…und das ist gut so!?

Literaturauszug:

„Unzureichende Faktenkenntnisse

Diejenigen, die der „Klimahysterie“ – wie der Titel eines 2011 erschienenen Buchs des Münchner Naturwissenschaftlers Josef H. Reichholf lautet – verfallen sind, wissen schon allein über elementare Fakten oft nicht Bescheid: In der Atmosphäre befinden sich derzeit 0,038 Prozent CO2; davon produziert die Natur gut 96 Prozent, die restlichen vier Prozent gehen auf das Konto des Menschen.

Der Anteil Deutschlands am globalen CO2-Ausstoß liegt bei 3,1 Prozent. Somit stammen 0,00004712 Prozent des menschenverursachten Luft-CO2 aus Deutschland.

Dieser Wert legt nahe, dass der Anspruch deutscher Politiker, Vorreiter bei der CO2-Einschränkung zu sein, ziemlich anmaßend ist. Diese Führungsrolle kostet aber die Deutschen an Steuern und sonstigen Belastungen jährlich mehr als 50 Milliarden Euro.“

Quelle: Klimafrontbericht: Profiteure der Hysterie
von Franz Kromka

Kommentar:

Was wird wohl in der Natur geschehen, wenn es uns tatsächlich gelänge die 0,00004712 Prozent des menschenverursachten Luft-CO2 aus Deutschland auf Null zu reduzieren?

Diese Zahl muss man sich erst einmal vorstellen, um ihren Einfluss vorstellen zu können:

0,00004712 Prozent sind erst einmal aufgerundet 0,00005 Prozent oder 5 dividiert durch 10 Millionen oder 0,00005 Prozent multipliziert mit 10.000 = 0,5 ppm, d. h. 0,5 Millionstel oder 5 Teile CO2 in 10 Millionen Teilen Luft.

Und um diese 0,5 Millionstel etwas zu senken, gibt Deutschland 50 Milliarden € aus.

Naja, wenigstens stimmt die „5“ ungefähr.

Ein Effekt wird nicht garantiert!

Die folgende Tabelle veranschaulicht die Proportionen.
(5E-07 = 5 dividiert durch 10 Millionen und 5E-1 = 0,5 ppm, 1 % = 10.000 ppm)

Was wird geschehen, wenn ein deutscher Biertrinker beschließt, zum Wohle Deutschlands, zum Wohle der Menschheit, zum eigenen Wohle oder auch zum Wohle des Klimas täglich 0,5 Millionstel Bier weniger zu trinken?

Wird man eine Wirkung messen können?

Tja, und dann gibt es ja noch das Naturgesetz vom Umschlag in eine andere Qualität durch quantitative Änderungen, d. h. ist das Quantum überhaupt hinreichend groß, um eine neue oder andere Qualität zu gewährleisten?

Hat das schon einmal jemand untersucht, bevor dieser globale Großversuch gestartet wurde?

Wie hoch ist die gemessene Wahrscheinlichkeit, dass 4 % von 0,038 %, dass  also 0,00152 % global gemenscheltes CO2 zu einem Effekt führen?

Und wer haftet für die Klimaprognosen, wenn sie nicht zutreffen?

Niemand, denn wer ist schon so blöd für Prognosen zu haften?

Die positiven planwirtschaftlichen Motive der Klimapolitik liegen auf der Hand:  Entwertung des Spar- und Leistungsvermögens der Massen durch die Umwandlung ihrer Dummheit in nutzlose Scheinwerte. Finanziell gleichwertige Alternativen zur Klimapolitik wären dagegen nicht so glücklich: Kriege, wesentlich höhere Arbeitslosigkeit, Senkung der Umsatzsteuer…

Erstaunlich ist auch, dass die tatsächliche Größenordnung der CO2-Senkung (0,5 Millionstel) verschwiegen wird.

Und das ist gut so, denn sonst könnte ja jedes Milchmädchen selber nachrechnen.

U.H.

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