkennung sind förmliche Verfahrensgänge entwickelt, welche die Mitwirkung der Fachöffentlichkeit [...]

Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik

01. März 2010|

Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik nach Anhang 2 Wasserhaushaltsgesetz Bei der Bestimmung des Standes der Technik sind unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit zwischen Aufwand und Nutzen möglicher Maßnahmen sowie des Grundsatzes der Vorsorge und der Vorbeugung, jeweils bezogen auf Anlagen einer bestimmten Art, insbesondere folgende Kriterien zu berücksichtigen: […]

Das schlaue Huhn

25. Februar 2010|

Das schlaue Huhn Das Huhn parliert mit dem Schwein: "Wir sollten eigentlich privatisieren. Du lieferst den Schinken, ich das Ei. Schinken mit Ei ist der Renner in jedem Restaurant." "Da gehe ich doch drauf!" gibt das Schwein zu bedenken. Das Huhn zeigt sich unbeeindruckt: "Bei einer Privatisierung geht immer einer drauf!" Autor unbekannt (Es liegt [...]

Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik ist wichtiger als die Einhaltung von mitunter veralteten DIN-Vorschriften

25. Februar 2010|

Auswertung des Fachbeitrages der Zeitschrift "Beratende Ingenieure" DIN-Normen und anerkannte Regeln der Technik RA Sabine von Berchem Beratende Ingenieure, Nr. 4, Seite 47, April 2001 Auszug: DIN-Normen sind keine gesetzlichen Regelungen sind private technische Regelungen mit Empfehlungscharakter können anerkannte Regeln der Technik wiedergeben, aber auch hinter ihnen zurückbleiben Daraus folgt: Da diese Regelungen nicht gesetzlich [...]

Verstöße gegen das technische Regelwerk begründen allein selten einen Mangel!

24. Februar 2010|

Grundsätzlich hat ein Werk den allgemein anerkannten Regeln der Technik oder dem Stand der Technik zu entsprechen. Aus Abweichungen davon muss aber nicht unbedingt ein Mangel entstehen, wenn z. B. die Gebrauchseigenschaften des Werkes über o. g. Normen hinausgehen. Außerdem ist zu beachten, dass die allgemein anerkannten Regeln der Technik oder der Stand der Technik [...]

Sind die aaRdT ein Auslaufmodell?

24. Februar 2010|

Nachfolgender lesenswerter Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung vom Autor, Herrn Dipl.-Ing. Horst G. Steuff VDI, VBI, Essen und der Redaktion der Fachzeitschrift "Beratende Ingenieure" zur Verfügung gestellt! Anerkannte Regeln der Technik Sind die aaRdT ein Auslaufmodell? Dipl.-Ing. Horst G. Steuff VDI, VBI, Essen Zusammenfassung Jede Werkleistung muss die zugesicherten Eigenschaften haben und fehlerfrei sein. Handelt [...]

Allgemein anerkannte Regeln der Technik im Bürgerlichen Gesetzbuch

25. September 2009|

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