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CSB – Kein Beweismittel einer Gewässerverschmutzung

11. Januar 2017|

Der CSB (Chemischer Sauerstoffbedarf) wird in einem Labor ermittelt. Die Reaktionsbedingungen zur Messung des CSB sind so lebensfeindlich und kommen im Wasser oder im Gewässer nicht vor, so dass das CSB-Laborergebnis unmöglich und mit Gewissheit auf Wasser, Gewässer oder auf die Natur übertragbar ist. In den Anhängen zum Wasserhaushaltsgesetz wird von der falschen Annahme ausgegangen, [...]

Ein guter wasserchemischer Zustand auf Biegen und Brechen?

11. Januar 2017|

Ein guter wasserchemischer Zustand ist für sich allein gesehen ein recht einfältiges Ziel. Trotzdem ist er aber bei vielen wasserbehördlichen Entscheidungen immer noch das Maß aller Dinge bzw. das k.o.-Kriterium für vernünftige und verhältnismäßige Alternativen. Im Falle einer geplanten oder aktuellen Überwachungswertverschärfung wäre aus wasserwirtschaftlicher Sicht vor einer kompromisslosen wasserchemischen Zieldefinition ein Nachweis der Verhältnismäßigkeit [...]

Bodenabtrag von Intensivflächen bei Starkregen

11. Oktober 2016|

"Wenn die Landwirtschaft sprichwörtlich den Bach runtergeht" "Gerade aus Maisfeldern in Talauen und an erosionsgefährdeten Hängen fließt das Wasser besonders schnell ab. Dabei wird in erheblichem Umfang Oberboden ausgeschwemmt." "Laut Erosionsatlas beträgt der Bodenabtrag auf Intensivflächen bis zu 15 Tonnen pro Hektar und Jahr –bei einzelnen Starkregenereignissen sind Abträge von mehr als 100 Tonnen nachgewiesen." [...]

DDR-Kleinkläranlagen sind nach DIN 4261-1 gleichwertig

14. September 2015|

Leistungssteigerungen bei Kleinkläranlagen nach DIN 4261-1 und nach TGL 7762... ...zu spät erkannt? Die folgende Tabelle beweist, dass die durchflossenen Faulgruben (Kleinkläranlagen) im Laufe der Jahre immer leistungsfähiger wurden. Die Ursache liegt in der Differenz zwischen der hohen Bemessungsabwassermenge und der viel niedrigeren tatsächlichen Abwassermenge. Zudem ist noch zu berücksichtigen, dass viele durchflossene Faulgruben ursprünglich [...]

Effizienz wasserwirtschaftlicher Maßnahmen in Ökosystemen

30. Juli 2015|

Wasserwirtschaftliche Maßnahmen müssen effizient sein. Das ist naheliegend und auch der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu entnehmen. Im Anhang III (Wirtschaftliche Analyse) der Richtlinie wurde formuliert: "Die wirtschaftliche Analyse muss (unter Berücksichtigung der Kosten für die Erhebung der betreffenden Daten) genügend Informationen in ausreichender Detailliertheit enthalten, damit a) die einschlägigen Berechnungen durchgeführt werden können, die erforderlich sind, um [...]

Starkregen überstieg den üblichen Bemessungsregen

22. Juli 2015|

38,1 mm Niederschlag in Schneidenbach (Vogtland) am 22.07.2015 bis 21:00 Uhr Sehr viel CSB in der Göltzsch bei Schneidenbach, abends am 22.07.2015 nach einem Starkregen Bewertung der Regenspende In 15 Minuten fielen 21,4 mm Niederschlag. Auf einen Hektar fielen demnach 214.000 l Wasser. Das entspricht einer Regenspende von ca. 238 l/sha. Der Bemessungsregen [...]

Der chemische Sauerstoffverbrauch

30. Juli 2013|

Der chemische Sauerstoffverbrauch - Beweismittel einer Gewässerverschmutzung? von U. Halbach Fachartikel  veröffentlicht in der wwt 6, 7-8 und 9/2013 Auszug einer Leserzuschrift von Herrn Jürgen Wachtendorf am 13.11.2013: Sie schreiben auf S. 16 im 1. Teil (etwas unter dem CSV/BSB-Bild): "Zusätzlich muss die ganze Mischung bei 148 +/- 3°C 110 Minuten schwach sieden. [...]

Mächtig viel CSB im Kaffee und kein Schadstoffbeweis?

29. April 2011|

Der CSB ist eine Summenbestimmung von (nur unter Laborbedingungen) chemisch oxidierbaren unbekannten Stoffen und unbekannten Einzelkonzentrationen. Allein mit unbekannten Stoffen bzw. unbekannten Stoffgemischen und zudem unbekannten Einzelkonzentrationen ist kein Schadstoffbeweis möglich. Entscheidend für eine Sauerstoffzehrung im Gewässer ist der sauerstoffzehrende Anteil des CSB. Der muss aber als BSB separat gemessen werden. Nun wäre die Frage [...]

Kein CSB in der Natur!

27. Februar 2011|

Im übrigen erzeugt der CSB in der Natur keinen Sauerstoffbedarf, wie fälschlich fast ausnahmslos geglaubt wird. Tatsächlich handelt es sich um den simulierten Verbrauch des Oxidationsmittels Kaliumdichromat unter unnatürlichen extremsten Laborbedingungen. Stöchiometrisch wird die Masse des chemischen Sauerstoffes berechnet, den das Kaliumdichromat an das Reduktionsmittel "Wasserinhaltsstoffe" abgibt. Fachlich korrekt handelt es sich um den Kaliumdichromatverbrauch [...]

Der CSB-Dosisfehler

27. Februar 2011|

Zwischen dem Überschreiten des CSB-Überwachungswertes und dem spezifischen Abwasseranfall kann es einen Zusammenhang geben. Da der CSB meist einen hohen Anteil von nicht abbaubaren Stoffen enthält, kann beim Rückgang der Abwassermengen und bei sonst gleichen Bedingungen natürlich die CSB-Konzentration im Kläranlagenablauf steigen. Nicht abbaubare Stoffe werden nun mal – wie der Name es verrät - [...]

Schwer abbaubar – auch ein Glück für die Umwelt!

27. Februar 2011|

Schwer abbaubare Stoffe immer ein Problem für die Umwelt? Das kommt darauf an, was man unter "schwer abbaubar" versteht. Laien wird mit dem Begriff der schweren Abbaubarkeit gerne Angst eingejagt um ihr Denken und Handeln zu steuern. Hinter einer schwer abbaubaren Verbindung wird gemeinhin „extrem harte, giftige und böse Chemie“ vermutet. Dabei ist die schwere [...]

Kleinkläranlagen und Wassersparen

20. Februar 2011|

Wassersparen kann zu einer Überschreitung des CSB führen, weil die Konzentration der schwer- oder nicht abbaubaren Stoffe im Ablauf teilweise nur durch die Verdünnung reduziert wird. Spart der Hauseigentümer Trinkwasser, dann konzentriert sich der CSB logischerweise auf. Diese Überlegungen treffen auch für kleine Siedlungskläranlagen zu. Siehe hierzu die Abbildung. Man erkennt, dass Ablaufkonzentrationen von 250 [...]

Das Dilemma der Überwachung

20. Februar 2011|

Wer „a“ sagt, sollte auch „b“ sagen. Nur mal fälschlich angenommen: Der „CSB“ ist ein Schadstoff! Dann aber darf die Gewässerüberwachung sich nicht darauf beschränken, eine höhere Abwasserabgabe zu berechnen, sondern es ist sofort der Beweis zu führen, was denn die Ursache für den höheren „CSB“ ist. Möglicherweise leitet jemand Desinfektionsmittel ab, die den BSB5 [...]

Glauben wiegt schwerer als Wissen

02. Juni 2010|

Uwe Halbach über unsinnige und teure Missstände bei der Gewährleistung eines guten Gewässerzustandes Veröffentlicht 2008 in novo-argumente Heft Nr. 96, 9-10 (2008) S. 35-37 „Eines der Grundprinzipien des demokratischen Rechtsstaates lautet: Im Zweifel für den Angeklagten.Das Vorsorgeprinzip in seiner heutigen Auslegung kehrt diesen Grundsatz um. Der gut gemeinte und vernünftige Gedanke der Vorsorge ist in [...]

Sauerstoffarmut: Bach steht vor dem Kollaps?

28. Mai 2010|

"Neumünster - Ellentiefer Schaum auf dem Wasser der Sünderbek kurz vor der Einmündung des Bachs in die Stör, dazu Gestank, alarmierte Anwohner Helmut Nickel am 26. Februar. Er informierte die Naturschutzbehörde der Stadt und machte sich auf die Suche nach der Ursache. ... Dort, weiter bachaufwärts und -abwärts entnahm Nickel mit dem BUND sechs Wasserproben [...]

Harte Chemie im Kaffee – Chemischer Sauerstoffbedarf

18. Februar 2010|

Paradox: Einerseits ist die Überschreitung des CSB-Überwachungswertes um nur 1 mg CSB/l ein Straftatbestand der Gewässerverschmutzung. Andererseits trinkt der Bundesbürger jährlich durchschnittlich ca. 150 Liter Kaffee mit einem CSB von 13.500 mg /l.

Fragwürdige Abwasserabgabe für CSB

25. September 2009|

Widerspruch zum Grundgesetz? Inhalt: Widerspruch zwischen § 7 a (1) Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und Abwasserverordnung Anhang 1 Widerspruch hinsichtlich des CSB im Abwasserabgabengesetz Widerspruch der Abwasserverordnung und des Abwasserabgabengesetzes zum Grundgesetz Kommentar Einleitung In diesem Aufsatz geht es um die Abwasserabgabe, welche für die Einleitung von CSB in Gewässer erhoben wird. Zunächst - was ist CSB? [...]

Was ist unter dem Chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) einer Wasserprobe zu verstehen?

25. September 2009|

Der CSB ist grundsätzlich kein Gewässerschadstoff! Er ist nur Indiz für harmlose oder auch schädliche Wasserinhaltsstoffe! Inhaltsverzeichnis Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) - meist harmlos und mitunter unbedenklich essbar Chemischer Sauerstoffbedarf - Definition und Methode Siehe auch: Fragwürdige Abwasserabgabe für CSB - Widerspruch zum Grundgesetz? Zusammenfassung Der CSB ist grundsätzlich kein Schadstoff und er ist nicht eindeutig [...]

Auszug aus dem Anhang 1 zur Abwasserverordnung

25. September 2009|

Auszug aus dem Anhang 1 zur Abwasserverordnung: Häusliches und kommunales Abwasser Dieser Anhang gilt für Abwasser, das im Wesentlichen aus Haushaltungen oder ähnlichen Einrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften, Hotels, Gaststätten, Campingplätzen, Krankenhäusern, Bürogebäuden stammt (häusliches Abwasser) oder aus Anlagen stammt, die anderen als den genannten Zwecken dienen, sofern es häuslichem Abwasser entspricht, das in Kanalisationen gesammelt wird [...]

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