Im Gegensatz zu den allgemeinen eher naiv-romantischen Vorstellungen von der Natur, es genüge ein wenig zu verbessern, dann würde alles schon gut werden, ist es unter den Bedingungen der grausamen Realität so, dass das Naturgesetz des Umschlages einer Qualität in eine andere durch quantitative Änderungen wirkt.

Dabei kann die Qualität allmählich oder sprungartig umschlagen.

Und genau das ist der Punkt.

In der Kernphysik, Medizin, Biologie,  Hydrobiologie und Ökologie sind Qualitätssprünge zu beachten, z. B. Grenzkonzentration von Pges. bei den wasserchemischen Gewässergüteklassen.

Es ist eine bestimmte Dosis notwendig, die zugeführt oder weggenommen werden muss, um eine Wirkung zu erzielen.

Wird dies nicht beachtet, dann mutiert der Trieb, etwas Gutes tun zu müssen, zum blinden Aktionismus.

Entweder es tut sich gar nichts und das Geld ist verschwendet, oder man kann auch das Gegenteil erreichen.

Insofern ist es wichtig, die notwendige Dosis und die Zusammenhänge zu kennen, damit die Natur die gewünschte Gestalt annehmen kann.

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