Gewässerschutz

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Schwermetall im Klärschlamm? Wir können vielleicht helfen!

23. Oktober 2017|

Schwermetall im Klärschlamm? Wir können vielleicht helfen! Wie man sieht, haben wir mit Schwermetall keine Schwierigkeiten und die Hantel hält nicht nur ein Ingenieur unseres Hauses mühelos waagerecht und auch noch ohne dabei zu zittern. Auch unser Chemiker kann hier mithalten und er kann zudem die Hantel chemisch bewerten. Haben Sie eine Schwermetallaufgabe mit Ihrem Klärschlamm? Dann haben wir aus vielen Gründen mit der 5266 die beste Telefonnummer der Welt: +49 3761 5266 oder für Deutschland: o3761 5266 Ein Grund für die beste Telefonnummer ist die wasserwirtschaftliche Erfahrung über 3 Generationen in der Familie! Konsequenzen einer Grenzwertüberschreitung von Schwermetallkonzentrationen Hohe Kosten, denn bei Grenzwertüberschreitung von Schwermetallkonzentrationen wird dieser meist Sondermüll, dessen Entsorgung sehr teuer ist. Bei „Nichtstun“ und Anzeige, ggf. Anklage wegen Straftatbestand der Gewässerverschmutzung. Nur wenn die relevanten Schwermetallemittenten (-verursacher) bekannt sind, kann die tatsächliche Ursache der Verschmutzung des Grundwassers beurteilt werden. Eine eventuelle Verschmutzung des Grundwassers mit Schwermetallen – eine entsprechende Dosis vorausgesetzt – ist eine bedeutend folgenreichere Umweltvergiftung gegenüber zu viel Schwermetall im Klärschlamm, der, wenn dies bekannt ist, gefährdungslos – aber teuer – zu entsorgen ist. Allerdings gibt es auch eine Selbstreinigung von Schwermetallen in der Natur; Der Wasserkreislauf! Man muss nur warten können und dürfen. […]

Schlammabfuhr aus Kleinkläranlagen – Hinweise für Klärgrubenbesitzer

07. Oktober 2017|

Zur Schlammabfuhr aus Kleinkläranlagen Welche Aufgaben hat eine Abwasserfaulgrube (Kleinkläranlage nach DIN 4261-1)? (In dem Fall, dass der Kleinkläranlage nach DIN 4261-1 eine biologische Stufe nachgeschaltet ist, wird in der Regel der in der nachgeschalteten Stufe anfallende Schlamm ebenfalls in der 1. Kammer der Abwasserfaulgrube sedimentiert und gelagert. Diese Schlammengen (Überschußschlamm)  können den Abfuhrzyklus erheblich [...]

Vorsorge

02. Mai 2017|

Vorsorge Der Grund zur Vorsorge oder zur Sorge - eine imaginäre Wolke? Kommentar zu den Leitlinien für die Anwendung des Vorsorgeprinzips der Kommission der Europäischen Gemeinschaften Nach einer Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften zur Bewertung des Grundes zur Sorge (Anwendbarkeit des Vorsorgeprinzips) vom 02.02.2000 sind verstärkt wissenschaftliche Methoden zur Untersuchung und Bewertung der Risiken [...]

Dichtheitsprüfung der Hausanschlüsse – fast witzig?!

05. März 2017|

Dichtheitsprüfung Wat stinkt, dat düngt! Diesmal nicht von mir - es kommen auch andere darauf: "Fast Witzig ist nun die Verordnung des Landeswasserschutzgesetzes NRW § 61, das die Dichtigkeitsprüfung der Hausanschlüsse der Kanalisation vorschreibt. Für viel Geld muss der Hausbesitzer sein Kanalsystem überprüfen lassen, ob an irgendeiner Stelle eine Undichtigkeit besteht, während möglicherweise auf der [...]

Verschlechterungsverbot nach Paragraph 27 widerspricht konkretem Gewässerschutz

30. Januar 2017|

Übermäßiger Gewässerschutz kann gegen das Verschlechterungsverbot nach Paragraph 27 verstoßen! In diesem Beitrag geht es um die Darstellung der Tatsache, dass der praktizierte Gewässerschutz - also in der Weise wie er offiziell verfolgt wird - keineswegs selten seine Ziele gerade dann verfehlt, wenn er wasserrechtliche Regelungen rigoros umsetzt. Das ist komisch, ist aber so! ("Keineswegs [...]

CSB – Kein Beweismittel einer Gewässerverschmutzung

11. Januar 2017|

Der CSB (Chemischer Sauerstoffbedarf) wird in einem Labor ermittelt. Die Reaktionsbedingungen zur Messung des CSB sind so lebensfeindlich und kommen im Wasser oder im Gewässer nicht vor, so dass das CSB-Laborergebnis unmöglich und mit Gewissheit auf Wasser, Gewässer oder auf die Natur übertragbar ist. In den Anhängen zum Wasserhaushaltsgesetz wird von der falschen Annahme ausgegangen, [...]

Blaualgen – Umfängliche Erklärungen durch einen Experten

11. Januar 2017|

Blaualgen: Mehr als nur ein Überblick von Prof. Dr. rer. nat. habil. S. Jost Casper Der folgende Beitrag aus dem Fachbuch Urania Pflanzenreich Niedere Pflanzen Urania Verlag Leipzig-Jena-Berlin 2. Auflage1977 wurde mit Genehmigung des Autors Herrn Prof. Dr. rer. nat. habil. S. Jost Casper veröffentlicht. Werdau, den 28.07.2008  Uwe Halbach *** Siegfried Jost Casper (*1929) [...]

Ein guter wasserchemischer Zustand auf Biegen und Brechen?

11. Januar 2017|

Ein guter wasserchemischer Zustand ist für sich allein gesehen ein recht einfältiges Ziel. Trotzdem ist er aber bei vielen wasserbehördlichen Entscheidungen immer noch das Maß aller Dinge bzw. das k.o.-Kriterium für vernünftige und verhältnismäßige Alternativen. Im Falle einer geplanten oder aktuellen Überwachungswertverschärfung wäre aus wasserwirtschaftlicher Sicht vor einer kompromisslosen wasserchemischen Zieldefinition ein Nachweis der Verhältnismäßigkeit [...]

Eine Oma, eine Ente, viel Gülle und das Verschlechterungsverbot

27. November 2016|

Eine Million entenfütternde Omas gegen Biogasanlagen und die industrielle Landwirtschaft! Glosse aus dem März 2012 Wer gewinnt? Dumme Frage! Die Oma jedenfalls nicht! Soll dieser Erpel - auch wenn es ein Männchen ist - wirklich verhungern? Wenn das Gutgemeinte in der Verwaltung zum Terror mutiert... "Ein ehrsamer Bürger, tierlieb und Freund der bedrohten [...]

Bodenabtrag von Intensivflächen bei Starkregen

11. Oktober 2016|

"Wenn die Landwirtschaft sprichwörtlich den Bach runtergeht" "Gerade aus Maisfeldern in Talauen und an erosionsgefährdeten Hängen fließt das Wasser besonders schnell ab. Dabei wird in erheblichem Umfang Oberboden ausgeschwemmt." "Laut Erosionsatlas beträgt der Bodenabtrag auf Intensivflächen bis zu 15 Tonnen pro Hektar und Jahr –bei einzelnen Starkregenereignissen sind Abträge von mehr als 100 Tonnen nachgewiesen." [...]

Zustandsbewertung der Gewässer – Ökologischer Einklang

01. Juni 2016|

Ooom Zum "ökologischen Einklang" folgendes Zitat: "Unberücksichtigt bleiben der Zusammenhang zwischen Stabilität und Mangel, der größere Änderungen einfach verhindert, und die tatsächlichen Ungleichgewichte in der Natur, ohne die sie gar nicht funktionieren könnte. Zwei Beispiele sollen verdeutlichen, daß es ausgerechnet die »balancierten« mittleren Zustände sind, die zwar als solche wünschenswert wären, sich aber nicht so [...]

Stand der Technik auf Madeira

29. Januar 2016|

Eine Glosse Lumpenschieber: Stand der Technik auf Madeira? Na klar! Dieses tolle 2-Wege-Absperrorgan - einen Lumpenschieber nämlich - fand ich bei einer Wanderung durch eine Ortschaft der Insel Madeira. Bestimmte Dinge sind nur aus der Entfernung korrekt zu bewerten. Überraschen kann dabei das Umschlagen der Meinungen in dem Maße, wie man sich vom betrachtetem Gegenstand [...]

Nitrat im Gewässer

02. Dezember 2015|

Prolog, denn es ist Theater! Hm? Was passt zur Einleitung? Beginnen wir mit Nicolás Gómez Dávila. Bei ihm kann zwischen verschiedenen Intensitäten der Erkenntnis gewählt werden, für deren Einstufung mir aber das Werkzeug fehlt. Beginnen wir mit einer kleinen Auswahl:  "Die Kosten für den Fortschritt lassen sich in Dummköpfen berechnen." "Die Menschheit sieht mit Schrecken, [...]

Phosphor im Kläranlagenablauf

07. September 2015|

Phosphor: Ziele versus Umsetzung Kurzfassung eines Tagungsberichtes von Herrn Bringewski: Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch (Berlin) referierte über Phosphorelimination auf Kläranlagen und Erreichung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie: Die Phosphorelimination auf kommunalen Kläranlagen in Deutschland liegt auf hohem Niveau. Die Eliminationsrate beträgt derzeit im Bundesdurchschnitt etwa 91 Prozent. Weitergehende Maßnahmen und verschärfte Grenzwerte können nur in kleinem [...]

Die Rettung eines Sees

07. September 2015|

Nitrat macht's woanders möglich! Die Lösung ist bekannt, aber in Deutschland verboten, weil man hier glaubt, Nitrat sei ein Schadstoff. "Bei einigen Seen, wie z. B. beim Trummensee in Schweden, stellte sich die erwartete Oligotrophierung auch nach mehreren Jahren, nachdem das Einzugsgebiet saniert worden war, nicht ein. Die Ursache hierfür lag in der internen Düngung [...]

Keine Angst vor Abstraktionen!

14. August 2015|

"Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer aktuellen Entscheidung zu der Frage Stellung genommen, ob neue DIN-Normen sofort zu einer Nachrüstpflicht bei Unternehmen führen. Im konkreten Fall ging es um eine Klägerin, die sich an einer halbautomatischen Glastür verletzt hatte." "Nicht jeder abstrakten Gefahr könne vorgebeugt werden." Quelle: HDI-Gerling Industrie Versicherung AG    

Effizienz wasserwirtschaftlicher Maßnahmen in Ökosystemen

30. Juli 2015|

Wasserwirtschaftliche Maßnahmen müssen effizient sein. Das ist naheliegend und auch der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu entnehmen. Im Anhang III (Wirtschaftliche Analyse) der Richtlinie wurde formuliert: "Die wirtschaftliche Analyse muss (unter Berücksichtigung der Kosten für die Erhebung der betreffenden Daten) genügend Informationen in ausreichender Detailliertheit enthalten, damit a) die einschlägigen Berechnungen durchgeführt werden können, die erforderlich sind, um [...]

Starkregen überstieg den üblichen Bemessungsregen

22. Juli 2015|

38,1 mm Niederschlag in Schneidenbach (Vogtland) am 22.07.2015 bis 21:00 Uhr Sehr viel CSB in der Göltzsch bei Schneidenbach, abends am 22.07.2015 nach einem Starkregen Bewertung der Regenspende In 15 Minuten fielen 21,4 mm Niederschlag. Auf einen Hektar fielen demnach 214.000 l Wasser. Das entspricht einer Regenspende von ca. 238 l/sha. Der Bemessungsregen [...]

Abstrakte Gewässerbewertungen

17. Juli 2015|

Prof. Dr. Winfried Lampert Direktor am Max-Planck-Institut für Limnologie, Abteilung Ökophysiologie (24306 Plön) und Prof. Dr. Ulrich Sommer (Institut für Meereskunde an der Universität Kiel) verfassten ca. 1992 ein Fachbuch "Limnoökologie", das in der zweiten Auflage 1999 erschien. Dem Kapitel "Stellung der Ökologie in der Gesellschaft" sind folgende immer noch sehr aktuelle Hinweise zu entnehmen: [...]

Einsatz von Kleinkläranlagen eher bedeutungslos für den Gewässerschutz

26. Februar 2015|

Falsche Prämisse und falsche Konklusion Der KA – Wasserwirtschaft, Abwasser, Abfall 2000 (47) Nr. 10 S. 1514 – 1524 ist zu entnehmen: „In Deutschland waren 1996 rund 90,5% der Bewohner an kommunale Abwasseranlagen angeschlossen. Auf der Basis von Untersuchungen mehrerer tausend Anlagen, Ergebnissen von Umfragen bei Wasserbehörden sowie bei Herstellern von Kleinkläranlagen kann abgeschätzt werden, [...]

Ein offensichtlich sehr sauberes Gewässer

16. Februar 2015|

Der Holzbach im Vogtland bei Weißensand - Gedanken beim Morgenspaziergang Die Bewertung der Gewässer ist Arbeitsgebiet mannigfaltiger Experten. Dabei wird das Gewässer anhand von Regeln geprüft. Entspricht das Gewässer den Regeln, dann ist alles gut. Mitunter sind zur Gewässerbewertung auch keine Experten notwendig. Dann nämlich, wenn der Wanderer Mut und Freude dabei hat, sich [...]

Gewässerbelastung

02. Oktober 2014|

Ohne Subjekt keine Belastung! Der im Zusammenhang mit der Gewässerbeurteilung häufig verwendete Begriff „Belastung“ ist wissenschaftlich unpräzise und beliebig deutbar. Außerdem suggeriert der Begriff eine unbewiesene, negativ wertende Deutung, die Denken und Handeln sachlich unbegründet in bestimmte Richtungen lenkt. Unsachliche, meist abstrakte Begriffe sind wichtigste Voraussetzungen für Manipulationen und Fehlentscheidungen. Ökosysteme sind wertfrei und kennen [...]

Blaualgen und Badegewässer

01. Oktober 2014|

Jährlichen Blaualgenkampagnen in der Presse fehlt Verhältnismäßigkeit und Sachlichkeit Empfehlungen des Umweltbundesamtes zum Schutz der Badenden vor Cyanobakterientoxinen Die Empfehlungen des Umweltbundesamtes zum Schutz der Badenden vor Cyanobakterientoxinen sind dem Internet zu entnehmen [1]. Schaut man sich diese Veröffentlichung mal genauer an, so ist diese durchaus nachvollziehbar. Nur eine so große Gefahr für Badende - [...]

Tödlicher Gewässerschutz

21. August 2014|

“Ist es gerechtfertigt, den Rückgang von Großmuscheln, Libellen, Fischen und anderen Tieren der Gewässer in den Roten Listen zu beklagen, wenn eine der Hauptursachen, in unserer Zeit, die wahrscheinlich bedeutendste überhaupt, im Natur- und Umweltschutzziel des sauberen Wassers liegt? Wir können nicht all diesen Tieren die Nahrung wegnehmen und dann darüber klagen, dass sie seltener [...]

Notwendige, aber nicht hinreichende Lebensbedingung

12. August 2014|

Für gute Lebensbedingungen für ein konkretes Tier - nehmen wir eine Forelle (KForelle ) - seien wenigstens folgende Prämissen gegeben: P 1      notwendige (aber allein nicht hinreichend) wasserchemische Qualität P 2      notwendige (aber allein nicht hinreichend) hydromorphologische Qualität P 3      notwendiges (aber allein nicht hinreichend) Angebot von Fischnährtieren Also gilt: KForelle =  P 1 ∩ [...]

Schweizer Blaualgen

07. August 2014|

Bademeister kämpft gegen Blaualgen Obwohl der Hüttwilersee eine gute Wasserqualität hat, treibt ein Algenfilm am Ufer des Strandbads. Während sich die Betreiber ärgern, baden zahlreiche Besucher trotzdem im Wasser. "Eine gesundheitliche Gefahr ist der Algenpelz aber nicht. Wie Ehmann sagt, können die Algen Gift absondern. Allerdings sei diese toxikologische Konzentration viel zu gering, um gesundheitliche [...]

Abstrakte Gefährdungen

18. Juli 2014|

  "Je höher das zu schützende 'Gemeinwohlinteresse' als Rechtsgut, umso eher darf an Stelle von Verboten konkreter Gefährdungen auf abstrakte Gefährdungen zurückgegriffen werden." Quelle: Jae-Yoon Kim Umweltstrafrecht in der Risikogesellschaft: ein Beitrag zum Umgang mit abstrakten Gefährdungsdelikten Dissertation Cuvillier Verlag Göttingen 1. Auflage 2004 Kommentar: Damit entscheidet der Sieg im Kampf um die Deutung der [...]

Kein Paradies ist vollkommen…

17. Juli 2014|

Michael Klonovsky 29. Juni 2014 Auf einer Alm im Schwarzwald lasse ich mich unweit einer Schar Kühe nieder, von denen einige nahezu euphorisch auf den unverhofften Besuch reagieren und sich zu mir gesellen. Das Wäldchen in der Talsenke, die sattgrünen, sonnenbeschienenen Wiesen, die vereinzelten Bäume oberhalb der Alm, der weite Himmel, die Abwesenheit menschengemachter Geräusche, [...]

Abstraktionen – Embryonen von Macht und Willkür

15. Juli 2014|

Abstraktionen – eine übliche, sehr unsichere Quelle der Erkenntnis Üblich, aber problematisch ist die Bewertung von Einzelfällen mittels Regeln oder Normen. Der Vorteil liegt neben anderen – auch sehr negativen - Effekten insbesondere in der Einsparung von Denkarbeit, verbunden mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von Fehlschlüssen im Vergleich zu Tatsachenfeststellungen in der konkreten Natur. Regeln sind [...]

Mauerseglersterben – ein Eigentor!

04. Juli 2014|

Es ist schon paradox! Gewässerschutz kann  auch tödlich sein. Zumindest für jene Tiere, deren Nährstoff  "Phosphor" minimiert wird. Und dann wundert sich der Laie, dass in dem nun klaren Wasser lauter Leichen schwimmen. Verhungert eben. Stimmt nicht? Doch! Siehe: Übermäßiger Gewässerschutz Und nun haben die Schweizer Streß, ihre selten gewordenen Mauersegler zu retten. Schlagzeile: Hausabbruch [...]

Kein Einklang

03. Juli 2014|

Natur: Macht sie euch untertan! Von Jan-Philipp Hein Quelle: Novo Argumente Zitat: "Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was minus vier Dioptrien für Sie als Steinzeitmensch im Auge des Mammut bedeutet hätten? Fielmann gab es noch nicht. Damals galten Darwins Gesetze großflächig, soweit sie nicht hier und da schon mit dem Faustkeil oder einem Rad [...]

Phosphor als Nährstoff

02. Juli 2014|

Atuelle Ergebnisse aus der Schweiz: Fischer wollen Seewasser düngen "Nach ihren deutschen Kollegen wollen nun auch die Schweizer Bodenseefischer mehr Phosphat in den See leiten. Umweltschützer lehnen das Ansinnen ab." "Die Erträge der Bodenseefischer sind in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. Grund ist das saubere Seewasser. Moderne Kläranlagen filtern fast alles Phosphat aus den Abwässern. [...]

Verhältnismäßiger (?) Aufwand für ein konkretes Ziel

27. Juni 2014|

Zitat 1: "Schön ist auch die Geschichte über die Kammolche. Entlang der geplanten A 44 zwischen Kassel und Eisenach wurden seinerzeit große Kammolchkolonien (1700 Tiere) entdeckt. Genau genommen in einer ehemaligen Klärgrube bei Helsa in Nordhessen. Aufgrund seiner natürlichen Geschwindigkeit kann der Kammolch nur sehr schwierig Verkehrswege überqueren und kommt daher sehr schnell unter die [...]

Abstrakt oder Konkret

23. Juni 2014|

Das Erkennen und Bewerten des Abstrakten (Regeln) und des Konkreten (Anschauung) ist für die Enttarnung von Manipulationen, Interessen und Geschäften unbedingte Voraussetzung. U.H. Michel de Montaigne (1533 - 1592) Was haben unsere Gesetzgeber dadurch gewonnen, daß sie hunderttausend Arten von besonderen Tatsachen ausgewählt und darauf hunderttausend Gesetze gemacht haben? Die Zahl hat nicht das geringste [...]

Stand der Technik – unangenehme-Wahrheiten

22. Juni 2014|

Zunächst die offizielle Definition und einige Aufsätze: Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik Regeln der Technik im Wasserrecht Der Stand der Technik Verhältnismäßigkeit bei Gewässerschutz Und nun von den Kritikern der Technik die unangenehmen Wahrheiten:   Nicolás Gómez Dávila Um zu erreichen, daß der Techniker sich ausschließlich in seinem Amt befleißige, komprimiert die Industriegesellschaft [...]

Problematische Gewässerbewertungen

16. Mai 2014|

Prophezeiung von künftigen Gewässerzuständen Die Ergebnisse der Gewässerzustandsbewertungen fließen häufig in Computermodelle ein, um zu beweisen, dass mit einer bestimmten Änderung wasserchemischer Parameter ein notwendiger Zielzustand erreicht wird. Dabei wird das Risiko, dass der Nutzen tatsächlich eintritt oder dass das Ziel überhaupt erreicht werden kann, entweder nicht untersucht oder verschwiegen. Eine seriöse wissenschaftliche Prognose wäre [...]

Vielfalt vs. Vereinheitlichung

18. Februar 2014|

Öko-Logisches vom Experten Zahlreiche Broschüren und Bücher des Herrn Prof. Josef H. Reichholf sind für den Laien und Naturfreund als Einstieg in das hochinteressante Fachgebiet der wissenschaftlichen Ökologie sehr gut geeignet. Die lebendige Darstellung der Zusammenhänge sowie deren kurzweilige Präsentation macht der Erlernen der Grundlagen der Ökologie zur Freude. Enttäuschend ist allerdings, dass die ökologischen [...]

Seltenheitswert! Hurra! Ein Abwasserpilz!

08. Februar 2014|

Der Abwasserpilz ist selten geworden! Verdient er unseren Schutz? Wird so etwas im Bach gefunden... Foto 1: Sphaerotilus natans - Abwasserpilz - Gewässergüteklasse III oder auch III-IV ...dann darf ohne universitäre Spezialbildung auf den Gewässergütezustand III getippt werden. Sieht es dagegen so aus: Foto 2: Sphaerotilus natans & Weißfärbung der Gewässersohle - [...]

EU-WRRL – Ein Orakel?!

02. Februar 2014|

Warum Orakel? Nun, weil die EU-WRRL genau wie ein Orakel aufgrund ihrer Abstraktheit gedeutet werden kann und muss. Das ist Fakt. Manche Regelungen der EU-WRRL werden unwissenschaftlich umgesetzt. Deshalb "orakeln" seit längerem einige Ökologen - jene die ihre  Wissenschaft verteidigen  - bei der EU-WRRL nicht mehr mit. Sie sehen die Natur wie sie [...]

Vorsorge – ein Indiz für wasserwirtschaftliche Ausbildungsschwäche?

24. Januar 2014|

Bei dieser Vorsorge geht es nicht um natürliche menschliche Verhaltensweisen, wie z. B. derart, dass man sich warm anzieht, wenn es draußen kalt ist. Im Blickpunkt steht die Veränderung der Gesellschaft durch Vorsorgediktatur mit all ihren destruktiven Folgen, betrachtet am Beispiel des vorsorglichen Gewässerschutzes. Zu den zahlreichen Nachteilen des Vorsorgeprinzips haben sich schon viele Autoren [...]

Wenn die Lieblingstheorie falsch ist…

16. Januar 2014|

"Der berühmte britische Biologe Conrad Waddington schrieb im Jahre 1941: Es ist … wichtig, dass Wissenschaftler darauf vorbereitet sind, dass sich ihre Lieblingstheorien als falsch herausstellen. Wissenschaft als Ganzes kann niemals zulassen, dass die Beurteilungen der Fakten durch Ideologie verzerrt werden können, die festlegt, was zu stimmen hat und was nicht; oder was man hofft, [...]

Steinfliege Aderhaft

11. November 2013|

Ein Exkurs in die Hydrobiologie                                     Diese Steinfliege lebt in Gewässern mit gutem Zustand. Literatur: Flussnetzwerke NRW Bayrischer Bestimmungsfächer  

Der chemische Sauerstoffverbrauch

30. Juli 2013|

Der chemische Sauerstoffverbrauch - Beweismittel einer Gewässerverschmutzung? von U. Halbach Fachartikel  veröffentlicht in der wwt 6, 7-8 und 9/2013 Auszug einer Leserzuschrift von Herrn Jürgen Wachtendorf am 13.11.2013: Sie schreiben auf S. 16 im 1. Teil (etwas unter dem CSV/BSB-Bild): "Zusätzlich muss die ganze Mischung bei 148 +/- 3°C 110 Minuten schwach sieden. [...]

Sauberes Wasser ist tödlich!

24. Juni 2013|

Immer weniger Schweizer Fische gehen ins Netz «Eine zu tiefe Phosphorkonzentration führt zu einer Hungersnot, Bestände und Fangerträge gingen mancherorts katastrophal zurück», sagte Silvano Solcà, Präsident des Schweizerischen Berufsfischerverbandes, gegenüber dem Landboten». Die Bodenseefischer fingen 2011/2012 über ein Drittel weniger Fische "Viele der 310 Berufsfischer, die es heute noch schweizweit gibt, sind deswegen auf einen [...]

Verschlechterungsverbot

14. März 2013|

Abstrakte Ziele sind zumeist Ursache für willkürliche Entscheidungen und willkürliches Handeln Einige Überlegungen: Wenn als Prämisse gilt, dass wasserwirtschaftliche Entscheidungen auf wissenschaftlicher Grundlage zu fällen sind, dann ist das abstrakte Verschlechterungsverbot als Argument wegen seiner Abstraktheit recht fragwürdig. Ein wasserwirtschaftlich wertvolles Instrument wird das Verschlechterungsverbot dagegen, wenn es nicht abstrakt, sondern konkret begründet wird. Das [...]

Ökologie ist wertfrei

14. März 2013|

  Die Stellung der Ökologie in der Gesellschaft Lampert, W.; Sommer, U., Limnoökologie, 2. überarbeitet Auflage, Georg Thieme Verlag Stuttgart New York 1999 (S.447) "Naturwissenschaften können Theorien darüber anbieten, wie die Natur funktioniert. Sie können jedoch nicht angeben, welcher Zustand der Natur ein erhaltenswürdiger Wert oder ein erstrebenswertes Ziel menschlichen Handelns ist. Die Festsetzung solcher [...]

Ziel ist Kosteneffizienz

01. März 2013|

Zitate aus dem Handbuch der EU-Wasserrahmenrichtlinie von Rumm, u.a.; 2. Auflage, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2006 (S. 47-48) "Auf dieser Konferenz hat Volkmar Hartje (2000) in einem Vortrag folgende Elemente einer integrierten Wasserwirtschaft herausgearbeitet, wobei er sich auf die AGENDA 21 und davor auf die Dubliner Wasserkonferenz beruft: Wasser als Teil des Ökosystems, als natürliche [...]

Schäden an Kanalisationen durch Druckprüfungen

25. Februar 2013|

"Fraglich ist jedoch, wie die Dichtheit der privaten Leitungen am besten zu überprüfen ist. Geräte und Verfahren, die im öffentlichen Bereich verwendet werden, können wegen der sehr viel ungünstigeren Randbedingungen !m privaten Sektor nur bedingt eingesetzt werden. Gemäß der technischen Regelwerken sind für die Prüfung grundsätzlich TV-Inspektionen und Druckprüfungen mit Luft oder Wasser anzuwenden (siehe [...]

Dichtheitsprüfung Hausanschlusskanäle

22. Februar 2013|

Grundstücksentwässerung: Experten fordern „Lösungen mit Augenmaß" In NRW gültige Frist für Dichtheitsprüfung bis Ende 2015 nicht zu erreichen Die Sanierung von privaten Abwasserleitungen gehört derzeit zu den kontroversesten Themen in der deutschen Wasserwirtschaft. Die Diskussion um Sanierungspflichten der Grundstückseigentümer wird von der Politik, Verbänden und Bürgern äußerst emotional geführt. Schätzungen zufolge sind zwischen einer und [...]

Ungeteilte Meinung

05. Februar 2013|

Zitat: Schwedische Klimaforscher in Sorge vor zu viel Alarmismus "Auch was die viel zitierten Extremereignisse angehe, so warnen die Schweden vor allzu großer Schwarzmalerei: “Es gibt keinerlei Hinweise auf einen ansteigenden Trend bei der Intensität oder der Anzahl von tropischer Wirbelstürme”. Damit widersprechen die vier Schweden nicht weniger als so gut wie allem, was im [...]

Angst und Sorge

04. Februar 2013|

"Angst, der Dauerzustand der unmündigen Gesellschaft Angst ist eine Grundbefindlichkeit des Menschen. In Ermangelung von lebensbedrohender Angst sucht der Mensch der Industriegesellschaft sich neue Zielobjekte seiner Angst. Paradoxerweise macht der Mensch gerade das zum Gegenstand seiner Ängste, das ihn von lebensbedrohenden Gefahren befreit: die moderne Technik. Die Angst gilt als eine besondere Qualität des Menschseins [...]

Rechtliches zur Grundstücksentwässerung

11. Januar 2013|

Rechtsprechung zur Dichtheitsprüfung von privaten Grundstücksentwässerungsanlagen Zitate mit freundlicher Genehmigung des Rechtsanwaltes Herr Reinhart Piens (Essen) 10.1.2013 "In der fachlich, rechtlich und politisch umstrittenen Frage der Dichtheitsprüfung privater Abwasseranlagen hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg kürzlich ein interessantes Urteil gesprochen (10. Januar 2012, Aktenzeichen 9 KN 162/10). Es kommt im Rahmen eines Normenkontrollantrages gegen die Satzung eines [...]

Wasserwirtschaft!?

17. Dezember 2012|

Mein Verständnis: Effizienz bzw. Verhältnismäßigkeit des gewünschten Nutzens im Gewässer einerseits in Bezug auf die dafür notwendigen einmaligen und laufenden Aufwendungen andererseits unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeiten vom gewünschten oder erzielten Nutzen und Aufwand. Kritik: Heute spielt allerdings in der Praxis der Nutzen im Gewässer eher eine Nebenrolle oder hat eine Alibifunktion inne. Relevant ist heute [...]

Abwassergebührensteigerung als logische Folge…

30. November 2012|

... der Energiekostensteigerung   Bei manchen Konsequenzen ist es ratsam, sie nur scheibchenweise zu verkünden. Aktuell wird gerade eine Energiepreissteigerung in erheblichem Umfang verkündet. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn niemand denkt daran oder traut sich auf die sekundären Preiserhöhungen hinzuweisen oder diese mit spitzem Bleistift auszurechnen. Und die sekundären Preiserhöhungen, so kann [...]

Ein Aufruf zur Bedachtsamkeit

01. Oktober 2012|

Ist eine weitere Entfernung von Mikroverunreinigungen aus kommunalem Abwasser angezeigt? Prof. Dr.-Ing. Harro Bode Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands, Kronprinzenstraße 37 45128 Essen Exzerpt "Ich halte es in Fällen, in denen es nicht mehr um die Beseitigung offensichtlicher und schlimmer Missstände geht, grundsätzlich für legitim und notwendig, danach zu fragen, welche Beeinträchtigungen unter Kostenaspekten hingenommen werden können [...]

Die Verrohrung eines Gewässers

23. August 2012|

Bleibt es ein Gewässer? Ergebnis einer Rechtsprechung: "Das Bundesverwaltungsgericht hat die bisherige Rechtsprechung nunmehr in einem neuen Urteil aufgegeben. Die Gewässereigenschaft wird auch bejaht, wenn nicht nur eine unterirdisch geführte Teilstrecke als Zwischenstück verrohrt ist, sondern das Endstück. Das Bundesverwaltungsgericht kommt insofern zu einer funktionsbezogenen, nicht mehr nur formalen Betrachtungsweise." Kommentiert von RA Reinhart Piens [...]

Die Entwertung des Trinkwassers…

28. Juni 2012|

...durch Marketing war ja schon öfter ein Thema. Nun aber ist es heraus, was bislang nur zu vermuten war: "Leitungswasser gewinnt im Test gegen Mineralwasser" Zu wenig Mineralien, manchmal sogar Keime: Die Stiftung Warentest hat stille Mineralwässer unter die Lupe genommen und ist wenig begeistert. Die Verbraucherschützer raten deswegen zu Leitungswasser. Siehe auch: Flaschenwahn statt [...]

Fische tot gepinkelt?

14. Mai 2012|

So lautet eine lustige Schlagzeile der Bildzeitung. Auch wenn die Fische mit ziemlicher Sicherheit nicht totgepullert wurden, man kann darüber schmunzeln. In den folgenden Erörterungen bzw. Ferndiagnosen und vereinfachten Darstellungen sollen 2 Aspekte im Mittelpunkt stehen: Die Blaualgenplage Das Fischsterben Die Blaualgenplage Manche Fische lieben es geradezu, wenn sie "gedüngt" werden, denn die Nährstoffe im [...]

Frühaufsteher

08. April 2012|

Sachsen-Anhalt - Das Land der Frühaufsteher Über diesen Slogan mag so mancher gelächelt haben, weil er diese Anhaltiner nicht kannte. Es ist in der Tat so:  In Sachsen-Anhalt und in den meisten neuen Bundesländern wird früher aufgestanden. Zumal geht hier die Sonne auch früher auf. Und mit dem Werbespruch möchte man natürlich auch eine gewisse [...]

Mistbiene

28. März 2012|

Cristian E.W. Steinberg Von Mistbienen, Haussperlingen und der EU-Wasserrahmenrichtlinie – eine beabsichtigte Polemik  

Konsens ist Nonsens

16. März 2012|

Klimatisches auf den Punkt gebracht Ein lesenswerter, krasser Artikel (im positiven Sinne) "Orakel von Delphi" von Dr. Wolfgang Thüne, Ex-ZDF-Wetterfrosch und Kritiker der Klimakatastrophiker. "Als Meteorologe kenne ich die Tagesgänge und die Jahresgänge des CO2- Gehaltes wie der Temperatur der Luft, weiß ich - das Umweltbundesamt, von dem ich diese Daten habe, weiß es auch [...]

Wiesel-Wörter und Trojaner im Umweltschutz

20. Februar 2012|

Was ist ein Wiesel-Wort? "So wie das kleine Raubtier, das auch wir Wiesel nennen, angeblich aus einem Ei allen Inhalt heraussaugen kann, ohne daß man dies nachher der leeren Schale anmerkt, so sind die Wiesel-Wörter jene, die, wenn man sie einem Wort hinzufügt, dieses Wort jedes Inhalts und jeder Bedeutung berauben." Friedrich August von Hayek [...]

Die es gut meinen, das sind die schlimmsten…

18. Januar 2012|

...meinte Philippus Theophrastus Paracelsus und das meine auch ich, insbesondere nach dem Lesen mancherlei Literatur, z. B. über die wissenschaftliche Ökologie. Martin Johannes Grannenfeld hat die aktuelle "Unwort-des-Jahres-Show" auf's Korn genommen: "Und jetzt geht’s los: „Gutmensch“. Ah wie originell. Zwar gibt die Jury zu, dass es den Begriff schon seit 20 Jahren gibt. Allerdings geistere [...]

Methoden einer Kampagne

18. Januar 2012|

Die Vorstellung "Da wird schon wieder eine Sau durch's  Dorf getrieben..." drängt sich in dem Maße häufiger auf, wie man die Medien beobachtet. Nicht was sie berichten, sondern wie sie manche ihrer Nachrichten methodisch vortragen , soll im Blickpunkt des Interesses stehen. Auch Berichte über die Umwelt - ich vermeide den Begriff  "Umweltschutz" - werden [...]

Mit der CO2-Politik vergeuden wir nur Ressourcen!

03. Januar 2012|

...und das ist gut so!? Literaturauszug: "Unzureichende Faktenkenntnisse Diejenigen, die der „Klimahysterie“ – wie der Titel eines 2011 erschienenen Buchs des Münchner Naturwissenschaftlers Josef H. Reichholf lautet – verfallen sind, wissen schon allein über elementare Fakten oft nicht Bescheid: In der Atmosphäre befinden sich derzeit 0,038 Prozent CO2; davon produziert die Natur gut 96 Prozent, [...]

Panik?!

23. November 2011|

Saalekreis Krebsgefahr im Grundwasser "Im Grundwasser sind erhöhte Konzentrationen von PFT festgestellt worden. Die chemische Verbindung - perfluorierte Tenside - gilt als Krebs erregend." Kommentar: ??? Allerdings ist dem Artikel nicht zu entnehmen - man möchte noch das Wort "natürlich" hinzufügen - ob die Ängste tatsächlich berechtigt sind. Hier muss man wissen, dass nicht nur [...]

Bestätigung vorgefasster Meinungen ein Schwerpunkt der Klimaforschung

04. November 2011|

Angus Millar Vortrag bei der Royal Society of the Arts Edinburgh, 31. Oktober 2011 Zitat aus dem Vortag "Matt Ridley über Wissenschafts-Ketzerei" (sehr lesenswert): "Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich eine Menge Zeit mit dem Thema Klima zugebracht habe. Ich hätte mich auch damit befassen können, welche Fette gesund sind oder ob die Gene oder [...]

Ökodiktatur

04. November 2011|

. Ein Blick aus Heidelberg über die Schweiz auf Deutschland Einige Auszüge aus der NZZ Online vom 19. September 2011: Paternalismus und Ökodiktatur Autor: Ulrike Ackermann Die Grenzen der Wirksamkeit des Staates sind offensichtlich, und doch herrscht eine Staatsgläubigkeit wie schon lange nicht mehr Obwohl der Staat viele der Probleme mitverursacht hat, die uns heute [...]

Verrechnung der Abwasserabgabe mit Kosten für Grundstücksanschlüsse

04. November 2011|

Rechtsstreit vor dem OVG Sachsen-Anhalt Rechtsfrage: Können die Kosten für die Erstellung von Grundstücksanschlüssen mit der Abwasserabgabe verrechnet werden? Beschluss OVG Sachsen-Anhalt: ja Grund: "Sinn und Zweck der Verrechnungsvorschriften ist es, Maßnahmen zur Verringerung der Abwasserschädlichkeit anzustoßen, so dass eine Anreizwirkung zur Durchführung von Gewässerschutzmaßnahmen gegeben wird." Ausführliche Begründungen in der Quelle: RA Reinhardt Piens [...]

Sparsamkeitsprinzip contra Bauchentscheidungen!

03. November 2011|

Übliche Bauchentscheidungen bei der Verschärfung des Gewässerschutzes... könnten seltener werden, wenn die Besorgnisträger gesetzliche Vorschriften beachten, nach denen der Nutzen und Sinn zusätzlicher Aufwendungen nach wissenschaftlichen Methoden zu prüfen ist. Das ist aber in der Praxis eine Frage des Standpunktes und erfordert eine gewisse Motivation, denn es gilt das Sparsamkeitsprinzip auch auf den wissenschaftlichen Nachweis [...]

Überwachungswertüberschreitung

03. November 2011|

Überwachungswertüberschreitung und Umweltverschmutzung “Eine Überschreitung eines Überwachungswertes ist noch keine Umweltverschmutzung.” Zitat: RA Fachanwalt für Verwaltungsrecht Herr Möller am 24.11.2009

Biostrom, nein danke!

08. September 2011|

Die Zerstörung unsere Heimat durch "Bio" und "Öko" Biostrom, nein danke! "Die meisten Biogasanlagen belasten die Umwelt deutlich mehr, als sie ihr nutzen. Sie zerstören die Artenvielfalt, schädigen Gewässer und das Klima." "Viele der Biogasanlagen liegen in oder neben Naturschutzgebieten. Das ist erlaubt. Landwirtschaft ist in Biosphärenreservaten, Vogelschutzgebieten und Lebensräumen nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) willkommen, [...]

Die Umkehr der Beweislast

08. September 2011|

Nicht nur beim "Umweltschutz" gilt das "unmenschliche" Prinzip der Umkehr der Beweislast. Dem Artikel der "Zeit-Online " Was der Richter nicht kennt, erlaubt er nicht vom 07.09.2011 ist zu entnehmen: "Solange eine Firma wie Monsanto nicht nachweist, dass ihre Genpflanzen oder deren Nebenprodukte auch als Lebensmittel harmlos sind, darf kein noch so winziges Molekül davon [...]

Klima und Wasserwirtschaft

06. September 2011|

Das Klima ist bekanntlich ein schwer zu modellierendes, chaotisches System. Langfristige Wahrsagungen von Klimazuständen sind nicht möglich. Es ist nicht bewiesen, d. h. es ist mehr oder weniger unsicher: dass der Mensch die Klimaänderung verursacht hat, dass der Mensch das Klima zu ändern vermag, ob es eine Erwärmung geben könnte, oder ob es eine Abkühlung [...]

Die Moral als fragwürdiges Kriterium einer Bewertung

30. Juni 2011|

Nach welchen grundsätzlichen Kriterien soll, kann oder darf man heute leidenschaftslos fachlich urteilen? Varianten: Allgemein anerkannte Moralen Moralen einflussreicher Ideologien? Moral, die für das Geschäft ist? Moral, die gut für das beste Gewissen ist? (Wer und was bestimmt ein bestes Gewissen?) Nach bestem Wissen? (Sofern das beste Wissen nicht im Widerspruch zu den verbindlichen Moralen [...]

Die guten Seiten einer Kleinkläranlage

23. Juni 2011|

Es ist selten so, wie man denkt... Mancherlei Argumente werden vorgebracht Kleinkläranlagen sind undicht. Die Betreiber von Kleinkläranlagen sind unfähig diese selber zu warten. Kleinkläranlagen funktionieren nicht richtig. Betreiber von Kleinkläranlagen bohren Löcher in ihre Gruben, damit sie weniger Schlamm entsorgen müssen. Kleinkläranlagen belasten das Gewässer viel stärker als zentrale Kläranlagen. .... um zu begründen, [...]

Angst machen mit Nitrat im Wasser – recht offensichtlich!

16. Juni 2011|

Einiges über das Nitrat: Im Gewässer ist Nitrat grundsätzlich kein Schadstoff, sondern eine wertvolle Sauerstoffquelle für kritische Gewässerzustände. Dieser Fakt mag zwar nicht in manches Weltbild passen, bedarf  aber keiner Bestätigung um wahr zu sein. Nitrat im Gewässer verhindert z.B. die Massenentwicklung von Blaualgen. Die Bewertung von Nitratkonzentrationen  setzt wasserchemischen und ggf. auch wasserbiologischen Sachverstand [...]

Blaualgen – Panik

16. Juni 2011|

Blaualgen - die Wahrheit: Sehr informativ und sachlich von Prof. Dr. rer. nat. habil. S. Jost Casper:  Blaualgen Eine Übersicht ausgewählter Blaualgennachrichten und -kommentare Soll uns mächtig Angst einjagen. Am Ende aber eher witzig: Ein Hund schnüffelt Blaualgen und fällt tot um? Auch interessant: Doping für Pflanzen tötet Weltmeere? Ausgewählte Quellen, teilweise eine Blaualgenpanik - [...]

Die Wahrscheinlichkeit der Prophezeiungen

15. Juni 2011|

Nach dem Lesen der Aphorismen von Georg Christoph Lichtenberg (01.07.1742 bis 24.02.1799), herausgegeben Insel-Taschenbuch 165 (1. Auflage 1976) kann man über das heutige Deutschland sehr nachdenklich werden. Es entsteht der Eindruck, Lichtenberg wäre ein Zeitgenosse, so aktuell ist er. Ein Zitat, vielleicht über 200 Jahre alt: Dieses ist eine Theorie, die meines Erachtens in der [...]

Das stille Sterben an den Lechstauseen

10. Juni 2011|

Das stille Sterben an den Lechstauseen Merkur Online Er ist beim Landesfischereiverband Bayern für den Arten- und Gewässerschutz zuständig. Da die Abflusskurven beim Lech nahezu identisch seien mit der Einspeisevergütungskurve an der Strombörse in Leipzig, hegt auch Schnell den Verdacht, dass sich Eon ...

Auf direktem Weg in die Klimadiktatur?

10. Juni 2011|

Ja, gerne!? "Ein Bericht des wissenschaftlichen Beirats, der die Bundesregierung in Klimafragen berät, sorgt für Aufruhr – manche sehen sogar die Demokratie in Gefahr." Siehe Artikel des FOCUS. Wolfgang Wippermann: Die sprechen sogar von der „internationalen Allianz von Pionieren des Wandels“. Und das erinnert mich an die faschistische oder kommunistische Internationale. Ob sie da hin [...]

Die Dichtheitsprüfung in sanfter Weise ein Rauschmittel?

09. Juni 2011|

...oder wie koche ich einen Frosch? "Für "sanfte" Dichtheitsprüfung Mindener Tageblatt Förderleistungen aus der Abwasserabgabe (Investitionsprogramm Abwasser) für private Kanalsanierungen ab dem 1. Januar 2012 sollen nahtlos an die heute ..." "Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden solle die Mustersatzung überarbeitet werden, um die schonendste Art der Dichtheitsprüfung zu nutzen. Grundsätzlich sollen in freier Wahl alle [...]

EHEC aus Biogasanlagen?

07. Juni 2011|

Ein aktuelles Thema der FAZ lautet: Biogasanlagen - Brutstätten für Ehec-Keime? "Angesichts der dramatischen Krankheitsverläufe und immer noch steigenden Fallzahlen entstehen derzeit viele neue Theorien, woher die Ehec-Keime im aktuellen Ausbruch stammen könnten. Weil immer noch kein einzelnes Lebensmittel als Auslöser konkret benannt werden konnte, konzentriert man sich jetzt auf größere Zusammenhänge, etwa die moderne [...]

Gülle – Nicht nur ein bundesdeutscher Importschlager!

01. Juni 2011|

200 Millionen Tonnen Gülle - jährlich! werden auf deutschen Feldern ausgeschüttet. Quelle: Der Spiegel Nr. 22 vom 30.05.2011, S. 17 Hochalm - Einzugsgebiet des Gardasees   Nach Reichholf, J. H. (Der Tanz um das goldene Kalb, Der Ökokolonialismus Europas, Verlag Klaus Wagenbach Berlin, 1. Auflage 2006) werden davon 2/3, also 133 Millionen Gülle [...]

Vom Kopf auf den Fuß gestellt!

03. Mai 2011|

Die Wasserchemie ist Mittel der Ökologie und nicht - wie momentan eher dilettantisch benutzt - ein eigenständiges Ziel. D. h. die Prämissen und Gesetze der Ökologie bestimmen die Anforderungen an den wasserchemischen Zustand. Was ist sinnvoll, zweckmäßig und möglich? Und es wartet ein goldenes Kalb auf seine Demontage: Phosphor und Stickstoff sind keine Schadstoffe, sondern [...]

Der schlechte Zustand!?

03. Mai 2011|

Diese allgemein herrschende Vorstellung ist mit 100 %-iger Sicherheit logisch falsch: Schlechte wasserchemische Gewässergüteklasse III = schlechter ökologischer Zustand = schlechte Biologie! Die Ökologie, die Biologie oder die Chemie ist niemals schlecht oder gut, höchstens für manche Geschäfte oder Interessen. Ein Zusammenhang, der naturwissenschaftlich eindeutig falsch ist, kann trotzdem nach der Logik des Wasserrechtes oder [...]

Mächtig viel CSB im Kaffee und kein Schadstoffbeweis?

29. April 2011|

Der CSB ist eine Summenbestimmung von (nur unter Laborbedingungen) chemisch oxidierbaren unbekannten Stoffen und unbekannten Einzelkonzentrationen. Allein mit unbekannten Stoffen bzw. unbekannten Stoffgemischen und zudem unbekannten Einzelkonzentrationen ist kein Schadstoffbeweis möglich. Entscheidend für eine Sauerstoffzehrung im Gewässer ist der sauerstoffzehrende Anteil des CSB. Der muss aber als BSB separat gemessen werden. Nun wäre die Frage [...]

Bodenfilter – Ein wertender Blick in die Vergangenheit

21. April 2011|

Unbepflanzte Bodenfilter - Auswertung einer Literaturquelle von 1934 Brix notiert: „Unter Bodenfiltration versteht man in der Abwassertechnik eine auf verhältnismäßig kleinen Flächen betriebene Stauberieselung., die so stark mit vorgereinigtem Abwasser beschickt wird, daß auf die landwirtschaftliche Nutzung der Stauflächen verzichtet werden muß. Im übrigen ist der Vorgang der gleiche wie bei der Stauberieselung. Das Abwasser [...]

Der Bodenfilter – Die fast wartungslose Kleinkläranlage

20. April 2011|

Unbepflanzter Bodenfilter für Kleinkläranlagen - mit Selbstbauanleitung Grubenanlagen für die Behandlung des Abwassers von bis zu 50 Einwohnern (Gruben nach DIN 4261-1) müssen nach der Rechtslage mit einer sog. biologischen Stufe nachgerüstet werden. Die technischen Möglichkeiten sind vielfältig und die Wahl dürfte in der Regel den Haus- oder Grundstücksbesitzer weit überfordern. Der Bodenfilter ist ein [...]

Qualitätsänderungen durch Quantitätsänderungen

24. März 2011|

Im Gegensatz zu den allgemeinen eher naiv-romantischen Vorstellungen von der Natur, es genüge ein wenig zu verbessern, dann würde alles schon gut werden, ist es unter den Bedingungen der grausamen Realität so, dass das Naturgesetz des Umschlages einer Qualität in eine andere durch quantitative Änderungen wirkt. Dabei kann die Qualität allmählich oder sprungartig umschlagen. Und [...]

Nitrat und Phosphor im Gewässer

24. März 2011|

Schlechter wasserchemischer Gewässerzustand - auch eine Frage des Imports von Düngemitteln für den Export von Fleisch Reichholf: "Geht man auf den 55 % landwirtschhaftlich genutzter Landesfläche von einer Düngermenge aus, die gegenwärtig im Durchschnitt bei gut 200 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr liegt, so stellt sich die Frage, woher diese nun kommt. Mineraldünger macht [...]

Das gute ökologische Potenzial

22. März 2011|

Überlegungen zum ökologischen Potenzial in Verbindung mit einer schlechten wasserchemischen Gewässergüteklasse III Über das, was das „gute“ ökologische Potenzial sein soll bzw. wie es konkret zu erkennen und umzusetzen ist, streiten sich noch die Experten[1]. Weiter kommt man in seinen Überlegungen, nachdem z. B. folgende simple Vorentscheidungen gefällt werden: Für welche Tierart sollen die wasserchemischen [...]

Bewirtschaftungsplan – EU-WRRL

21. März 2011|

ist für jede Flussgebietseinheit aufzustellen § 36b WHG Basis der fristgerechten Erreichung der Gewässerqualitätsziele der WRRL konkretisiert die abstrakten Ziele der WRRL enthält wesentliche Maßnahmen Maßstab ist der gute Gewässerzustand  nach WRRL Siehe auch: Ökologisches Potenzial für künstliche und erheblich veränderte Gewässer Kosteneffizienz beim Gewässerschutz Überwachungswert – Abwassereinleitung in Gewässer Überwachungswerte – Verschärfung

Ökologisches Potenzial für künstliche und erheblich veränderte Gewässer

21. März 2011|

Bewirtschaftungsplan ist Ausgangspunkt Wenn die Bewirtschaftungsplanung für ein Gewässer ergibt, dass keine Maßnahmen zur Verbesserung des Potenzials mehr möglich sind, dann hat das Gewässer das "gute ökologische Potenzial" erreicht. Solange aber noch Maßnahmen nach den Kriterien der Bewirtschaftungsplanung als machbar und vertretbar eingestuft werden, wird das Gewässer zunächst nicht in das "gute ökologische Potenzial" eingestuft. [...]

Kosteneffizienz beim Gewässerschutz

21. März 2011|

Die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik - Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vom 23.10.2000 (2000/60/EG, ABl. L 327/1), geändert durch die Entscheidung Nr. 2455/2001/EG vom 20.11.2001 (ABl. L 331/1) ist am 22.12.2000 in Kraft getreten. Vorrangige Ziele sind die Herstellung eines guten ökologischen und [...]

Überwachungswert – Abwassereinleitung in Gewässer

21. März 2011|

§ 4 Ermittlung aufgrund des Bescheides "(1) Die der Ermittlung der Zahl der Schadeinheiten zugrunde zu legende Schadstofffracht errechnet sich außer bei Niederschlagswasser (§ 7) und bei Kleineinleitungen (§ 8) nach den Festlegungen des die Abwassereinleitung zulassenden Bescheides. Der Bescheid hat hierzu mindestens für die in der Anlage zu § 3 unter den Nummern 1 [...]

Überwachungswerte – Verschärfung

20. März 2011|

Wer Überwachungswerte verschärft, schuldet dem Betroffenen den Effekt und den Nachweis der Verhältnismäßigkeit  - zumindest moralisch. Im Gegensatz zu den allgemeinen Vorstellungen von der Natur, man könne ein wenig verbessern, dann würde es schon gut werden, ist es unter den Bedingungen der grausamen Realität so, dass hier das Naturgesetz des Umschlages einer Qualität in eine [...]

650 Gramm Kokain! Und das im Abwasser an einem einzigen Sommerwochenende

15. März 2011|

Kläranlagen lassen Giftstoffe durch, Nachrüstung ist nötig Von Beate Kittl. "Viele Chemikalien fließen heute trotz Abwasserreinigung ungehindert in Flüsse und Seen. Ozongas und Aktivkohlefilter schaffen Abhilfe. Wer die Aufrüstung bezahlen soll, ist jedoch umstritten." Basler Zeitung am 14.3.2011 "Christoph Mathieu von der Universität Bern fand an einem Sonntag im Zürcher Abwasser Spuren von 650 Gramm [...]

Eine halbe Million Euro für einen Vogel?!

14. März 2011|

Wenn Naturschutz fremdes Geld unkontrolliert ausgibt... "Heimisch im strengen Sinn sind nicht einmal die Großtrappen, die „teuersten Vögel der Welt“, für deren Restvorkommen an einer ICE-Trasse nach Berlin rund eine Million D-Mark ausgegeben worden war – pro Vogel. Als Steppenvögel leben sie vor allem in Zentralasien sowie Spanien und kamen erst vor wenigen hundert Jahren [...]

Gründer-Väter gehen auf Distanz zur grünen Bewegung

14. März 2011|

"Es ist Irrsinn, Wälder zu roden, um Energiepflanzen anzubauen." Zitate aus dem Online -Presseportal: “Mich stört diese Ideologisierung des Natur- und Umweltschutzes, die sich mit wissenschaftlicher Redlichkeit vielfach nicht vereinbaren lässt”, sagte Reichholf weiter. Der Biologe bezeichnet das Beharren auf Bio-Treibstoffen als typisches Beispiel erstarrter Positionen: “Es ist Irrsinn, Wälder zu roden, um Energiepflanzen anzubauen.” [...]

Kostennormativ

02. März 2011|

Kommunale Abwasserbeseitigung - Normative Kosten und Risikoabbau Uwe Halbach, u. a. Handbuch des Institutes für Wasserwirtschaft Halbach 4. unveränderte Auflage Preisbasis 2003 Die Kosten wurden im März 2011 mit einigen ergänzenden Hinweisen noch für gültig befunden. 250 A4-Seiten als Ringbindung. Dieses Buch enthält 56 Diagramme, 38 Abbildungen und 36 Tabellen. Inhaltsverzeichnis Auszug aus dem Handbuch [...]

Kein CSB in der Natur!

27. Februar 2011|

Im übrigen erzeugt der CSB in der Natur keinen Sauerstoffbedarf, wie fälschlich fast ausnahmslos geglaubt wird. Tatsächlich handelt es sich um den simulierten Verbrauch des Oxidationsmittels Kaliumdichromat unter unnatürlichen extremsten Laborbedingungen. Stöchiometrisch wird die Masse des chemischen Sauerstoffes berechnet, den das Kaliumdichromat an das Reduktionsmittel "Wasserinhaltsstoffe" abgibt. Fachlich korrekt handelt es sich um den Kaliumdichromatverbrauch [...]

Der CSB-Dosisfehler

27. Februar 2011|

Zwischen dem Überschreiten des CSB-Überwachungswertes und dem spezifischen Abwasseranfall kann es einen Zusammenhang geben. Da der CSB meist einen hohen Anteil von nicht abbaubaren Stoffen enthält, kann beim Rückgang der Abwassermengen und bei sonst gleichen Bedingungen natürlich die CSB-Konzentration im Kläranlagenablauf steigen. Nicht abbaubare Stoffe werden nun mal – wie der Name es verrät - [...]

Schwer abbaubar – auch ein Glück für die Umwelt!

27. Februar 2011|

Schwer abbaubare Stoffe immer ein Problem für die Umwelt? Das kommt darauf an, was man unter "schwer abbaubar" versteht. Laien wird mit dem Begriff der schweren Abbaubarkeit gerne Angst eingejagt um ihr Denken und Handeln zu steuern. Hinter einer schwer abbaubaren Verbindung wird gemeinhin „extrem harte, giftige und böse Chemie“ vermutet. Dabei ist die schwere [...]

Überlegungen zur Renaturierung des Domerslebener Sees

21. Februar 2011|

Plausibilitätsprüfung ausgewählter Aspekte, die einer Sanierung des Domerslebener Sees entgegen zustehen scheinen Teilanonymisierte Stellungnahme Auftraggeber: Stadt Wanzleben-Börde - Ortschaft Domersleben Markt 1-2, 39164 Wanzleben Auftragnehmer: Institut für Wasserwirtschaft Halbach Schloßstraße 2, 08412 Werdau Bearbeiter: Uwe Halbach Diplom-Ingenieur (FH) für Wasserwirtschaft & Diplom-Volkswirt Ausfertigung: Internet gez. U. Halbach Institutsleiter Werdau, den 24. September 2010 Inhaltsverzeichnis 1 [...]

Kleinkläranlagen und Wassersparen

20. Februar 2011|

Wassersparen kann zu einer Überschreitung des CSB führen, weil die Konzentration der schwer- oder nicht abbaubaren Stoffe im Ablauf teilweise nur durch die Verdünnung reduziert wird. Spart der Hauseigentümer Trinkwasser, dann konzentriert sich der CSB logischerweise auf. Diese Überlegungen treffen auch für kleine Siedlungskläranlagen zu. Siehe hierzu die Abbildung. Man erkennt, dass Ablaufkonzentrationen von 250 [...]

Das Dilemma der Überwachung

20. Februar 2011|

Wer „a“ sagt, sollte auch „b“ sagen. Nur mal fälschlich angenommen: Der „CSB“ ist ein Schadstoff! Dann aber darf die Gewässerüberwachung sich nicht darauf beschränken, eine höhere Abwasserabgabe zu berechnen, sondern es ist sofort der Beweis zu führen, was denn die Ursache für den höheren „CSB“ ist. Möglicherweise leitet jemand Desinfektionsmittel ab, die den BSB5 [...]

Reaktion auf ein Gutachten

18. Februar 2011|

Zur Renaturierung eines Sees in Domersleben wurde von mir eine Stellungnahme angefertigt. Eine Reaktion darauf ist der Volksstimme zu entnehmen. Im Februar 2011 fand ich noch folgenden Beitrag des Institutes für Biowissenschaften der Universität Rostock: Alexandra HOESCH Renaturierung von Flachseen durch gezielte Makrophytenbesiedlung (Hoesch-Makrophytenbesiedlung) U. a. wird ausgeführt: "Die Eutrophierung ist einer der Hauptgründe für [...]

Dioxin – Horror oder Witz?

03. Februar 2011|

"Ein solcher Grenzwert sagt nichts über die Giftigkeit aus." "Bei der Erstellung dieser Lebensmittel-Grenzwerte wurde berücksichtigt, welche Konzentrationen an Dioxinen und PCB normalerweise in den jeweiligen Lebensmitteln vorkommen. (Hintergrundkontamination). Höchstgehalte für Dioxine und dioxinähnliche PCB in Lebensmitteln sind geeignet, eine unannehmbar hohe Exposition der Bevölkerung und den Vertrieb unannehmbar stark kontaminierter Lebensmittel - beispielsweise durch [...]

Bedrohung der Artenvielfalt

09. August 2010|

"Was ist die größte Bedrohung für die Artenvielfalt? Die Landwirtschaft. In Mitteleuropa etwa fördert die Überdüngung ganz bestimmte Pflanzen wie Löwenzahn und dichtwüchsige Gräser. Das nimmt anderen Arten die Lebensmöglichkeit. Und zwar nicht nur auf den Flächen: Über das Grundwasser gelangen nitrathaltige Nährstoffe in die Gewässer und begünstigen dort einseitig Algenanarten, vor allem Blaugrünbakterien. Dadurch [...]

Die Wurzel des Ökologismus

05. August 2010|

Zitate: Dementsprechend sind Gesellschaften, in denen eine breite Masse Möglichkeiten sieht, ihre Lebensumstände zu verbessern, insgesamt risikobereiter, als weiter fortgeschrittene. Mit zunehmendem Reichtum gibt es auch mehr zu verlieren und so steigt die Vorsicht, steigt der Wunsch, Risiken zu vermeiden. In der westlichen Welt, in der Grundbedürfnisse nicht mehr in Nahrung, sauberem Wasser oder Kleidung [...]

Dichtheitsprüfung für Grundstückskanäle?

15. Juli 2010|

"Sollten" bedeutet nicht "müssen"! ...solange nicht Abwasserbeseitigungsflichtige (Kommunen, Abwasserzweckverbände)  es für ihre Bürger strenger bestimmen: "Achim - ACHIM (mb) · Flächendeckend sollten in der Bundesrepublik die privaten Abwasser-Hausanschlüsse auf ihre Dichtheit überprüft werden, um maroden Leitungen auf die Spur zu kommen und Umweltschäden auch fürs Grundwasser zu vermeiden. Von diesen zusätzlichen Kosten von rund 400 [...]

Wassergütewirtschaft – Gesicherte Grundlagen, ungewisse Zukunft

02. Juli 2010|

Perspektiven der Wassergütewirtschaft 2050 - gesicherte Grundlagen, ungewisse Zukunft Helmut Kroiss, Wien 1.    Einleitung Bei der Beschäftigung eines Wissenschaftlers mit Prognosen tritt immer das Problem auf, dass er sich auf ein Terrain wagen muss, das nicht durch experimentelle oder andere empirische Daten abgesichert werden kann. Die Zukunft bleibt daher in vieler Hinsicht prinzipiell ungewiss. Nicht [...]

Logisches vom Klimaleugner

23. Juni 2010|

Grün-blaues Gefecht: „Klimaleugner“ und „Klimahysterie“ "Er halte es für verantwortungslos, „die gesamte Politik einem einzigen Ziel unterzuordnen, dessen Sinnhaftigkeit nicht eindeutig belegt ist: nämlich der Reduktion von CO2“, reagierte Haimbuchner auf die Aussagen Anschobers. Die Frage des Klimaschutzes entwickle sich immer mehr zu einer „Klimahysterie“. Auch wenn er sich zu Klimaschutz und einem nachhaltigen Umgang [...]

Überwachungswerte – Verdünnung

22. Juni 2010|

Artikel 2 Begriffsbestimmungen „40. “Emissionsgrenzwert": die im Verhältnis zu bestimmten spezifischen Parame-tern ausgedrückte Masse, die Konzentration und/oder das Niveau einer Emission, die in einem oder mehreren Zeiträumen nicht überschritten werden dürfen. Die Emissionsgrenzwerte können auch für bestimmte Gruppen, Familien oder Kategorien von Stoffen, insbesondere für die in Artikel 16 genannten, festgelegt werden. Die Emissionsgrenzwerte für [...]

Vorsicht Vorsorge!

03. Juni 2010|

Die Zukunft und ihre Feinde Wie Fortschrittspessimisten unsere Gesellschaft lähmen Von Dirk Maxeiner und Michael Miersch Eichenborn AG 2002 ISBN: 3-8218-3912-0 http://www.maxeiner-miersch.de/ Die folgende umfängliche Zitierung aus dem Kapitel II  wurde von den Autoren Dirk Maxeiner und Michael Miersch genehmigt. Exzerpt von U. Halbach Zitate aus  Kapitel II „Die neuen Ideologien“ - 1. Vorsicht Vorsorge [...]

Glauben wiegt schwerer als Wissen

02. Juni 2010|

Uwe Halbach über unsinnige und teure Missstände bei der Gewährleistung eines guten Gewässerzustandes Veröffentlicht 2008 in novo-argumente Heft Nr. 96, 9-10 (2008) S. 35-37 „Eines der Grundprinzipien des demokratischen Rechtsstaates lautet: Im Zweifel für den Angeklagten.Das Vorsorgeprinzip in seiner heutigen Auslegung kehrt diesen Grundsatz um. Der gut gemeinte und vernünftige Gedanke der Vorsorge ist in [...]

Sauerstoffarmut: Bach steht vor dem Kollaps?

28. Mai 2010|

"Neumünster - Ellentiefer Schaum auf dem Wasser der Sünderbek kurz vor der Einmündung des Bachs in die Stör, dazu Gestank, alarmierte Anwohner Helmut Nickel am 26. Februar. Er informierte die Naturschutzbehörde der Stadt und machte sich auf die Suche nach der Ursache. ... Dort, weiter bachaufwärts und -abwärts entnahm Nickel mit dem BUND sechs Wasserproben [...]

Jedes Jahr – Blaualgenpanik!

28. Mai 2010|

Die Hilfe gegen Blaualgen läuft an "WEISSENBURG/HERRIEDEN – Die Hilfe fürs Fränkische Seenland ist angerollt. Bei der gestrigen zweiten Seenlandkonferenz präsentierten die Verantwortlichen ein ganzes Maßnahmenbündel, das dazu beitragen soll, die Seen von den Blaualgen zu befreien und dem Tourismus neue Möglichkeiten zu eröffnen. Für das laufende Jahr werden sich allerdings kaum Verbesserungen erzielen lassen. [...]

Gewässerschutz…

28. Mai 2010|

... was beim "guten" Gewässerzustand meist ausgeblendet wird: Des einen Leid ist des anderen Freud. Die Anforderungen für den guten Gewässerzustand beruhen allein auf menschlichen Einfällen. Ein Gewässer kommt mit allen Zuständen zurecht. Schon mal nachgedacht? Kläranlagen verursachen massenhaftes Fischsterben! Beweis:  Gewässerschutz verursachte Fischsterben und arbeitslose Fischer

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe durch Verbrennung von Holz?

27. Mai 2010|

Asche belastet Gartenidylle Von Mischa Hauswirth. Aktualisiert am 20.03.2010 "Wer gerne Gemüse aus dem eigenen Garten isst, kann dies bedenkenlos tun. Doch aufgepasst mit Asche als Dünger, denn sie verseucht den Boden. Mit PAK hingegen belasten die Hobbygärtner ihre Böden selber. «Leider glauben viele, Asche sei guter Dünger», sagt Beubler. «Doch sie gehört in den [...]

Noch zu viel Phosphor und Stickstoff im Wasser

27. Mai 2010|

"Dessau-Roßlau /dpa. Das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau (UBA) fordert die weitere Verbesserung der Wasserqualität in den Gewässern Deutschlands. Zwar seien viele Flüsse, Seen und Bäche mittlerweile weitgehend sauber, aber es gelange noch zu viel Phosphor und Stickstoff ins Wasser, erklärte UBA-Präsident Jochen Flasbarth anlässlich des Welttages des Wassers am Montag. Zudem sei oftmals das Grundwasser mit [...]

Kein Nitrat im Gewässer! Aber alle wollen Milch trinken!

26. Mai 2010|

Landwirte im Kreis Cloppenburg fühlen sich "pauschal verunglimpft" General Anzeiger (Rhauderfehn) Der Berufszweig werde vom VSR-Gewässerschutz in ein falsches Licht gerückt, moniert Landvolk-Chef Hubertus Berges. Der Verein behaupte, "Landwirte würden .

Kosten-Nutzen Überlegungen zur Abwasserfiltration

26. Mai 2010|

Helmut Kroiss, Wien Kosten-Nutzen Überlegungen zur Abwasserfiltration 22. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 13.03. - 15.03.1996 in Erfurt Gewässerschutz - Wasser - AbwasserBand 156 Seite 25/1 - 25/12 Aachen 1996 Auszug als pdf-Datei

Verhältnismäßigkeit bei Gewässerschutz

18. Mai 2010|

In den Verordnungen und Regeln zum Gewässerschutz wird der Verhältnismäßigkeit schon eine gewisse Bedeutung eingeräumt: Defintion des Standes der Technik Leitlinien zur Anwendung des Vorsorgeprinzips Erläuterungen zu §19b Wasserhaushaltsgesetz (WEKA-Verlag "Die Grundsätze der Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit gelten auch für diese Auflagen.") ... und u. a. Urteil des VG Schleswig, 15.12.1998 "Der verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit [...]

Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen?!

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Schwarze Flecken im Watt

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

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Nitrat stört den Phosphorkreislauf

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Widersprüche beim Gewässerschutz

17. Mai 2010|

Kapitelverzeichnis 22. Widersprüche beim Gewässerschutz 22.1 Phosphorkreislauf verhindert nachhaltige Selbstreinigung 22.2 Nitrat stört den Phosphorkreislauf 22.3 Schwarze Flecken im Watt 22.4 Stickstoffelimination durch die Abwasserreinigung 22.5 Stickstoffeintrag in Gewässer durch die Abwasserreinigung 22.6 Stickstoff ist grundsätzlich kein Schadstoff 22.7 Denitrifikation nur in besonders begründeten Fällen - Was wäre wenn? 22.7.1 Jährliche Energieeinsparung im Gigawattstundenbereich? 22.7.2 [...]

Sichere Denitrifikation in Teichkläranlagen

05. Mai 2010|

Teichkläranlage mit verschärften Überwachungswerten Seit 1994 wird in Nordheim an der Rhön eine zielgerichtete Denitrifikation in einer Mischwasserteichkläranlage für 9.000 EW von dem Abwasserzweckverband Obere Streu betrieben. Der aktuelle Ablaufwert beträgt 15 mg Gesamtstickstoff. Die Anlage besteht u. a.: 2 künstlich belüftete Teiche parallel geschaltet, zur Entschlammung wird ein Becken stillgelegt. 2 Nachklärteiche leicht belüftet [...]

Kommentar zur DIN EN 752 – Wasserdichtheit

21. April 2010|

Grundsätzliche Anforderungen aus der DIN EN 752-2 Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden, Teil 2 : Anforderungen "Die grundsätzlichen Anforderungen an den Betrieb von Entwässerungssystemen sind folgende: a) Verstopfungsfreier Betrieb; b) Begrenzung der Überflutungshäufigkeiten auf die, vorgeschriebenen Werte; c) Schutz von Gesundheit und Leben der Öffentlichkeit; d) Die Überlastungshäufigkeiten sollten auf die vorgeschriebenen Werte begrenzt werden; e) [...]

Kommentar zur Undichtheit von Grundstücksentwässerungsanlagen

20. April 2010|

Kommentar vom 19.04.2010 zum Aufsatz von U. Halbach: "Bewertung der Undichtheit von Grundstücksentwässerungsanlagen" von Herrn Dipl.-Ing. Stepkes (Wasserverband Eifel-Rur): Letztes Jahr hat die DWA einen Leitfaden zur Grundstücksentwässerung herausgegeben. Dort wurde ein Vorschlag unterbreitet, wie mit der Sanierung von festgestellten Schäden umgegangen werden kann (stammt im Wesentlichen von Robert Thoma). Dort wird je nach Lage [...]

Bewertung der Undichtheit von Grundstücksentwässerungsanlagen

16. April 2010|

Wohl unstrittige Anknüpfungsfakten nach Thoma, R. und Goetz, D. : Dichtheitsprüfungen (DP) an in Betrieb befindlichen GEA werden gemäß [5] durchgeführt. Anlagen zur Ableitung von häuslichem Abwasser oder Mischwasser dürfen als dicht bewertet werden, wenn bei einer OI keine sichtbaren Schäden und Fremdwassereintritte festgestellt werden. Ist eine OI nicht durchführbar oder wird sie als nicht [...]

Leuchtkraft wissenschaftlicher Erkenntnis fremdgedimmt!

23. März 2010|

Die Notwendigkeit einer gesetzlich vorgeschriebenen und behördlich kontrollierten Denitrifikation in Kläranlagen wurde von keinem Gesprächsteilnehmer gesehen.

Integrierte Betrachtung – Bewertung in Einzugsgebieten – Wasserscheide

05. März 2010|

Bereits 1969 wurde im Osten Deutschlands - als es die EU noch nicht gab - ein Prinzip der EU-Wasserrahmenrichtlinie regional umgesetzt. Es handelte sich um das Prinzip der integrierten Betrachtung von Einzugsgebieten, die nach hydrologischen Gesichtspunkten mit Hilfe von Wasserscheiden abgegrenzt werden. Ort des Geschehens war die Ingenieurschule für Wasserwirtschaft in Magdeburg. Die Ingenieurschule hatte [...]

Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik

01. März 2010|

Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik nach Anhang 2 Wasserhaushaltsgesetz Bei der Bestimmung des Standes der Technik sind unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit zwischen Aufwand und Nutzen möglicher Maßnahmen sowie des Grundsatzes der Vorsorge und der Vorbeugung, jeweils bezogen auf Anlagen einer bestimmten Art, insbesondere folgende Kriterien zu berücksichtigen: […]

Probenahmemethoden

26. Februar 2010|

Rohwasserprobe Als Rohwasserprobe bezeichnet man die Probe eines Wassers ohne weitere Aufbereitungsschritte Sie enthält folglich auch die ungelösten Anteile. Ihre Untersuchung ist in der Regel nur nach dem Homogenisieren möglich. Sedimentierte Probe Mit Hilfe der sedimentierten Probe können in Wasser gelöste bzw. Schwebstoffe getrennt von den absetzbaren Inhaltsstoffen ermittelt werden. Im Allgemeinen wird die Absetzdauer [...]

Ausgewählte Straftatbestände bei unbefugter Gewässerverunreinigung

26. Februar 2010|

Freiheitsstrafe wegen undichter Kanäle? Zusammengestellt am 05.11.2002 von Uwe Halbach, ö.b.u.v. Sachverständiger für Abwasserbeseitigung, zertifizierter Kanalsanierungsberater Inhalt: Einleitung - Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird! § 150 Wassergesetz Sachsen-Anhalt Sammeln, Fortleiten, Behandeln, Einleiten, Versickern, Verregnen, Verrieseln, Entwässern von Klärschlamm Niederschlagswasser § 13 Strafgesetzbuch (StGB) Unterlassen § 25 StGB Täterschaft § 26 [...]

Wir simulieren für Sie auch die Schmutzfracht mit der Software SMUSI

26. Februar 2010|

Unser Angebot: Wir simulieren für Sie auch die Schmutzfracht mit der Software SMUSI Hier ein Auszug aus dem Gutachten unseres Mitarbeiters Herrn Eichhorn für die Stadt Schlüchtern als Beweis dafür, dass wir so etwas auch beherrschen: 1 Dimensionierung mittels Simulationsmodell „SMUSI“ Die Aufgabe der Regenüberlaufbauwerke besteht entsprechend der Ausführungen in Gliederungspunkt 2 darin, im Niederschlagsfall [...]

Positiver BSB5-Analysenfehler in Größenordnungen bei der Überwachung von Teich- und Kleinkläranlagen recht wahrscheinlich!

26. Februar 2010|

Auszug aus Privatgutachten! BSB5-Analyse meist kein Beweismittel! Inhaltsverzeichnis DIN 38 409, Teil 51 vom Mai 1987 (Analysenvorschrift zur Bestimmung des BSB5) BSB5-Überwachungsergebnisse als Beweismittel? Fragliche BSB5-Überwachung von Kleinkläranlagen Überwachungs- und Interpretationsfehler bei belüfteten Abwasserteichanlagen Zwingender Inhalt eines Analysenberichtes Wann wird der BSB5 Beweismittel? Was ist BSB5? Kurzfassung: Bei der Überwachung von Teichkläranlagen, Hauskläranlagen und unterlasteten [...]

Die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung zwischen Vorsorgeprinzip und Verhältnismäßigkeit

26. Februar 2010|

Die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung zwischen Vorsorgeprinzip und Verhältnismäßigkeit Exzerpt von Uwe Halbach (04.10.2005) "...Doch ist nicht nur die Existenz dieser Stoffe für die Beurteilung des Klärschlamms maßgebend, sondern ihre Wirkungsweise in Abhängigkeit von der Konzentration, ihrer Abbaubarkeit und der Tendenz ihres Vorkommens. ... ... Aus dem Vorhandensein von Schadstoffen heraus zu verlangen, ein gegebenes Nährstoffangebot nicht [...]

Grundsätze der Regenwasserbewirtschaftung

26. Februar 2010|

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Wissenschaftler aus unterschiedlichen Staaten unabhängig voneinander zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sind. Aber es zeigen sich doch folgende wichtige Grundsätze: Eine Betrachtung von gesamten Gewässereinzugsgebieten ist notwendig. Die hydraulische Bewertung sollte mit Langzeitsimulationen erfolgen. Es sind im Bereich der Frage nach dem Verbleib der Stoffe im Stoffkreislauf offene Fragen geblieben, [...]

Abwasserabgabe – Teilweise Gewässerschädlich

25. Februar 2010|

Abwasserabgabe - Teilweise Gewässerschädlich Dipl.-Ing. (FH); Dipl. Ök. Uwe Halbach, Institut für Abwasserwirtschaft Halbach - Werdau (Sachsen) Vor 10 Jahren veröffentlichte eine Arbeitsgruppe der Abwassertechnischen Vereinigung e.V. einen Bericht, nach dem der Gewässerschadstoff Stickstoff keineswegs so gewässerschädlich ist, wie allgemein vermutet wird. Ganz im Gegenteil - Stickstoff, im Verlauf der Abwasserbehandlung zu Nitrat oxidiert, ist [...]

Wahrhaftiges – Eine Auswahl

25. Februar 2010|

Nachhaltige Literatur   Eilingsfeld, Heinrich Der sanfte Wahn Ökologismus total Südwestdeutsche Verlagsanstalt Mannheim ISBN: 3-87804-195-0 (Bemerkenswert, dass das Buch schon 1989 erschien.) Gärtner, Edgar L. Öko-Nihilismus Eine Kritik der Politischen Ökologie TvR Medienverlag Jena, 2007 ISBN: 978-3-00-020598-9 (Auch sehr interessant!) Driessen, P.K. Öko-Imperialismus Grüne Politik mit tödlichen Folgen TvR Medienverlag 2006 Maxeiner; D., u.a. Die Zukunft [...]

Abwasserentsorgung in den neuen Bundesländern wird extrem teuer (Teil 3)

25. Februar 2010|

Rückblick: 1991 Die unbekannte Interessenlage der Berater Abwasserentsorgung in den neuen Bundesländern wird extrem teuer (Teil 3) Uwe Halbach, Unabhängiger Sachverständiger aus Werdau Eine Reihe von Entwicklungen in den neuen Bundesländern geben zu der Befürchtung Anlass, dass auf unsere Bürger eine Kostenlawine bei den Ver- und Entsorgungsleistungen zurollt. Die Beitragsfolge, die in den Heften 2 [...]

Wie viel deutsche Gelassenheit verträgt die Europäische Wasserrahmenrichtlinie?

25. Februar 2010|

Literaturauswertung Editorial Wie viel deutsche Gelassenheit verträgt die Europäische Wasserrahmenrichtlinie? ...In Fachkreisen wachsen unterdessen die Zweifel, ob es in Deutschland gelingen wird, die Anforderungen der Richtlinie fristgerecht umzusetzen. Dies hängt von folgenden Fragen ab: ... Können, wollen und müssen wir bis 2015 flächendeckend den guten Zustand erreichen? ...Bisher scheint im Übrigen auch die deutsche Öffentlichkeit [...]

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