Das Maunder Minimum wiederholt sich als kleine Eiszeit wahrscheinlich im Jahr 2042 +- 10 Jahre!

Zur Frostprognose bzw. zum Maunder Minimum eine Quelle aus Russland:

Habibullo I. Abdussamatov
Measure temporary variations of shape and diameter of the Sun, as well as fine structure and dynamics of the granulation on the Service module of the Russian segment of the International Space Station

Der Beitrag des Herrn Abdussamatov wurde am 22.12.2005, also genau vor 13 Jahren veröffentlicht und am 12.04.2009 aktualisiert.

(„Herr Dr. Abdussamatov ist seit 1964 am Pulkovo-Observatorium als Trainee für Forscher, Doktorand, Nachwuchswissenschaftler, leitender Forscher, führender Forscher und dann Leiter des Weltraumforschungslabors tätig. Er wurde Leiter des Weltraumforschungssektors des Pulkovo-Observatoriums und Leiter des Selenometria-Projekts im russischen Segment der Internationalen Raumstation. Er glaubt, dass die globale Erwärmung in erster Linie durch natürliche Prozesse verursacht wird.“ Quelle: Wikipedia)

Zitat frei übersetzt:

So nicht 11-jährige aber zweihundertsten Zyklen der Sonnenaktivität Variationen – die vor allem durch die entsprechenden erheblichen Veränderungen in der TSI definiert sind – ist der dominierende Grund für den Klimawandel, für  langfristig geophysikalische Effekte, für die nächsten Jahrzehnte. Insgesamt sind die Solar-Zyklen ein Schlüssel zum Verständnis der verschiedenen zyklischen Schwankungen in der Natur und Gesellschaft.

Ob es nun so, wie weiter in dem Text angerissen, eintritt, kann ich nicht beurteilen.

Maunder Minimum

Bildunterschrift: TSI Varianten (mit den rekonstruierten Daten:… Lean JL Weltraum Sci Rev. 94, 39, 2000; Solanki SK, Krivova NA Solar-Phys 224, 197, 2004; Avdyushin SI, Danilov AD Geomagnetizm i aeronomiya 40, 3, 2000 vor 1978) und der Aktivität der Sonnenflecken seit 1611 und unsere Prognose ihrer Veränderungen nach 2009 (gestrichelte Linien) (Abdussamatov HALLO The Sun gibt die Climate of the Earth 2009, St. Petersburg, „Logos“ – 197 S.; The Sun gibt die Climate – Vierte Internationale Konferenz über Klimawandel in Chicago, Mai 2010:. Http://www. .heartland.org/environmentandclimate-news.org/ClimateConference4)

Bildquelle: Habibullo I. Abdussamatov
Measure temporary variations of shape and diameter of the Sun, as well as fine structure and dynamics of the granulation on the Service module of the Russian segment of the International Space Station

Erste Überlegungen zur Minimierung von Dauerfrostschäden

Sollte man in Auswertung eines Beitrages von Habibullo I. Abdussamatov weniger an Hitzeschäden und an die CO2-Doktrin glauben, sondern eher z. B. daran, ob alle Wasserleitungen auch tief genug eingegraben sind?

  • Und ob genug Heizöl vorhanden ist, um z.B. die Notstromgeräte für die Trinkwasserpumpen zu betreiben?
  • Und daran, was bei 3…? Monaten Dauerfrost mit minus 20…25 °C  alles nicht gehen könnte?
  • Was ist, wenn
    • Heizölautos nicht mehr fahren?
    • die Tankstellen kein Benzin mehr haben?
    • die Notstromanlagen ihr Öl aufgebraucht haben?
    • Wenn kein Wind weht und die „ach so guten“ Windkrafträder wochenlang still stehen?
    • Energie sich nicht erneuern lässt?
    • Hochspannungsleitungen wegen Raureif reißen?
    • der Katastrophenschutz wieder mal versagt?

Den Forschungen russischer Wissenschaftler zufolge erwartet uns nämlich eine kleine Eiszeit.

Erfahrungen mit eisigen Zeiten aus Ostdeutschland

Und wenn jemand mental auf die Eiszeit eingestellt ist, dann ist es der Osten Deutschlands.

Die etwas Älteren wissen, was kommen könnte!

Denn manche Winter im Osten waren besonders hart, besonders dann, wenn die Kohle in den Braunkohletagebauen nicht mehr gewonnen werden konnte.

„Kohle, Strom und Gas wurden knapp. In den Tagebauen der Leipziger und Senftenberger Braunkohlenreviere versagten die Abraumbagger den Dienst. Die eingefrorene Reichsbahn war außerstande, den vergrößerten Brennstoffbedarf der Städte zu decken. In den Großkraftwerken „Friedensgrenze“ und Vockerode fielen zeitweilig mehrere Turbinen aus, weil Eispanzer den Wasserzufluß blockierten. Die Binnenschiffe lagen fest und mit ihnen der größte Teil des zur Gaserzeugung benötigten Steinkohleimports. Trinkwasser wurde Mangelware.“

Damals hätte man sich das eine oder andere Atomkraftwerk zusätzlich gewünscht.

Und als in Magdeburg im Winter 1963 die Wasserversorgung ausfiel, wurde die Bevölkerung mit Armee-Wasserwagen versorgt.  Auf einem fuhr ich – nebenbei bemerkt – als Wasserausschenker mit.

Es war das Jahr 1963, in dem die Elbe bei Magdeburg  zufror.

Die Armee schaufelte Schnee in den Tagebauen.

Vielleicht war der Atomausstieg doch nicht so eine gute Idee?

Warm oder kalt? Was ist besser?

Maunder Minimum

 Bjørn Lomborg: 

Eine Schätzung für Großbritannien geht davon aus, dass ein Temperaturanstieg um 2 Grad Celsius 2.000 zusätzliche Hitzetote zur Folge hätte, aber die Zahl der Kältetoten um 20 000 pro Jahr verringern würde.

Vergleiche Kapitel “Tod in Europa” ab Seite 25 ” aus: Bjørn Lomborg: Cool it! Warum wir trotz Klimawandels einen kühlen Kopf bewahren sollten, Werner Roller (Übersetzer), Deutsche Verlagsanstalt 1. Auflage 2007

Was lehrt uns Frau Fiona Giusto aus Venedig?

Gefrorene Lagune und kalter Winter in Venedig!

Frau Fiona Giusto: „Wie kalt wird es eigentlich in Venedig im Winter? Das ist eine häufig gestellte Frage während einer Stadtführung. Unser internationales Publikum denkt offensichtlich, daß bei uns die Sonne immer scheine; das wäre schön!

Ihre bemerkenswerte venezianische Klimaseite (auch in deutsch) kann nur empfohlen werden und sie als Fremdenführerin sowieso!

Siehe auch den Beitrag:

Ist die Wasserwirtschaft auf die wahrscheinlich kommende kleine Eiszeit 2030 vorbereitet?

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Beitrag vom November 2011, überarbeitet am 13.01.2019