Abwasserbeseitigung

Was ist unter dem Chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) einer Wasserprobe zu verstehen?

2019-04-08T19:24:49+02:0007. April 2019|

Der CSB ist grundsätzlich kein Gewässerschadstoff! Er ist nur Indiz für harmlose oder auch schädliche Wasserinhaltsstoffe! Erhebliche, aber harmlose CSB - Konzentrationen im Ablauf des Vogtlandsees. Ursächlich sind natürliche Abbauprodukte, wie z.B. Huminsäuren.   Referat Der CSB ist grundsätzlich kein Schadstoff und er ist nicht eindeutig interpretierbar. Zum Verständnis: Ein CSB-Messergebnis ist wie [...]

Sauerstoffeintrag in Belebungsbecken mittels Druckstrahler als Alternative bei Sauerstoffdefiziten

2019-04-02T08:47:09+02:0030. März 2019|

Referat Der Sauerstoffeintrag eines Druckstrahlers Vorgestellt wird ein in Vergessenheit geratenes Verfahren zum Sauerstoffeintrag in Belebungsbecken von Kläranlagen. Genutzt wird dabei das Injektorprinzip mit der Besonderheit, dass das Treibmedium – hier sauerstoffarmes Abwassers oder Belebtschlamm – ringförmig in der Düse die Luftsaugleitung umschließt und die angesaugte Luft hinreichend feindispergiert aus dem Diffusor als Druckstrahl sich [...]

Ein Überflutungsnachweis erfordert mitunter auch die Leistungsbewertung der Rohrhydraulik

2019-04-03T06:59:55+02:0014. März 2019|

Es ist möglich, den Überflutungsnachweis vor der Überflutung zu führen, aber häufig auch - vor allem im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten - nach der Überflutung die Ursachen zu beweisen. In dieser Sache zunächst ein kleiner Einblick in die Rohrhydraulik: Potentielle und kinetische Energie bei der Rohrströmung Die hydraulische Bewertung von Überflutungsursachen beruht auf einer energetischen Analyse[1]. [...]

Kosten-Nutzen Überlegungen zur Eliminierung von Phosphor

2019-03-28T14:56:43+02:0013. März 2019|

Phosphor Literaturauszug des veröffentlichten Manuskriptes von O.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dr.h.c. Helmut KROISS Kosten-Nutzen Überlegungen zur Abwasserfiltration, 22. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 13.03. - 15.03.1996 in Erfurt, Gewässerschutz - Wasser - Abwasser, Band 156, Seite 25/1 - 25/12 Aachen 1996 Zitat: "6    Schlussfolgerungen  Die (Flockungs-) filtration ist zweifellos ein Verfahren nach dem "Stand [...]

Abwasserbehandlung in der Landwirtschaft

2019-03-28T14:56:47+02:0019. Februar 2019|

Der folgende Beitrag über die Abwasserbehandlung in der Landwirtschaft, bzw. über die Behandlung von Abwässern und verschmutzten Niederschlagswässern aus der industriellen Tierproduktion richtet sich an Landwirte. Zunächst ein kleiner Einblick in unsere umfangreichen und langjährigen Erfahrungen bei der Behandlung derartiger Abwässer. (Kalkulationen zur wasserwirtschaftlichen Bewertung von Rindergülle sind am Ende des Beitrages zu finden.) Zur [...]

Maunder Minimum wiederholt sich wahrscheinlich!

2019-03-28T14:56:57+02:0019. Dezember 2018|

Das Maunder Minimum wiederholt sich als kleine Eiszeit wahrscheinlich im Jahr 2042 +- 10 Jahre! Zur Frostprognose bzw. zum Maunder Minimum eine Quelle aus Russland: Habibullo I. Abdussamatov Measure temporary variations of shape and diameter of the Sun, as well as fine structure and dynamics of the granulation on the Service module of the Russian [...]

Ist die Wasserwirtschaft auf die wahrscheinlich kommende kleine Eiszeit 2030 vorbereitet?

2019-03-28T14:56:59+02:0018. Dezember 2018|

Zunächst war zu klären, was machen wir mit der Klimaerwärmung, da nun neuerlich eine Eiszeit angekündigt wird? Beeinflusst die CO2-Konzentration tatsächlich das Klima? Der Effekt des CO2 auf die Temperatur ist umstritten; oder darf man schreiben unter Laien umstritten? Für den Physiker Herrn Dr. Ralf D. Tscheuschner ist die Sache klar. Er behauptet sogar mit [...]

Kläranlagen bewerten!

2019-03-28T14:57:02+02:0012. Dezember 2018|

Kläranlagen Bewertung Ermittlung von Leistungsreserven und/oder Leistungsdefiziten Minimierung des Investitionsrisikos durch korrektes Bewerten von Kläranlagen ! Es ist immer gut, wenn man als Kläranlagenbetreiber die Leistung und das Leistungsvermögen seiner Kläranlage kennt. Mittlerweile beschäftigen sich auch höherer Wasserbehörden mit dem Leistungsvermögen von Kläranlagen und bewerten des zumeist mittels einer Software, z.B. mit Denika. Stellen sie [...]

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Schwermetall im Klärschlamm? Wir können vielleicht helfen!

2019-03-28T14:57:09+02:0023. August 2018|

Schwermetall im Klärschlamm? Wir können vielleicht helfen! Wie man sieht, haben wir mit Schwermetall keine Schwierigkeiten und die Hantel hält nicht nur ein Ingenieur unseres Hauses mühelos waagerecht und auch noch ohne dabei zu zittern. Auch unser Chemiker kann hier mithalten und er kann zudem die Hantel chemisch bewerten. Haben Sie eine Schwermetallaufgabe mit Ihrem [...]

Es gibt ihn nicht, den guten Gewässerzustand!

2019-03-28T14:57:15+02:0014. Juni 2018|

Gewässerzustand Die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinien mit dem Ziel des guten Gewässerzustandes ist oft in hohem Maße unlogisch, unsachlich und beliebig. Verwechselt wird dabei zudem das Ziel mit dem Mittel. Zur Beliebigkeit kommt es wegen abstrakter Begrifflichkeit des Gewässerzustandes. Abstrakte Begriffe sind beliebig deutbar und wesentliche Ursache mancherlei fragwürdiger Aktionen. Wer sich als echter Naturfreund die [...]

Perspektiven der Wassergütewirtschaft 2050

2019-03-28T14:57:18+02:0026. April 2018|

Wassergütewirtschaft Ein Vorwort für Wasserwirtschaftler Den naturwissenschaftlich interessierten Leser erwartet ein bislang m.E. kaum berücksichtigter, aber sehr wertvoller und aufschlußreicher Beitrag zur Wassergütewirtschaft von der TU Wien. Allein die nachvollziehbare Relativierung des Schadstoffbegriffes nimmt vielen Passagen in den deutschen und EU-Vorschriften ihre Begründung. Und in der Tat: Paracelsus würde über mancherlei Formulierungen der EU - [...]

Falsche Kostenvergleichsrechnungen sind kein Wirtschaftlichkeitsbeweis für die Vorzugsvariante!

2019-03-28T14:57:23+02:0022. März 2018|

Uns ist aufgefallen, dass sehr viele Kostenvergleichsrechnungen methodisch falsch sind. Damit sind auch die Ergebnisse falsch, die mit derartig falschen Methoden erzielt wurden. Für die Anwendung jeder Methode sind besondere Voraussetzungen (Bedingungen) einzuhalten. Nur dann ist das Ergebnis korrekt. So ist z. B. jedem klar, dass man beim Marathonlauf kein Pferd an den Start lässt. [...]

Überwachungswert für Kläranlagen

2019-03-28T14:57:30+02:0009. Januar 2018|

In dem Beitrag wird bewiesen, wie einige Vorschriften im Wasserhaushaltsgesetz, in der Abwasserverordnung und im Abwasserabgabengesetz die Effizienz einiger wasserwirtschaftlicher Maßnahmen nachhaltig verhindern.  Die Fehlregulation ist auf unlogische und unwissenschaftliche Vorschriften zurückzuführen. Der Zustand bzw. die Widersprüche in der Gesetzgebung ist bzw. sind in Fachkreisen seit Jahren bekannt.Überwachungswert Ein Gleichnis anstelle der EinleitungÜ Neulich beim [...]

Schlammabfuhr aus Kleinkläranlagen – Hinweise für Klärgrubenbesitzer

2019-03-28T14:58:05+02:0007. Oktober 2017|

Zur Schlammabfuhr aus Kleinkläranlagen Welche Aufgaben hat eine Abwasserfaulgrube (Kleinkläranlage nach DIN 4261-1)? (In dem Fall, dass der Kleinkläranlage nach DIN 4261-1 eine biologische Stufe nachgeschaltet ist, wird in der Regel der in der nachgeschalteten Stufe anfallende Schlamm ebenfalls in der 1. Kammer der Abwasserfaulgrube sedimentiert und gelagert. Diese Schlammengen (Überschußschlamm)  können den Abfuhrzyklus erheblich [...]

Dichtheitsprüfung der Hausanschlüsse – fast witzig?!

2019-03-28T14:58:12+02:0005. März 2017|

Dichtheitsprüfung Wat stinkt, dat düngt! Diesmal nicht von mir - es kommen auch andere darauf: "Fast Witzig ist nun die Verordnung des Landeswasserschutzgesetzes NRW § 61, das die Dichtigkeitsprüfung der Hausanschlüsse der Kanalisation vorschreibt. Für viel Geld muss der Hausbesitzer sein Kanalsystem überprüfen lassen, ob an irgendeiner Stelle eine Undichtigkeit besteht, während möglicherweise auf der [...]

Geschichte der Kanalreinigung

2019-03-28T14:58:15+02:0015. Februar 2017|

Kanalreinigung - So geht es leichter! - 1962   Unterkunftswagen für eine Brigade. Trennung zwischen Aufenthalts- und Vorraum. Im Vorraum kann Gerät abgestellt werden. VEB (K) Wasserwirtschaft Leipzig Vorwort zum Vorwort von Uwe Halbach: Als ich kürzlich in der Fachbibliothek meines Vaters kramte, fiel mir diese kleine Broschüre in die Hand. Ich fand die [...]

Korrekte Be- und Entlüftung einer Kanalisation verhindert Kanalgestank

2019-03-28T14:58:19+02:0014. Februar 2017|

Ist die Be- und Entlüftung einer Mischwasserkanalisation mangelhaft oder nicht leistungsfähig, dann kann es Kanalgestank geben! Voraussetzungen für öffentlichen Kanalgestank... ...und es kommt auf das Maß an! Dass Kanäle hin und wieder müffeln, muss hingenommen werden. Auch mit einer guten Gestaltung und Planung der Be- und Entlüftung von Kanalisationen ist nicht auszuschließen, dass es alle [...]

Schwefelwasserstoff in Kleinkläranlagen

2019-03-28T14:58:24+02:0010. Februar 2017|

Schwefelwasserstoff als Ursache einer Geruchsbelästigung Siehe auch:  Kanalgestank muss nicht sein. Ursachen und eine innovative Lösung! Kurzfassung Schwerpunkt des folgenden Gutachtenauszuges ist die Darstellung von Ursachen und Wirkungen bei Geruchsbelästigung durch Kleinkläranlagen. Ausgangspunkt war die Errichtung einer Mehrkammerabsetzgrube nach DIN 4261, Teil 1. Wegen starker Geruchs- und Korrosionsprobleme wurde eine Kleinkläranlage nach DIN 4261, Teil [...]

Rückstau, Rückstauebene und Rückstausicherung

2019-03-28T14:58:29+02:0008. Februar 2017|

Der Rückstau im Kanalnetz als sekundäre Ursache von Grundstücksschäden Uwe Halbach ö.b.u.v. Sachverständiger für Abwasserbeseitigung Rückstaugutachten Inhalt: Welche Vorgänge laufen beim Rückstau ab? Wann ist ein Rückstau nicht möglich? Wer ist für die Rückstausicherung verantwortlich? Wirkung von Rückstausicherungen Wirkung von Rückstausicherungen an falscher Stelle Gebäudeschaden bei undichter Grundleitung und Kellerlenzung bei hohem Grundwasserstand Rückstauschleifen Bezug [...]

Verschlechterungsverbot nach Paragraph 27 widerspricht konkretem Gewässerschutz

2019-03-28T14:58:36+02:0030. Januar 2017|

Übermäßiger Gewässerschutz kann gegen das Verschlechterungsverbot nach Paragraph 27 verstoßen! In diesem Beitrag geht es um die Darstellung der Tatsache, dass der praktizierte Gewässerschutz - also in der Weise wie er offiziell verfolgt wird - keineswegs selten seine Ziele gerade dann verfehlt, wenn er wasserrechtliche Regelungen rigoros umsetzt. Das ist komisch, ist aber so! ("Keineswegs [...]

Überflutung – Ermittlung der Ursachen und Lösungswege

2019-03-28T14:58:38+02:0027. Januar 2017|

Die Ursachen einer Überflutung können vielfältig sein: Starke Niederschläge? Abflüsse, theoretische und tatsächliche! Ungünstige Geländegestaltungen? Waren Rückstausicherungen erforderlich? Zu geringe Kanaldimensionierung? Tatsächliche Leistung der Kanalisation? Überflutung durch Kanalisationen? Wege des Wassers? Flutwege gepflegt und vorhanden? Waren Flutwege erforderlich? Flutung durch Grundwasser? bei Starkregen oberflächlich ablaufendes Wasser? durch Gewässer? Wer die Ursachen erforschte, der kennt auch [...]

CSB – Kein Beweismittel einer Gewässerverschmutzung

2019-03-28T14:58:42+02:0011. Januar 2017|

Der CSB (Chemischer Sauerstoffbedarf) wird in einem Labor ermittelt. Die Reaktionsbedingungen zur Messung des CSB sind so lebensfeindlich und kommen im Wasser oder im Gewässer nicht vor, so dass das CSB-Laborergebnis unmöglich und mit Gewissheit auf Wasser, Gewässer oder auf die Natur übertragbar ist. In den Anhängen zum Wasserhaushaltsgesetz wird von der falschen Annahme ausgegangen, [...]

Ein guter wasserchemischer Zustand auf Biegen und Brechen?

2019-03-28T14:58:44+02:0011. Januar 2017|

Ein guter wasserchemischer Zustand ist für sich allein gesehen ein recht einfältiges Ziel. Trotzdem ist er aber bei vielen wasserbehördlichen Entscheidungen immer noch das Maß aller Dinge bzw. das k.o.-Kriterium für vernünftige und verhältnismäßige Alternativen. Im Falle einer geplanten oder aktuellen Überwachungswertverschärfung wäre aus wasserwirtschaftlicher Sicht vor einer kompromisslosen wasserchemischen Zieldefinition ein Nachweis der Verhältnismäßigkeit [...]

Kleinkläranlage mit Belebtschlamm – Überlegungen zu ihrer Effizienz

2019-03-28T14:58:52+02:0003. Januar 2017|

Gegenstand des folgenden, etwas längeren Beitrages ist die Erläuterung der Funktion einer Kleinkläranlage, welche das Abwasser mittels Belebtschlamm reinigt. Anregung für diese Seite waren zahlreiche Anfragen zu dem Thema und auch ein Gutachten über eine Kleinkläranlage, die in diesem bekannten Fall unzuverlässig funktionierte. Die Ursache für das Versagen dieser Anlage lag in der mangelhaften Kontrolle [...]

Stand der Technik, DIN-Vorschriften sowie rechtliche Auslegung

2019-05-16T14:48:50+02:0012. Dezember 2016|

Der Stand der Technik These zur rechtlichen Auslegung des Standes der Technik und von DIN-Vorschriften: Nach einer etwas länger zurückliegenden Rechtsprechung lassen sich als anerkannte Regeln der Technik diejenigen Prinzipien und Lösungen bezeichnen, die in der Praxis erprobt und bewährt sind und sich bei der Mehrheit der Praktiker durchgesetzt haben. (Quelle: NVwZ–RR 1997, 214 - [...]

Geschützt: BTB

2019-03-28T14:59:04+02:0024. Oktober 2016|

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Bodenabtrag von Intensivflächen bei Starkregen

2019-03-28T14:59:07+02:0011. Oktober 2016|

"Wenn die Landwirtschaft sprichwörtlich den Bach runtergeht" "Gerade aus Maisfeldern in Talauen und an erosionsgefährdeten Hängen fließt das Wasser besonders schnell ab. Dabei wird in erheblichem Umfang Oberboden ausgeschwemmt." "Laut Erosionsatlas beträgt der Bodenabtrag auf Intensivflächen bis zu 15 Tonnen pro Hektar und Jahr –bei einzelnen Starkregenereignissen sind Abträge von mehr als 100 Tonnen nachgewiesen." [...]

Zustandsbewertung der Gewässer – Ökologischer Einklang

2019-03-28T14:59:13+02:0001. Juni 2016|

Ooom Zum "ökologischen Einklang" folgendes Zitat: "Unberücksichtigt bleiben der Zusammenhang zwischen Stabilität und Mangel, der größere Änderungen einfach verhindert, und die tatsächlichen Ungleichgewichte in der Natur, ohne die sie gar nicht funktionieren könnte. Zwei Beispiele sollen verdeutlichen, daß es ausgerechnet die »balancierten« mittleren Zustände sind, die zwar als solche wünschenswert wären, sich aber nicht so [...]

Stand der Technik auf Madeira

2019-03-28T14:59:16+02:0029. Januar 2016|

Eine Glosse Lumpenschieber: Stand der Technik auf Madeira? Na klar! Dieses tolle 2-Wege-Absperrorgan - einen Lumpenschieber nämlich - fand ich bei einer Wanderung durch eine Ortschaft der Insel Madeira. Bestimmte Dinge sind nur aus der Entfernung korrekt zu bewerten. Überraschen kann dabei das Umschlagen der Meinungen in dem Maße, wie man sich vom betrachtetem Gegenstand [...]

DDR-Kleinkläranlagen sind nach DIN 4261-1 gleichwertig

2019-03-28T14:59:47+02:0014. September 2015|

Leistungssteigerungen bei Kleinkläranlagen nach DIN 4261-1 und nach TGL 7762... ...zu spät erkannt? Die folgende Tabelle beweist, dass die durchflossenen Faulgruben (Kleinkläranlagen) im Laufe der Jahre immer leistungsfähiger wurden. Die Ursache liegt in der Differenz zwischen der hohen Bemessungsabwassermenge und der viel niedrigeren tatsächlichen Abwassermenge. Zudem ist noch zu berücksichtigen, dass viele durchflossene Faulgruben ursprünglich [...]

Phosphor im Kläranlagenablauf

2019-03-28T14:59:49+02:0007. September 2015|

Phosphor Phosphor: Ziele versus Umsetzung Kurzfassung eines Tagungsberichtes von Herrn Bringewski: Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch (Berlin) referierte über Phosphorelimination auf Kläranlagen und Erreichung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie: Die Phosphorelimination auf kommunalen Kläranlagen in Deutschland liegt auf hohem Niveau. Die Eliminationsrate beträgt derzeit im Bundesdurchschnitt etwa 91 Prozent. Weitergehende Maßnahmen und verschärfte Grenzwerte können nur in [...]

Effizienz wasserwirtschaftlicher Maßnahmen in Ökosystemen

2019-03-28T14:59:56+02:0030. Juli 2015|

Wasserwirtschaftliche Maßnahmen müssen effizient sein. Das ist naheliegend und auch der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu entnehmen. Im Anhang III (Wirtschaftliche Analyse) der Richtlinie wurde formuliert: "Die wirtschaftliche Analyse muss (unter Berücksichtigung der Kosten für die Erhebung der betreffenden Daten) genügend Informationen in ausreichender Detailliertheit enthalten, damit a) die einschlägigen Berechnungen durchgeführt werden können, die erforderlich sind, um [...]

Starkregen überstieg den üblichen Bemessungsregen

2019-03-28T14:59:58+02:0022. Juli 2015|

Starkregen 38,1 mm Niederschlag in Schneidenbach (Vogtland) am 22.07.2015 bis 21:00 Uhr Sehr viel CSB in der Göltzsch bei Schneidenbach, abends am 22.07.2015 nach einem Starkregen Bewertung der Regenspende In 15 Minuten fielen 21,4 mm Niederschlag. Auf einen Hektar fielen demnach 214.000 l Wasser. Das entspricht einer Regenspende von ca. 238 l/sha. Der [...]

DDR-Patent Behandlung organischer Abwässer und Schlämme

2019-03-28T15:00:07+02:0014. Juli 2015|

Verfahren zum Behandeln von organischen Substraten durch aerobe und anaerobe Stoffwechselprozesse dadurch gekennzeichnet, daß das organische Substrat in einem gemeinsamen Reaktionsraum gleichzeitig einer aeroben und einer Behandlung ohne Sauerstoff unterworfen wird, wobei eine limitierte Sauerstoffmenge eingetragen wird, die ein aerobes Reagieren nur eines Teils des organischen Substrates in soweit ermöglicht, daß die dadurch entstehende Reaktionswärme dazu führt, daß das Substrat auf ein solches Temperaturniveau angehoben wird, daß auch der andere Teil des Substrates trotz Sauerstoffunterangebot reagieren kann.

Einsatz von Kleinkläranlagen eher bedeutungslos für den Gewässerschutz

2019-03-28T15:00:17+02:0026. Februar 2015|

Falsche Prämisse und falsche Konklusion bei der Bewertung von Kleinkläranlagen  Der KA – Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall 2000 (47) Nr. 10 S. 1514 – 1524 ist zu entnehmen: „In Deutschland waren 1996 rund 90,5% der Bewohner an kommunale Abwasseranlagen angeschlossen. Auf der Basis von Untersuchungen mehrerer tausend Anlagen, Ergebnissen von Umfragen bei Wasserbehörden sowie bei Herstellern [...]

Abstrakte Gefährdungen

2019-03-28T15:00:31+02:0018. Juli 2014|

  "Je höher das zu schützende 'Gemeinwohlinteresse' als Rechtsgut, umso eher darf an Stelle von Verboten konkreter Gefährdungen auf abstrakte Gefährdungen zurückgegriffen werden." Quelle: Jae-Yoon Kim Umweltstrafrecht in der Risikogesellschaft: ein Beitrag zum Umgang mit abstrakten Gefährdungsdelikten Dissertation Cuvillier Verlag Göttingen 1. Auflage 2004 Kommentar: Damit entscheidet der Sieg im Kampf um die Deutung der [...]

Rückstau

2019-03-28T15:00:33+02:0010. Juli 2014|

Konzept – Interview MDR Thüringen am 10.7.2014 Rückstausicherungen sind keine Erfindung von heute! Siehe z.B.: Gürschner, u.a. ,Der städtische Tiefbau III., Stadtentwässerung, Verlag B.G. Teubner, Leipzig Berlin und Leipzig 1921 Rückstausicherungen liefern z. B.: Viega Kessel Dallmer Aco Auch Abwasserhebeanlagen können für die Rückstausicherung genutzt werden. Achtung! Bei der Auswahl der [...]

Minimierung von Geruchsbelästigungen

2019-03-28T15:00:50+02:0016. Mai 2014|

Minimierung von Geruchsbelästigungen aus Kanalisationen Lösungsweg und Erfolg sind mit unserer Methode vorher überprüfbar! Das Prinzip und Ziel sollte leicht zu begreifen sein: Schematische Darstellung einer korrekten Belüftung und einer falschen Entlüftung durch die Deckel von Abwasserschächten (U. Halbach) (Die Graphik darf bei Quellenangabe kopiert werden.) Simpel: Wo es hineinzieht, kann es nicht [...]

Urteil zur Überflutung eines Grundstückes

2019-03-28T15:01:16+02:0012. Februar 2014|

Wertung von häufigen Überschwemmungen eines Grundstückes durch oberflächlich ablaufendes Niederschlagswasser Urteil des Oberlandesgerichts Dresden Abbildung 1: Straßenablauf durch Abschwemmung verstopft   Aktenzeichen: 1 U 1156/11 Landgericht Dresden 5 0 2917/09 Verkündet am: 31.07.2013 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Dresden durch Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Riechert, Richterin am Oberlandesgericht Tews und Richter am [...]

Seltenheitswert! Hurra! Ein Abwasserpilz!

2019-03-28T15:01:19+02:0008. Februar 2014|

Der Abwasserpilz ist selten geworden! Verdient er unseren Schutz? Wird so etwas im Bach gefunden... Foto 1: Sphaerotilus natans - Abwasserpilz - Gewässergüteklasse III oder auch III-IV ...dann darf ohne universitäre Spezialbildung auf den Gewässergütezustand III getippt werden. Sieht es dagegen so aus: Foto 2: Sphaerotilus natans & Weißfärbung der Gewässersohle - [...]

EU-WRRL – Ein Orakel?!

2019-03-28T15:01:21+02:0002. Februar 2014|

Warum Orakel? Nun, weil die EU-WRRL genau wie ein Orakel aufgrund ihrer Abstraktheit gedeutet werden kann und muss. Das ist Fakt. Manche Regelungen der EU-WRRL werden unwissenschaftlich umgesetzt. Deshalb "orakeln" seit längerem einige Ökologen - jene die ihre  Wissenschaft verteidigen  - bei der EU-WRRL nicht mehr mit. Sie sehen die Natur wie sie [...]

Beweis der Undichtigkeit des Hausanschlusskanals und der Grundleitung

2019-03-28T15:01:38+02:0019. September 2013|

Undichtigkeit und Fundamentschäden Für eine Undichtigkeit kann es sichere Beweise und/oder Indizien geben. Eine defekte Rohrinnenwandung, z. B. fehlende Scherbe, ist aber zunächst nur ein Indiz einer Undichtigkeit. Je nach Beweisbeschluss kann es auch hauptsächlich auf die Verbindung zwischen Grundwasser und Kanalinnerem ankommen. Eine scheinbar undichte Leitung, der mit Gewissheit eine Scherbe fehlt, kann trotzdem [...]

Der chemische Sauerstoffverbrauch

2019-03-28T15:01:40+02:0030. Juli 2013|

Der chemische Sauerstoffverbrauch - Beweismittel einer Gewässerverschmutzung? von U. Halbach Fachartikel  veröffentlicht in der wwt 6, 7-8 und 9/2013 Auszug einer Leserzuschrift von Herrn Jürgen Wachtendorf am 13.11.2013: Sie schreiben auf S. 16 im 1. Teil (etwas unter dem CSV/BSB-Bild): "Zusätzlich muss die ganze Mischung bei 148 +/- 3°C 110 Minuten schwach sieden. [...]

Übertragbarkeit der Ergebnisse von Benchmarkuntersuchungen

2019-03-28T15:01:53+02:0027. Juni 2013|

Überlegungen zu dem Wert von Benchmarkingergebnissen Die Nutzung von Benchmarkingergebnissen ist - auf die methodische induktive Logik reduziert - nichts weiter als ein simpler Analogieschluss, der wahr sein kann, aber nicht wahr sein muss. Für die Logik als Beweismethode sind zunächst als Begriffe, Objekte und Eigenschaften von Bedeutung, wobei es in der folgenden Tabelle keinen [...]

Klärschlamm Hygienisierung

2019-03-28T15:02:02+02:0008. April 2013|

Novelle „Neufassung der Klärschlammverordnung (AbfKlärV)“ Stand Arbeitsentwurf: August 2010 Ausgewählte Schwerpunkte zum Teil deutliche Absenkung der bisher geltenden Grenzwerte für Schwermetallgehalte und organische Schadstoffe Einführung zusätzlicher Grenzwerte für Benz(a)pyren (B(a)P) und Perfluorierte Tenside (PFOA / PFOS) Anforderungen an eine Qualitätssicherung bei der Klärschlammverwertung Abgabe und Aufbringung nur nach hygienisierender Behandlung Vermischungsverbot für Klärschlämme unterschiedlicher Betreiber [...]

Rechtliches zur Grundstücksentwässerung

2019-03-28T15:02:20+02:0011. Januar 2013|

Rechtsprechung zur Dichtheitsprüfung von privaten Grundstücksentwässerungsanlagen Zitate mit freundlicher Genehmigung des Rechtsanwaltes Herr Reinhart Piens (Essen) 10.1.2013 "In der fachlich, rechtlich und politisch umstrittenen Frage der Dichtheitsprüfung privater Abwasseranlagen hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg kürzlich ein interessantes Urteil gesprochen (10. Januar 2012, Aktenzeichen 9 KN 162/10). Es kommt im Rahmen eines Normenkontrollantrages gegen die Satzung eines [...]

Dichtheitsprüfung von Kanalhausanschlüssen

2019-03-28T15:02:22+02:0007. Januar 2013|

Zitate: 133. Abgeordnete Dr. Barbara Hendricks (SPD): Gedenkt die Bundesregierung, entsprechend § 23 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) dem Bundesrat einen Verordnungsentwurf zur Dichtheitsprüfung von Kanalhausanschlüssen vorzulegen? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Katherina Reiche vom 9. Oktober 2012: Die fachlichen und politischen Meinungen zur Dichtheitsprüfung von Kanalhausanschlüssen sind in den Ländern sehr unterschiedlich,insbesondere gehen die Ansichten über den [...]

Phosphatrecycling

2019-03-28T15:02:24+02:0007. Januar 2013|

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Cornelia Behm, Friedrich Ostendorff, Dorothea Steiner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 17/11264 – Elektronische Vorabfassung Phosphatversorgung der Landwirtschaft sowie Strategien und Maßnahmen zur Förderung des Phosphatrecyclings Auszüge: "Ein durchschlagender der Markterfolg für diese Technologien ist bisher allerdings ausgeblieben. Das liegt insbesondere [...]

Wasserwirtschaft!?

2019-03-28T15:02:27+02:0017. Dezember 2012|

Mein Verständnis: Effizienz bzw. Verhältnismäßigkeit des gewünschten Nutzens im Gewässer einerseits in Bezug auf die dafür notwendigen einmaligen und laufenden Aufwendungen andererseits unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeiten vom gewünschten oder erzielten Nutzen und Aufwand. Kritik: Heute spielt allerdings in der Praxis der Nutzen im Gewässer eher eine Nebenrolle oder hat eine Alibifunktion inne. Relevant ist heute [...]

Abwassergebührensteigerung als logische Folge…

2019-03-28T15:02:53+02:0030. November 2012|

... der Energiekostensteigerung   Bei manchen Konsequenzen ist es ratsam, sie nur scheibchenweise zu verkünden. Aktuell wird gerade eine Energiepreissteigerung in erheblichem Umfang verkündet. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn niemand denkt daran oder traut sich auf die sekundären Preiserhöhungen hinzuweisen oder diese mit spitzem Bleistift auszurechnen. Und die sekundären Preiserhöhungen, so kann [...]

Eine Berme – Was ist das?

2019-03-28T15:03:03+02:0008. Oktober 2012|

Hochgezogenes Gerinne im Schacht, auch Auftritt im Schützengraben. Hat im Schacht mehrere Funktionen: Verhindert beim Einsteigen in den Schacht, dass der Kanalarbeiter gleich im Abwasser steht und je nach Wasserführung von diesem fortgerissen werden kann. Verhindert ein Breitlaufen des Wassers und damit Sandablagerungen im Schacht selbst. Siehe Abbildung. Bekannt sind regelmäßige Kanalverstopfungen allein wegen fehlender [...]

Abgrenzung der privaten Grundstücksentwässerung

2019-03-28T15:03:05+02:0008. Oktober 2012|

Leserbrief: "In sämtlichen mir vorliegenden Unterlagen gibt es keine eindeutige Abgrenzung zwischen dem öffentlichen Bereich und dem privaten Bereich in Sachen Kanalanschlußleitung bis Kontroll-/Übergabeschacht. Überall wird beschrieben, daß die Kanalanschlußleitung bis zum Kontrollschacht bzw. bis zur Grundstücksgrenze Obliegenheit der Kommune ist.  Nirgendwo ist eine klare Abgrenzung, ob die Grundstücksgrenze oder der KS die Trennlinie ist. [...]

Überflutungen von Grundstücken

2019-03-28T15:03:20+02:0023. Juli 2012|

Einige meiner kurz gehaltenen Meinungen… (…die zu ändern, zu präzisieren oder zu ergänzen ich bei hinreichender Begründung durchaus bereit bin.) Entscheidend zur Bewertung ist der Weg und die Herkunft des Wassers. Der folgende Beitrag betrifft nicht Überflutungen, die durch Hochwasser verursacht werden. 1. Kellerüberflutungen durch Grund- und/oder Schichtenwasser In der Regel ist der Grundstückseigentümer für [...]

Abwasserfischteiche

2019-03-28T15:03:44+02:0014. Mai 2012|

"Abwasser-Fischteiche sind Abwasserteiche, die ganz auf die Fischzucht eingestellt werden. Geeignete Besatzfische sind Karpfen und Schleien, die auch bei geringem Sauerstoffgehalt gedeihen. Das Abwasser muß gut entschlammt sein. Als Verdünnungswasser muß wenigstens die 5fache Menge reines Flußwasser zugesetzt werden. Flußwasser und Abwasser werden getrennt zugeleitet und erst im Teich gemischt, damit sich keine Abwasserpilze bilden. [...]

Emscherbrunnen – Ein fast vergessenes Bauwerk mit vielen Funktionen

2019-03-28T15:03:46+02:0009. Mai 2012|

Inhalt: Einsatzgebiet Der erste Emscherbrunnen als Patent Aufgaben: Vorklärung + Schlammbehandlung + Schlammeindickung + Schlammlagerung Warum verdeckte Schlitze? Nachteil eines Emscherbrunnens Vorteile eines Emscherbrunnens Funktion der Schlammfaulung Bedienung eines Emscherbrunnens Wenn ein Emscherbrunnen stinkt... (neu: 5.7.2013) Bemessung? Bauweisen von Emscherbrunnen Auszug einer Mitteilung - VEB Projektierung Wasserwirtschaft Halle über das Angebotsprojekt "Emscherbrunnen" von 1971 Modernisierung [...]

Relativierung der Genauigkeit einer Kanalnetzhydraulik

2019-03-28T15:03:59+02:0009. April 2012|

Die Genauigkeit ist aufwendig Die hydraulischen Berechnungen vermitteln mitunter den Eindruck als könne man genau berechnen, welche Wasserstände zu einem bestimmten Regenereignis im Kanal oder in einem Straßengraben geherrscht haben. Sicher nimmt die Genauigkeit und die Komplexität der rechnerbasierten, mathematischen, hydrodynamischen Verfahren immer mehr zu. Die Daten aber, mit denen diese Programme oder auch relativ [...]

Messung der Anlagenkennlinie

2019-03-28T15:05:23+02:0008. März 2012|

Probieren geht über studieren! (Besser ist aber, wenn man beides beherrscht.) In Welbsleben wird gerade eine Anlage geplant, mit der die Abluft aus einem beachtlichen Teil der Ortskanalisation abgesaugt werden soll. Es hat sich bei derartigen Aufgaben immer als schwierig herausgestellt, die Kanalluftströmungsverhältnisse in Abwasserkanälen hinreichend genau zu berechnen. Die Innovation des Institutes für Wasserwirtschaft [...]

Oberflächenabfluss von Außengebieten

2019-03-28T15:05:26+02:0001. März 2012|

Schätzung des Oberflächenabflusses von Außengebieten Neben den Wassermengen, die bei Niederschlag auf die kanalisierten Flächen fallen, sind auch Zuflüsse von nicht kanalisierten Flächen zu berücksichtigen, die aber in Teileinzugsgebieten der Kanalisation liegen. Dabei handelt es sich um sog. Außengebiete deren Abflüsse 1. flächig und/oder 2. in zeitweise trockenfallenden mehr oder weniger sichtbaren Gräben und/oder 3. [...]

SBR-Kläranlagen

2019-03-28T15:05:39+02:0008. Februar 2012|

Einbeckenkläranlagen schon längere Zeit zu zweit SBR-Anlagen - früher hießen sie in deutscher Sprache  "Einbeckenkläranlagen" - stammen ursprünglich aus der industriellen Abwasserbehandlung, die in diesen Fällen dadurch gekennzeichnet war, dass Abwasser nur in 8 oder 10 Stunden anfiel und an arbeitsfreien Tagen gar nicht. So war es eine elegante Lösung mit nur einem Behälter alle [...]

Überflutungsschäden durch mangelhafte Einlaufbauwerke

2019-03-28T15:05:41+02:0003. Februar 2012|

Schadloses Ableiten von Niederschlagswasser, das oberflächlich von zumeist unbefestigten Flächen abfließt und in Kanälen weitergeleitet wird Inhalt Ungeeignete „Einlaufbauwerke“ Ohne Kontrolle und Wartung sind auch die besten Konstruktionen wertlos In Dresden übliche Kontrolle und Wartung Einlaufbauwerk für extreme Anforderungen Variante eines Einlaufbauwerkes mit geradem Sandfang und naturnahem Ausbau Variante eines Einlaufbauwerkes mit rundem Sandfang und [...]

Erst entwässern, dann besiedeln!

2019-03-28T15:05:43+02:0025. Januar 2012|

Vorwort Die technisch-wirtschaftliche Regel oder der Erfahrungssatz Erst Optimierung des Entwässerungskonzeptes, dann Bebauungsplan! findet sich in zahlreichen heutigen nicht immer beachteten Lehr- und Fachbüchern. Markant ist, dass diese eigentlich selbstverständliche Regel schon "uralt" ist. Auch die "Regenwasserbewirtschaftung" ist keine Erfindung aus unserer Zeit wie der folgende Literaturauszug beweist. Möglicherweise wird jenes, was den Lehrern an [...]

Zeichnerische Darstellung von Gräben

2019-03-28T15:05:56+02:0005. Januar 2012|

Folgende Darstellung ist üblich: Die lange Linie in der Mitte der drei langen Linien ist die Grabensohle. Die Grabenoberkanten sind jene Linien, an der die kurzen Falllinien beginnen. Die Länge der kurzen Falllinien beträgt 50 % der langen Falllinien, die auch an der oberen Grabenwandung beginnen, aber die Grabensohle berühren. Der Winkel zwischen allen Falllinien [...]

Panik?!

2019-03-28T15:06:09+02:0023. November 2011|

Saalekreis Krebsgefahr im Grundwasser "Im Grundwasser sind erhöhte Konzentrationen von PFT festgestellt worden. Die chemische Verbindung - perfluorierte Tenside - gilt als Krebs erregend." Kommentar: ??? Allerdings ist dem Artikel nicht zu entnehmen - man möchte noch das Wort "natürlich" hinzufügen - ob die Ängste tatsächlich berechtigt sind. Hier muss man wissen, dass nicht nur [...]

Phosphorrückgewinnung

2019-03-28T15:06:13+02:0023. November 2011|

Marina Sabelfeld und Sven-Uwe Geißen Verfahren zur Eliminierung und Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser Übersichtsbeitrag Einige Auszüge aus der Zusammenfassung: "Angesichts der neuen Fassung der Verordnung zum Schutz der Oberflächengewässer ist eine weitere Absenkung der Phosphorablaufwerte zu erwarten." "Ein fortschreitendes Schrumpfen der Phosphorlagerstätten verbunden mit einer zunehmenden Abkehr von der direkten Ausbringung des Klärschlamms auf [...]

Landwirtschaftliche Klärschlammverwertung

2019-03-28T15:06:23+02:0004. November 2011|

Mecklenburg-Vorpommern - 2010: Klärschlamm zu 89 Prozent in die Landwirtschaft Auszug aus der KA 2011 (58) Nr. 11, Seite 1016 - 1017 : 89 Prozent, als Dünger auf landwirtschaftlichen Flächen 8 Prozent Kompostierung oder im Landschaftsbau,... 2 Prozent des entsorgten Klärschlamms in die Verbrennung (zu hohe Schadstoffbelastung) Deutschland insgesamt 30 Prozent in die Landwirtschaft verwertet [...]

Sparsamkeitsprinzip contra Bauchentscheidungen!

2019-03-28T15:06:26+02:0003. November 2011|

Übliche Bauchentscheidungen bei der Verschärfung des Gewässerschutzes... könnten seltener werden, wenn die Besorgnisträger gesetzliche Vorschriften beachten, nach denen der Nutzen und Sinn zusätzlicher Aufwendungen nach wissenschaftlichen Methoden zu prüfen ist. Das ist aber in der Praxis eine Frage des Standpunktes und erfordert eine gewisse Motivation, denn es gilt das Sparsamkeitsprinzip auch auf den wissenschaftlichen Nachweis [...]

Abwasserpumpwerk Vacha

2019-03-28T15:06:30+02:0007. Oktober 2011|

In unmittelbarer Nähe der ehemaligen Grenze                                                   Das Abwasserpumpwerk Vacha gehört dem Wasser - und Abwasserverband Bad Salzungen. Homepage der Stadt Vacha

Ausweisen von Überflutungswegen

2019-03-28T15:06:35+02:0029. September 2011|

Gerichtsgutachterliche Argumentation in einem thüringischen Rechtsstreit: Situation: Es gab eine Überflutung eines Grundstückes durch oberflächlich ablaufendes Niederschlagswasser. Für die schadlose Ableitung oberflächlich ablaufenden Wassers sind keine leistungsfähigen Straßeneinläufe vorhanden. Es fehlt eine geordnete Ableitung oberflächlich ablaufenden Niederschlagswassers. Das System ist also schon augenscheinlich und ohne Berechnungen anstellen zu müssen an mehreren Stellen mit hoher Wahrscheinlichkeit [...]

Beliebige Größe des Einwohnergleichwertes?

2019-03-28T15:06:37+02:0023. September 2011|

Einwohnergleichwert als Mittelwert Für die Frachtbewertung ist natürlich entscheidend, wie viel kg BSB5 /d die Kläranlage abbauen muss und nicht wie groß der Einwohnerwert ist. Unter anderem für vergleichende Bewertungen und für Plausibilitätsprüfungen ist der Einwohnergleichwert aber durchaus interessant. Dient er doch dann zur Kläranlagenbemessung, wenn tatsächliche Frachtmessungen unterblieben oder nicht bzw. nur teilweise möglich [...]

Beweissicherung bei Schäden infolge von Unwetter, Überflutung oder Rückstau

2019-03-28T15:11:03+02:0024. Juni 2011|

Überflutung Was tun? – Hinweise an Geschädigte Inhalt: 1. Beweissicherung – ganz wichtig! 2. Was also sollte man selber machen? 3. Vorteile einer Dokumentation durch den Geschädigten 4. Änderungen an der Situation am Schadenstag 5. Über die Arbeit eines Gerichtsgutachters 6. Fachtechnische Ursache eines ausgewählten Rückstauschadens in Thüringen 7. Fachtechnische Ursachen einer ausgewählten Überflutung eines [...]

Die guten Seiten einer Kleinkläranlage

2019-03-28T15:11:06+02:0023. Juni 2011|

Es ist selten so, wie man denkt... Mancherlei Argumente werden vorgebracht Kleinkläranlagen sind undicht. Die Betreiber von Kleinkläranlagen sind unfähig diese selber zu warten. Kleinkläranlagen funktionieren nicht richtig. Betreiber von Kleinkläranlagen bohren Löcher in ihre Gruben, damit sie weniger Schlamm entsorgen müssen. Kleinkläranlagen belasten das Gewässer viel stärker als zentrale Kläranlagen. .... um zu begründen, [...]

Phosphor aus Klärschlamm

2019-03-28T15:11:17+02:0016. Juni 2011|

Ausgewählte Quellen - Juni 2011 Phosphor aus Klärschlamm gewinnen Ahlener Zeitung Aus dem Klärschlamm, der nach dem Reinigungsprozess in der Kläranlage Neuburg/Donau entsteht, wird in dem Modellprojekt Phosphor zurückgewonnen. Von Jens Kampferbeck RHEINE. Phosphor zählt zu den wichtigsten Pflanzennährstoffen - es ist aber endlich ... Phosphor-Recycling aus Abwasser Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren - ‎09.06.2011‎ Phosphor ist lebenswichtig [...]

EHEC aus Biogasanlagen?

2019-03-28T15:11:29+02:0007. Juni 2011|

Ein aktuelles Thema der FAZ lautet: Biogasanlagen - Brutstätten für Ehec-Keime? "Angesichts der dramatischen Krankheitsverläufe und immer noch steigenden Fallzahlen entstehen derzeit viele neue Theorien, woher die Ehec-Keime im aktuellen Ausbruch stammen könnten. Weil immer noch kein einzelnes Lebensmittel als Auslöser konkret benannt werden konnte, konzentriert man sich jetzt auf größere Zusammenhänge, etwa die moderne [...]

Rückstau und Überflutung

2019-03-28T15:11:31+02:0006. Juni 2011|

Literaturrecherche: 1. Bau und Betrieb der Kanalisation – Exzerpt aus [3] „Ein besonderes Interesse fanden in den letzten Jahren – aus diesen Untersuchungen heraus die Netz-Füllungszustände bei Stau (Energiespiegel im Abwasserkanal steigt über den Rohrscheitel = Rückstau) oder Kanalüberschwemmung (Energiespiegel bis über Gelände, Abwasseraustritt aus dem Kanal auf Überschwemmungswege [430, 431]). Während [...]

Gülle – Nicht nur ein bundesdeutscher Importschlager!

2019-03-28T15:11:33+02:0001. Juni 2011|

200 Millionen Tonnen Gülle - jährlich! werden auf deutschen Feldern ausgeschüttet. Gülle-Quelle: Der Spiegel Nr. 22 vom 30.05.2011, S. 17 Hochalm - Einzugsgebiet des Gardasees - Foto: U. Halbach Nach Reichholf, J. H. (Der Tanz um das goldene Kalb, Der Ökokolonialismus Europas, Verlag Klaus Wagenbach Berlin, 1. Auflage 2006) werden davon 2/3, also [...]

Mächtig viel CSB im Kaffee und kein Schadstoffbeweis?

2019-03-28T15:11:42+02:0029. April 2011|

Der CSB ist eine Summenbestimmung von (nur unter Laborbedingungen) chemisch oxidierbaren unbekannten Stoffen und unbekannten Einzelkonzentrationen. Allein mit unbekannten Stoffen bzw. unbekannten Stoffgemischen und zudem unbekannten Einzelkonzentrationen ist kein Schadstoffbeweis möglich. Entscheidend für eine Sauerstoffzehrung im Gewässer ist der sauerstoffzehrende Anteil des CSB. Der muss aber als BSB separat gemessen werden. Nun wäre die Frage [...]

Bodenfilter – Ein wertender Blick in die Vergangenheit

2019-03-28T15:11:45+02:0021. April 2011|

Unbepflanzte Bodenfilter - Auswertung einer Literaturquelle von 1934 Brix notiert: „Unter Bodenfiltration versteht man in der Abwassertechnik eine auf verhältnismäßig kleinen Flächen betriebene Stauberieselung., die so stark mit vorgereinigtem Abwasser beschickt wird, daß auf die landwirtschaftliche Nutzung der Stauflächen verzichtet werden muß. Im übrigen ist der Vorgang der gleiche wie bei der Stauberieselung. Das Abwasser [...]

Der Bodenfilter – Die fast wartungslose Kleinkläranlage

2019-03-28T15:11:47+02:0020. April 2011|

Unbepflanzter Bodenfilter für Kleinkläranlagen - mit Selbstbauanleitung Grubenanlagen für die Behandlung des Abwassers von bis zu 50 Einwohnern (Gruben nach DIN 4261-1) müssen nach der Rechtslage mit einer sog. biologischen Stufe nachgerüstet werden. Die technischen Möglichkeiten sind vielfältig und die Wahl dürfte in der Regel den Haus- oder Grundstücksbesitzer weit überfordern. Der Bodenfilter ist ein [...]

Kosteneffizienz beim Gewässerschutz

2019-03-28T15:12:00+02:0021. März 2011|

Die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik - Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vom 23.10.2000 (2000/60/EG, ABl. L 327/1), geändert durch die Entscheidung Nr. 2455/2001/EG vom 20.11.2001 (ABl. L 331/1) ist am 22.12.2000 in Kraft getreten. Vorrangige Ziele sind die Herstellung eines guten ökologischen und [...]

Überwachungswerte – Verschärfung

2019-03-28T15:12:04+02:0020. März 2011|

Wer Überwachungswerte verschärft, schuldet dem Betroffenen den Effekt und den Nachweis der Verhältnismäßigkeit  - zumindest moralisch. Im Gegensatz zu den allgemeinen Vorstellungen von der Natur, man könne ein wenig verbessern, dann würde es schon gut werden, ist es unter den Bedingungen der grausamen Realität so, dass hier das Naturgesetz des Umschlages einer Qualität in eine [...]

650 Gramm Kokain! Und das im Abwasser an einem einzigen Sommerwochenende

2019-03-28T15:12:07+02:0015. März 2011|

Kläranlagen lassen Giftstoffe durch, Nachrüstung ist nötig Von Beate Kittl. "Viele Chemikalien fließen heute trotz Abwasserreinigung ungehindert in Flüsse und Seen. Ozongas und Aktivkohlefilter schaffen Abhilfe. Wer die Aufrüstung bezahlen soll, ist jedoch umstritten." Basler Zeitung am 14.3.2011 "Christoph Mathieu von der Universität Bern fand an einem Sonntag im Zürcher Abwasser Spuren von 650 Gramm [...]

Ländlicher Raum – Abwasserbeseitigung

2019-03-28T15:13:56+02:0001. März 2011|

Effiziente Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum Unsere Erfahrungen beschränken sich nicht auf große Kläranlagen. Zahlreiche Aufträge betrafen auch Lösungen zur Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum, z. T. kleinste Siedlungen, aber auch größere Verbände, deren Einzugsgebiet überwiegend ländlich strukturiert ist. Das besondere für kommunale Auftraggeber dürfte sein, dass wir ein unabhängiges Institut sind und damit keine [...]

Kein CSB in der Natur!

2019-03-28T15:14:02+02:0027. Februar 2011|

Im übrigen erzeugt der CSB in der Natur keinen Sauerstoffbedarf, wie fälschlich fast ausnahmslos geglaubt wird. Tatsächlich handelt es sich um den simulierten Verbrauch des Oxidationsmittels Kaliumdichromat unter unnatürlichen extremsten Laborbedingungen. Stöchiometrisch wird die Masse des chemischen Sauerstoffes berechnet, den das Kaliumdichromat an das Reduktionsmittel "Wasserinhaltsstoffe" abgibt. Fachlich korrekt handelt es sich um den Kaliumdichromatverbrauch [...]

Der CSB-Dosisfehler

2019-03-28T15:14:04+02:0027. Februar 2011|

Zwischen dem Überschreiten des CSB-Überwachungswertes und dem spezifischen Abwasseranfall kann es einen Zusammenhang geben. Da der CSB meist einen hohen Anteil von nicht abbaubaren Stoffen enthält, kann beim Rückgang der Abwassermengen und bei sonst gleichen Bedingungen natürlich die CSB-Konzentration im Kläranlagenablauf steigen. Nicht abbaubare Stoffe werden nun mal – wie der Name es verrät - [...]

Schwer abbaubar – auch ein Glück für die Umwelt!

2019-03-28T15:14:07+02:0027. Februar 2011|

Schwer abbaubare Stoffe immer ein Problem für die Umwelt? Das kommt darauf an, was man unter "schwer abbaubar" versteht. Laien wird mit dem Begriff der schweren Abbaubarkeit gerne Angst eingejagt um ihr Denken und Handeln zu steuern. Hinter einer schwer abbaubaren Verbindung wird gemeinhin „extrem harte, giftige und böse Chemie“ vermutet. Dabei ist die schwere [...]

Gutachten über Ursachen von Überflutungen und Rückstauereignisse

2019-03-28T15:14:09+02:0021. Februar 2011|

Probleme mit Rückstau, Einstau, Überstau und Überflutung? Lassen Sie uns also aus Ihrem Problem eine gemeinsame Aufgabe machen, bei deren Lösung wir Sie gerne unterstützen möchten. Wir freuen uns auf Ihren Anruf: 03761-5266 oder 5267 Meist wird Frau Felkel, unsere Sekretärin Ihr Telefonat oder Ihre E-Mail an box@institut-halbach.de entgegen nehmen bzw. weiterleiten. Zu den o.g. [...]

Kleinkläranlagen und Wassersparen

2019-03-28T15:14:14+02:0020. Februar 2011|

Wassersparen kann zu einer Überschreitung des CSB führen, weil die Konzentration der schwer- oder nicht abbaubaren Stoffe im Ablauf teilweise nur durch die Verdünnung reduziert wird. Spart der Hauseigentümer Trinkwasser, dann konzentriert sich der CSB logischerweise auf. Diese Überlegungen treffen auch für kleine Siedlungskläranlagen zu. Siehe hierzu die Abbildung. Man erkennt, dass Ablaufkonzentrationen von 250 [...]

Das Dilemma der Überwachung

2019-03-28T15:14:16+02:0020. Februar 2011|

Wer „a“ sagt, sollte auch „b“ sagen. Nur mal fälschlich angenommen: Der „CSB“ ist ein Schadstoff! Dann aber darf die Gewässerüberwachung sich nicht darauf beschränken, eine höhere Abwasserabgabe zu berechnen, sondern es ist sofort der Beweis zu führen, was denn die Ursache für den höheren „CSB“ ist. Möglicherweise leitet jemand Desinfektionsmittel ab, die den BSB5 [...]

Reaktion auf ein Gutachten

2019-03-28T15:14:19+02:0018. Februar 2011|

Zur Renaturierung eines Sees in Domersleben wurde von mir eine Stellungnahme angefertigt. Eine Reaktion darauf ist der Volksstimme zu entnehmen. Im Februar 2011 fand ich noch folgenden Beitrag des Institutes für Biowissenschaften der Universität Rostock: Alexandra HOESCH Renaturierung von Flachseen durch gezielte Makrophytenbesiedlung (Hoesch-Makrophytenbesiedlung) U. a. wird ausgeführt: "Die Eutrophierung ist einer der Hauptgründe für [...]

Kostenvergleiche, Nutzensbewertungen und Entscheidungshilfen – für uns fast Routine!

2019-03-28T15:14:24+02:0015. Februar 2011|

. Jede Investition beruht auf dem Glauben an zukünftige Erwartungen Und in dem Maße, in dem eine Investition zunehmend auf Glauben beruht und von Gefühlen getragen wird, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlinvestition, sei es weil die Kosten aus dem Ruder laufen oder weil der erwartete und notwendige Nutzen nur teilweise oder gar nicht eintritt. Aus [...]

Dioxin – Horror oder Witz?

2019-03-28T15:14:31+02:0003. Februar 2011|

"Ein solcher Grenzwert sagt nichts über die Giftigkeit aus." "Bei der Erstellung dieser Lebensmittel-Grenzwerte wurde berücksichtigt, welche Konzentrationen an Dioxinen und PCB normalerweise in den jeweiligen Lebensmitteln vorkommen. (Hintergrundkontamination). Höchstgehalte für Dioxine und dioxinähnliche PCB in Lebensmitteln sind geeignet, eine unannehmbar hohe Exposition der Bevölkerung und den Vertrieb unannehmbar stark kontaminierter Lebensmittel - beispielsweise durch [...]

Industrielle Abwasserbehandlung auf kommunalen Kläranlagen – Vorteile

2019-03-28T15:14:34+02:0002. Februar 2011|

Vorteile durch die industrielle Abwasserbehandlung auf kommunalen Kläranlagen Die gemeinsame Behandlung von industriellem und kommunalem Abwasser hat sich seit Bestehen der Abwasserbehandlung bewährt. Sie ist heute die Regel, von seltenen Ausnahmen mal abgesehen. Diese Regel begründet sich hauptsächlich auf 2 Ursachen: Die Mitbehandlung industriellen Abwassers erfordert größere Anlagen und größere Anlagen weisen spezifisch geringere Investkosten [...]

Grundsätzliche Anforderungen an den Betrieb von Entwässerungssystemen

2019-03-28T15:14:39+02:0018. November 2010|

Grundsätzliche Anforderungen nach Punkt 6 der DIN EN 752-2 vom Juli 1996 (Auszug) Die grundsätzlichen Anforderungen an den Betrieb von  Entwässerungssystemen sind folgende: a) Verstopfungsfreier Betrieb; b) Begrenzung der Überflutungshäufigkeiten auf die vorgeschriebenen Werte; c) Schutz von Gesundheit und Leben der Öffentlichkeit; d) Die Überlastungshäufigkeiten sollten auf die vorgeschriebenen Werte begrenzt werden; e) Schutz von [...]

Warum zurückschauen?

2019-03-28T15:14:41+02:0026. Juli 2010|

Wer die Vergangenheit kennt, begreift die Gegenwart... und verliert manche illusionäre Ansprüche an die Zukunft. Die Geschichte wiederholt sich und das gilt auch für die der Wasserwirtschaft. Selbstverständliches wird irgendwann nicht mehr gelehrt, sondern vorausgesetzt. Und so kommt es, dass grundlegende Zusammenhänge nach vielleicht 50 Jahren vergessen werden. Man macht dies oder das, weiß aber [...]

Dichtheitsprüfung für Grundstückskanäle?

2019-03-28T15:14:44+02:0015. Juli 2010|

"Sollten" bedeutet nicht "müssen"! ...solange nicht Abwasserbeseitigungsflichtige (Kommunen, Abwasserzweckverbände)  es für ihre Bürger strenger bestimmen: "Achim - ACHIM (mb) · Flächendeckend sollten in der Bundesrepublik die privaten Abwasser-Hausanschlüsse auf ihre Dichtheit überprüft werden, um maroden Leitungen auf die Spur zu kommen und Umweltschäden auch fürs Grundwasser zu vermeiden. Von diesen zusätzlichen Kosten von rund 400 [...]

Überflutungssicherheit

2019-03-28T15:14:51+02:0028. Mai 2010|

„Die europäische Norm DIN EN 752-2 geht von der Überflutungshäufigkeit als Nachweiskriterium für Überlastungszustände aus (vgl. Kap. 5.1).  Der Überflutungsvorgang auf der Oberfläche und der Überflutungsschutz sind in hohem Maße von lokalen Verhältnissen abhängig und bedürfen deshalb einer Würdigung der Gegebenheiten in der Örtlichkeit. Die Möglichkeit und Gefahr einer Überflutung im Falle einer Überstauung der [...]

Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen?!

2019-03-28T15:15:02+02:0017. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung

2019-03-28T15:15:07+02:0017. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung

2019-03-28T15:15:09+02:0017. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Sichere Denitrifikation in Teichkläranlagen

2019-03-28T15:15:25+02:0005. Mai 2010|

Teichkläranlage mit verschärften Überwachungswerten Seit 1994 wird in Nordheim an der Rhön eine zielgerichtete Denitrifikation in einer Mischwasserteichkläranlage für 9.000 EW von dem Abwasserzweckverband Obere Streu betrieben. Der aktuelle Ablaufwert beträgt 15 mg Gesamtstickstoff. Die Anlage besteht u. a.: 2 künstlich belüftete Teiche parallel geschaltet, zur Entschlammung wird ein Becken stillgelegt. 2 Nachklärteiche leicht belüftet [...]

Klärschlamm und Biomassekraftwerk

2019-03-28T15:15:28+02:0023. April 2010|

KSV - Thermische Mineralisierung von Klärschlamm in Kombination mit einem Biomassekraftwerk 42. Vortrag zur Essener Tagung 2010 Referent: Dipl.-Ing. Jürgen Hübner KSV - Die regionale Klärschlammverwertungs GmbH c/o Stadtwerke Crailsheim GmbH Friedrich-Bergius-Straße 10-14 74564 Crailshaim Ausgewählte Zitate aus den Vortragsunterlagen Nr. 42 Das „Crailsheimer Modell" "Bisher war eine umweltgerechte thermische Verwertung von Klärschlämmen nur durch [...]

Kommentar zur DIN EN 752 – Wasserdichtheit

2019-03-28T15:16:20+02:0021. April 2010|

Grundsätzliche Anforderungen aus der DIN EN 752-2 Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden, Teil 2 : Anforderungen "Die grundsätzlichen Anforderungen an den Betrieb von Entwässerungssystemen sind folgende: a) Verstopfungsfreier Betrieb; b) Begrenzung der Überflutungshäufigkeiten auf die, vorgeschriebenen Werte; c) Schutz von Gesundheit und Leben der Öffentlichkeit; d) Die Überlastungshäufigkeiten sollten auf die vorgeschriebenen Werte begrenzt werden; e) [...]

Kanalreinigung 1962 in der DDR

2019-03-28T15:16:22+02:0021. April 2010|

Eine geschichtliche Fotodokumentation Zur Fotogalerie: (Bitte ins Bild klicken.) Unterkunftswagen für eine Brigade. Trennung zwischen Aufenthalts- und Vorraum. Im Vorraum kann Gerät abgestellt werden. VEB (K) Wasserwirtschaft Leipzig Vorwort zum Vorwort von Uwe Halbach: Als ich kürzlich in der Fachbibliothek meines Vaters kramte, fiel mir eine kleine Broschüre in die Hand. Ich fand die Fotos [...]

Bewertung der Undichtheit von Grundstücksentwässerungsanlagen

2019-03-28T15:16:24+02:0016. April 2010|

Wohl unstrittige Anknüpfungsfakten nach Thoma, R. und Goetz, D. : Dichtheitsprüfungen (DP) an in Betrieb befindlichen GEA werden gemäß [5] durchgeführt. Anlagen zur Ableitung von häuslichem Abwasser oder Mischwasser dürfen als dicht bewertet werden, wenn bei einer OI keine sichtbaren Schäden und Fremdwassereintritte festgestellt werden. Ist eine OI nicht durchführbar oder wird sie als nicht [...]

Leuchtkraft wissenschaftlicher Erkenntnis fremdgedimmt!

2019-03-28T15:16:27+02:0023. März 2010|

Die Notwendigkeit einer gesetzlich vorgeschriebenen und behördlich kontrollierten Denitrifikation in Kläranlagen wurde von keinem Gesprächsteilnehmer gesehen.

Anaerobe Vorbecken für Abwasserteiche

2019-03-28T15:16:29+02:0011. März 2010|

Nach TGL 2872201/01 2 anaerobe Vorbecken der natürlich belüfteten Teichkläranlage Drehlitz (Foto: U. Halbach) "Als Vorbecken vor Oxydationsteichen (s. Abschn. 6.4.) oder als Behelfsanlagen können Absetzbecken mit Leerausräumung errichtet werden. Es handelt sich um rechteckige Absetzbecken mit flacher Sohle, die in der Regel in Erdbauweise und mit geböschten unbefestigten Wänden ausgebildet werden (Bild 40). Die [...]

Die "aufblasbare" Kläranlage

2019-03-28T15:16:47+02:0026. Februar 2010|

Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Wasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Zusammenfassung Beschrieben wird eine weniger bekannte, aber finanziell recht interessante Möglichkeit des dynamischen Kläranlagenausbaus, d. h. einer quasi stufenlosen Anpassung des Leistungsvermögens an das aktuelle Leistungserfordernis. Wirtschaftlich wird die Aufgabe derart gelöst, dass absehbares - aber später hinreichend sicher benötigtes - Erweiterungsvolumen [...]

Die „aufblasbare“ Kläranlage

2019-03-28T15:16:44+02:0026. Februar 2010|

Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Wasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Zusammenfassung Beschrieben wird eine weniger bekannte, aber finanziell recht interessante Möglichkeit des dynamischen Kläranlagenausbaus, d. h. einer quasi stufenlosen Anpassung des Leistungsvermögens an das aktuelle Leistungserfordernis. Wirtschaftlich wird die Aufgabe derart gelöst, dass absehbares - aber später hinreichend sicher benötigtes - Erweiterungsvolumen [...]

Wir simulieren für Sie auch die Schmutzfracht mit der Software SMUSI

2019-03-28T15:16:51+02:0026. Februar 2010|

Unser Angebot: Wir simulieren für Sie auch die Schmutzfracht mit der Software SMUSI Hier ein Auszug aus dem Gutachten unseres Mitarbeiters Herrn Eichhorn für die Stadt Schlüchtern als Beweis dafür, dass wir so etwas auch beherrschen: 1 Dimensionierung mittels Simulationsmodell „SMUSI“ Die Aufgabe der Regenüberlaufbauwerke besteht entsprechend der Ausführungen in Gliederungspunkt 2 darin, im Niederschlagsfall [...]

Berechnungsmodell HYSTEM-EXTRAN

2019-03-28T15:16:53+02:0026. Februar 2010|

Unser Angebot: Wir überprüfen für Sie auch das Leistungsvermögen und die Reserven Ihrer Kanalisation mit der Software HYSTEM-EXTRAN Berechnungsmodell HYSTEM-EXTRAN Für die Berechnungen verwenden wir in der Regel ein hydrodynamisches Modell zur Simulation des Oberflächenabflusses bzw. des Transportvorganges. HYSTEM-EXTRAN ist ein hydrodynamisches Niederschlags-Abfluss-Modell für die Kanalnetzberechnung. Es dient zur Nachrechnung städtischer Kanalnetze sowohl mit Einzelereignissen [...]

Großversuch zur Minimierung der Geruchsbelästigung

2019-03-28T15:16:55+02:0026. Februar 2010|

Vom Montag, den 10. Juli 2006 bis zum Mittwoch, den 12. Juli 2006 lief im Stadtzentrum von Chemnitz ein - aus Sicht der Experten gesehen - spektakulärer Großversuch. Auftraggeber war der Entsorgungsbetrieb der Stadt Chemnitz (http://www.esc-chemnitz.de/). Der Betreiber des Kanalnetzes sind die Stadtwerke Chemnitz (http://www.swc.de/). Zur Erforschung der Strömungsverhältnisse in der Kanalisation wurde zeitweise an [...]

Eine Lanze für die Modernisierung einer alten Tropfkörperkläranlage!

2019-03-28T15:16:58+02:0026. Februar 2010|

Auszug aus einem Privatgutachten Inhaltsverzeichnis: Nicht monetäre Bewertung einer vorhandenen Tropfkörperkläranlage Anlagengestaltung Nachteile der vorhandenen Kläranlage Modernisierung ist die zweckmäßigste Lösung! Nicht monetäre Bewertung einer vorhandenen Tropfkörperkläranlage Vorteile des vorhandenen Tropfkörperverfahrens Betriebskosten Das vorhandene Tropfkörperverfahren hat den Vorteil, dass es zu den Abwasserbehandlungsverfahren mit den niedrigsten Energie- und Betriebskosten zählt. Die heutigen modernen Abwasserbehandlungsverfahren weisen [...]

Positiver BSB5-Analysenfehler in Größenordnungen bei der Überwachung von Teich- und Kleinkläranlagen recht wahrscheinlich!

2019-03-28T15:17:00+02:0026. Februar 2010|

Auszug aus Privatgutachten! BSB5-Analyse meist kein Beweismittel! Inhaltsverzeichnis DIN 38 409, Teil 51 vom Mai 1987 (Analysenvorschrift zur Bestimmung des BSB5) BSB5-Überwachungsergebnisse als Beweismittel? Fragliche BSB5-Überwachung von Kleinkläranlagen Überwachungs- und Interpretationsfehler bei belüfteten Abwasserteichanlagen Zwingender Inhalt eines Analysenberichtes Wann wird der BSB5 Beweismittel? Was ist BSB5? Kurzfassung: Bei der Überwachung von Teichkläranlagen, Hauskläranlagen und unterlasteten [...]

Landwirtschaft für Klärschlammverwertung

2019-03-28T15:17:03+02:0026. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt. Landwirtschaft für Klärschlammverwertung Die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft, Leipzig, plädiert für eine Fortsetzung der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung. Als Gründe führte Rolf Mönicke, Fachbereich Landwirtschaftliche Untersuchungen, auf der ATV-DVWK-Konferenz „Die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung“ Ende Januar in Kassel die knappen weltweiten Phosphorressourcen und die angespannte finanzielle [...]

Stuttgart bekräftigt Position gegen Einsatz von Klärschlamm als Dünger

2019-03-28T15:17:05+02:0026. Februar 2010|

Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Empfehlung vom EUWID Wasser und Abwasser bereitgestellt Müller: Nur geringe Erhöhung der Abwassergebühren wäre zur Folge Das baden-württembergische Umweltministerium hat seine klare Position gegen den Einsatz von Klärschlamm als Düngemittel auf landwirtschaftlichen Flächen bestätigt. Klärschlamm sollte in Zukunft thermisch entsorgt werden, erklärte der baden-württembergische Umweltminister Ulrich Müller Ende vergangener [...]

Regenwassernutzung hat nicht nur Vorteile!

2019-03-28T15:17:07+02:0026. Februar 2010|

Inhalt: Komplexität als Risiko Fehlentwicklungen im dünnbesiedelten Raum Kosten- und Risikofaktor "Trinkwasserhygiene" Kosten- und Risikofaktor "Kanalreinigung" - Steigerung der Abwassergebühren Substitution von Trinkwasser im Haushalt? Die Lösung des Problems! mögliches Maß der Regenwassernutzung öffentliches Trinkwassernetz ist kaum niedriger zu dimensionieren! Literaturverzeichnis Zusammenfassung In der Fachliteratur sind über die Vorzüge der Regenwasserbewirtschaftung viele Untersuchungen und Hinweise [...]

Rechtliche Aspekte der Regenwasserbewirtschaftung

2019-03-28T15:17:10+02:0026. Februar 2010|

Hier ein Auszug des Entwurfes Konkret: Siehe jeweiliges Landeswassergesetz Keine Erlaubnis für das Einleiten von Niederschlagswasser in das Grundwasser, wenn das Niederschlagswasser auf Dach-, Hof- oder Wegflächen von Wohnungsgrundstücken anfällt und wenn es auf dem Grundstück versickert, verregnet oder verrieselt werden soll. Aber: Für die Einleitung des auf Hofflächen anfallenden Niederschlagswassers gilt dies jedoch nur [...]

Definition "Regenwasserbewirtschaftung"

2019-03-28T15:17:14+02:0026. Februar 2010|

In den letzten Jahren hat sich in Fachkreisen und mittlerweile auch in der Öffentlichkeit vermehrt der Begriff der Regenwasserbewirtschaftung eingebürgert. Was darunter konkret zu verstehen ist, darüber ist den Autoren im Zuge des Literaturstudiums noch keine Definition aufgefallen. Im Folgenden nun eine Definitionsvariante: Regenwasser bewirtschaften, bedeutet anfallendes Niederschlagswasser nach Möglichkeit nicht zu sammeln, in erster [...]

Definition „Regenwasserbewirtschaftung“

2019-03-28T15:17:12+02:0026. Februar 2010|

In den letzten Jahren hat sich in Fachkreisen und mittlerweile auch in der Öffentlichkeit vermehrt der Begriff der Regenwasserbewirtschaftung eingebürgert. Was darunter konkret zu verstehen ist, darüber ist den Autoren im Zuge des Literaturstudiums noch keine Definition aufgefallen. Im Folgenden nun eine Definitionsvariante: Regenwasser bewirtschaften, bedeutet anfallendes Niederschlagswasser nach Möglichkeit nicht zu sammeln, in erster [...]

Risikominimierung

2019-03-28T15:17:18+02:0026. Februar 2010|

Typisch für die neuen Bundesländer ist, dass zunächst weniger eine aufwendige Betriebsführung zu einer Kostenexplosion bei der Abwasserentsorgung führt, sondern diese ist in erster Linie auf riskante Investitionsentscheidungen zurückzuführen. Investitionsentscheidungen der Verbände und Kommunen stellen sich meist deshalb als falsch heraus, weil die Wirtschaftlichkeit abwassertechnischer Lösungen mit ungenügenden Rechenmethoden ermittelt wurde. In der Regel wurde [...]

Entwässerungskonzeption – Abwasserbeseitigungskonzept

2019-03-28T15:17:20+02:0026. Februar 2010|

Gewerbegebiete weisen im Endausbau oft ein unnötig hohes Maß an versiegelten Flächen auf. Bereits bei der Planung sind Variantenuntersuchungen darüber anzustellen, ob die Regenwasserbewirtschaftung auf den Parzellen erfolgen soll, oder ob für das Gewerbegebiet eine zentrale Regenwasserbewirtschaftung erfolgen soll, oder ob eine Kombination beider Möglichkeiten infrage kommt. Es ist darauf zu achten, dass das zur [...]

Abwasserlasten

2019-03-28T15:17:23+02:0026. Februar 2010|

Abwasserlasten Der Begriff Abwasserlast ist als Äquivalent zum Begriff der Abwasserfracht zu nutzen, d. h. es handelt sich um die Masse der abgeleiteten Schadstoffmengen. Die Angabe wird auf einen Zeitraum, wie z. B. kg/h; kg/d oder t/a oder auf ein Produktionsergebnis bezogen, z. B. kg BSB5/t Brühwurst. Die Fracht des jeweiligen Inhaltsstoffes wird über die [...]

Abwassermengen

2019-03-28T15:17:25+02:0026. Februar 2010|

Abwassermengen Zu den anfallenden Abwassermengen lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen treffen. Die Mengen sind von vielen Faktoren abhängig, z. B. Industriezweig Größe des Unternehmens Technologie der Produktion Verwendung von Wasserkreisläufen Deshalb können an dieser Stelle nur einige allgemeine Angaben gemacht werden. Das Arbeitsblatt A 118 "Richtlinie für die hydraulische Berechnung von Schmutz-, Regen- und Mischwasserkanälen" [...]

Kostenbeeinflussung

2019-03-28T15:17:27+02:0026. Februar 2010|

Kostenbeeinflussung Grundsätzlich sind zu nennen: Vermeidung der Errichtung von Kläranlagen, "die gleich alles können!" (Investitionsrisiko wird dadurch minimiert!) Verhinderung von planungsseitigen bzw. lieferorientierten "Schubkastenlösungen" Führen eines rechtzeitigen und konstruktiven Dialoges mit der Behörde bzw. Kommune oder Verband über eine Reduzierung des Investitionsrisikos Der Technologietransfer ohne Berücksichtigung der besonderen Bedingungen in den neuen Bundesländern führte und [...]

Funktionalausschreibungen

2019-03-28T15:17:29+02:0026. Februar 2010|

Funktionalausschreibungen Egal, ob eine Anlage über einen Planer oder mittels Anlagenlieferanten schlüsselfertig zu errichten ist, so schlägt doch ein gewisses fachliches Grundwissen immer kostengünstig zu Buche. Je weniger sich der Bauherr mit der anstehenden Aufgabe identifiziert und je mehr er strategische Aufgaben wegdelegiert, um so größer ist die Gefahr des Anwachsens des Finanzierungsrisikos, sei es, [...]

Abwasserabgabe – Teilweise Gewässerschädlich

2019-03-28T15:17:34+02:0025. Februar 2010|

Abwasserabgabe - Teilweise Gewässerschädlich Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Abwasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Vor 10 Jahren veröffentlichte eine Arbeitsgruppe der Abwassertechnischen Vereinigung e.V. einen Bericht, nach dem der Gewässerschadstoff Stickstoff keineswegs so gewässerschädlich ist, wie allgemein vermutet wird. Ganz im Gegenteil - Stickstoff, im Verlauf der Abwasserbehandlung zu Nitrat oxidiert, ist [...]

Nicht ausgelastete Kläranlagen als Alibi für weitere Verschuldung?

2019-03-28T15:17:45+02:0025. Februar 2010|

Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Wasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Wir haben viel Lehrgeld beim Aufbau und bei der Modernisierung unserer abwassertechnischen Infrastruktur bezahlen müssen. Darauf im einzelnen einzugehen, hieße sich zu wiederholen. Außerdem sind die unangenehmen Ergebnisse mittlerweile nicht nur in Fachzeitschriften zu lesen, sondern jahrelang ein handfestes Thema der Medien. [...]

Abwasserentsorgung in den neuen Bundesländern wird extrem teuer (Teil 3)

2019-03-28T15:17:47+02:0025. Februar 2010|

Rückblick: 1991 Die unbekannte Interessenlage der Berater Abwasserentsorgung in den neuen Bundesländern wird extrem teuer (Teil 3) Uwe Halbach, Unabhängiger Sachverständiger aus Werdau Eine Reihe von Entwicklungen in den neuen Bundesländern geben zu der Befürchtung Anlass, dass auf unsere Bürger eine Kostenlawine bei den Ver- und Entsorgungsleistungen zurollt. Die Beitragsfolge, die in den Heften 2 [...]

EBZ planen Millionen-Deal mit US-Investor

2019-03-28T15:35:56+02:0025. Februar 2010|

Rheinpfalz Online, 08.01.03 Cross Border Leasing nutzt Lücke im Steuerrecht aus - Boßlet sieht keine Risiken - Innenministerium mahnt zur Sorgfalt Ein Geldregen von mehreren Millionen Euro soll rausspringen bei einem Deal der Entsorgungsbetriebe Zweibrücken (EBZ) mit einem unbekannten amerikanischen Investor. So soll das Geschäft laufen: Die EBZ vermieten dem US-Partner das Abwassersystem - die [...]

Bürgermeisterkanäle

2019-03-28T15:36:03+02:0025. Februar 2010|

Der Begriff „Bürgermeisterkanal“ wird umgangssprachlich für Kanalisationsabschnitte mit nachfolgenden Merkmalen genutzt: Die Sammler dienen i.d.R. der Entwässerung im ländlichen Raum, es erfolgt sowohl eine Erfassung von Oberflächenwasser als auch des Überlaufes von Kleinkläranlagen. Es erfolgt keine Einleitung von Rohabwasser (zumindest sollte dies nicht der Fall sein). Die „Bürgermeisterkanäle“ einer Ortslage bestehen i.d.R. aus Teilabschnitten regulärer [...]

Kommunale Risiken der Abwasserentsorgung im ländlichen Raum

2019-03-28T15:36:05+02:0025. Februar 2010|

Manuskript für die Fachzeitschrift "Wasser-Abwasser-Praxis" (erschienen im Oktober 1997) Kommunale Risiken der Abwasserentsorgung im ländlichen Raum Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Wasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Download des Beitrages mit Diagrammen und Tabellen Inhalt: Abwasserableitung Abwasserzweckverband - ein Risikofaktor? Beratung und Planung Das Risiko an sich Ein Abwasserteich oder 250 Hauskläranlagen? Fördermittelproblematik [...]

Resümee zur Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum

2019-03-28T15:36:08+02:0025. Februar 2010|

Grundstückskläranlagen sind aus wasserwirtschaftlichen Gründen eher als Ausnahme, aber nicht als Regelfall für die Abwasserbehandlung einer ganzen Siedlung zu verstehen. Für die Entwicklung des ländlichen Raumes gelten die entsprechenden Verwaltungsvorschriften und Verordnungen. Die Abwasserentsorgung ist kein technisches Problem. Sie ist als komplexe Investition zu begreifen, die mit den zulässigen Mitteln des jeweiligen Kommunalabgabengesetzes sicher und [...]

Risikofaktoren bei der zentralen Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum

2019-03-28T15:36:10+02:0025. Februar 2010|

bereits vorhandene und geplante Verschuldung der Bürger Alter von bestehenden Anlagen (Restbuchwerte) erforderlicher neuer Investitionsbedarf Ansteigen der Betriebskosten infolge der Investitionen Bereitschaft der Bürger für das Finanzieren weiterer Kostenbelastungen Wahrscheinlichkeit des planmäßigen Fördermittelflusses Finanzkraft des Gewerbes Belegung der Gewerbegebiete Koordinierung der Investitionen im Kanalbau und zur Abwasserbehandlung

Risikofaktoren

2019-03-28T15:36:12+02:0025. Februar 2010|

Wirkung der geringen Besiedlungsdichte im ländlichen Raum steigen spezifische Abwasserkosten progressiv mit der Reduzierung der Siedlungsdichte wirken sich unzweckmäßige und uneffiziente Investitions- und natürlich auch Betriebskostenentscheidungen viel gravierender aus als in der Stadt Eine Abwassergebühr gerechnet ohne Fördermittel und Beiträge zwischen 9 und 12 €/m³, ist bei einer Siedlungsgröße von 1.000 Einwohnern durchaus reel.

Ein Abwasserzweckverband hat viele Möglichkeiten, die Kosten der dezentralen Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum zu dämpfen.

2019-03-28T15:36:15+02:0025. Februar 2010|

Übernahme der Wartung von Kleinkläranlagen Management und Kostenkontrolle der Fäkalschlammabfuhr Beratung bei der Auswahl der Hauskläranlagen Entsprechende Berücksichtigung der Problematik "ländlicher Raum" im Abwasserzielkonzept Einsatz für längerfristige Refinanzierungsmöglichkeiten (Nutzungsdauern) für biologische KKA nach DIN 4261 - Teil 2 Empfehlung im Ergebnis eben erörterter Zusammenhänge: Nutzungsdauer: wenigstens 30 Jahre

Hinweise zur Nutzungsdauer von Hauskläranlagen

2019-03-28T15:36:17+02:0025. Februar 2010|

Hinweise zur Nutzungsdauer von Hauskläranlagen Nutzungsdauer 30 Jahre: Durch gesetzliche und behördliche Regelungen sollte gewährleistet werden, dass die Nutzungsdauer von Hauskläranlagen 30 Jahre betragen kann, d. h. Anschluss an zentrale Kläranlagen 30 Jahre nach Errichtung einer Hauskläranlage. Begründung: Der Baukörper einer Grundstückskläranlage hält in der Regel wenigstens 30 Jahre. Das ist eine Tatsache. Nach 10 [...]

Kläranlagen für jedes Haus oder eine zentrale Abwasserbeseitigung?

2019-03-28T15:36:19+02:0025. Februar 2010|

Auszüge aus einem Gutachten Redaktion 09.12.1999 Inhaltsverzeichnis Quintessenz Hinweise zur Refinanzierung Hinweise für eine Übergangslösung Entscheidungsaspekte für eine Gruppenkläranlage Zusammenfassung des Gutachtens Quintessenz: Hauskläranlagen für jedes Haus einer Ortschaft können genauso teuer oder sogar aufwendiger werden, als wenn die betroffene Siedlung eine zentrale Abwasserbeseitigung aufbaut. Das hängt davon ab, wie es den Bauherren gelingt, preiswerte [...]

Ableitung oberflächlich ablaufendes Niederschlagswasser

2019-03-28T15:36:40+02:0024. Februar 2010|

Zur Beachtung! Situation - Problem Das Grundstück des Klägers wurde infolge eines Regenereignisses von oberflächlich ablaufenden Wasser durchflossen, so dass ein Schaden entstand. Das oberflächlich ablaufende Wasser nahm seinen Lauf durch ein neues Wohngebiet und stammte im Wesentlichen von einem nahen Feld. Ein weiterer Grundstückseigentümer (Beklagte) versuchte sich gegen diesen Wasserlauf durch eine niedrige Mauer [...]

„Zielkonzeptionslose“ Entwässerungsplanung

2019-03-28T15:36:49+02:0024. Februar 2010|

Problem: Der Planer hatte ein Ortsnetz zu planen, für das noch kein Abwasserbeseitigungskonzept vorlag. Schlagworte: Wirtschaftlichkeit einer Planung Sonderleistungen Planungsrisiko Zusammenfassung Bei den Mängelerörterungen in den folgenden Gliederungspunkten wäre zu berücksichtigen, dass die Planung nicht auf ein abgestimmtes und verteidigtes Abwasserbeseitigungskonzept zurückgreifen konnte. Das ist ein gewisser Nachteil für die Klägerin, weil damit die Planungsausgabe [...]

"Zielkonzeptionslose" Entwässerungsplanung

2019-03-28T15:36:52+02:0024. Februar 2010|

Problem: Der Planer hatte ein Ortsnetz zu planen, für das noch kein Abwasserbeseitigungskonzept vorlag. Schlagworte: Wirtschaftlichkeit einer Planung Sonderleistungen Planungsrisiko Zusammenfassung Bei den Mängelerörterungen in den folgenden Gliederungspunkten wäre zu berücksichtigen, dass die Planung nicht auf ein abgestimmtes und verteidigtes Abwasserbeseitigungskonzept zurückgreifen konnte. Das ist ein gewisser Nachteil für die Klägerin, weil damit die Planungsausgabe [...]

Die Mitbestimmung des Bauherrn

2019-03-28T15:36:58+02:0024. Februar 2010|

Zur Beachtung! Beweisbeschluss Es soll ein Sachverständigengutachten bzgl. der Bauleistungen der Antragsgegnerin, betreffend das Wohngebiet "****" in ***, Landkreis ***, eingeholt werden, insbesondere darüber, "ob die Hausanschlussstellen ganz oder teilweise mehr als 2 m unter der jeweiligen Erdoberfläche liegen und ob diese Verlegung gegebenenfalls notwendig ist und den Regeln der Technik entspricht sowie, ob sich [...]

Fachlich methodische Mängel in einem Gerichtsgutachten

2019-03-28T15:37:05+02:0024. Februar 2010|

Fachlich methodische Mängel - Fallbeispiel Bewertung des Gerichtsgutachtens durch eine parteigutachterliche Stellungnahme (Auszug - Parteigutachten) Einführung in die Problematik Inhalt der parteigutachterlichen Stellungnahme: Beweisbeschluss 1 - Wirkungsgrad Rechenwerk Beweisbeschluss 2 - Konstruktion Rechenwerk Beweisbeschluss 3 - Betriebskosten - Wasserverbrauch Beweisbeschluss 9 - Bodensatz im Belebungsbecken Beweisbeschluss 10 - Auslegung des Rührwerkes Beweisbeschluss 11 - hydraulische [...]

Ziele des Abwasserbeseitigungskonzeptes

2019-03-28T15:41:46+02:0024. Februar 2010|

Ziele des Abwasserbeseitigungskonzeptes technisch wirtschaftlich abgestimmte Aufgabenstellung für die Vergabe separater Planungen Voraussetzung für eine abgesicherte Gebührenprognose wichtigstes Instrument für das Projektcontrolling Voraussetzung für den Nachweis der Sinnfälligkeit und Wirtschaftlichkeit im Förderverfahren Durch kontrollierten Einsatz vieler Planungsbüros wird ein vorteilhaftes Wettbewerbsklima geschaffen.

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