Guter wasserchemischer Zustand auf Biegen und Brechen?

Der gute wasserchemische Zustand ist für sich allein gesehen ein recht einfältiges Ziel. Trotzdem ist er aber bei vielen wasserbehördlichen Entscheidungen immer noch das Maß aller Dinge bzw. das k.o.-Kriterium. Im Falle einer geplanten oder aktuellen Überwachungswertverschärfung wäre aber aus wasserwirtschaftlicher Sicht vor einer kompromisslosen wasserchemischen Zieldefinition folgender Nachweis lt. nach WRRL, Artikel 4, 3b [Weiterlesen →]

Es gibt keinen CSB!

Kurz und schmerzlos, eine kleine unangenehme Wahrheit: Im Gewässer oder im Abwasser gibt es keinen Bedarf an Sauerstoff (CSB) für eine chemische Reaktion nach DIN 38 409 Teil 41! Beweis: Die dafür notwendigen chemischen Reaktionen nach DIN 38 409 Teil 41 können unter den gegebenen Umweltbedingungen unmöglich ablaufen. Beweis: DIN 38 409 Teil 41 Der [Weiterlesen →]

CSB – Chemischer Sauerstoffbedarf und Schadstoffbeweis

Der CSB ist eine Summenbestimmung von (nur unter Laborbedingungen) chemisch oxidierbaren unbekannten Stoffen und unbekannten Einzelkonzentrationen. Allein mit unbekannten Stoffen bzw. unbekannten Stoffgemischen und zudem unbekannten Einzelkonzentrationen ist kein Schadstoffbeweis möglich. Entscheidend für eine Sauerstoffzehrung im Gewässer ist der sauerstoffzehrende Anteil des CSB. Der muss aber als BSB separat gemessen werden.

Kein CSB in der Natur!

Im übrigen erzeugt der CSB in der Natur keinen Sauerstoffbedarf, wie fälschlich fast ausnahmslos geglaubt wird. Tatsächlich handelt es sich um den simulierten Verbrauch des Oxidationsmittels Kaliumdichromat unter unnatürlichen extremsten Laborbedingungen. Stöchiometrisch wird die Masse des chemischen Sauerstoffes berechnet, den das Kaliumdichromat an das Reduktionsmittel “Wasserinhaltsstoffe” abgibt. Fachlich korrekt handelt es sich um den Kaliumdichromatverbrauch [Weiterlesen →]

Der CSB-Dosisfehler

Zwischen dem Überschreiten des CSB-Überwachungswertes und dem spezifischen Abwasseranfall kann es einen Zusammenhang geben. Da der CSB meist einen hohen Anteil von nicht abbaubaren Stoffen enthält, kann beim Rückgang der Abwassermengen und bei sonst gleichen Bedingungen natürlich die CSB-Konzentration im Kläranlagenablauf steigen. Nicht abbaubare Stoffe werden nun mal – wie der Name es verrät – [Weiterlesen →]

Schwer abbaubar – auch ein Glück für die Umwelt!

Schwer abbaubare Stoffe immer ein Problem für die Umwelt? Das kommt darauf an, was man unter “schwer abbaubar” versteht. Laien wird mit dem Begriff der schweren Abbaubarkeit gerne Angst eingejagt um ihr Denken und Handeln zu steuern. Hinter einer schwer abbaubaren Verbindung wird gemeinhin „extrem harte, giftige und böse Chemie“ vermutet. Dabei ist die schwere [Weiterlesen →]

Kleinkläranlagen und Wassersparen

Wassersparen kann zu einer Überschreitung des CSB führen, weil die Konzentration der schwer- oder nicht abbaubaren Stoffe im Ablauf teilweise nur durch die Verdünnung reduziert wird. Spart der Hauseigentümer Trinkwasser, dann konzentriert sich der CSB logischerweise auf. Diese Überlegungen treffen auch für kleine Siedlungskläranlagen zu. Siehe hierzu die Abbildung. Man erkennt, dass Ablaufkonzentrationen von 250 [Weiterlesen →]

Das Dilemma der Überwachung

Wer „a“ sagt, sollte auch „b“ sagen. Nur mal fälschlich angenommen: Der „CSB“ ist ein Schadstoff! Dann aber darf die Gewässerüberwachung sich nicht darauf beschränken, eine höhere Abwasserabgabe zu berechnen, sondern es ist sofort der Beweis zu führen, was denn die Ursache für den höheren „CSB“ ist. Möglicherweise leitet jemand Desinfektionsmittel ab, die den BSB5 [Weiterlesen →]

Glauben wiegt schwerer als Wissen

Uwe Halbach über unsinnige und teure Missstände bei der Gewährleistung eines guten Gewässerzustandes Veröffentlicht 2008 in novo-argumente Heft Nr. 96, 9-10 (2008) S. 35-37 „Eines der Grundprinzipien des demokratischen Rechtsstaates lautet: Im Zweifel für den Angeklagten.Das Vorsorgeprinzip in seiner heutigen Auslegung kehrt diesen Grundsatz um. Der gut gemeinte und vernünftige Gedanke der Vorsorge ist in [Weiterlesen →]

Sauerstoffarmut: Bach steht vor dem Kollaps?

“Neumünster – Ellentiefer Schaum auf dem Wasser der Sünderbek kurz vor der Einmündung des Bachs in die Stör, dazu Gestank, alarmierte Anwohner Helmut Nickel am 26. Februar. Er informierte die Naturschutzbehörde der Stadt und machte sich auf die Suche nach der Ursache. … Dort, weiter bachaufwärts und -abwärts entnahm Nickel mit dem BUND sechs Wasserproben [Weiterlesen →]

Harte Chemie im Kaffee – Chemischer Sauerstoffbedarf

Paradox: Einerseits ist die Überschreitung des CSB-Überwachungswertes um nur 1 mg CSB/l ein Straftatbestand der Gewässerverschmutzung. Andererseits trinkt der Bundesbürger jährlich durchschnittlich ca. 150 Liter Kaffee mit einem CSB von 13.500 mg /l.

Fragwürdige Abwasserabgabe für CSB

Widerspruch zum Grundgesetz? Inhalt: Widerspruch zwischen § 7 a (1) Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und Abwasserverordnung Anhang 1 Widerspruch hinsichtlich des CSB im Abwasserabgabengesetz Widerspruch der Abwasserverordnung und des Abwasserabgabengesetzes zum Grundgesetz Kommentar Einleitung In diesem Aufsatz geht es um die Abwasserabgabe, welche für die Einleitung von CSB in Gewässer erhoben wird. Zunächst – was ist CSB? [Weiterlesen →]

Was ist unter dem Chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) einer Wasserprobe zu verstehen?

Der CSB ist grundsätzlich kein Gewässerschadstoff! Er ist nur Indiz für harmlose oder auch schädliche Wasserinhaltsstoffe! Inhaltsverzeichnis Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) – meist harmlos und mitunter unbedenklich essbar Chemischer Sauerstoffbedarf – Definition und Methode Siehe auch: Fragwürdige Abwasserabgabe für CSB – Widerspruch zum Grundgesetz? Zusammenfassung Der CSB ist grundsätzlich kein Schadstoff und er ist nicht eindeutig [Weiterlesen →]

Auszug aus dem Anhang 1 zur Abwasserverordnung

Auszug aus dem Anhang 1 zur Abwasserverordnung: Häusliches und kommunales Abwasser Dieser Anhang gilt für Abwasser, das im Wesentlichen aus Haushaltungen oder ähnlichen Einrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften, Hotels, Gaststätten, Campingplätzen, Krankenhäusern, Bürogebäuden stammt (häusliches Abwasser) oder aus Anlagen stammt, die anderen als den genannten Zwecken dienen, sofern es häuslichem Abwasser entspricht, das in Kanalisationen gesammelt wird [Weiterlesen →]

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