Überwachungswert – Abwassereinleitung in Gewässer

§ 4 Ermittlung aufgrund des Bescheides “(1) Die der Ermittlung der Zahl der Schadeinheiten zugrunde zu legende Schadstofffracht errechnet sich außer bei Niederschlagswasser (§ 7) und bei Kleineinleitungen (§ nach den Festlegungen des die Abwassereinleitung zulassenden Bescheides. Der Bescheid hat hierzu mindestens für die in der Anlage zu § 3 unter den Nummern 1 bis [Weiterlesen →]

Kleinkläranlagen und Wassersparen

Wassersparen kann zu einer Überschreitung des CSB führen, weil die Konzentration der schwer- oder nicht abbaubaren Stoffe im Ablauf teilweise nur durch die Verdünnung reduziert wird. Spart der Hauseigentümer Trinkwasser, dann konzentriert sich der CSB logischer Weise auf. Diese Überlegungen treffen auch für kleine Siedlungskläranlagen zu. Siehe hierzu die Abbildung. Man erkennt, dass Ablaufkonzentrationen von [Weiterlesen →]

Das Dilemma der Überwachung

Wer „a“ sagt, sollte auch „b“ sagen. Nur mal fälschlich angenommen: Der „CSB“ ist ein Schadstoff! Dann aber darf die Gewässerüberwachung sich nicht darauf beschränken, eine höhere Abwasserabgabe zu berechnen, sondern es ist sofort der Beweis zu führen, was denn die Ursache für den höheren „CSB“ ist. Möglichweise leitet jemand Desinfektionsmittel ab, die den BSB5 [Weiterlesen →]

Verhältnismäßigkeit

Die Verhältnismäßigkeit bei Gewässerschutz In den Verordnungen und Regeln zum Gewässerschutz wird der Verhältnismäßigkeit schon eine gewisse Bedeutung eingeräumt: Defintion des Standes der Technik Leitlinien zur Anwendung des Vorsorgeprinzips Erläuterungen zu §19b Wasserhaushaltsgesetz (WEKA-Verlag “Die Grundsätze der Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit gelten auch für diese Auflagen.“) … und u.a. Urteil des VG Schleswig, 15.12.1998 “Der verfassungsrechtliche [Weiterlesen →]

Fragwürdige Stickstoffgrenzwerte – Sinn der Denitrifikation bei der Abwasserbehandlung

Kurzbericht einer bemerkenswerten Veranstaltung der Fachrichtung Wasserwesen der TU Dresden am 3. Juni 1997 Sinnfälligkeit der Denitrifikation bei der Abwasserbehandlung – so lautete der Titel einer Veranstaltung am 3. Juni 1997, der eingeweihten Spannung versprach; wurde doch dieses Thema Gegenstand einer interdisziplinären Vortragsveranstaltung zweier Professoren der TU Dresden, Fachrichtung Wasserwesen – Prof. Dr. Lützner und [Weiterlesen →]

Integrierte Betrachtung – Bewertung in Einzugsgebieten – Wasserscheide

Bereits 1969 wurde im Osten Deutschlands – als es die EU noch nicht gab – ein Prinzip der EU-Wasserrahmenrichtlinie regional umgesetzt. Es handelte sich um das Prinzip der integrierten Betrachtung von Einzugsgebieten, die nach hydrologischen Gesichtspunkten mit Hilfe von Wasserscheiden abgegrenzt werden. Ort des Geschehens war die Ingenieurschule für Wasserwirtschaft in Magdeburg. Die Ingenieurschule hatte [Weiterlesen →]

Harte Chemie im Kaffee – Chemischer Sauerstoffbedarf

Paradox: Einerseits ist die Überschreitung des CSB-Überwachungswertes um nur 1 mg CSB/l ein Straftatbestand der Gewässerverschmutzung. Andererseits trinkt der Bundesbürger jährlich durchschnittlich ca. 150 Liter Kaffee mit einem CSB von 13.500 mg /l.

© Institut für Wasserwirtschaft Halbach | Kontakt | Impressum