Kanalgestank

Kanalgestank muss nicht sein. Ursachen und eine innovative Lösung!

In diesem Beitrag geht es um die Beseitigung von Kanalgestank, verehrter Leser. Das mag für manche ein lustiges Thema sein. Kleine Jungs können sich geradezu begeistert von solchen Geschichten zeigen. Es genügt allein die Vorstellung und sie schütten sich aus vor Lachen, schon wenn sie an die dort unten schwimmenden Kupferbolzen denken.

Ist man aber ein „Kanalgestankbetroffener“, dann findet man Kanalgestank gar nicht nett. Ich werde also im weiteren Verlauf meiner Ausführungen versuchen, immer schön ernst zu bleiben. Wie Sie sicher schon bemerkt haben, kann ein solches Thema kurzweilig sein.

Und so würde es mich freuen, wenn ich Sie am Ende des Beitrages, der in einigen Abschnitten einer Glosse ähnelt, verabschieden darf.

Doch zunächst das Inhaltsverzeichnis:

1. Ursache oder Wirkung beseitigen? Das ist die Frage beim Kanalgestank!
2. Die Wissenschaft vom Kanalgestank
3. Manchmal sagen Bilder mehr als 1.000 Worte…
4. Kanalgestank – ausgewählte Ursachen
4.1 Unmittelbare Ursache des Kanalgestanks
4.2 Mittelbare Ursache des Kanalgestanks
4.3 Manchmal liegt es förmlich auf der Zunge, warum es stinkt!
5. Die dunkle Seite vom Kanalgestank
6. Voraussetzungen für öffentlichen Kanalgestank und es kommt auf das Maß an!
7. Verursacht Trinkwasserparen den Kanalgestank?
8. Und der Schluss!

1. Ursache oder Wirkung beseitigen? Das ist die Frage beim Kanalgestank!

Kanalgestank ist eine Wirkung und nun wäre die Frage zu beantworten, ob Sie, verehrter Leser, sich für die Beseitigung der Ursachen oder ihrer Wirkungen interessieren.

Im ersten Fall lesen Sie weiter, im zweiten Fall aber könnten Sie hier Ihre Zeit verschwenden. Ich darf deshalb auf zahlreiche Quellen verweisen, die im Web leicht zu finden sind und auf denen Mittelchen gegen die Wirkung von Kanalgestank angeboten werden. Diese Lösungen müssen nicht schlecht oder unzweckmäßig sein und sie haben in vielen Fällen durchaus ihre Berechtigung. Klug ist aber jener beraten, der wenigstens eine Alternative zu jenem kennt, was gerade im Angebot ist.

Nun, da Sie es offenbar bis hierhin geschafft haben ohne die Seite zu verlassen, erlaube ich mir mit dem Thema fortzufahren.

Analog, wie ein fauler Zahn aus dem Munde herausstinkt, hat man die Möglichkeit, den Gestank mit Deo, Nasenatmung oder Luftanhalten zu übertünchen und zu warten bis sich die Wurzel entzündet und sich geneigt zeigt herauszueitern. Man kann beim Zahnarzt das Problem beseitigen lassen. Das kann wehtun und im analogen Fall kostet die Beseitigung der Ursachen von Kanalgestank eben mehr Geld und Aufwand als nur der Kauf eines Deos.

Nun gibt es ja neben vielen eine menschliche Schwäche. Was er nicht sieht, interessiert ihn nicht und besonders dann nicht, wenn etwas so vor sich dahin schleicht, wie z. B. der Zerfall einer sehr teuren Kanalisation wegen Feuchtigkeit und Betonzersetzung, der Betonkorrosion genannt wird. Nur weil ich weis und es auch mehrfach erlebt habe, dass es Ausnahmen bei der Pflege der Kanalisationen gibt, habe ich mich zum Verfassen dieses etwas längeren Beitrages entschlossen.

An sich ist es ganz einfach und bekannt, wie folgende Analogie zeigt, die es zwischen eigenen Wohnräumen, die man meist bestens kennt und einer Kanalisation gibt: Wenn es in der Küche feucht wird, die Wände zu schimmeln beginnen und der Putz rieselt, spätestens dann weis man, es wäre besser gewesen ab und zu mal zu lüften. Das Problem ist im Fall der Kanalisationen nur, dass diese eben keine Fenster haben, die man ohne weiteres öffnen kann. Dafür haben aber ihre Schächte Deckel, meist mit Löchern, aber dazu später.

2. Die Wissenschaft vom Kanalgestank

Die „Kanalgestankwissenschaft“ ist tatsächlich eine solche. Nur wird das Teilgebiet der Be- und Entlüftung an Hochschulen oder Universitäten nicht mehr gelehrt. So um 1900 und bis vielleicht 1930, als es in den deutschen Städten häufiger als heute noch so richtig stank, da war die Ursachenbekämpfung durch Belüftung selbstverständlich und niemand kam damals auf die Idee Nitrat tonnenweise in die Kanäle zu kippen. Aber wie das mit dem Selbstverständlichen so ist; es ist nur dem Verständigen selbstverständlich (fremde Definition des Selbstverständlichen). Und weil es auf die Dauer den Professoren zu langweilig wurde immer Selbstverständliches zu predigen, geriet die Wissenschaft vom Kanalgestank in ihrer Komplexität in Vergessenheit und die Ingenieure blieben (natürlich nur diesbezüglich) teilweise unwissend.

Eine Ursache ist auch, dass der Wert des Studiums alter Fachliteratur völlig unterschätzt wird. Deshalb bleibt manche Erkenntnis verborgen, Erscheinungen werden falsch bewertet und das Rad wird neu und teurer erfunden. Vielleicht hat man auch für den Blick zurück keine Zeit. Man muss DIN’s, technische Regeln, Merkblätter und Richtlinien lesen und beachten.

Heute weis man, die Schachtdeckel haben Löcher und die Hausanschlussleitungen werden über Dach gezogen. Kaum ein Mensch weis aber noch warum.

Soweit die Vorrede und nun wird es etwas konkreter. Dabei werden Sie verstehen, dass es eigentlich nur um den faulen Zahn geht und nicht um den Gestank aus dem Munde. Der Zahn ist das Wertvolle, den es zu schützen gilt, doch zunächst:

3. Manchmal sagen Bilder mehr als 1.000 Worte…

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Mittlerweile verfügt das Institut für Wasserwirtschaft Halbach über umfangreiche Erfahrungen bei der Minimierung von Geruchsbelästigungen und Korrosionen in Kanalisationen, die 10 Jahre weit übersteigt.
Unsere in der Praxis bewährten Methoden erlauben es, Ihr Entscheidungs- und Investitionsrisiko gegen Null zu senken!

4. Kanalgestank – Ausgewählte Ursachen

4.1 Unmittelbare Ursache des Kanalgestanks

Im Schmutz- oder Mischwasserkanal fließt Abwasser und das stinkt unmittelbar verschieden und unterschiedlich intensiv.

Es ist eine Eigenschaft des sanitären Abwassers, die unter Erwachsenen nicht weiter erörtert werden braucht, dass es unbehandelt stinkt. Kinder dagegen können solche Themen erfreuen. Die psychologische Ursache zu erörtern, wäre auch ein interessantes Thema, würde aber den Umfang des Beitrages sicherlich noch weiter sprengen.

Besonders penetrant wird es, wenn man glaubt, es sei gut, Abwasser kilometerweit zu pumpen, weil dann der Bau einer kleineren Kläranlage gespart würde und dieser Glaube verstößt gegen den schon wenigstens 100 Jahre alten Erfahrungssatz:

Abwasser muss frisch auf die Kläranlage gelangen!

Der Geruch des Abwassers ändert sich mit zunehmendem Alter des Abwassers. Wie beim toten Tier. Das riecht nach dem Schlachten spezifisch und nach 14 Tagen im Hochsommer in der Sonne anders spezifisch.

Ich kenne einen Fall, da hat Abwasser zur Weihnachtszeit nicht nur aus einem Schachtdeckel unspezifisch „herausgemüffelt“. Fichtennadelduft lag in der Luft und dieser vertrug sich mit der Rostbratwurst überhaupt nicht. Was ich damit sagen will: Auch frischer Abwasserduft kann belästigen und in solchen Fällen bringt eine chemische Geruchsbekämpfung überhaupt nichts. Selbst wenn es nach faulen Eiern aus dem Kanaldeckel herausstinkt, dann kann man wohl mit Nitrat die Bildung des Schwefelwasserstoffes verhindern. Der neue Zustand wird sich dann dahingehend ändern, dass es nun nicht mehr nach faulen Eiern stinkt, sondern nach mehr oder weniger frischem Abwasser. Die Ursache ist simpel:

Wenn Kanalluft aus einem Kanaldeckel heraustritt, dann wird die Aerodynamik der Kanalhaltung durch die Zugabe von Chemie nicht geändert.

Wenn Sie das Übel an der Wurzel packen wollen, dann gehen Sie zum Experten für effiziente Be- und Entlüftungen von Teilkanalisationen und das sind wir. Sicher gibt es auch Fälle, in denen unsere Methode unzweckmäßig ist, aber das ist vor der Investition festzustellen.

4.2 Mittelbare Ursache des Kanalgestanks

Die mittelbaren Ursachen von Kanalgestank offenbaren sich schnell, wenn geprüft wird, warum es z. B. in manchen Städten oder Siedlungen häufig aus den Schachtdeckeln stinkt und warum dies in anderen Städten oder Siedlungen eher eine Ausnahmesituation ist.

Es liegt ganz schlicht an der Funktion der Be- und Entlüftung der Kanalisation.

In den Städten, in denen sie funktioniert, funktioniert sie korrekt und hinreichend wirkungsvoll und in den Städten oder Siedlungen, in denen es häufig aus dem Kanal herausstinkt, funktioniert sie eben nur mangelhaft oder gar nicht.

4.3 Manchmal liegt es förmlich auf der Zunge, warum es stinkt!

Früher – vor der Erfindung der Kanalisation in Europa (die alten Römer waren damals weiter) – hat es in den Städten immer und überall gestunken.

Heute ist es manchmal erstaunlich, warum es nicht noch mehr stinkt. Dazu folgende Ausführung. Zunächst schauen wir uns das schaurig schöne Bild des Untergrundes einer Großstadt an. Das Bild hat auch eine Geschichte. Der betreffenden Stadtentwässerung kam es unheimlich vor, in diese Abwasserflut – weil verbreitet, bequem und üblich – kesselwagenweise Nitrat zu schütten, um den Schwefelwasserstoff zu binden, der in diesem Abwasser nicht vorhanden war.

Kanalgestank

Foto 1: Es stinkt in diesem Kanal nach frischem Abwasser!

Kanalgestank

Foto 2: Ein Schachtdeckel sollte in der Regel Löcher haben!

Was fällt auf? Es gibt viel Luft und viel Abwasser. Und hier fließt förmlich ein Bach aus reinstem Abwasser! Die Besonderheit war und ist hier: Es handelt sich um frisches Abwasser und um eine Kanalatmosphäre mit unbedeutenden Spuren von Schwefelwasserstoff. Es ging also in diesem Fall nur um die Beseitigung des Geruches von frischem Abwasser. In den Bach Hineinfallen wäre unappetitlich und nicht nur deshalb zu vermeiden. Gegen den Strom können nur die Besten der Besten vielleicht 5 Minuten lang schwimmen. Aber das ist heute nicht das Thema. Nun stellen wir uns folgende Realität vor: Einige Meter stromabwärts (Bitte im Bild rechts lang!) befindet sich ein Schacht in die Oberwelt. Und der hat an seinem Ende einen Deckel mit Löchern. Auch wenn die Löcher verträumt klein sind. Man soll die Wirkung der Kleinen nicht unterschätzen! Es sind 16 an der Zahl mit einem Durchmesser von meist nur 38 mm, aber diese 16 Löcher haben zusammen einen äquivalenten Durchmesser eines Rohres DN 150 (15 cm) und da kann es im ungünstigen Fall ganz schön herausstinken. Und auf den Schachtdeckel steht ein Tisch mit einigen Stühlen und um den herum sitzen Gäste eines Boulevard Cafés. Den Tisch ziert z. B. ein duftender Cappuccino. Leute sitzen also 2 m über einer Abwasserflut und man wundert sich warum es stinkt! Zur Ehrenrettung sei gesagt, man fackelte nicht lange und löste das Problem kurzfristig durch Abdecken des Schachtdeckels mit Kunstrasen und mittelfristig endgültig durch Änderung der Aerodynamik der Kanalluftströmung und dies ohne dem Abwasserstrom Chemikalien zuzusetzen.

Gestand und Kaffee

Foto 3 bedarf keiner Erklärung.

Das hätte auch nicht viel gebracht, denn in der Nähe des Hauptsammlers gab es – wie schon erwähnt – nämlich einen Fichtennadelduftemittenten. Das führte dazu, dass es nicht immer nach frischem Abwasser stank, sondern mitunter auch deutlich nach Fichtennadelbadezusatz.

Und übrigens: Der auf dem Foto 1 gezeigte Kanal birgt eine Überraschung!

Wer hätte gedacht, dass der Kanalwind, der zwischen Wasserspiegel und unbenetzter Kanalwandung hier meist in Fließrichtung bläst, einem Volumenstrom von über 3.000 m³/h entspricht?

Dieser Betrag ist ein Mittelwert mehrerer Messungen. Und nun stelle man sich vor es gibt stromabwärts einen Einzelverlust, z. B. durch eine Vereinigung, eine Verengung oder eine Richtungsänderung. Die Konsequenz ist simpel: Die Aerodynamik verursacht eine lokale Luftdruckerhöhung und damit eine Luftströmung durch naheliegende Schächte nach oben und wer zufällig darüber steht, dem zieht es durch die Hosenbeine. 

5. Die dunkle Seite vom Kanalgestank,

wird dann beleuchtet, wenn Schwefelwasserstoff in der Luft liegt. Schwefelwasserstoff (H2S) ist ein Gas, das bei der Fäulnis von Biomasse entsteht, also auch wenn Abwasser sehr lange von der Anfallstelle zur Kläranlage fließen muss. Es ist extrem giftig und riecht schon bei geringen Konzentrationen nach faulen Eiern. Schwefelwasserstoff betäubt zudem ab einer bestimmten Konzentration ( 200 ppm = 0,2 Liter H2S pro Kubikmeter) die  Geruchsrezeptoren und kann dann nicht mehr gerochen werden. 5 Tausendstel H2S verteilt in einem Kubikmeter Luft töten in wenigen Sekunden.

Nun kommen wir zu der Analogie mit dem faulen Zahn zurück: Kanäle sind wenigstens genauso wertvoll wie Zähne eines Lebendigen. Der Gestank aus dem Kanal ist ein starkes Indiz auch dafür, dass der Kanal „kariös“ wird. Und das kann dann beim „Zahnarzt“ analog so ausschauen:

Kanalgestank

Foto 4: Durch falsche Kanalbelüftung trat in diesem Fall Schwefelwasserstoff aus dem Abwasser in den Schacht und wurde nicht – wie erforderlich – über die Entlüftungsleitung über Dach abgezogen. Der Schwefelwasserstoff löste sich im Kondenswasser und bildete im Schachtinneren schweflige Säure. Diese sehr aggressive Säure zersetzte nicht nur die Steigeisen, sondern auch den Zement der Fliesen auf der Berme (Auftritt neben dem Gerinne), wie an den fehlenden Fliesen zu erkennen ist. Das Ereignis wird auch biogene Korrosion genannt.

Kanalisationen sind nicht nur sehr teuer, sondern sie sollen theoretisch im besten Fall 80-100 Jahre halten. Zu einem anspruchsvollen Kanalbetrieb gehört es deshalb dafür zu sorgen, dass Frischluft in die Kanäle und Schächte gelangt, damit die unterirdischen Bauwerke trocken gehalten werden. Das dabei auch der Kanalgestank beseitigt wird, ist in Bezug auf die Werterhaltung ein willkommener Nebeneffekt.

Die korrekte Lüftung von Kanalisationen ist eine Aufgabe der Wartung von Kanälen aber diese ist nicht immer Stand der Technik.

Maßnahmen zur korrekten Belüftung von Kanalisationen sind teuer, in der Regel aber verhältnismäßig und damit Stand der Technik, weil eine trockene Kanalatmosphäre die Lebensdauer (Nutzen) der sehr teuren Kanalisationen gegenüber unbelüfteten Kanalisationen (normalerweise unnötige Sanierungskosten) spürbar verlängert. Daneben gibt es noch weitere Vorteile.

6. Voraussetzungen für öffentlichen Kanalgestank und es kommt auf das Maß an!

Dass Kanäle hin und wieder müffeln, muss hingenommen werden. Auch mit einer guten Gestaltung und Planung der Be- und Entlüftung von Kanalisationen ist nicht auszuschließen, dass es alle 365 Tage im Jahr nicht müffelt, denn die Be- und Entlüftungsöffnungen in Kanalisationen sind nur eine notwendige Voraussetzung dafür, dass es nicht aus den Kanaldeckeln herausstinkt. Die weitere/n notwendige/n Voraussetzung/en lautet/n:

  • Die Dichte der Kanalluft ist größer als die der Außenluft und/oder
  • der Wind, der über die Dächer bläst, hat genug Kraft, um die Kanalluft aus den Kanälen, über die Grundleitungen, durch die Fallleitungen der Häuser und die Abluftöffnungen im Dach zu saugen.

Die Konsequenz ist dann, dass Frischluft über die erwähnten Löcher der Kanaldeckel in die Kanalisation eindringt, diese trocknet, den Schwefelwasserstoff – sollte er anwesend sein – verdünnt und über Dach abzieht. Siehe dazu das folgende Foto:

Kanalgestank

Eine schlechte Be- und Entlüftung kann also viele Ursachen haben:

  • Mangelhafte Entlüftung des Kanals, weil nicht alle sanitären Fallleitungen über Dach gezogen wurden.
  • Mangelhafte Entlüftungen des Kanals wegen aufgelockerter oder fehlender Bebauung.
  • Mangelhafte Entlüftungen des Kanals wegen mangelhafter Belüftung (verschlossene Schächte, Einbau von Filtern).

Im Vergleich zu dem, was früher so investiert wurde, um den Kanalgestank loszuwerden, ist der Aufwand für eine Be- und Entlüftung, wie wir sie für Teilkanalisationen beherrschen, eher bedeutungslos. Gezeigt wird in der folgenden Abbildung eine „Hochschachtlüftung“, ausgeführt um 1880 in Blackpool (England). Die Schachtdeckel hatten damals noch keine Lüftungslöcher und die sanitären Fallleitungen wurden nicht über Dach entlüftet. Nur für diese Aufgaben gab es die im folgenden Bild dargestellten zwei Rohrsysteme.

Kanalgestank

Hochschachtlüftung, ausgeführt um 1880 in Blackpool (England). Links ist die Lufteinlasssäule zu sehen und an der Giebelwand des Hauses ist der Abluftkamin befestigt.


7. Verursacht das Sparen von Trinkwasser Kanalgestank?

Bei dem Beurteilen dieser These ist Zurückhaltung ratsam, denn wenn es stimmt, dass es unmöglich ist gegen den Wind zu stinken, dann kann das Wassersparen im Kanal nicht die Ursache für den Kanalgestank sein.

Erklärbar wäre, dass es häufiger und deutlicher stinken kann, wenn Trinkwasser gespart wird.

Im Grunde – wenn eine kleine Abschweifung erlaubt wird- ist das Trinkwassersparen im wasserreichen und gebildeten Deutschland sowieso eine äußerst komische Angelegenheit, denn

1. regnet es in der Sahara nicht deshalb häufiger, wenn die Deutschen Wasser sparen und

2. verursacht das Trinkwassersparen bei der Wasserverteilung und in der Kanalisation zusätzliche Kosten, die dann über Gebühren und Beiträge refinanziert werden.

Das übermäßige Sparen von Wasser in Deutschland verträgt sich nicht mit dem Verstand, von dem meint, er hätte davon nicht zu wenig. Sachlich ist das Komische also nicht erklärbar.

Insofern ist es klüger und nicht komisch sondern kostensparend, wenn rational und nicht emotional entschieden bzw. gehandelt wird. Aber das versucht die Masse der Menschen schon seit Tausenden von Jahren vergeblich. Als Erfahrungssatz mag gelten:

Wenn etwas komisch ist, dann hat man es

  1. tatsächlich mit Komik oder
  2. mit einem auf dem ersten Blick nicht offensichtlichen Geschäftsargument zu tun.

8. Und der Schluss!

Ich denke, es wurde dargelegt, dass Erfahrungen für die Bewertung praktischer und theoretischer Aerodynamik in Kanalisationen – also für die Untersuchungen und Bewertung von Kanalwinden schlechthin – im Institut für Wasserwirtschaft Halbach ausreichend seit mittlerweile über 10 Jahren vorliegen. Dabei wurden einige für die Effizienz notwendige Erfahrungen und Methoden in diesem Bericht unerwähnt gelassen.

Und wir haben neben Erfahrung auch Referenzen, die sich sehen lassen können.

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass alle ggf. erforderlichen Luftausbreitungsberechnungen der ö.b.u.v. Sachverständige Herr Dr. Krauß (SHN Chemnitz) bislang und sicher auch künftig in bester Qualität für uns bzw. für unsere Auftraggeber erstellte, denn Niemand will, dass die Kanalluft, die wir an der einen Stelle zwecks Belüftung absaugen an einer anderen Stelle in ein Schlafzimmer, von wem auch immer, bläst.

Angeboten wird eine solide Lösung und diese will gut vorbereitet sein, denn mitunter sind die Kanalwinde nicht oder nur schwer berechenbar.

So, und wenn Sie immer noch da sind und diese letzte Zeile lesen, dann staune ich über Ihr Interesse und es freut mich, weil der Beitrag nicht umsonst verfasst wurde.

U. Halbach




Überflutung

Überflutung – Ermittlung der Ursachen und Lösungswege

Die Ursachen einer Überflutung können vielfältig sein:

  • Starke Niederschläge?
  • Abflüsse, theoretische und tatsächliche!
  • Ungünstige Geländegestaltungen?
  • Waren Rückstausicherungen erforderlich?
  • Zu geringe Kanaldimensionierung?
  • Tatsächliche Leistung der Kanalisation?
  • Überflutung durch Kanalisationen?
  • Wege des Wassers?
  • Flutwege gepflegt und vorhanden?
  • Waren Flutwege erforderlich?
  • Flutung durch
    • Grundwasser?
    • bei Starkregen oberflächlich ablaufendes Wasser?
    • durch Gewässer?

Wer die Ursachen erforschte, der kennt auch Lösungen!

Unsere nachvollziehbaren und gut begründeten Gutachten zur Überflutung wurden schon in vielen Rechtsprechungen berücksichtigt.

Ein Beispiel unserer Mitwirkung: Urteil zur Überflutung eines Grundstückes

Siehe auch den Beitrag zur Bewertung einer Schadensursache als Rückstau, Einstau, Überstau und/oder Überflutung.

Weitere Informationen: Überflutung, Rückstau

Hatten Sie eine Überflutung? Dann denken Sie an die sofortige Beweissicherung bei Schäden infolge von Unwetter, Überflutung oder Rückstau!

Überflutung – Die Göltzsch tritt über ihre Ufer:

Überflutung Göltzsch 01 Juni 2013 _Nr05

Unscheinbar, aber das ist ein wichtiger Flutweg:

Fllutweg

Flutgraben Schackstedt – weiterer Verlauf

Siehe auch:

Rückstau

Ausgewählte Referenzen über Gutachten der Bewertung von Überflutungsschäden (Gutachten von U. Halbach, z.T. auch interdisziplinäre Zuarbeit und Mitwirkung)

 




Abwässer und verschmutzte Niederschlagswässer aus der industriellen Tierproduktion

Der folgende Beitrag zur Behandlung von Abwässern und verschmutzten Niederschlagswässern aus der industriellen Tierproduktion richtet sich an Landwirte. Zunächst ein kleiner Einblick in unsere umfangreichen und langjährigen Erfahrungen bei der Behandlung derartiger Abwässer.

(Kalkulationen zur wasserwirtschaftlichen Bewertung von Rindergülle sind am Ende des Beitrages zu finden.)

Zur Aufgabe:

Es geht um Niederschlagswässer, die bei der Ableitung von Flächen der industriellen Tierproduktion verschmutzt werden.

Standard ist inzwischen, dass Betriebe der industriellen Tierproduktion wenigstens zwei Kanalsysteme besitzen: Eines für Niederschlagswasser, das von unverschmutzten Dachflächen abgeleitet wird und eines für die Ableitung jenes Wassers, das auf verschmutzte Hof- und Straßenflächen fällt.

Zudem kann es noch Kanalfragmente für Silage und Melkhausabwässer geben.

Auch die beste Trennung der Niederschlagswässer, die auf das Gelände einer Milchviehanlage oder andere Tierproduktionsanlagen fallen, verhindert kaum ihre Verschmutzung durch folgendes ernstes Beispiel – hier jedoch solitär und aus den Schweizer Bergen:

Schweizer Kuhfladen - Original

Schweizer Kuhfladen im Angebot: Original, nachwachsend, nachhaltig, erneuerbar, energetisch, ganz sanft und garantiert 100 % Bio! Auch mit Echtheitszertifikat!

Ein starker Regen spült solche Stoffwechselendprodukte schnell in die Gewässer und dies besonders schnell, wenn die Grundlage keine Wiese, sondern z. B. eine Asphaltdecke ist. Ein Problem, wenn es viele Kühe und viele Haufen gibt.

Ebenso verschmutzen Futterresten, Stroh oder Abwässer aus Futtersilos das Niederschlagswasser. Solange die Sonne scheint und es nicht regnet, ist alles gut. Den Regenfall aber veranschaulicht folgende Dia-Show:

Da die Gewässerinspektion im Regenfall gewöhnlich unterbleibt, fällt es nicht weiter auf, wenn das abgeleitete Niederschlagswasser bei Regen etwas anders aussieht als Trinkwasser.

Überflutung Göltzsch 01 Juni 2013 _Nr02

Diese braune Farbe in diesem Gewässer kommt nicht aus Betrieben der industriellen Tierproduktion, sondern überwiegend von den Feldern der industriellen Pflanzenproduktion!

Abwasserpilze

Eine Konsequenz ungenügender Niederschlagswasserbehandlung kann ein Abwasserpilz im Gewässer sein.

Eine unstrittige Gewässerveränderung liegt dann vor, wenn man den Pilz ohne Mikroskop erkennen kann. Es handelt sich um eine unerwünschte Gewässerzustandsverbesserung für jene Tiere, die sich von derartigen Pilzen ernähren.

Abwasserpilz 5

Abwasserpilz, zu beobachten bei Sauerstoffmangel im Gewässer – heute ganz selten und in Deutschland vom Aussterben bedroht.

Ein Abwasserpilzchen muss keine Gewässerkatastrophe sein. Es kann beobachtet werden, wie nach einer gewissen Fließzeit manches Gewässer die Gewässergüteklasse 1 völlig ohne Aufregung und allein durch Nichtstun wiedererlangt. Das wundersame Geheimnis liegt in dem Naturgesetz mit dem Namen „Selbstreinigung“.

Reinigung landwirtschaftlicher Niederschlagswässer und -abwässer

Lösungen zur Reinigung der Abwässer und verschmutzten Niederschlagswässer aus der industriellen Tierproduktion sind vielfältig und es wäre wohl langweilig auf alle einzugehen.

Die Situation der Betriebswasserwirtschaft der industriellen Tierproduktion erfordert rationelle und kostengünstige Verfahren der Abwasserbehandlung.

Vorteilhaft sind jene, die vom Landwirt teilweise oder vollständig selber gebaut werden können. Mitunter tun es einfache Lösungen, denn ein Landwirt will und muss in erster Linie Tiere produzieren und keine Abwässer behandeln.

Eine Lösungsvariante der Behandlung verschmutzter Niederschlagswässer aus der industriellen Tierproduktion bestünde als erste Stufe aus zwei anaeroben Vorbecken, die wechselseitig betrieben werden. Z. B.:

  1. Becken 1 solange betreiben bis der Schlamm im Ablauf zu finden ist.
  2. Dann Becken 1 abstellen und Becken 2 in Betrieb nehmen.
  3. Wasser vom Becken 1 absaugen und in Becken 1 einleiten.
  4. Becken 1 trocknet z. B. 1 Jahr.
  5. Becken 1 mit Fahrlader beräumen.
  6. Wenn Becken 2 voll ist, Becken 2 abstellen und Becken 1 wieder in Betrieb nehmen.

Optional: Schlamm aus den Becken mit Güllefass entfernen.

Diese Lösung war in der kommunalen Abwasserreinigung früher Stand der Technik für kleine Anlagen und ist vereinzelt auch heute noch anzutreffen.

Weiteres dazu unter Anaerobe Vorbecken für Abwasserteiche.

Und für die nächsten Behandlungsschritte haben wir einfache Lösungen und wenn es sein muss, können wir aber auch auf hochtechnische Alternativen (z. B. Intensivbiologie) zurückgreifen.

Unsere diesbezüglichen Leistungen wären, je nach Situation und Bedarf:

  • Grundlagenermittlungen
    • Analysenplan
    • Ermittlung der Abwassermenge
    • Ermittlung der Frachten, vorzugsweise Nährstoffe CSB, BSB5
  • Erarbeitung von Varianten
    • Kostenkalkulationen
    • Nutzensanalysen und -bewertungen
  • verfahrenstechnische Berechnungen
  • Versuchskonzeptionen und -durchführung für den Risikoabbau
  • Aufgabenstellungen für Lieferung und/oder Planung
  • Projektsteuerung
  • Planungs- und Baukontrolle
  • Einfahrbetrieb
  • Gutachten

Einfahrbetrieb & Sauerstoffeintrag - Kläranlage iner MVA

Intensivbelüftung im Belebungsbecken der  Kläranlage einer MVA (Einfahrbetrieb)

Bezüglich der Leistungen „Versuchskonzeptionen und -durchführung für den Risikoabbau“ ist es wichtig zu wissen, dass die Reinigung landwirtschaftlicher Niederschlagswässer und -abwässer ziemlich unberechenbar sein kann.

Wer sicher gehen will, muss großzügig planen und bauen, oder er muss mit dem Bau und Betrieb einer großtechnischen Versuchsanlage (vielleicht 25 % der späteren Größe) Volumen und Leistungsvermögen der Endlösung begründen.

Rufen Sie uns an (+49 3761 5266) oder senden Sie eine E-Mail und Sie erhalten Referenzen.

Nun zum Abschluss noch ein kleiner Ausflug in die Güllenormative der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften:

Die Güllenormative der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften – mein Part war damals das Fachgebiet der Geflügelgülle – erlaubt Gülle mit der Fracht zu vergleichen, die häusliches Abwasser verursachen kann.

Gewählt wird als Beispiel 1 m³ Rindergülle. Hier nun einige Angaben über Rindergülle aus der Güllenormative:

  • 1 kg TM der Gülle verursacht 0,15 kg BSB5.
  • Der mittlere Gülle-TS beträgt ca. 6 % = 60 kg TM/m³ (Spannweite 4…10 %).
  • Also verursacht ein Kubikmeter 6 %-iger Gülle einen BSB5 in Höhe von 9 kg.
  • Der CSV übrigens, ist 7,33 mal größer als der BSB5.

Rechnen wir mit einem „Dorf-BSB5“ von 54 g BSB5/Ed, dann entspricht 1 m³ feinster Rindergülle – nach o. g. Prämissen – der täglichen Fracht des Abwassers eines Dorfes mit 167 Einwohnern (167 ≈  9/0,054) und wenn es mit 10 % dicke kommt, dann von 278 Einwohnern.

Ein weiteres Beispiel:

In einer Rindermastanlage (16.156 Plätze, männlich) fallen bei einer täglichen Lebendmassezunahme von 800-1000 g  nach Seite 12 der Normative für Gülleanfall täglich 390 m³ Gülle mit 7,4 % TS an. (Berücksichtigt wurde hier die gesonderte Ableitung des Reinigungswassers aus der Futterküche.)

Die Nährstoffe in der Gülle betragen für die Gesamtanlage (Aufzucht, Vormast und Mast) nach Seite 38 der Normative für Gülleanfall  630 t N/a und 140 t P/a. (Dabei wurden beim Stickstoff 10 % Verlust durch Stall, Aufbereitung und Lagerung berücksichtigt.)

390 m³ Gülle/d sind 131.400 m³ Gülle im Jahr. Daraus folgt bei 630 t N/a und 140 t P/a  eine Konzentration von 4,79 kg N/m³ Gülle und bzw. von 1,07 kg P/m³ Gülle.

In einem unscheinbaren „Güllefass“, gewählt wird ein Annaburger HTS 22.27, Baujahr 2010, mit 18.000 l Fassungsvolumen befindet sich dann eine Fracht von 86,2 kg N und 19,2 kg P.

(Bei kleineren Güllefässern wären die Frachten proportional herunter zu rechnen. Für z. B. 10 m³ Gülle gilt der Faktor 0,56.)

Nach der DWA A 131 verursacht ein Einwohner täglich eine Fracht von 10 g N und 2 g P.

Also:

Allein durch ein einziges Güllefass wird das betreffende Feld mit einer Fracht versehen, die der Abwasserfracht gemessen am Stickstoff, einer Kleinstadt von 8.622 Einwohner und gemessen am Phosphor von 9.600 Einwohner entspricht.

Und das alles muss fleißig aufs Feld aufgebracht werden. Es gibt keine Alternative.

Für erhebliche Abweichungen bei den Relationen der Güllefracht zwischen 1979 und 2016 erkenne ich keine Gründe.

Die Biogasanlagen reduzieren zwar den BSB5 und den nichtssagenden CSB. Die Nährstoffe bleiben in ihrer Fracht unverändert.

Wie man erkennt, ist bei der Gülle der CSB und BSB5 zweitrangig!

Aber das spielt kaum eine Rolle.

Peinlich wird es, wenn Kommunen die Versickerung biologisch gereinigten Abwassers in trockenfallenden oder nicht trockenfallende Gräben oder Vorfluter verboten wird.

Sachlich ist so etwas vielleicht in Trinkwasserschutzgebieten zu begründen, aber kaum einer von industrieller Landwirtschaft geprägten Gegend wie obiges Beispiel beweist.

Sicher ist die Güllenormative von 1979 nicht ohne Abstriche auf die modernen heutigen Tierproduktionsanlagen zu übertragen. Aber an der Tierphysiologie eines Rindes hat sich seit 1979 kaum etwas geändert. Die Kühe sehen immer noch gleich aus und verursachen Mist oder Gülle. Vielleicht nehmen sie heute schneller zu. Damit hätten sie aber auch eine größere Stoffwechselintensität. Das zu bewerten ist nicht mein Fachgebiet.

Für erhebliche Abweichungen bei den Relationen und Bewertungen der Güllefracht zwischen 1979 und 2016 erkenne ich keine Gründe.

Und schließlich:

Nach Reichholf, J. H. (Der Tanz um das goldene Kalb, Der Ökokolonialismus Europas, Verlag Klaus Wagenbach Berlin, 1. Auflage 2006) werden 2/3, also 133 Millionen Kubikmeter Gülle importiert, wobei es auf die eine oder andere Million wohl nicht ankommt. Hier eine seiner Feststellungen:

Die landwirtschaftliche Viehhaltung erzeugt wenigstens dreimal soviel Abwasser wie alle 82 Millionen Menschen in Deutschland.

Die Hauptquelle der Überdüngung ist also nicht die Getreideproduktion mit Einsatz von Mineraldünger, sondern die Abwasserproduktion der Tierhaltung.

Weitere Überlegungen unter: Nitrat und Phosphor im Gewässer.

Güllenormative

Normative für Gülleanfall und Trockensubstanzgehalt von Gülle sowie Richtwerte für Menge und Konzentration ausgewählter Gülleinhaltsstoffe in Anlagen der Rinder-, Schweine- und Legehennenhaltung Landwirtschaftsausstellung der DDR – Markkleeberg 1979

Autoren der Güllenormative:

Institut für Düngungsforschung Leipzig-Potsdam der AdL, Bereich Potsdam
Prof. Dr. sc. Heinrich Koriath; Dr. sc Klaus Ebert; Dr. sc. Günter Rinno; Chem. Ing. Eberhard Thalmann
unter Mitarbeit von
Forschungszentrum für Tierproduktion Dummerstorf-Rostock der AdL, Bereich Technologie der Schweineproduktion
Dr. sc. Werner Franz; Dr. Dieter Jaenisch
Bereich Tierernährung
Prof. Dr. sc. Fritz Weißbach; Dr. Horst Jung; Dr. Werner Jentsch
Institut für Rinderproduktion Iden-Rohrback der AdL, Dr. Hermann Вalzer; Dipl. Landw. Eckhard Kaiser
Institut für Geflügelwirtschaft Merbitz Dr. Helmut Trapp; Ing. Uwe Halbach
Institut für Pflanzenernährung Jena der AdL, Bereich Agrochemische Untersuchungen
Dr. Bodo Witter
VEВ Landtechnische Industrieanlagen Nauen, Betriebsteil Ferdinandshof
Dipl.- Landwirt Wolfgang Bruhn

Wer sich aber für die Schweinemast interessiert:

Kostenloses E-Book zum Thema Schweinemast & Schweinefütterung mit umfassenden Informationen

(Eine Verlinkung für www.agrarnetz.com)




Rohrhydraulik und Überflutung

Potentielle und kinetische Energie bei der Rohrströmung

Abbildung 1: Veranschaulichung der Druckverhältnisse in einem durchströmten Rohr mit Querschnittsreduzierung

Eine hydraulische Bewertung beruht auf einer energetischen Analyse[1].

Die Abbildung 1 dient dem grundlegenden Verständnis der Druck- und Energielinie in einem hydraulischen Längsschnitt.

Es ist üblich und zweckmäßig, die Energieformen[2] bei hydraulischen Betrachtungen in [m Wassersäule; m WS][3] zu berechnen, weil diese Ergebnisse dann keiner weiteren Umrechnung bedürfen und weil die Wasserstände sofort ablesbar sind. Bei den Fließvorgängen in Rohrleitungen ist es so, dass die potentielle Energie, auch Lageenergie genannt, der Lage des Wasserspiegels entspricht, den dieser z. B. in Glasrohren einnehmen würde, wenn die Rohrleitung Löcher hätte und in dieser Glasröhre[4] stecken würden.

Die Verbindung der Wasserspiegel in den Glasrohren wird auch Drucklinie genannt. Bis zu dieser Drucklinie hoch würde auch das Wasser aus einer senkrechten Undichtigkeit (z. B. Schacht auf dem Grundstück der Klägerin, siehe folgender Abschnitt) wie eine Fontäne spritzen abzüglich der durch die Strömung vor und in dem Schacht verursachten Reibungsverluste. Werden nun die Piezometerrohre etwas in die Rohrleitung hineingeführt und so abgewinkelt, dass ihre Öffnung von dem Wasser gerade angeströmt wird, so steigt der Wasserspiegel in diesen andersgearteten Piezometerrohr etwas höher und – sofern das Wasser fließt – auf jeden Fall über den Wasserspiegel der Drucklinie an der betreffenden Stelle.

Diese zusätzliche Wasserspiegelerhöhung in den Piezometerrohren wird durch den Staudruck verursacht.

Über der Drucklinie liegt also im Abstand des Staudruckes von

die Energielinie.

Die Höhe der Energielinie an einem bestimmten Leitungsabschnitt entspricht der an diesem Punkt noch vorhandenen Gesamtenergie[5].

Nimmt die Geschwindigkeit z. B. wegen einer Reduzierung oder einer Einengung zu, dann steigt der Staudruck und um dieses Maß senkt der Wasserspiegel [6] also die Drucklinie.

Siehe auch: Bernoullische Energiegleichung

(Die Abbildung und die Erklärung darf bzw. dürfen bei Angabe der Quelle – Institut für Wasserwirtschaft Halbach – beliebig genutzt werden.)

Potentielle und kinetische Energie bei der Rohrströmung in einem tatsächlichen Fall (Auszug aus einem Gerichtsgutachten)

Abbildung 2: Druck- und Energielinie in einem Beispiel

Situation:

Ein Bach fließt durch eine Verrohrung, in der sich ein Damm mit bestimmten Abmessungen befindet.

Kalkulatorisch war zu bestimmen, welche Konsequenzen ein Damm bei einem Durchfluss von 5,5 m³/s in der Verrohrung hätte.

Abbildung 3: Abschnitt der Bachverrohrung

Ergebnis:

Der Längsschnitt in der Abbildung 2 veranschaulicht die vom Damm verursachte Lage der Druck- und Energielinie bei einem Abfluss von 5,5 m³/s:

  • Dem Längsschnitt liegt eine Überflutung des **weges im Bereich der beginnenden Bachverrohrung zu Grunde. Diese bestimmt den Energiehorizont.
  • Der Energiehorizont wurde danach in einer Höhe von 353,17 m ü.N.N. nach Abwägung festgelegt.
  • Die relevante niedrigste Höhe der Straßenoberfläche im Bereich der **brücke wurde nach Kanalbestandsplänen [14] unter Berücksichtigung von zwei in der Nähe liegenden Schachtdeckelhöhen kalkuliert und dann mit einer Circa-Höhe von 352,85 m ü.N.N. angenommen.
  • Bedingt durch einen Einlaufverlust von 6 cm beginnt die Energielinie in der Verrohrung bei 353,11 m ü.N.N.
  • Aus der kinetischen Energie (0,12 m) für das Fließen des Wassers in der Verrohrung mit einer Geschwindigkeit von v = 1,56 m/s folgt der Beginn der Drucklinie in der Bachverrohrung in Höhe von 352,99 m ü.N.N.
  • Daraus folgt zum Schadensereignis eine Überflutungshöhe an diesem Punkt der Straße von 14 cm. Bei einer anderen Annahme der Überflutungshöhe als von 14 cm ändern sich die Höhen im Längsschnitt in gewissen Grenzen entsprechend dem Verhältnis 1 : 1.
  • Bis zum Damm weisen Druck- und Energielinie reibungsbedingt ein Gefälle von 0,13 % auf und verlaufen parallel zueinander. Dabei wurden vorhandene Querschnittsänderungen vernachlässigt.
  • Im Damm befanden sich zudem zwei Rohre DN 400 und DN 200, die bei der resultierenden Drucklinie zu einer hydraulischen Leistung von 1,5 m³/s führten (siehe Punkt 1.4 der Anlage 7).
  • Am Damm bestand ein verbleibender freier Querschnitt von 0,77 m² (siehe Tabelle 1 der Anlage 7) durch den sich der Abfluss von ca. 4 m³/s „quetschen“ musste.
  • Daraus resultierte in Beachtung des Kontinuitätsprinzips eine notwendige Geschwindigkeit von v = 5,2 m/s, die einen Energieverbrauch von 1,38 m verursachte. Das entspricht einer Absenkung der Energielinie um diesen Betrag.
  • Einzelverluste wurden nach BOLLRICH, (Technische Hydromechanik 1)
als Energie- und Drucklinienabsenkung berücksichtigt.
  • Nach dem Damm wurde ein ungestörter freier Abfluss mit einer Wasserstandshöhe von ca. 0,8 m und einer Fließgeschwindigkeit von 2,5 m/s angenommen. Die Energielinie liegt ab hier unter dem Rohrscheitel.
  • Die Fontäne, die über dem Schacht auf dem Grundstück der Kläger (Anlage K3, Blatt 1 der Prozessakte [1]) entstand, hatte somit wahrscheinlich eine Höhe von max. ca. 40 cm.
  • Dieser Wasserdruck genügte sehr wahrscheinlich selbst relativ schwere Schachtdeckel anzuheben (siehe hierzu den Punkt 5 in Anlage 7).
  • Wahrscheinliche Ursache des Überschwemmungsschadens auf dem Grundstück ***  am ***  zwischen 3.00 Uhr und 4.00 Uhr war der im Zuge der Bauarbeiten der Beklagten im Jahr errichtete Damm im unterirdisch verrohrten Dorfbach.

[1] Eine Berücksichtigung des Aspektes der Erneuerbarkeit der Energie kann aus wissenschaftlichen Gründen leider nicht berücksichtigt werden.

[2] hier potentielle und kinetische Energie

[3] Trotzdem das Internationale Einheitensystem (SI) für die Energie das Joule (Nm) vorsieht.

[4] auch Piezometerrohre genannt, daher Piezometerlinien

[5] kinetische + potentielle Energie

[6] in Abbildung 1 z. B. um 1,5 m. Im Falle aber, dass kein Wasser fließt – z. B. nicht dargestellter Schieber am rechten Rohrende
geschlossen – würden gemäß des Gesetzes der kommunizierenden Röhren alle Wasserspiegel in den Piezometerrohren
auf der Linie des Energiehorizontes liegen, d. h. Drucklinie = Energiehorizont.




Beweissicherung bei Schäden infolge von Unwetter, Überflutung oder Rückstau

Überflutung

Was tun? – Hinweise an Geschädigte

Inhalt:

1. Beweissicherung – ganz wichtig!
2. Was also sollte man selber machen?
3. Vorteile einer Dokumentation durch den Geschädigten
4. Änderungen an der Situation am Schadenstag
5. Über die Arbeit eines Gerichtsgutachters
6. Fachtechnische Ursache eines ausgewählten Rückstauschadens in Thüringen
7. Fachtechnische Ursachen einer ausgewählten Überflutung eines Betriebes in Sachsen
8. Die eher ohnmächtige Antwort der Grundstückseigentümer auf häufige Überflutungen
9. Weitere Quellen

 

1. Beweissicherung – ganz wichtig!

Im Ergebnis von Unwettern kommt es häufig zu Schäden durch Kanalrückstau und Überflutungen.

Wenn eine Schadensvergütung bei Gericht oder bei einer Versicherung geltend gemacht werden soll, ist ein Nachweis der Ursachen der Schäden notwendig.

  • Die Suche nach den Ursachen von Kanalrückstau und Überflutungen ist ein Schwerpunkt meiner Arbeit als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Abwasserbeseitigung.
  • Wichtig ist nicht nur die Klärung der Ursachen von Kanalrückstau und Überflutungen, sondern auch eine korrekte bzw. gültige Beweisführung nach den Gesetzen der Logik.

Dabei kann es sich z. B. um folgende Aufgaben handeln

  • Beweissicherung (Dokumentieren von Tatsachen bzw. deren Wahrscheinlichkeiten)
  • Feststellen der Ursachen der Überflutungs- oder Rückstauschäden
  • ggf. Mitwirken als Parteigutachter an der fachlichen Formulierung des Beweisantrages

Folgende Leistungsformen sind die Regel:

  • Privatgutachten
  • Versicherungsgutachten
  • Parteigutachten
  • Gerichtsgutachten

Auftraggeber können dabei z. B. sein

  • Privatpersonen
  • Unternehmen
  • Versicherungen
  • Kommunen
  • Abwasserzweckverbände

Bis Sie aber einen Sachverständigen vor Ort haben, sollten Sie selber eine Schadensdokumentation anfertigen, weil dies später für die Aufklärung der Ursachen nützlich sein kann.

Die Dokumentation zum Zeitpunkt des Geschehens ist häufig entscheidend für eine korrekte Ursachenbewertung!

2. Was also sollte man selber machen?

Dazu ist es erforderlich – wenn möglich – noch während des Unwetters oder unmittelbar danach den Weg des Wassers zu dokumentieren, Zeugen herbei zu rufen und in die Beweissicherung einzubinden.

Daneben ist der Schaden – wenn gefahrlos möglich – zu minimieren.

Bei der fotografischen Dokumentation ist zu beachten, dass zweckmäßigerweise zunächst ein Foto zur Übersicht gemacht wird und dann weitere Fotos von Detailansichten. Es muss später bewiesen werden können, wie die Fotos zuzuordnen sind. Detailaufnahmen sind zwar wichtig, sie erlauben aber ohne weitere Übersichtsaufnahmen keine Zuordnung und können damit ihren Beweiswert verlieren.

Dokumentation des Weges des Wassers! Woher kam es? Wohin floss es? Dokumentation der Wasserstände!

Mir ist bekannt, dass der Geschädigte vor einem Dilemma steht: Entweder er dokumentiert den Schadenshergang oder er rettet sein Hab und Gut.

Eine Wahl, die ihm keiner abnehmen kann. Wenn er aber Glück hat, gelingt ihm beides.

(Die Schwierigkeit, die der Sachverständige bei der Bewertung der Schadensursachen hat, ist die, das er nachträglich die Wahrheit (wahr oder falsch) nicht mehr feststellen kann, sondern vielleicht nur noch die Wahrscheinlichkeit zu bewerten vermag. Liegt dagegen vom Geschädigtem eine nachvollziehbare und schlüssige Dokumentataion vor, dann sollte die nachträgliche Bewertung des Schadensherganges durch den Sachverständigen einen recht hohen Grad an Wahrscheinlichkeit erhalten. )

Wer es ganz vorbildlich machen will, fügt die Fotos mit Bildunterschrift in ein Worddokument ein und formuliert einen kleinen Text darunter, aus dem zu entnehmen sein soll, was mit den jeweiligen Fotos bewiesen wird. Aus dem Dokument sollte auch hervorgehen, wer die Fotos wann gemacht hat, wer den Text wann verfasst hat. Bei unmittelbaren Fotos ist auch die Uhrzeit zu notieren. Hilfreich sind auch Videoaufnahmen von dem Geschehen.

Inhalt der Dokumentation, z. B.:

  • Kurzbeschreibung des Schadensereignisses
    • Datum, Uhrzeit (von bis)
    • Abläufe
    • Situation
  • Namen der Zeugen
  • Fotodokumentation über die Ursachen der Überflutung , insbesondere Dokumentation des Weges des Wassers, das die Überflutung verursachte
  • Fotodokumentation der Schäden

Mit der Anzahl der Fotos sollte man nicht zu geizig sein. Ein Foto mehr aus einer anderen Sicht ist immer besser als eines zu wenig.

3. Vorteile einer Dokumentation durch den Geschädigten

  • Derlei Dokumentationen sind für den Gerichtsgutachter oder den Gutachter einer Versicherung hilfreich bei der Ursachenfindung.
  • Für den Parteigutachter bzw. für den Anwalt sind sie ebenso hilfreich für seine Argumentation.
  • Der Vorteil einer parteilichen Beweissicherung liegt oft in der unmittelbaren Dokumentation des Vorganges. Meist sind es die Geschädigten, die zu allererst feststellen oder vermuten, welche Ursachen das Schadensereignis hatte. Die Aufgabe, dies kritisch und nachvollziehbar zu überprüfen, ist dann Sache des Gerichtssachverständigen, der mitunter aber erst Monate oder mitunter auch Jahre später beauftragt wird, zu klären, wie der Schaden entstand.
  • Die Ursachen von Überflutungen oder von Ereignissen und die Bedingungen, die dazu führten, lassen sich im Nachhinein mitunter meist nur schwierig oder auch nicht mehr sicher feststellen. Deshalb kommt es darauf an, die Situation, die zum Schadenszeitpunkt geherrscht hat, nachvollziehbar und plausibel zu dokumentieren.
  • Eine 100 %-ig sichere Ursachenfeststellung ist nach dem Schadensereignis eher eine Ausnahme. Deshalb kann es auf jede zusätzliche Information ankommen.

Ob Sie – als geschädigte Partei – aber die Dokumentation nicht, teilweise oder vollständig dem Gerichtsgutachter übergeben, muss Ihr Rechtsanwalt entscheiden!

4. Änderungen an der Situation am Schadenstag

Änderungen an der Situation am Schadenstag, wie z. B. Geländeregulierungen, Änderungen an der Grundstücksentwässerung vor der Beweissicherung sind problematisch für die anschließende Beweisführung. Wenn Sie Änderungen vorhaben, sollten Sie dies unbedingt mit Ihrem Anwalt vorher besprechen.

5. Über die Arbeit eines Gerichtsgutachters

Ein Gerichtsgutachter ist in der Regel ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger, der von einem Gericht den Auftrag erhielt in einem bestimmten Rechtsstreit als Gutachter Tatsachen festzustellen und diese Tatsachen und/oder Zusammenhänge fachlich zu bewerten.

Der Sachverständige wird und muss unabhängig von Ihren eigenen Aufzeichnungen selber eine Dokumentation über den Schadenshergang anfertigen.

Ein Gerichtsgutachter ist aber verpflichtet, Ihre Dokumentation zur Kenntnis zu nehmen und ggf. als Parteivortrag zu bewerten.

Die Dokumentationen der Geschädigten oder der Parteien sind Parteivorträge, die immer zweitrangig vor den Bewertungen eines Gerichtsgutachter sind.

Entscheidend ist aber das, was der Gerichtsgutachter feststellt.

Der Gerichtsgutachter darf – wenn er es nachvollziehbar begründen kann – den Parteivorträgen folgen, wobei Feststellungen eines öffentlich vereidigten Sachverständigen – wenn er als Parteisachverständiger arbeitet – mitunter ein besonderes Gewicht haben.

Ratsam ist die unverzügliche Beauftragung eines ö.b.u.v. Sachverständigen für Abwasserbeseitigung zur Dokumentation der Ursachen des Wasserschadens.

Insbesondere soll er – wenn noch möglich – den Weg des Wassers beweisen.

Für die Bewertung der Wasserschäden (Kosten) an sich, benötigt man andere Sachverständige.

In den folgenden Ausführungen werden die Ursachen zweier tatsächlicher Schäden anschaulich dargestellt. Es handelt sich um Auszüge aus zwei Gerichtsgutachten von mir.

6. Fachtechnische Ursache eines ausgewählten Rückstauschadens in Thüringen

Diese Rückstausicherung befand sich im Ablauf einer Kleinkläranlage. Schweflige Säure, die aus den Kanalgasen gebildet wurde, zerstörte die Wellen der Rückstausicherung, so dass diese nicht mehr funktionieren konnten. Zudem ist eine derartige Rückstausicherung für fäkalisches Abwasser nicht zugelassen.

 

7. Fachtechnische Ursachen einer ausgewählten Überflutung eines Betriebes in Sachsen

In das dargestellte Einzugsgebiet eines trockenfallenden Grabens wurde ein Gewerbegebiet geplant.

Blick in das Einzugsgebiet

Durch den Neubau dieser Straße wurde der natürliche Abfluss gestört. Der „Bach“ floss dann zunächst oberirdisch teilweise auf den Straßen des Gewerbegebietes entlang und fand dabei einen Weg in das Werk, den er ohne die Straßenbaumaßnahme nicht genommen hätte.

Dieser Einlauf war ursprünglich für das oberflächlich ablaufende Niederschlagswasser des 38 ha großen Einzugsgebietes vorgesehen. Er verstopfte durch das von den Feldern abgeschwemmte Rechengut.

Einlaufbauwerk mit Geröll- und Sandfang nach ATV-Regelwerk A 241. Bei dieser regulären Lösung – oder gleichwertig – wäre der Schaden möglicherweise nicht aufgetreten.

 

8. Die eher ohnmächtige Antwort der Grundstückseigentümer auf häufige Überflutungen

Das sind Indizien, für den Weg des Wassers bei Überflutungen.

Schutz einer Toreinfahrt

Schutz eines Kellerfensters vor Überflutung – Wir haben es hier recht wahrscheinlich mit einer häufigen Überflutungssituation zu tun. Bei einer einmaligen Überflutung hätte sich der Hauseigentümer wohl noch keine Sandsäcke organisiert.

 

9. Weitere Quellen:

Überflutung, Rückstau

Überflutungsschäden durch mangelhafte Einlaufbauwerke

Siehe auch:

Gerichtsgutachten

Gutachter Uwe Halbach
Berufliche Entwicklung
Ausgewählte Gutachten
Gerichtsgutachten und Gerichtsprozess

Rückstau

Ausgewählte Referenzen über Gutachten der Bewertung von Überflutungsschäden (Gutachten von U. Halbach, z.T. auch interdisziplinäre Zuarbeit und Mitwirkung)

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